15:13

Die Aussicht auf eine erweiterte Zusammenarbeit mit AT&T treibt die Aktien des Quantencomputer-Spezialisten D-Wave ‌Quantum an. ⁠Die Papiere des Unternehmens aus Kalifornien springen vorbörslich um mehr als acht Prozent nach oben. Der US-Telekommunikationskonzern ⁠AT&T habe vereinbart, den Einsatz der Quantencomputer-Technologie von D-Wave auszuweiten, teilten die Unternehmen mit. AT&T plane, die Technik von D-Wave im ‌gesamten Netzbetrieb einzusetzen - etwa, um auf Ausfälle zu reagieren und den Datenverkehr ‌zu steuern. In einem ersten Testlauf habe AT&T ​die Verarbeitungszeit für die Netzwerkoptimierung von etwa einer Stunde auf unter 15 Sekunden reduzieren können. Die Technologie soll in KI-Werkzeuge integriert werden, die AT&T zufolge im Jahr 2025 bereits geholfen haben, die Ausfallzeiten für Kunden um zwölf Millionen Stunden zu senken.

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14:35

Der Broker IG signalisierte vor dem Börsenstart für den Dow Jones Industrial ein Plus von 1,0 Prozent auf 52.480 Punkte. Der wohl bekannteste Wall-Street-Index hatte bereits am Freitag dank rückläufiger Ölpreise zur Erholung angesetzt. Der Nasdaq 100 wird von IG mit 1,3 Prozent im Plus erwartet bei 28.488 Punkten. Der Technologie-Auswahlindex hatte vor dem Wochenende noch etwas mehr als ein Prozent eingebüsst.

Bis zum Wochenende hatten die USA 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. In der Folge stieg der Preis für die Nordseesorte Brent beständig und überschritt schliesslich die Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Die Feuerpause seit dem Wochenende nährt nun wieder Hoffnungen auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Krieg zwischen den USA und dem Iran, denn auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen. Der Preis für Nordseeöl der Sorte Brent sank zuletzt unter 90 Dollar, und die Anleger gehen prompt wieder in den «Risk-on-Modus», wie Marktanalyst Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets konstatierte.

Doch da die Lage in Nahost weiter angespannt ist und zudem am Mittwoch mit Microsoft und Meta sowie am Donnerstag mit Apple weitere Unternehmen der sogenannten Glorreichen Sieben ihre Quartalsberichte vorlegen, dürfte es Marktbeobachtern zufolge unruhig bleiben. Obendrein wird die Fed zur Wochenmitte über den Leitzins entscheiden.

Unter den Einzelwerten zeigten sich alle Aktien der Glorreichen Sieben auf Erholungskurs. Gefragt waren zudem die Aktien von Ford und General Motors mit vorbörslichen Kursgewinnen um die 2 Prozent. Jefferies stufte die beiden Autoaktien von «Hold» auf «Buy» hoch. Zur Ford schrieb Analyst Philippe Houchois, dass im zweiten Quartal das Tief mit Blick auf die Produktionsmengen erreicht sein dürfte und das Management die Jahresziele angesichts der guten Marktsituation in den USA anheben könnte.

Zum Konkurrenten GM, der bereits seine Quartalszahlen vorgelegt hat, schrieb er: Seine wichtigste Erkenntnis nach dem Quartalsbericht sei die Zuversicht von GM gewesen, die eigene Position im US-Gewinnoligopol bis 2027 weiter stärken zu können und einen realen freien Barmittelzufluss von über 10 Milliarden Dollar zu generieren.

Um knapp 40 Prozent sprangen vor dem Börsenstart zudem die Anteile von Forte Biosciences hoch, denn der Biotech-Konzern Argenx will das US-Unternehmen für 77 Dollar je Aktie oder insgesamt rund 2,2 Milliarden Dollar in bar erwerben, um seine Immonologie-Pipeline zu erweitern.

