Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq-100 geht es hier.
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17:40
Der SMI geht 1,2 Prozent höher bei 14'756,86 Punkten aus dem Handel. Das ist der höchste je verzeichnete Schlusskurs. Im Tagesverlauf reichte es bei 14'857,80 Zählern sogar für ein neues Allzeithoch.
Rückenwind kam laut Marktbeobachtern von vorerst unveränderten Leitzinsen dies- und jenseits des Atlantiks. Die US-Notenbank Fed hatte den geldpolitischen Schlüsselsatz am Mittwochabend nicht angetastet. Ebenso hielt die Europäische Zentralbank am Donnerstag an ihrem Leitzinsniveau fest. Gleichzeitig sorgten zahlreiche Unternehmensmeldungen für Bewegung nach oben.
Unter den Einzelwerten stach Sandoz (+4,4 Prozent) heraus. Die Aktien des Generikaspezialisten erholten sich von den Verlusten der Vortage. Auch Amrize (+3,2 Prozent) schlossen höher, nachdem sie im frühen Handel über 5 Prozent verloren hatten. Der Quartalsbericht sowie die dabei gesenkte Jahresprognose schmeckte den Anlegern zunächst nicht.
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17:00
Neue diplomatische Bemühungen im Nahen Osten nähren die Hoffnung, dass eine Wiederaufnahme der US-Angriffe auf den Iran verhindert werden kann. Die US-Regierung und regionale Vermittler haben Medienberichten zufolge neue Anstrengungen für eine diplomatische Lösung des Krieges mit dem Iran unternommen.
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15:11
Sorgen über steigende Kosten für Künstliche Intelligenz nach enttäuschenden Zahlen des Google-Mutterkonzerns Alphabet haben die US-Börsen am Donnerstag belastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor im frühen Handel 0,3 Prozent auf 52'355 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 fiel um 0,4 Prozent auf 7711 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sackte um 1,6 Prozent auf 26'120 Punkte ab.
Die Alphabet-Aktien brachen um 13,7 Prozent ein und steuerten auf ihren bislang grössten Tagesverlust zu. Operativ rutschte der Konzern in die roten Zahlen, wegen schwächelnder Werbeeinnahmen enttäuschte zudem der Umsatz. Der negative Free Cash Flow verdoppelte sich nahezu. Microsoft erwirtschaftete dagegen mit 18,6 Milliarden Dollar einen doppelt so hohen Mittelzufluss wie erwartet. Die Aktien des Softwareriese notierten knapp im Plus.
Papiere von Speicherchipherstellern gerieten nach einem verhaltenen Ausblick von Samsung unter Druck. Die Anleger reagierten enttäuscht, da das südkoreanische Branchenschwergewicht die Entscheidung über künftige Ausschüttungen an die Aktionäre auf Januar verschob. Die Aktien von Samsung gaben 4,1 Prozent nach. An der Wall Street ging es für Papiere von Seagate Technology, Western Digital und Sandisk zwischen 1,8 und 3,2 Prozent abwärts.
Derweil geraten auch die Titel von Caterpillar (-7 Prozent) unter die Räder. Das Unternehmen hat den Quartalsbericht vorgelegt und dabei eine nicht erwartungsgemässe Jahresprognose abgegeben.
Anleger blickten zudem auf Wirtschaftsdaten: Trotz steigender Inflation zeigen sich die US-Amerikaner weiter konsumfreudig. Ihre Ausgaben legten im September um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte im dritten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um überraschend kräftige 3,4 Prozent. Das von der US-Zentralbank besonders beachtete Inflationsmass, der auf die Konsumgewohnheiten der Verbraucher zugeschnittene PCE-Index, stieg im September exakt wie von Analysten erwartet. An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass die Fed im Dezember die Zinsen erhöhen wird - es wäre der zweite Schritt nach der ersten Anhebung seit rund drei Jahren im September.
