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17:30
Der SMI schliesst 0,2 Prozent tiefer auf 14'193.92 Punkten. Somit ergibt sich für das erste Halbjahr ein Gesamtertrag - Kursgewinne und Dividenden - von 10,4 Prozent und beim Swiss Performance Index (SPI) ein Plus von 10 Prozent.
Am breiten Markt überzeugen Wisekey mit 4,5 Prozent Gewinn, dicht dahinter Inficon, Accelleron und Sensirion (alle +4 Prozent). Ebenso legen Polypeptide und Bachem mehr als 3,5 Prozent zu.
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17:00
Nach Erholungsgewinnen von zwei Prozent am Vortag hat der Nasdaq 100 auch an diesem Tag die Nase vorn. Der überwiegend mit Technologietiteln bestückte Auswahlindex stieg im frühen Handel um 1,1 Prozent auf 30.090 Punkte. Auf Monatsbasis bedeutet das zwar ein Minus von 0,8 Prozent, seit Jahresbeginn jedoch ein Plus von 19 Prozent, das vor allem auf die Euphorie rund um Künstliche Intelligenz (KI) zurückgeht.
Der Dow Jones Industrial gewann am Dienstag 0,3 Prozent auf 52.311 Punkte. Für den Juni ergibt dies zwar ein Plus von 2,5 Prozent, doch im bisherigen Jahresverlauf hat der bekannteste Wall-Street-Index mit einem Gewinn von knapp 9 Prozent nicht einmal halb so stark zugelegt wie der Nasdaq 100. Der marktbreite S&P 500 gewann an diesem Handelstag 0,4 Prozent auf 7.470 Punkte, was für die ablaufenden sechs Monate einen Gewinn von 9 Prozent bedeutet.
Aktien wie Applied Materials und Lam Research kletterten im frühen Geschäft auf Rekordhochs. Sandisk , die erst in der vergangenen Woche eine Bestmarke erreicht hatten und dann zurückgekommen waren, legten um 6,1 Prozent zu. Arm Holdings erholten sich mit 5,0 Prozent und Nvidia waren mit plus 1,6 Prozent zweitstärkster Wert im Dow.
Solaraktien waren ebenfalls gefragt. So gewannen First Solar , Nextpower , SolarEdge und Fluence Energy zwischen knapp 3 und etwas über 9 Prozent. Als Treiber wurde auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hingewiesen, wonach in den Vereinigten Staaten ein Importverbot vor allem für chinesische Wechselrichter vorbereitet wird. Es herrsche Sorge, dass das Land diese Produkte nutzen könnte, um die Stromversorgung zu stören.
Beim Industriegaskonzern Air Products sorgte der Ausstieg aus einem Alternative-Energien-Projekt für ein Plus von knapp 10 Prozent.
Aus den hinteren Börsenreihen fielen AeroVironment mit einem Plus von fast 20 Prozent au, während Aevex um 12 Prozent hochsprangen. Unter den zwei Rüstungsunternehmen begeisterte AeroVironment mit seinen Quartalszahlen sowie einem überraschend hohen Umsatzausblick. Aevex meldete einem millionenschweren Auftrag der US-Luftwaffe.
Align Technology büssten 3,4 Prozent ein. Die EU-Kommission prüft, ob das Medizintechnikunternehmen seine Stellung als Marktführer bei transparenten Zahnkorrekturschienen ausgenutzt hat.
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16:30
Der SMI büsst eine Stunde vor Börsenschluss 0,4 Prozent auf 14'167.08 Punkte ein. Angeführt wird der Leitindex von den Aktien der Partners Group (+2,5 Prozent), während Logitech 5 Prozent verliert.
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Am Mittwoch wechselt der Kalender auf den Monat Juli und markiert somit das Ende der ersten Jahreshälfte von 2026. Diese war geprägt von hoher geopolitischer Unsicherheit, Konflikten und einem anhaltenden KI-Höhenflug.