D-Wave Quantum konnten mit vorbörslich minus 5 Prozent indes nicht davon profitieren, dass der Telekomkonzern AT&T eine Vereinbarung unterzeichnete, um den Einsatz der Quantencomputing-Technologie des Unternehmens auszuweiten.

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13:15

Die Futures auf die US-Aktienmärkte stehen vor der Eröffnung höher:

- Dow-Jones-Futures: plus 1,09 Prozent.
- S&P-500-Futures: plus 0,97 Prozent.
- Nasdaq-Futures: plus 1,55 Prozent.

Unterdessen steht der SMI 0,84 Prozent höher bei 14'448 Punkten. Dabei verbessert sich Sika um 3,0 Prozent, während Nestlé um 1,4 Prozent zurückfällt.

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11:35

Der SMI steht 0,6 Prozent höher bei 14'412 Zählern. Derweil steigt der breite Markt gemessen am SPI auf 20'190 Punkte (plus 0,6 Prozent).

Die vor allem zu Handelsbeginn recht euphorische Stimmung wurde vor allem mit der Entwicklung im Nahen Osten erklärt. So gab es zu Wochenbeginn keine neuen Angriffe der USA auf Iran oder vom Iran auf die benachbarten Länder. Der Ölpreis gab entsprechend ziemlich markant nach.

Der Preis für ein Fass der weltweiten Referenzsorte Brent fiel zur Berichtszeit um 6 Prozent auf knapp 91 US-Dollar, phasenweise war er gar unter 90 US-Dollar gerutscht. Und auch der Dollar, der als Krisenwährung zuletzt ziemlich zugelegt hatte, litt unter Gewinnmitnahmen. Ob es nun zu einer nachhaltigen Erholung der Märkte komme, hänge jedoch massgeblich davon ab, wie lange die Waffenruhe dieses Mal dauere und ob tatsächlich Fortschritte in den Gesprächen zu erkennen seien, meinte ein Marktanalyst.

Wichtige beziehungsweise kursbewegende Unternehmensnews gibt es am Montag kaum. Ab dem Dienstag geht dann die Berichtssaison im grossen Stil weiter. Insgesamt stehen im Laufe der Woche fast 30 Unternehmen auf der Agenda. Mit Sika (+2,0 Prozent), Logitech (+1,0 Prozent), UBS (+1,4 Prozent) und Holcim (+0,4 Prozent) werden auch wieder vier SMI-Konzerne über das vergangene Quartal berichten.

Am meisten dürften wohl die Zahlen der Grossbank interessieren. Händlern zufolge erhielten die UBS-Aktien im Zuge starker Quartalsabschlüsse bei den grossen US-Banken bereits Vorschusslorbeeren, am 15. Juli hatte das Papier denn auch bei 44,44 Fr. ein Mehrjahreshoch markiert. Die Latte sei für die grösste Schweizer Bank entsprechend hoch angesetzt, heisst es im Handel.

Unter den grössten Gewinnern sind aktuell neben Sika und UBS mit Richemont (+1,6 Prozent) und Amrize (+1,5 Prozent) weitere zyklische Werte.

Am meisten Druck auf den Index geht derweil erneut von Nestlé (-1,2 Prozent) aus. Das Papier hatte am Donnerstag nach Quartalszahlen bekanntlich 8 Prozent beziehungsweise 18 Milliarden Franken an Börsenwert eingebüsst. Am Freitag gab es dann zwar eine gewisse Erholung, auf Wochensicht blieb aber ein Minus von 5,7 Prozent. Was genau den scharfen Kursrutsch ausgelöst hatte, darüber lässt sich streiten. Laut Händlern dürfte es wohl am ehesten der leicht pessimistischere Ausblick gewesen sein. Insgesamt sei aber wohl vielen Marktteilnehmern einfach klar geworden, dass die Erholung bei Nestlé keine schnelle Sache werde.