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14:46
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14:31
Alle drei wichtigen US-Börsenindizes geben zu Handelsbeginn nach: Der Dow Jones Industrial verliert 0,4 Prozent, der S&P 500 Index 0,6 Prozent und der Nasdaq 100 Index 1,4 Prozent.
Am Schweizer Markt holen Amrize die anfänglichen Kursverluste von etwas mehr als 6 Prozent auf. Der Titel notiert noch 1,5 Prozent tiefer. Die Aktie sei inzwischen deutlich günstiger geworden, sodass die Helvetische Bank von diesen Kursniveaus aus mehr Chancen als Risiken sieht.
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14:02
Anleger haben nach einem überraschenden Umsatzanstieg von Renault bei den Aktien des Autoherstellers zugegriffen. Die in Paris notierten Papiere legten um rund acht Prozent zu und steuerten damit auf den grössten Tagesgewinn seit 2022 zu. Das Geschäft von Renault sei in diesem Jahr im Vergleich zur Konkurrenz «viel besser als erwartet» gelaufen, schrieben die Analysten von Citi in einer Studie. Der Fokus auf Qualität statt Quantität, ein starker Absatz im Privatkundengeschäft und die Kostenkontrolle hätten dazu beigetragen. «Wir glauben, dass Renault auf dieser Basis weiterhin gute Ergebnisse erzielen wird», hiess es weiter.
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13:37
Die seit einer Woche laufende Erholungsrally an der US-Börse Nasdaq dürfte am Donnerstag ausgebremst werden. An der Wall Street werden zwar ebenfalls Verluste erwartet, jedoch deutlich geringere. Mit der Google-Mutter Alphabet und der südkoreanischen Samsung belasten zwei Schwergewichte aus der weltweiten Technologiebranche nach vorgelegten Quartalsberichten die Stimmung. Vor allem wird erneut gezweifelt, ob sich die enormen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) auszahlen werden.
Der Broker IG taxierte den technologielastigen Nasdaq-100-Index rund eine Stunde vor Börsenstart 1,2 Prozent tiefer auf 29'450 Punkte. Der Dow Jones Industrial wird von IG 0,3 Prozent tiefer auf 52'330 Punkte taxiert.
Während Alphabet am Vorabend über steigende Investitionen berichtet hatte und beim freien Barmittelzufluss mit rund 9 Milliarden US-Dollar ins Minus gerutscht ist, meldete Microsoft erneut ein kräftiges Wachstum der Cloud-Plattform Azure. Zudem kommt es gut an, dass Microsofts Investitionen mit einem Plus von 30 Prozent im Jahresvergleich nicht ganz so hoch ausfielen wie erwartet. Die Aktien der beiden schlugen vorbörslich unterschiedliche Richtungen ein. Für Alphabet ging es um 11 Prozent abwärts. Microsoft dagegen stieg um 0,8 Prozent.
«Die Botschaft lautet: Der Markt belohnt Ausgabendisziplin und bestraft Investitionen ohne Cashflow-Deckung», resümierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. «Die Messlatte der Erwartungen hängt zu hoch, als dass sich die Anleger mit einem blossen Erreichen der Erwartungen zufriedengeben würden.» Entsprechend ergibt sich angesichts der Quartalsberichte beider Unternehmen keine neue Euphorie für den KI-Sektor oder den Gesamtmarkt.
Die Eli-Lilly-Aktie steuert unterdessen auf ein nächstes Rekordhoch zu. Vorbörslich gewann sie 4,7 Prozent auf 1349 Dollar, womit die erst in der vergangenen Woche erreichte Bestmarke übertroffen wäre. Beim Pharmakonzern trieben der Gewichtssenker Zepbound und das Diabetesmittel Mounjaro das Wachstum auch im dritten Quartal mächtig an. Die Geschäfte liefen insgesamt noch besser als erwartet, weshalb Konzernchef David Ricks ein weiteres Mal das Jahresumsatzziel anhob.
