15:40

Die US-Börsen starten freundlich in den Handel. Der Dow Jones Industrial Average notiert zu Börsenbeginn 0,1 Prozent höher. Der breitere S&P 500 gewinnt 0,2 Prozent und der Technologieindex Nasdaq zieht 0,4 Prozent an. Nach Bekanntgabe eines Aktienrückkaufs gewinnen die Aktien des Sportartikelherstellers On über 10 Prozent. Alibaba eröffnet mit einem Plus von 3,3 Prozent.

Der Swiss Market Index (SMI) dreht leicht ins Minus mit Verlusten von 0,1 Prozent. Die Pharma-Schwergewichte Roche (-1,3 Prozent) und Novartis (-0,7 Prozent) verlieren.

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14:45

Vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Nasdaq 100 mit 30'474 Punkten nur minimal unter dem gestrigen Schlusskurs. Zu Wochenbeginn hatte der Tech-Index um 2,8 Prozent angezogen und sich so seinem Rekord aus dem Juni bis auf weniger als 300 Punkte genähert. Neben dem Kurssprung von Börsen-Schwergewicht Meta, das von der offenbar gut gelaufenen Markteinführung des KI-Assistenten Muse profitierte, waren dafür die teilweise noch deutlicheren Gewinne der Halbleiter-Zulieferer verantwortlich.

Den vortags nicht ganz so starken Leitindex Dow Jones Industrial erwartet IG am Dienstag 0,4 Prozent höher bei 52'278 Punkten.

«Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand vor Beginn der Berichtssaison für das dritte Quartal Leerverkäufe bei Technologie- und KI-Aktien tätigt», sagte David Kruk, Leiter des Handels beim Vermögensverwalter La Financière de l'Echiquier in Paris. «Ausserdem besteht die Hoffnung, dass Trump einen Weg finden wird, die Ölpreise noch vor den Zwischenwahlen zu senken.»

Im November werden unter anderem das gesamte US-Repräsentantenhaus sowie gut ein Drittel des Senats neu gewählt. Wegen des in den Vereinigten Staaten unpopulären Iran-Kriegs muss US-Präsident Donald Trump um die knappen Mehrheiten seiner republikanischen Partei in beiden Parlamentskammern fürchten.

Zunächst setzte aber die Verhandlungsbereitschaft der iranischen Führung die Preise für den wichtigen Rohstoff wieder unter Druck. Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf betonte allerdings laut iranischen Medienberichten: «Diplomatie bedeutet keine Kapitulation, sondern die Umwandlung der Stärke auf dem Feld in politische Errungenschaften.» An Trump gerichtet sagte der iranische Chef-Unterhändler: «Er muss wissen, dass er dem iranischen Volk und den Streitkräften seine Macht nicht aufzwingen kann.»

Unterdessen traf Irans Präsident Massud Peseschkian in New York zur UN-Generalversammlung ein. An diesem Mittwoch wird er dort eine Rede halten. Beobachter spekulieren auch über mögliche Treffen der iranischen Delegation mit Vermittlern oder US-Regierungsvertretern.

Bei den in New York gelisteten Anteilsscheinen von Alibaba zeichnen sich nach der jüngsten Kurserholung am Dienstag weitere Gewinne von 3,1 Prozent ab. Der chinesische Amazon-Konkurrent bringt den nach eigenen Angaben leistungsstärksten KI-Chip Chinas auf den Markt. Dieser soll dem Branchenführer Nvidia Konkurrenz machen und den massiven Ausbau der eigenen Rechenzentrumskapazitäten in den kommenden Jahren unterstützen. Die Nvidia-Aktien notierten knapp im Minus.

Für andere, zuletzt besonders rasant erholte Halbleiteraktien zeichnen sich bescheidene Rücksetzer ab. So sanken ARM Holdings, Intel und AMD vorbörslich um jeweils etwas mehr als ein Prozent. Bei AMD hatte der Börsenwert am Montag erstmals die Marke von einer Billion US-Dollar übersprungen.

Die Anteile des asiatischen Fahrdienstleisters und Tech-Unternehmens Grab dürften sich mit plus 4,8 Prozent etwas stabilisieren. Ihnen half die Meldung, dass Konzernchef Anthony Tan der US-Börsenaufsicht SEC umfangreiche Aktienkäufe meldete. Bereits am Montag hatten die Papiere nach langer Talfahrt einen Stabilisierungsversuch unternommen.