Schwächster Wert im SMI neben Nestlé sind Kühne+Nagel (-0,9 Prozent). Die Titel der Transportlogistikers hatten bereits letzte Woche (u.a. nach Zahlen) 2,7 Prozent verloren und sind nun wegen den neuen Friedenshoffnung im Nahen Osten zu Wochenbeginn wenig gefragt.

Knapp im Minus zeigen sich zudem Zurich (-0,1 Prozent). Gemäss Medienberichten hat die Finma beim Versicherer ein Enforcement-Verfahren eingeleitet wegen möglicher Mängel im internen Kontrollsystem. Im Fokus steht laut einem Bericht des «SonntagsBlicks» das Geschäft in der beruflichen Vorsorge rund um die Sammelstiftung Vita. Vor einiger Zeit hatte der CEO Schweiz den Hut nehmen müssen.

Bei den Nicht-SMI-Werten sind unter anderem Avolta (+4,2 Prozent) und Flughafen Zurich (+1,6 Prozent) aufgrund der Entwicklung im Nahmen Osten gefragt. Eine klare Erholung gibt es ausserdem bei Temenos (+3,6 Prozent), welche in der Vorwoche nach Zahlen phasenweise ziemlich eingebrochen waren. Gesucht sind auch Idorsia (+7,7 Prozent) nach Firmennews und Interroll (+6,8 Prozent) nach einer Analystenempfehlung.

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10:55

Die Aktien von Nestlé geben deutlich nach. Sie fallen um 1,2 Prozent auf 79,70 Franken und sind so schwach wie keine andere Aktie des Swiss Market Index (SMI). 

Der Lebensmittelkonzern hatte am vergangenen Donnerstag die Halbjahreszahlen veröffentlicht. Sie gefielen den Investoren nicht, sodass die Aktie am Berichtstag um 8 Prozent einbrach. Am Freitag folgte eine leichte Erholung, wodurch der Titel des von CEO Philipp Navratil geführten Unternehmens über der 80-Franken-Marke aus dem Handel ging.

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09:35

Der SMI steht 0,6 Prozent höher bei 14'414 Punkten. Der breite Markt verbessert sich gemessen am SPI auf 20'194 Zähler (plus 0,6 Prozent).

Als Grund für die Avancen wird im Handel vor allem auf die Angriffspause der USA im Krieg mit dem Iran verwiesen. Auch der Iran setzte seine Angriffe vorerst aus und begründete den Schritt damit, dass es mit seinem Vorgehen lediglich Vergeltung auf US-Angriffe übe. «Die Angriffspause bringt eine gewisse Hoffnung auf Frieden, was an der Finanzmärkten natürlich gut ankommt», meinte ein Händler.

Entsprechend sanken die Notierungen an den Energiemärkten zum Teil deutlich. Der Preis für ein Fass Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent gab am Morgen knapp sieben Prozent auf gut 90 US-Dollar nach - zwischendurch war er gar unter die 90er-Marke gefallen, nachdem er letzte Woche zeitweise gar noch auf über 100 Dollar gestiegen war.

Wichtige bzw. kursbewegende Unternehmensnews gibt es am Montag keine. Ab dem Dienstag geht dann die Berichtssaison im grossen Stil weiter. Insgesamt stehen im Laufe der Woche fast 30 Unternehmen auf der Agenda. Mit Sika (+2,3 Prozent), Logitech (+1,1 Prozent), UBS (+1,7 Prozent) und Holcim (+0,8 Prozent) werden auch wieder vier SMI-Konzerne über das vergangene Quartal berichten.

Sika und UBS sind im frühen Handel die grössten SMI-Gewinner, dahinter folgen mit Amrize und Richemont (je +1,6 Prozent) weitere konjunktursensitive Titel.

Schwächster Wert im SMI sind Kühne+Nagel (-1,1 Prozent). Die Titel der Transportlogistikers hatten bereits letzte Woche (u.a. nach Zahlen) 2,7 Prozent verloren und sind nun wegen den neuen Friedenshoffnung im Nahen Osten zu Wochenbeginn wenig gefragt.