Dass sich Marvell Technology laut der Nachrichtenagentur Bloomberg in fortgeschrittenen Gesprächen zur Übernahme von Lumentum befindet, sorgte dagegen für einen vorbörslichen Kurseinbruch von 11,3 Prozent. Die Aktie des Herstellers optischer Komponenten für Rechenzentren hingegen gewann zugleich rund 6 Prozent.
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13:11
Die Futures der US-Aktienmärkte werden vor dem Start tiefer indiziert:
Die Einschätzung zu den KI-Investitionen, die nach der Flut an Quartalsergebnissen am Dienstag die Wall Street in Gewinner und Verlierer aufteilte, wirkte sich nun auch auf den asiatisch-pazifischen Raum aus: Samsung Electronics verzeichnet weitere Kursverluste - und das, obwohl das Unternehmen seine Investitionsprognose für 2026 von 52,7 Billionen Won auf 84,4 Billionen Won angehoben hatte.
Diese Reaktion ähnelt der Abstrafung, die Alphabet im vorbörslichen Handel hinnehmen musste. Neue Sorgen hinsichtlich der KI-Ausgaben belasten den gesamten US-Technologiesektor. Der vorbörsliche Handel spiegelt die bereits am Dienstag erkennbare Spaltung wider: Die A-Aktien von Alphabet geben um 10,1 Prozent nach, die C-Aktien um 9,9 Prozent; ServiceNow verliert 17,8 Prozent, Fortinet 25,1 Prozent und Marvell Technology 10,2 Prozent. Demgegenüber stehen Kursgewinne bei Carvana (+7,9 Prozent), Chipotle (+6,8 Prozent), Instacart (+6,7 Prozent), eBay (+6,1 Prozent) und Lumentum Holdings (+4,7 Prozent).
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11:56
Trotz eines Milliardenverlusts im Sommerquartal haben sich die Aktien von Volkswagen ins Plus vorgearbeitet. Die Papiere gewannen im Dax 2,5 Prozent nach einem Minus von zeitweise 2,8 Prozent in den ersten Handelsminuten. «Die Zahlen schocken keinen mehr wirklich», sagte ein Händler. Letztendlich hätte der Quartalsbericht nicht viel Neues enthalten nach der Gewinnwarnung im September. Damals hatte Europas grösster Autobauer seine Prognose für das laufende Jahr gekappt. Am Donnerstag teilte Volkswagen mit, dass sich der operative Verlust im dritten Quartal auf 5,9 Milliarden Euro belaufe nach einem Verlust von 1,3 Milliarden Euro vor Jahresfrist.
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11:34
Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Donnerstag freundlich und hat ein neues Rekordhoch markiert. Rückenwind kommt laut Marktbeobachtern auch von der Aussicht auf vorerst unveränderte Leitzinsen dies- und jenseits des Atlantiks. Gleichzeitig sorgen zahlreiche Unternehmensmeldungen für Bewegung, wobei ebenfalls die positiven Nachrichten überwiegen.
Der Leitindex SMI steigt gegen 11.30 Uhr um 1,11 Prozent auf 14'743,34 Punkte. Damit liegt er nur gut 20 Punkte unter dem neuen Allzeithoch, das er im frühen Handel markiert hatte. Der Mid-Cap-Index SMIM gewinnt 0,46 Prozent auf 3207,96 Zähler, der breite SPI legt 0,95 Prozent auf 20'780,67 Punkte zu. Auch der deutsche Dax und der französische CAC 40 gewinnen rund 1 Prozent.
Unter den Bluechips stehen Amrize (-5,4 Prozent) nach den am Vorabend veröffentlichten Quartalszahlen unter Druck. Der Baustoffkonzern blieb hinter den Erwartungen zurück und senkte seine Jahresprognose. Die frühere Muttergesellschaft Holcim (+1,6 Prozent) zeigt sich davon unbeeindruckt und zählt im Gegenteil zu den stärkeren Titeln.