In diesem Spektakel gab es einige Gewinner und Verlierer an den Aktienmärkten in den USA. Nachfolgend die Übersicht von Dow Jones, Nasdaq 100 und S&P 500. Zwei der drei Indizes verbuchten Gewinne von 8,5 Prozent, während die Tech-Börse innerhalb von sechs Monaten 18 Prozent zulegte.
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16:00
Trotz der Verluste in der vergangenen Woche steuerten der S&P 500 und der Nasdaq auf ihr bestes Quartal seit sechs Jahren zu, der Dow Jones auf seinen grössten Quartalsgewinn seit 2022. Die jüngste Schwäche führte jedoch dazu, dass die zweimonatige Gewinnserie der technologielastigen US-Indizes im Juni zu reissen drohte.
Investoren machten sich zuletzt Sorgen, dass sich die massiven Ausgaben grosser Technologiekonzerne für KI-Rechenzentren erst spät auszahlen könnten. Experten zeigten sich jedoch gelassen. «Die Technologiebranche hat im Juni eine Flaute erlebt, aber das könnte sich mit der nahenden Berichtssaison leicht ändern», sagte Brian Levitt, Chefstratege bei der Investmentfirma Invesco.
Bei den Einzelwerten brachen die Aktien des IT-Dienstleisters Concentrix um fast 20 Prozent ein, nachdem das Unternehmen seine Jahresprognose gesenkt hatte. Dagegen schossen die Papiere des Verteidigungs- und Technologieunternehmens AeroVironment nach einem Umsatzsprung um mehr als 20 Prozent in die Höhe.
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15:30
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14:20
Vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den zu Wochenbeginn klar erholten Nasdaq 100 0,3 Prozent höher auf 29.860 Punkte. Damit zeichnet sich für den technologielastigen Auswahlindex angesichts wiederholter Kursrückschläge aber immer noch ein Monatsminus von 1,6 Prozent ab.
Den Leitindex Dow Jones Industrial sieht IG 0,1 Prozent im Plus bei 52.236 Punkten, womit er für den Juni einen Gewinn von 2,4 Prozent verzeichnen würde. Im bisherigen Jahresverlauf hat der Nasdaq 100 dank des Hypes um Künstliche Intelligenz (KI) aber gut doppelt so stark zugelegt wie der Dow.
Als aktuelle Kursstütze sieht Marija Veitmane, Leiterin der Aktienanalyse bei State Street Global Markets, die wieder erstarkte Nachfrage nach Technologietiteln. «Die Anleger sind erneut zu der Ansicht gelangt, dass der IT-Sektor eine der wenigen Branchen mit starkem und verlässlichem Gewinnwachstum darstellt», betonte die Expertin. «Dadurch erscheinen hier jegliche Schwankungen als Kaufgelegenheit.»
Die vorbörsliche Kursentwicklung von Applied Materials untermauert diese Einschätzung: Mit einem weiteren Plus von 2,4 Prozent nach dem Vortagssprung winkt den Aktien des Chipindustrie-Ausrüsters eine Fortsetzung ihrer Rekordjagd. Die Papiere von Konkurrent Lam Research verteuerten sich um weitere 2,3 Prozent. Vergleichsweise freundlich zeigten sich auch die Anteile der Branchenriesen Nvidia und Qualcomm mit Gewinnen von 1 und 0,8 Prozent. Bei anderen, deutlich stärker gelaufenen Halbleiteraktien wie Micron und Marvell zeichnet sich derzeit eher wenig Bewegung ab.
Beim Industriegasekonzern Air Products sorgte der Ausstieg aus einem Erneuerbare-Energien-Projekt für ein Plus von 5 Prozent.
Aus den hinteren Börsenreihen fielen AeroVironment und Aevex mit vorbörslichen Kursgewinnen von 36 und 12 Prozent auf. Die beiden Rüstungsunternehmen begeisterten die Anleger mit starken Quartalszahlen sowie einem überraschend hohen Umsatzausblick beziehungsweise einem millionenschweren Auftrag der US-Luftwaffe.