Nur minimal im Plus zeigen sich zudem Zurich (+0,03 Prozent). Gemäss Medienberichten hat die Finma beim Versicherer ein Enforcement-Verfahren eingeleitet wegen möglicher Mängel im internen Kontrollsystem. Im Fokus steht laut einem Bericht des «SonntagsBlicks» das Geschäft in der beruflichen Vorsorge rund um die Sammelstiftung Vita. Vor einiger Zeit hatte der CEO Schweiz den Hut nehmen müssen.

Bei den Nicht-SMI Werten sind unter anderem Avolta (+3,5 Prozent) und Flughafen Zurich (+2,2 Prozent) aufgrund der Krisenentwicklung gefragt.

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09:10

Der SMI steht 0,76 Prozent höher bei 14'435 Punkte und damit nahe dem Allzeithoch von 14'464 Zählern.

Gewinner sind die Bauwerte Sika (plus 2 Prozent) und Amrize (plus 1,6 Prozent). Gefragt sind auch Logitech (plus 1,5 Prozent) und UBS (plus 1,3 Prozent).

Auf der Verliererseite stehen Kühne+Nagel (minus 1,1 Prozent) sowie Zurich Insurance (minus 0,2 Prozent). 

Am breiten Markt avancieren Idorsia (plus 4,8 Prozent), Avolta (plus 3,5 Prozent) und Vontobel (plus 3,1 Prozent). In Rücklage befinden sich derweil Schweiter (minus 1,9 Prozent), Newron (minus 1,5 Prozent) und Klingelnberg (minus 1 Prozent).

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08:25

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

Givaudan: CFRA senkt auf 3700 (4000) Fr. – Buy
SGS: Royal Bank of Canada erhöht auf 87 (85) Fr. - Sector Perform
SGS: Barclays erhöht auf 87 (80) Fr. – Underweight
SGS: Citigroup erhöht auf 105 (103) Fr. – Buy
Lindt&Sprüngli (N): Jefferies erhöht auf 83'580 (81'660) Fr. – Underperform
Kühne+Nagel: UBS erhöht auf 205 (179) Fr. – Neutral
Dätwyler: Berenberg senkt auf 157 (167) Fr. – Hold
Aryzta: Berenberg senkt auf 72 (75) Fr. – Buy
Galderma: Kepler Cheuvreux erhöht auf 215 (167) Fr. – Buy
Interroll: ODDO erhöht auf Outperform (Neutral) - Ziel 1950 (2100) Fr.

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,44 Prozent höher.

Bis auf Zurich Insurance (minus 0,6 Prozent) stehen alle Titel des Leitindex im Plus. Namentlich die Schwergewichte Nestlé (plus 0,4 Prozent), Novartis (plus 0,5 Prozent) und Roche (plus 0,6 Prozent) verbessern sich. 

Am breiten Markt, der 0,66 Prozent hinzugewinnt, sind Galderma (plus 1,9 Prozent), AMS Osram (plus 1,4 Prozent), Comet (plus 1,2 Prozent), Inficon (plus 1 Prozent) und VAT (plus 1,6 Prozent) stark gefragt.

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07:40

Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den ‌Handel ⁠starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex 1,4 Prozent ⁠höher bei 25'099 Punkten geschlossen.

Für Rückenwind an den europäischen Börsen ‌sorgten überraschend starke Konjunkturdaten und Geschäftszahlen des ‌Softwareriesen SAP. Sorgen über ausufernde ​Kosten für Künstliche Intelligenz (KI) belasteten die technologielastige US-Börse Nasdaq hingegen.

Im Fokus am Montag steht weiter der neu entflammte Krieg im Nahen Osten. Die USA und der Iran haben am ‌Wochenende ihre gegenseitigen Angriffe ausgesetzt und bemühen sich um Verhandlungen. US-Präsident Donald Trump will seinem Botschafter bei den Vereinten Nationen (UN) ​zufolge der Diplomatie eine Chance geben. Der Iran ​werde seine Angriffe aussetzen, solange die ​USA die ihren unterbrächen, sagte ein iranischer Insider der Nachrichtenagentur Reuters.