Auch der Technologiesektor hat seine anfängliche Schwäche abgeschüttelt. So drehen etwa ABB und VAT im freundlichen Gesamtmarkt ins Plus, AMS Osram (+2,9 Prozent) ziehen besonders deutlich an. Die enttäuschenden Zahlen von Alphabet und die schwache Reaktion der Samsung-Aktien auf Rekordergebnisse belasteten damit nur vorübergehend.
In den hinteren Reihen werden Avolta (+4,1 Prozent) nach den Quartalszahlen gesucht. Vor allem das organische Wachstum des Reisedetailhändlers fiel besser als erwartet aus. Analysten sprechen von einem «bemerkenswert widerstandsfähigen» Geschäftsmodell im aktuellen geopolitischen Umfeld.
Oerlikon (+0,4 Prozent) zeigen sich nach den Zahlen volatil und wechseln im Handelsverlauf mehrfach das Vorzeichen. Die Kennzahlen lagen leicht über den Erwartungen. Nach der starken Rally seit Anfang April - der Kurs hat sich seither nahezu verdoppelt - fallen die Reaktionen dennoch verhalten aus.
Schwächer präsentieren sich Vontobel (-2,2 Prozent), wo vor allem die Neugeldentwicklung enttäuschte.
Im Biotechsektor fallen Addex (+6,7 Prozent) auf. Das Unternehmen hat sein Aktienkapital durch die Ausgabe von 93 Millionen neuen Namensaktien erhöht und will sich damit zusätzliche finanzielle Flexibilität verschaffen.
Rieter (-2,6 Prozent) fallen derweil auf ein neues Allzeittief. Belastend wirkt eine gestrichene Kaufempfehlung von Oddo BHF im Anschluss an die Quartalszahlen.
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10:53
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10:35
Ein verhaltener Ausblick und ein fehlender Plan für Gewinnausschüttungen an die Anteilseigner haben die Aktien von Samsung am Donnerstag auf Talfahrt geschickt. Die Papiere fielen an der Börse in Seoul um bis zu 6,2 Prozent, obwohl der südkoreanische Technologiekonzern dank des Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) einen massiven Gewinnsprung verzeichnete. Der operative Gewinn stieg im dritten Quartal auf 107,4 Billionen Won (rund 72 Milliarden Euro) von 12,2 Billionen Won im Vorjahreszeitraum. Die wichtige Chipsparte verfünfzehnfachte ihr operatives Ergebnis auf 106,5 Billionen Won und steuerte damit fast den gesamten Konzernprofit bei.
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10:13
Ein schwaches Geschäft mit Erkältungsmitteln hat den britischen Konsumgüterkonzern Haleon zur Senkung seiner Umsatzprognose gezwungen. Die Aktien des Herstellers von Sensodyne-Zahnpasta und Voltaren-Schmerzgel brachen am Donnerstag um fast zwölf Prozent ein. Für 2026 erwartet das Unternehmen nur noch ein organisches Umsatzwachstum von rund 2,5 Prozent. Zuvor hatte Haleon ein Plus von drei bis fünf Prozent in Aussicht gestellt.
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09:50
Vor dem Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) ist der Dax etwas fester in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex rückte am Donnerstag um 0,3 Prozent auf 25'791 Zähler vor. «Wie bereits die US-Notenbank gestern wird wohl auch die EZB ihren Leitzins konstant halten», prognostizierte Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. «Entscheidend ist, ob Christine Lagarde eine mögliche Zinserhöhung für den Dezember verbal vorbereitet.»
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09:39
Der Schweizer Leitindex ist am Donnerstag mit Kursgewinnen in den Handel gestartet und auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Während zahlreiche Unternehmensmeldungen für Bewegung bei den Einzelwerten sorgen, bleibt das übergeordnete Marktumfeld von Unsicherheiten geprägt. Im Fokus stehen die Nachlese zum Fed-Entscheid, gemischte Signale aus dem Technologiesektor und die am Nachmittag anstehende EZB-Sitzung.