Auch beim Videospiele-Händler Gamestop sorgten sogenannte Insider-Aktienkäufe für einen Kursanstieg um 4,1 Prozent./

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13:50

Ein Aktienrückkauf und eine neue Langfristprognose ermuntern ‌Anleger ⁠zum Einstieg beim Sportartikelhersteller On. Die in den USA notierten Aktien des Schweizer Unternehmens, ⁠zu dessen Investoren Tennisstar Roger Federer gehört, legen vorbörslich um gut sechs Prozent zu.

On hat ‌angekündigt, bis Ende 2029 eigene Aktien im Wert ‌von bis zu einer Milliarde Dollar ​zurückzukaufen. Zudem strebt der Konzern bis 2029 ein jährliches währungsbereinigtes Umsatzwachstum im oberen Zehnerprozentbereich und einen Nettoumsatz von mindestens 5,6 Milliarden Schweizer Franken an. Für das laufende Quartal rechnet On mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von etwa 17 Prozent.

Das Unternehmen ‌hatte zuletzt mit einer nachlassenden Nachfrage in seinem wichtigen US-Geschäft zu kämpfen. Es setzt jedoch auf Wachstum bei Bekleidung, Sneakern und neuen Sportkategorien. Vergangene Woche kündigte On ​eine Werbepartnerschaft mit dem französischen Fussballstar Kylian Mbappé an, um ​im weltweit beliebtesten Sport stärker Fuss zu fassen ​und Konkurrenten wie Nike, Adidas und Puma Marktanteile abzujagen.

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13:20

Die Futures auf den US-Aktienmärkten bewegen sich vor der Eröffnung uneinheitlich.

- Dow-Jones-Futures: plus 0,15 Prozent.
- S&P-500-Futures: minus 0,03 Prozent.
- Nasdaq-Futures: minus 0,03 Prozent.

Unterdessen steht der SMI 0,4 Prozent höher. Geberit hat sich mit einem 3,2-prozentigen Plus an die Spitze des Leitindex gesetzt. Die Aktien der UBS fallen hingegen um 0,9 Prozent.

11:55

Das Euro-Franken-Paar ist knapp unter die Marke von 94 Rappen gefallen. Der US-Dollar zeigt sich dagegen weitestgehend stabil zum Franken. Im Fokus der Devisenmärkte stehen weiterhin die Erwartungen an die US-Geldpolitik sowie die Entwicklung der Ölpreise.

Gegen Mittag wird der Euro bei 0,9397 Franken gehandelt und damit etwas tiefer als am frühen Morgen. Zum Dollar gibt die Gemeinschaftswährung ebenfalls leicht nach und kostet aktuell 1,1457 Dollar nach 1,1474 Dollar am Morgen. Das Dollar/Franken-Paar tritt derweil mit zuletzt 0,8202 auf der Stelle.

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11:40

Der SMI steht 0,13 Prozent höher bei 13'974 Punkten. Unterdessen verbessert sich der SPI um 0,20 Prozent auf 19'799 Zähler.

Die Märkte sind derzeit stark von den Nachrichten aus dem Nahen Osten und den Energiepreisen abhängig. Noch zum Wochenauftakt hatte sich die Stimmung mit sinkenden Ölpreisen und neuer Zuversicht rund um das KI-Thema aufgehellt. Neue Kämpfe im Jemen und ein zwischenzeitlicher Anstieg des Ölpreises sorgten am Dienstag dann wieder für Verunsicherung. «Der Ölpreis bleibt derzeit das wichtigste Stimmungsbarometer für die Aktienmärkte», sagt ein Marktbeobachter.

Aktuell notiert Brent zum Vortag rund 0,6 Prozent tiefer bei 98,95 Dollar und damit wieder unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 Dollar je Fass. Der Markt gehe von einer Phase mit einer sich verschlechternden Versorgungslage in eine Phase über, in der das Schlimmste der Verknappung möglicherweise vorüber sei, heisst es in einem Kommentar. Die Voraussetzungen für einen anhaltenden Abwärtstrend seien aber noch nicht gegeben.

An der Spitze der Blue Chips stehen Logitech (+2,7 Prozent), die an ihre Vortagesgewinne anknüpfen. Auch Givaudan (+1,7 Prozent) setzen ihre positive Entwicklung fort. Weiter erholen sich Geberit (+2,0 Prozent) vom Rückschlag des Vortages.

Finanzwerte bleiben weiterhin im Blick. Grösster Verlierer im SMI sind UBS (-1,7 Prozent). Zwischenzeitlich waren die Titel am Dienstag um fast 4 Prozent abgerutscht. Die Grossbank dürfte in dieser Woche angesichts der anstehenden politischen Debatte über die künftige Regulierung weiter im Fokus stehen. Auch Zurich (-1,0 Prozent) und Swiss Re zeigen (-0,7 Prozent) sich schwächer und leiden unter der insgesamt verhaltenen Stimmung im Finanzsektor.