Dagegen sorgten ein schwacher Zwischenbericht und ein enttäuschender Gewinnausblick beim Call-Center-Unternehmen Concentrix für einen Kurseinbruch um 23,5 Prozent.
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13:30
Die Futures der US-Aktienmärkte stehen vor der Eröffnung höher:
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11:30
Ein Unsicherheitsfaktor bleibt die Lage im Nahen Osten. Zwar könnten die USA und der Iran bereits am Dienstag Gespräche aufnehmen, über Zeitpunkt und Rahmen herrscht jedoch weiterhin Uneinigkeit. Der Brent-Ölpreis setzte derweil seine Talfahrt fort und fiel um 0,4 Prozent auf 72,86 US-Dollar je Barrel (159 Liter).
Im Fokus stehen zudem Konjunkturdaten. So ist Chinas Industrie im Juni überraschend auf Wachstumskurs zurückgekehrt, getragen von einer robusten Nachfrage nach Hightech-Exporten. Im weiteren Tagesverlauf dürften zahlreiche US-Konjunkturdaten die Stimmung an den Finanzmärkten beeinflussen.
Gefragt sind etwa ABB (+1,9 Prozent), die von einer Erholung der Technologiewerte profitieren. Auch Sika und Holcim gewinnen nach den Vortagesverlusten jeweils rund 1 Prozent hinzu. Weiter profitieren Lonza (+0,7 Prozent) von der angekündigten Erweiterung der Produktionskapazitäten am Standort Visp.
Ebenfalls gesucht sind Kühne+Nagel (+0,8 Prozent). Der dänische Reedereikonzern A.P. Moller-Maersk hatte wegen der anhaltend starken Nachfrage im Containergeschäft seine Jahresprognose angehoben. Zudem hatten zuletzt mehrere Analysten ihre Kursziele für den Logistikkonzern erhöht.
Die rote Laterne wiederum hält Logitech (-5,3 Prozent auf 75,28 Fr.). Die Bank of America hat die Aktie auf «Underperform» heruntergestuft und das Kursziel um 15 auf 70 Franken deutlich gesenkt. Seit dem Mehrjahreshoch von rund 100 Franken Anfang Juni haben die Titel inzwischen fast einen Viertel ihres Werts eingebüsst.
Ebenfalls schwächer notieren die Luxusgüterwerte Richemont (-1,0 Prozent) und Swatch (-1,6 Prozent) im Einklang mit den Branchennachbarn. Bei Richemont seien die positiven Geschäftsaussichten des Schmuckgeschäfts mittlerweile weitgehend im Aktienkurs eingepreist, heisst es in einem Kommentar von Julius Bär.
Im breiten Markt knüpfen DocMorris (+1,3 Prozent) an die Vortagesgewinne an, auch wenn die Aufwärtsbewegung im Handelsverlauf etwas an Schwung verloren hat. Händler verweisen auf anhaltende Deckungskäufe nach den jüngsten Kursverlusten sowie auf positive Analystenkommentare.
Unter Gewinnmitnahmen leiden Centiel (-5,1 Prozent). Der Börsenneuling gehörte im ersten Halbjahr zu den grössten Überfliegern an der SIX und hat seinen Kurs seit dem Börsengang im Mai zeitweise vervierfacht. Trotz der aktuellen Korrektur und jüngster Managementverkäufe notieren die Titel noch immer mehr als dreimal so hoch wie zum Börsendebüt.
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09:40
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09:35
Rückenwind geben Rekordstände an der Wall Street, freundliche Vorgaben aus Asien und die leichte Entspannung im Konflikt zwischen dem Iran und den USA. Der Leitindex SMI steht am letzten Tags des ersten Halbjahrs 2026 auf einem Rekordwert.