Der SMI gewinnt gegen 09.30 Uhr 0,97 Prozent auf 14'721 Punkte und markiert damit ein neues Allzeithoch. Der bisherige Rekord von rund 14'670 Punkten von Mitte August wird damit übertroffen. Der Mid-Cap-Index SMIM legt um 0,3 Prozent auf 3203,75 Punkte zu, der breite SPI steigt 0,8 Prozent auf 20'716,66 Punkte.
Etwas Gegenwind kommt aus dem Technologiesektor. ABB, VAT, Comet und Inficon geben gegen den freundlichen Gesamtmarkt leicht nach. Belasten dürften die enttäuschenden Zahlen von Alphabet sowie die schwache Kursreaktion von Samsung trotz Rekordergebnissen. «Rekordergebnisse allein reichen nicht mehr, wenn die Erwartungen bereits extrem hoch sind», kommentiert ein Händler.
Impulse durch Zahlen
In den hinteren Reihen werden Avolta (+4,1 Prozent) nach den Quartalszahlen gesucht. Vor allem das organische Wachstum fiel besser als erwartet aus.
Oerlikon (-0,2 Prozent) drehen nach anfänglichen Gewinnen ins Minus. Auch die Zahlen von Vontobel (-2,8 Prozent) und Lastminute (-2,1 Prozent) werden mit Kursverlusten quittiert.
Idorsia (-4,1 Prozent) stehen ebenfalls unter Druck. Das Biopharmaunternehmen weitete den Verlust aus, bestätigte aber seine Ziele. Zudem plant Idorsia gemeinsam mit Anleihegläubigern ein Finanzpaket mit einem Startkapital von 120 Millionen Franken für die weltweite Vermarktung eines Blutdrucksenkers.
Im Biotechsektor fallen zudem Addex (+8,6 Prozent) auf. Das Unternehmen hat sein Aktienkapital durch die Ausgabe von 93 Millionen neuen Namensaktien erhöht und will sich damit zusätzliche finanzielle Flexibilität verschaffen.
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09:05
Der Swiss Market Index (SMI) geht am Donnerstag mit einem Plus von 0,65 Prozent bei 14'660 Punkten in den Handel. Das ist ein neues Allzeithoch. Einzig Amrize (-6,9 Prozent) und Logitech (-1,1 Prozent) verlieren. Bei den Gewinnern legen Sandoz 1,8 Prozent vor, Novartis 1,5 Prozent und Swiss Re 1,00 Prozent.
Im breiten Markt verlieren Idorsia nach Zahlen entgegen dem vorbörslichen Trend 3,9 Prozent. Die positiven Zahlen von Oerlikon überzeugen die Anlegerinnen und Anleger nur mässig. Der Titel avanciert 1,4 Prozent. Kursgewinne über ein Prozent können Montana Aerospace, SMG, Lindt&Sprüngli sowie Burckhardt Compression vorweisen.
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08:55
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Bucher: Octavian senkt das Kursziel auf 350 von 363 Fr. und bestätigt Rating Hold.
Bucher: Berenberg Bank erhöht das Kursziel auf 366 von 360 Fr. und hält an Einstufung Hold fest.
Inficon: Berenberg Bank erhöht das Kursziel auf 220 von 210 Fr. mit Einstufung Buy.
Kühne+Nagel: Goldman Sachs erhöht das Kursziel auf 265 von 250 Fr. mit Rating Buy unverändert.
Kühne+Nagel: LBBW erhöht das Kursziel auf 220 von 197 Fr. und belässt die Einstufung auf Halten.
Logitech: Deutsche Bank senkt das Kursziel auf 72 von 75 Fr. und hält am Rating Buy fest.
Logitech: Goldman Sachs bestätigt Buy-Rating und erhöht das Kursziel auf 99 von 95 Fr.