Bei ‌den Konjunkturdaten warten Börsianer auf den Ifo-Geschäftsklimaindex für Juli. Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft könnte sich Ökonomen ​zufolge ​weiter aufgehellt haben. Der ⁠Iran-Krieg und die erneut kräftig gestiegenen Ölpreise ​bleiben aus Sicht ⁠vieler Experten jedoch ein zentraler Unsicherheitsfaktor.

Bei den Unternehmen blicken ‌Anleger unter anderem auf die Geschäftszahlen von Audi und Hochtief.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,47 Prozent höher bei 14'397 Punkten.

Die internationalen Börsen haben am Montag verhalten auf eine Waffenruhe am Golf reagiert. Die damit einhergehende Entspannung bei den Ölpreisen dämpfte die Inflationssorgen und gab Anleihen Auftrieb. Die Anleger blickten zudem auf ‌eine ⁠Woche voller wichtiger Zentralbanksitzungen und Unternehmensbilanzen. Der Iran hatte am Sonntag erklärt, er werde seine Angriffe einstellen, solange ⁠die USA ihre ebenfalls einstellen. Die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen griffen einem Bericht zufolge jedoch weiterhin saudische Ölanlagen an der Küste ‌des Roten Meeres an.

«Unterm Strich sieht es so aus, als hätten ‌sich die Entwicklungen im Nahen Osten über das Wochenende ​positiv entwickelt», sagte Sally Auld, Chefvolkswirtin bei der NAB. Dies stütze die Annahme, dass ein Ölpreis von über 100 Dollar pro Barrel beide Seiten zur Deeskalation veranlasse. Analysten von Goldman Sachs stellten fest, dass die Anleger den Ausgang der Fed-Sitzung im Juli als ungewöhnlich unsicher einschätzten. «Wahrscheinlich, weil die Fed in letzter Zeit gespalten war, die Position ‌von Fed-Präsident Warsh unklar bleibt und ein Teil der erneuten Eskalation mit dem Iran in die Stillhalteperiode fiel.» Es werde wahrscheinlich mindestens eine abweichende Stimme für eine Zinserhöhung geben, aber die meisten stimmberechtigten Mitglieder dürften nach den schwächeren ​Inflationsdaten für Juni in dieser Woche nicht auf einen solchen Schritt drängen.

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06:13

Ein Euro kostet 92,94 Rappen. Der Dollar ist 81,51 Rappen wert (-0,12 Prozent)

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04:45

Die vorübergehende ​Ruhe an der Strasse von Hormus liess den Preis für ein ​Fass der Nordseesorte Brent um 5,2 Prozent auf 91,73 Dollar fallen, während US-Leichtöl um 5,4 Prozent auf 84,45 Dollar nachgab.

An den ‌Aktienmärkten sorgte dies für Erleichterung. Die S&P-500-Futures stiegen um 0,7 Prozent, während die Nasdaq-Futures um 1,1 Prozent zulegten. In Europa gewannen die EuroStoxx-50-Futures 0,4 Prozent und die DAX-Futures 0,6 Prozent. Die FTSE-Futures notierten unverändert.

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04:00

In Asien legte der japanische ​Nikkei-Index um ​0,1 Prozent zu, während der stark von Chipherstellern beeinflusste Index ⁠in Südkorea um 1,1 Prozent nachgab. Der breit gefasste MSCI-Index für ​asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans blieb stabil. ⁠Der chinesische Index der Standardwerte legte um 0,4 Prozent zu.

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02:55

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,2 Prozent auf ‌163,52 Yen und legte leicht auf 6,7680 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,4 Prozent niedriger bei 0,8145 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,4 Prozent auf 1,1407 Dollar und ‌zog leicht auf 0,9291 Franken an.