Trotz der anhaltend fragilen Lage im Nahen Osten verharren die Ölpreise weiterhin auf einem tiefen Niveau. «Die Märkte preisen derzeit bereits eine Rückkehr zur Normalität ein», so ein Markbeobachter. Entsprechend dürften die heute geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Doha entscheidend für den weiteren Verlauf der Ölpreise und die Stimmung an den Finanzmärkten bleiben.
Im Fokus stehen heute auch Konjunkturdaten. So ist Chinas Industrie im Juni überraschend auf Wachstumskurs zurückgekehrt, getragen von einer robusten Nachfrage nach Hightech-Exporten. Im weiteren Tagesverlauf dürften auch Inflationsdaten aus Deutschland und Frankreich sowie US-Konjunkturdaten die Stimmung an den Finanzmärkten beeinflussen.
Bei den Bluechips stehen 16 Gewinner vier Verlierern gegenüber. Grösster Gewinner sind ABB (+1,6 Prozent), die von einer allgemeinen Erholung bei den Technologiewerten profitieren. Auch die Bauwerte Sika und Holcim steigen nach den Verlusten vom Vortag je um knapp 1 Prozent. Klar im Plus sind auch Lonza (+0,9 Prozent), die einen Ausbau der Produktionskapazitäten am Standort Visp gemeldet hatten.
Ebenfalls gesucht sind Kühne+Nagel (+0,7 Prozent), nachdem der dänische Reedereikonzern A.P. Moller-Maersk wegen der anhaltend starken Nachfrage im Containergeschäft seine Prognosen für das Gesamtjahr angehoben hat.
Steil nach unten geht es dafür mit Logitech (-4,1 Prozent). Die Bank of America hat das Rating für die Titel auf «Underperform» zurückgenommen und das Kursziel drastisch reduziert. Mit Nestlé (-0,7 Prozent) und Roche (-0,4 Prozent) bremsen auch zwei Schwergewichte den Höhenflug.
Im breiten Markt setzen DocMorris (+4,7 Prozent) ihre Erholung vom Vortag fort. Händler verweisen auf anhaltende Deckungskäufe nach den jüngsten Kursverlusten sowie positive Händlerkommentare.
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09:10
Der SMI startet 0,34 Prozent höher. Er steht bei 14'273 Punkten.
Kühne+Nagel verbessert sich um 2 Prozent und geht damit auf Tuchfühlung mit der 200-Franken-Marke. Auch ABB (plus 1,9 Prozent) sowie Novartis (plus 0,9 Prozent) sind gefragt.
Am breiten Markt sind Idorisa (plus 5,4 Prozent), R&S (plus 3,1 Prozent) und Lem (plus 3 Prozent) im Kommen. Verkauft werden die Anteilsscheine von Zehnder (minus 1,5 Prozent) und der Graubündner Kantonalbank (minus 1,7 Prozent).
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08:10
Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,39 Prozent höher. Einzig die Titel von Logitech fallen um 2 Prozent zurück. Alle anderen SMI-Aktien verzeichnen Gewinne. Namentlich die am Montag zurückgefallen Bau-Werte legen zu: Amrize um 0,7 Prozent, Holcim um 0,4 Prozent, Geberit um 0,4 Prozent und Sika um 0,5 Prozent.
Am breiten Markt, der 0,34 Prozent steigt, sind AMS Osram (plus 1,4 Prozent) und DocMorris (plus 2,4 Prozent) besonders gefragt. Landis&Gyr fallen um 2,2 Prozent, wobei der Kurs dieser Aktie am heutigen Dienstag durch den Dividendenabschlag belastet wird.
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07:55
Der US-Dollar hat über Nacht zu den meisten wichtigen Währungen leicht zugelegt. Händler verweisen auf die Erwartung robuster US-Konjunkturdaten sowie die Aussicht auf weiterhin vergleichsweise hohe US-Zinsen.