Novartis: Bernstein SG senkt das Kursziel auf 128,02 von 132,84 Fr. mit Einstufung Market Perform.
Sandoz: Goldman Sachs bestätigt Buy-Rating und erhöht das Kursziel auf 90 von 85 Fr.
SIG Group: Octavian erhöht das Kursziel auf 18,30 von 17,80 Fr. und bestätigt die Einstufung Buy.
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08:05
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der Bank Julius Bär 0,13 Prozent höher indiziert. Die am Vorabend publizierten Zahlen von Amrize fielen durch, der Titel steht 3,4 Prozent tiefer. Sandoz verlieren derweil 0,9 Prozent.
Logitech können sich nach Kurszielerhöhungen 0,6 Prozent vorarbeiten. Ansonsten tendieren die Kurse seitwärts.
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07:45
Neue Friedenshoffnungen im Iran-Konflikt machen Erdöl am Donnerstag billiger. Die Preise für das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI geben in der Spitze um rund eineinhalb Prozent auf 113,58 und 101,02 Dollar je Fass nach. Laut einem Bericht des «Wall Street Journal» hat US-Vizepräsident JD Vance einen Brief an den Chef des iranischen Sicherheitsrates, Mohsen Rezaei, geschickt, um die Friedensverhandlungen wiederzubeleben. Am Mittwoch waren die Ölpreise angezogen, nachdem ein Angriff der Huthi auf die grösste saudische Ölraffinerie Ras Tanura neue Sorgen vor Versorgungsrisiken geschürt hatte. In den vergangenen Wochen haben die mit dem Iran verbündeten Huthi-Kräfte im Jemen wiederholt Angriffe auf Saudi-Arabien gestartet und damit eine neue Front in dem seit Ende Februar andauernden Iran-Krieg eröffnet.
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07:32
Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag höher starten. Am Mittwoch hatten sich die Dax-Anleger in Erwartung des US-Zinsentscheids und wichtiger Bilanzen vorsichtig vorangetastet: Der Leitindex stieg um 0,4 Prozent auf 25'704 Punkte. Die US-Notenbank Federal Reserve hatte den Leitzins wie an den Märkten erwartet konstant gehalten. Die Entscheidung fiel jedoch nicht einstimmig: Die Währungshüterinnen Lisa Cook und Beth Hammack votierten für eine Anhebung. Die Notenbank räumte ein, dass die Inflation «weiterhin erhöht» sei.
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07:10
Trotz der hohen Inflation im Euroraum wird die EZB voraussichtlich eine Zinspause einlegen. Der Entscheid wird um 14.15 Uhr kommuniziert. An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass der für die Geldpolitik relevante Einlagensatz bei 2,50 Prozent bleiben wird. Neben den Zinsen dürften die Zukunftspläne von EZB-Chefin Christine Lagarde weiteres Thema auf der Pressekonferenz sein. Seit Längerem wird darüber spekuliert, dass sie vorzeitig abtreten und zum World Economic Forum wechseln könnte. Bislang hat sie lediglich klargestellt, dass sie nicht vor 2027 von der Kommandobrücke gehen wird. Regulär ist sie noch bis Oktober 2027 am Ruder.
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06:25
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank 0,2 Prozent höher indiziert. Derweil geht die Berichtssaison am Donnerstag mit Unternehmen aus der zweiten Reihe weiter. Avolta, Oerlikon, Lastminute und Vontobel legen ein Trading Update für das dritte Quartal vor, während Idorsia, Molecular Partners und Phoenix Mecano den vollständigen Abschluss für das dritte Quartal abliefern. Abgerundet wird der Tag mit dem Halbjahresergebnis von Landis+Gyr.
