06:26

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei IG Bank 0,35 Prozent tiefer indiziert. Die Liquidität an den Märkten ist kurz vor dem Auslaufen der Sommerferien in Übersee sehr dünn. So war das Handelsvolumen an den US-Börsen letztmals vor 3 Jahren so tief wie vergangene Woche. Mit diesen tiefen Volumen kann es entsprechend zu grösseren Kursausschlägen an den Börsen kommen, sollten Neuigkeiten die Finanzmärkte bewegen. 

Während keine Publikationen von Unternehmensergebnissen anstehen, diskutiert die Wirtschaftskommission des Ständerats das neue Bankengesetz mit den Eigenkapitalvorschriften zur UBS.

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06:20

Die Furcht vor steigenden Zinsen und eine militärische Eskalation im Nahen Osten haben den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenstart am Montag zugesetzt. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,6 Prozent auf 65'361,60 Punkte nach und der breiter gefasste ‌Topix ⁠notierte 0,4 Prozent niedriger bei 4128,76 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger zurück. Die Börse Shanghai verlor 0,4 Prozent auf 3.937,66 ⁠Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,0 Prozent auf 4.564,76 Punkte.

In Japan drückten Aussagen von US-Notenbankchef Kevin Warsh auf die ‌Stimmung, der die Bekämpfung der Inflation in den Vordergrund rückte und damit Erwartungen an eine ‌baldige Zinserhöhung schürte. Zudem preisen die Märkte eine fast sichere Zinsanhebung der ​Bank of Japan (BOJ) im kommenden Monat ein. «Die wachsenden Erwartungen an US-Zinserhöhungen dürften die Stimmung der Anleger belasten», erklärte Takayuki Miyajima, Chefökonom bei der Sony Financial Group. Zu den grössten Verlierern im Nikkei zählten Advantest mit einem Minus von sieben Prozent sowie Mitsubishi Materials und Japan Steel Works.

In China rückten gemischte Konjunkturdaten in den Fokus. Die Fabrikaktivität verbesserte sich im August zwar leicht auf 49,8 Punkte, blieb ‌aber den zweiten Monat in Folge im Schrumpfungsbereich. «Es ist zu früh, um auf eine Erholung der Wirtschaft zu schliessen», sagte Zhiwei Zhang, Chefökonom bei Pinpoint Asset Management. Gleichzeitig sorgte der eskalierende Konflikt zwischen den USA und dem Iran für Verunsicherung. Nach US-Angriffen auf iranische Abschussanlagen auf ​der Insel Larak griff der Iran laut Medienberichten US-Luftwaffenstützpunkte in Jordanien an. Dies trieb die Sorge ​vor neuen globalen Inflationsrisiken durch steigende Energiekosten an.

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06:14

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar ​0,2 Prozent auf 159,78 Yen. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die jüngste Schwäche der japanischen Währung als «ziemlich gut eingedämmt», was Spekulationen über eine erneute gemeinsame Intervention dämpfte. Zur ‌chinesischen Währung legte der Dollar leicht auf 6,7225 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8086 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1589 Dollar und zog leicht auf 0,9371 Franken an.

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06:05

Am Rohstoffmarkt sorgte der militärische Schlagabtausch zwischen Washington und Teheran ​für einen ​Preissprung. «Es sieht so aus, als befänden wir uns in einer weiteren Eskalationsphase», ⁠sagte IG-Marktanalyst Tony Sycamore. In der Folge verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent ​aus der Nordsee um 2,8 Prozent ⁠auf 90,60 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,5 Prozent fester bei 85,52 Dollar. US-Präsident Donald Trump kündigte an, Öl ‌aus einem neuen Abkommen mit Venezuela zur Auffüllung der strategischen Reserven der USA nutzen zu wollen.

Der Goldpreis verliert 0,77 Prozent in der asiatischen Handelsphase. Das gelbe Metall steht unter deutlichem Abgabedruck. Nach der Rallye im August rutschte Gold zeitweise unter die Marke von 4400 Dollar pro Unze und markierte damit den tiefsten Stand seit knapp zwei Wochen.

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06:00

An der Wall Street hatten die Zinssorgen bereits vor dem Wochenende ihre Spuren hinterlassen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag ‌kaum verändert bei 53'559,99 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,2 ​Prozent auf 7711,76 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,5 Prozent auf 26'402,42 Stellen nach. Anleger blicken nun gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, der entscheidend für den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank im September sein dürfte.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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