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01:00

An der Wall Street hatte sich am Freitag das Auf und Ab mit einem Erholungsversuch fortgesetzt. Anleger reagierten mit einer gewissen Erleichterung auf die wieder rückläufigen Ölpreise. So sank der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent deutlich unter 100 US-Dollar. An der überwiegend mit Technologie-Aktien bestückten Nasdaq dagegen herrschte ungeachtet der starken Quartalsbilanz von Intel weiter Vorsicht nach dem starken Lauf von Aktien mit KI-Bezug.

Der Dow Jones Industrial testete nach einem Rückschlag am Vortag wieder die 52'000-Punkte-Marke. Mit einem Plus von 0,46 Prozent auf 51'947,25 Punkte ging der bekannteste Wall-Street-Index in das Wochenende, nachdem er am Donnerstag noch auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen war. In den vergangenen fünf Handelstagen verbuchte er damit einen Verlust von 0,4 Prozent. Der umfangreich bestückte S&P 500 gewann am Freitag 0,05 Prozent auf 7411,98 Zähler.

Der Nasdaq 100 fiel um 1,15 Prozent auf 28'128,34 Punkte, was im Wochenverlauf ein Minus von 1,6 Prozent bedeutet. Bereits tags zuvor hatten erneut Sorgen rund um den Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) und die dafür notwendigen Investitionen belastet.

Dass die Ölpreise wieder sanken, begründeten Marktbeobachter mit Gewinnmitnahmen, denn die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost gehen unvermindert weiter. Inzwischen versucht US-Präsident Donald Trump im Konflikt um die Strasse von Hormus, den Druck auf den Iran zu erhöhen.

Entsprechend sehen Experten an den US-Börsen noch keine Rückkehr zu grösserer Risikobereitschaft. Diesbezüglich basieren derzeit Hoffnungen vor allem auf der Fahrt aufnehmenden Berichtssaison. Nach den Sorgen, die am Vortag vom Google-Mutterkonzern Alphabet und dem Elektroautobauer Tesla bestärkt wurden, gab es nun zwar Erfreulicheres von Intel und der deutschen SAP , dennoch entschieden sich Anleger in der Techbranche eher für Gewinnmitnahmen.

Während die überzeugenden Cloud-Vertragsbücher von SAP auch Software-Aktien wie Salesforce mit plus 4,3 Prozent Auftrieb gaben, büssten Intel 7,9 Prozent ein. Zwar profitierte der Chipriese und Prozessorhersteller weiter kräftig vom laufenden Boom der KI-Technologien und übertraf mit seinem zweiten Quartal die Erwartungen deutlich. Doch die Aktie ist seit Jahresbeginn extrem stark gelaufen, sodass trotz der aktuellen Verluste immer noch ein Kursplus von rund 150 Prozent bleibt.

Den Papieren des Konkurrenten AMD erging es ähnlich: Sie büssten zuletzt trotz eines viel gelobten Investorentages und einer Kurszielanhebung durch die Bank of America auf 620 US-Dollar 3,3 Prozent auf rund 522 Dollar ein. Ihr Plus seit Jahresbeginn beläuft sich damit aber immer noch knapp 145 Prozent.

Unter den Standardwerten gab es Licht und Schatten. So sprang das Papier von Verizon um 5,8 Prozent hoch und profitierte davon, dass der Telekom-Anbieter im Mobilfunk- und Breitbandgeschäft im abgelaufenen Quartal mehr verdient hatte als erwartet.

Die Anteile von American Express dagegen setzten ihren Abwärtstrend der vergangenen Tage mit einem Abschlag von 4,3 Prozent fort und waren damit Schlusslicht im Dow Jones. Zwar hob der Kreditkartenkonzern sein Umsatzziel nach dem ersten Halbjahr an, doch im zweiten Quartal verfehlten Umsatz und Netto-Gebühreneinnahmen für Kreditkarten die Markterwartungen.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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