Das Interesse der Investierenden dürfte sich nach dem nun im Rückspiegel liegenden Zinsentscheid der amerikanischen Notenbank auf die Kursentwicklung an der Wall Street richten. Grosskapitalisierte Wachstumstitel zeigen sich nachbörslich insgesamt schwächer nach zum Teil enttäuschenden Zahlenpräsentationen. Angeführt wurde der Abwärtstrend von ServiceNow mit einem Minus von 18,2 Prozent. Alphabet büssten mehr als 10 Prozent ein, während Salesforce um 6,0 Prozent nachgab. Dem Trend entgegen zogen KLA Corp (+3,5 Prozent), Gilead Sciences (+2,9 Prozent) und Microsoft (+2,7 Prozent).
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06:17
Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag ihre anfänglichen Gewinne wieder abgegeben. Unterschiedliche Reaktionen auf Geschäftszahlen aus dem KI-Sektor sorgten für Verunsicherung bei den Anlegern.
In Asien meldete Samsung Electronics zwar einen Rekordgewinn, der sich im dritten Quartal fast verneunfachte. Die Aktie des Chip-Herstellers gab dennoch um 4,13 Prozent nach, da der Nettogewinn im dritten Quartal die Erwartungen der Analysten verfehlte. Dies zog den marktbreiten Kospi-Index um 2,6 Prozent nach unten. Die Börse in Südkorea rutschte damit deutlich ins Minus. Die Papiere des Konkurrenten SK Hynix büssten ebenfalls einen Teil ihrer Gewinne ein, notierten aber noch 1,14 Prozent im Plus. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gab um 0,7 Prozent nach.
In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index nach einer angehobenen Gewinnprognose des Chip-Ausrüsters Advantest 0,2 Prozent auf 64'105,62 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notierte hingegen 0,3 Prozent niedriger bei 3977,84 Zählern. Die Aktien von Advantest stiegen um 5,4 Prozent, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognose für den Betriebsgewinn um 14 Prozent nach oben korrigiert hatte. Viele andere Chip- und KI-bezogene Werte gaben ihre anfänglichen Gewinne jedoch wieder ab. So fielen die Papiere von Tokyo Electron um 0,9 Prozent und die der SoftBank Group um 0,6 Prozent. Die Aktien von Hitachi brachen trotz einer angehobenen Gewinnprognose um 8,7 Prozent ein.
In Japan, Südkorea und den USA ist die Berichtssaison der Technologieunternehmen in vollem Gange. Hunderte japanische Firmen legen am Donnerstag und Freitag ihre Ergebnisse vor. Zudem wird am Freitag eine Zinsentscheidung der japanischen Notenbank erwartet. «Vor diesen Ereignissen zeigt der Markt vielleicht eine gewisse Nervosität», sagte die Aktienstrategin Maki Sawada von Nomura Securities. «Wir sehen möglicherweise, dass Investoren eine risikoscheue Haltung einnehmen.»
In China verlor die Börse Shanghai 0,9 Prozent auf 3647,12 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,2 Prozent auf 4034,81 Punkte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte hingegen um 0,2 Prozent zu.
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06:13
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06:10
Hoffnungen auf Friedensgespräche dämpften die Sorgen der Händler über Lieferunterbrechungen im Nahen Osten wegen des eskalierenden regionalen Konflikts. US-Vizepräsident JD Vance hatte einem Bericht der Zeitung «Wall Street Journal» vom Mittwoch zufolge in einem Brief an den Chef des iranischen Sicherheitsrates, Mohsen Rezaei, versucht, die Friedensverhandlungen wiederzubeleben. «Der Verkaufsdruck überwiegt angesichts der Erwartung, dass die Friedensgespräche wieder aufgenommen werden könnten», sagte Yuki Takashima, Ökonom bei Nomura Securities. «Der Rückgang bleibt jedoch begrenzt.» Grund dafür seien Sorgen über verstärkte Angriffe der Huthi-Miliz und die Befürchtung, die USA könnten nach den Zwischenwahlen am 3. November den Iran wieder angreifen.