Im Fokus der Märkte bleiben die für heute geplanten Gespräche zwischen den USA und Iran in Doha. Anleger hoffen auf Fortschritte, da die Entwicklung im Nahen Osten und die Lage in der Strasse von Hormus weiterhin entscheidend für den Ölpreis und die allgemeine Risikostimmung sind.
Daneben richten sich die Blicke auf wichtige Konjunkturdaten am Dienstag. Positiv überraschte bereits China: Die Industrie ist im Juni dank einer robusten Nachfrage nach Hightech-Exporten im Zuge des weltweiten KI-Booms wieder auf Wachstumskurs zurückgekehrt. Im weiteren Tagesverlauf dürften auch Inflationsdaten aus Deutschland und Frankreich sowie US-Konjunkturdaten die Stimmung an den Finanzmärkten beeinflussen.
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07:30
Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Zum Wochenanfang hatte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent niedriger bei 24.627 Punkten geschlossen.
Die Aussicht auf eine Rückkehr der beiden Kriegsparteien USA und Iran an den Verhandlungstisch hatte an der Wall Street dagegen für steigende Kurse gesorgt. Im Blick haben die Anleger weiter die Lage im Nahen Osten und angepeilte Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Katar.
Zudem stehen im Tagesverlauf die Inflationsdaten für Deutschland für Juni an, bevor am Mittwoch die Daten für die Euro-Zone folgen. Die Inflation in Deutschland dürfte sich im Juni auf erhöhtem Niveau stabilisieren. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten erwarten, dass sich die Teuerungsrate auf dem Vormonatswert von 2,6 Prozent einpendeln wird. Während in den USA mehrere Zinsschritte eingepreist werden, schwindet die Erwartung der Börsianer an weitere Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB).
Vor diesem Hintergrund schauen Investoren auch mit Interesse auf das EZB-Forum im portugiesischen Sintra, das noch bis Mittwoch stattfindet. Das Treffen gilt als das europäische Pendant zur legendären Fed-Veranstaltung in Jackson Hole.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,43 Prozent höher bei 14'270 Punkten.
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06:05
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05:00
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Dienstag zum Ende eines Rekordquartals uneinheitlich tendiert. Während der japanische Nikkei-Index auf einen Quartalsgewinn von mehr als 36 Prozent zusteuert, drückte der schwache Yen auf die Stimmung.
Die japanische Währung fiel gegenüber dem Dollar auf ein Tief seit vier Jahrzehnten, was Händler nervös auf eine mögliche Intervention der Regierung blicken liess. Finanzministerin Satsuki Katayama erklärte, die Behörden seien bereit, jederzeit angemessen zu reagieren.
Der japanische Nikkei-Index legte im späten Handel 0,9 Prozent zu. Die Börse in Shanghai gab hingegen 0,2 Prozent nach. Der südkoreanische Kospi, der im bisherigen Jahresverlauf seinen Wert mehr als verdoppelt hat, steuert auf einen Zuwachs von fast 65 Prozent im zweiten Quartal zu.
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03:00
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02:15
Die Ölpreise gaben nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 72,64 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,5 Prozent schwächer bei 70,39 Dollar. Der Goldpreis steuert wegen des starken Dollars auf den grössten Quartalsverlust seit mehr als einem Jahrzehnt zu.
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01:00
Der Dow Jones Industrial ging mit einem Aufschlag von 0,59 Prozent auf 52.182,74 Zähler aus dem Tag. Damit kletterte der bekannteste Wall-Street-Index wieder in Richtung seines jüngsten Rekordhochs, das er am vergangenen Donnerstag bei etwas über 52.655 Punkten erreicht hatte. Der marktbreite S&P 500 gewann 1,18 Prozent auf 7.440,43 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 stieg nach zeitweise abbröckelnden Erholungsgewinnen und einem kurzen Ausflug in die Verlustzone letztlich um 2,25 Prozent auf 29.774,75 Zähler.