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00:05
Die US-Börsen haben am Mittwoch nach der erwartungsgemässen Zinsbestätigung in den USA und den Begleitaussagen der Notenbank Fed im Plus geschlossen. Vor allem galt dies für die Technologiewerte an der Nasdaq, deren Erholung weiterging. Aktien mit KI-Fantasie kommen neuerdings wieder in Mode, doch auf sie wartete nach US-Börsenschluss mit den Quartalszahlen von Microsoft und Alphabet schon die nächste Belastungsprobe.
Der technologielastige Nasdaq 100 legte am Ende um 0,55 Prozent auf 29'813,16 Punkte zu, was ihm zum höchsten Stand seit einer Woche und zu einem Test der kurz- bis mittelfristig relevanten 50-Tage-Durchschnittslinie verhalf. Der marktbreite S&P 500 schloss 0,28 Prozent höher bei 7743,98 Zählern und der Dow Jones Industrial legte um 0,19 Prozent auf 52'475,10 Punkte zu.
Nach der im September vollzogenen ersten Zinserhöhung seit Jahren behalten die US-Währungshüter jetzt ihren Leitzins unverändert. Spannend bleibt die Frage, ob es nun im Dezember zur nächsten Straffung der Geldpolitik kommt, mit der Anleger rechnen. Der Fed-Chef Kevin Warsh untermauerte diese Erwartung. Er überraschte die Märkte mehr mit der Ankündigung baldiger Sitzungen, die ohne Zinsentscheid bleiben werden.
Unter den sieben bedeutendsten Tech-Riesen («Magnificent 7») rangierte die Mehrheit im Minus, nur Alphabet und Amazon konnten sich im Plus behaupten. Bei beiden kam nach zuletzt schlechtem Lauf etwas Vorfreude auf, denn von Amazon werden am Donnerstag die Resultate erwartet. Alphabet half auch ein Kreise-Bericht, wonach der KI-Konzern OpenAI beabsichtigen soll, für den Ausbau seiner Rechenkapazitäten Chips von der Tochter Google zu kaufen.
Viele Chipwerte profitierten weiter von der zuletzt wieder auflebenden Attraktivität von KI-Werten. Starke Zahlen des südkoreanischen Speicherchipkonzerns SK Hynix kamen vor allem bei US-Unternehmen gut an, die mit Speichern oder Speicherchips ihr Geld verdienen. Dazu gehörten etwa Micron und Sandisk mit Anstiegen um bis zu 7,7 Prozent.
Oracle gab seinen mehr als zehn Prozent höheren Aktien im Verlauf mächtig Schub mit einem hohen mittelfristigen Umsatzziel, das im Rahmen einer Investorenkonferenz genannt wurde. Es verspricht eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von über 35 Prozent. Zudem bremste der Konzern die Sorgen der Investoren hinsichtlich der Rendite von KI-Investitionen mit seinem langfristigen Cashflow-Ausblick.
Die Berichtssaison bewegte primär Nebenwerte. Beim Spezialisten für Solarenergietechnik Enphase Energy mussten die Anleger wegen eines schwachen Quartalsausblicks einen Kurseinbruch um 16 Prozent verkraften.
Viel besser sah es da bei Vertiv Holdings mit einem Kurssprung um 16,5 Prozent aus. Der Hersteller von Energie- und Kühlanlagen hat seine Prognose für den bereinigten Gewinn pro Aktie für das Gesamtjahr auf ein Niveau über den Konsensschätzungen angehoben.
Bei Unternehmen, die aus dem Mischkonzern GE hervorgingen, war das Bild unterschiedlich. Angehobene Jahresziele bescherten dem Medizintechnikkonzern GE Healthcare ein Kursplus, das fast sieben Prozent gross war. Die Titel des Energietechnikkonzerns GE Vernova gaben dagegen um fast zwei Prozent nach. Einer angehobenen Ergebnisprognose stand eine milliardenschwere Übernahme gegenüber.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