Nach dem jüngsten Rückschlag an der überwiegend mit Technologieaktien bestückten US-Börse Nasdaq haben Schnäppchenjäger am Montag wieder für deutliche Kurszuwächse gesorgt. Zudem verhalf die von Fusions- und Übernahmefantasien geprägte Stimmung in der Telekombranche Standardwerten zu Gewinnen.
Geopolitisch bleibt der Nahost-Konflikt im Blick, auch wenn das Interesse der Anleger zunehmend schwindet. Nach einer erneuten militärischen Eskalation am Persischen Golf hat der Iran einen weiteren Verhandlungstermin mit den Vereinigten Staaten im Unklaren gelassen. US-Präsident Donald Trump schrieb dagegen auf seiner Plattform Truth Social, dass sich Vertreter der USA und des Iran an diesem Dienstag in Katar treffen werden, ohne aber Angaben zum Ziel der Gespräche zu machen.
Unter den Branchen zog vor allem der Sektor «Telecommunication Services» Aufmerksamkeit auf sich. Comcast sorgte mit Aufspaltungsplänen für Fusions- und Übernahmefantasie. Der Konzern will sein Mediengeschäft von seinem Kabelfernseh- und Internetgeschäft trennen und dafür NBC Universal und Sky in ein neues börsennotiertes Unternehmen ausgliedern, um den Unternehmenswert zu steigern. Die Comcast-Aktie, die noch vor einer Woche auf ein 13-Jahres-Tief gefallen war, stieg zeitweise um 17 Prozent. Mit plus 4,4 Prozent beendete sie den Tag. Die Aktien von Charter Communications und Liberty Broadband legten um jeweils etwas mehr als 9 Prozent zu.
Iridium Communications gewannen 25,4 Prozent auf 54,59 US-Dollar. SpaceX-Rivale Rocket Lab gab eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme des Satellitenspezialisten für 54 Dollar je Aktie in bar und Aktien bekannt. Davon profitierte auch das Papier des Iridium-Konkurrenten ViaSat , das um knapp 24 Prozent stieg. Rocket Lab gewannen knapp 16 Prozent.
Verizon büssten dagegen 5,2 Prozent ein. Der Telekomriese erwartet für das zweite Quartal einen Verlust zwischen 700 und 800 Millionen Dollar, nachdem er mit der britischen BT Group eine Vereinbarung zur Gründung eines 50/50-Gemeinschaftsunternehmens für ihre internationalen Geschäftsbereiche getroffen hat. Verizon stuft die in das Joint Venture eingebrachten Geschäftsbereiche als «zur Veräusserung gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten» ein, was zu dem geschätzten Verlust führt.
Dass Verizon an diesem Tag ausserdem aus dem Dow ausschied und der A-Aktie von Alphabet Platz machte, drückte ebenfalls auf die Stimmung. Dagegen nahm Alphabet mit plus 4,8 Prozent den ersten Platz im 30 Werte umfassenden Dow ein. Amazon gewannen 3,2 Prozent. Nach Angaben von Adobe Analytics erreichten die Konsumentenausgaben bei allen Einzelhändlern in den USA während der «Prime Day»-Tage von Amazon Ende Juni ein Volumen von 26,4 Milliarden Dollar und lagen damit etwas über einer früheren Schätzung.
Die Aktie des Industrieunternehmens Honeywell International büsste als Dow-Schlusslicht 6,4 Prozent ein. Die an diesem Tag erstmals gehandelte Aktie der Luftfahrtsparte Honeywell Aerospace schloss nach anfänglich teils deutlichen Gewinnen 0,4 Prozent schwächer. Am 15. Juni war die Abspaltung offiziell genehmigt worden. Während das Honeywell-International-Papier nun unter dem Namen Honeywell Technologies firmiert und weiter im Dow bleibt, wurde es im S&P 100 an diesem Tag durch Honeywell Aerospace ersetzt.
(cash/AWP/Reuters/Bloomberg)