Erneut nach oben geht es für den am Montag aus dem SMI herausgefallenen Logistiker Kühne+Nagel (+1,4 Prozent). Rückenwind liefert weiterhin die am Vortag bekanntgegebene langfristige strategische Zusammenarbeit mit Amazon. Die Titel notieren damit auf dem höchsten Stand seit rund zwei Jahren.

Deutlich im Plus notieren zudem mehrere Technologiewerte wie Comet, Inficon und VAT, mit Zugewinnen von bis zu 2 Prozent. AMS Osram geben nach dem kräftigen Kursanstieg vom Vortag (+23 Prozent) dagegen etwas nach.

Bei SGS (+1,2 Prozent) macht sich derweil der Kapitalmarkttag des Konkurrenten Bureau Veritas bemerkbar. Dieser hatte vor seinem Investorentag die Umsatzziele für 2027 und 2028 angehoben und eine stärkere M&A-Aktivität angekündigt.

In den hinteren Reihen steigen Oerlikon (+3,7 Prozent) nach einer Kaufempfehlung von Kepler auf ein Mehrjahreshoch. Dagegen geben Burckhardt Compression (-2,1 Prozent) nach einer Kurszielsenkung durch UBS nach.

Nicht gut kommen unterdessen die Halbjahreszahlen von Newron (-4,8 Prozent) an.

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11:15

Der Preis der weltweiten Referenzsorte Brent für Rohöl aus der Nordsee gab zur Wochenmitte den fünften Handelstag in Folge nach. Zuletzt wurde ein Barrel (159 Liter) bei 99,49 US-Dollar gehandelt und damit fast ein Prozent niedriger als am Vortag. Zeitweise wurde ein Tagestief bei 98,68 Dollar erreicht.

Der aktuelle Preisdruck wurde unter anderem mit einem Bericht des Nachrichtensender Al Jazeera erklärt. Demnach soll die Iranische Revolutionsgarde im Konflikt mit den USA Verhandlungsbereitschaft angedeutet haben, wenn dies erforderlich sein sollte.

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09:45

Die Aktien der UBS fallen um 3,5 Prozent auf 40,27 Franken. Das ist der tiefste Wert seit Anfang Juli.

Anleger gehen vor der für morgen Mittwoch angesetzten Ständeratsdebatte in Deckung. Die kleine Kammer des Bundesparlaments wird ihre vor Wochenfrist unterbrochene Diskussion um die Kapitalanforderungen an systemrelevante Banken fortsetzen.

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09:40

Der SMI fällt um 0,41 Prozent auf 13'898 Punkte. Derweil sinkt der SPI um 0,35 Prozent auf 19'690 Zähler.

An der Spitze der Blue Chips stehen Sandoz (+2,1 Prozent) nach einem positiven Analystenkommentar. Auch Logitech (+1,7 Prozent) und Givaudan (+1,3 Prozent) knüpfen an die gute Entwicklung vom Vortag an.

Unter Druck stehen dagegen die UBS (-2,1 Prozent), bei denen Regulierungssorgen belasten. Auch die Versicherer Swiss Re, Zurich und Swiss Life geben überdurchschnittlich nach.

Die Nestlé-Aktien (-0,5 Prozent) zählen ebenfalls zu den Belastungsfaktoren. Der Lebensmittelkonzern führt sein Russland-Geschäft trotz der angeordneten Zwangsverwaltung nach eigenen Angaben normal weiter, bleibt formal Eigentümer der Beteiligungen, hat deren Kontrolle aber vorerst verloren.

In den hinteren Reihen legen Oerlikon (+2,7 Prozent) nach einer Kaufempfehlung von Kepler deutlich zu. VZ Holding (+1,7 Prozent) profitieren von einer Einstufung auf «Outperform» durch Oddo. Dagegen geben Burckhardt Compression (-2,8 Prozent) nach einer Kurszielsenkung durch UBS nach.

Gesucht sind auch Mobilezone (+1,3 Prozent) nach der Ausweitung des Online-Vertriebs. Nicht gut an kommen dagegen die Halbjahreszahlen von Newron (-3,9 Prozent).

Deutlich im Plus notieren mehrere Technologiewerte wie Comet, Inficon und VAT. AMS Osram geben nach dem kräftigen Kursanstieg vom Vortag dagegen leicht nach.

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09:10

Der SMI fällt um 0,16 Prozent auf 13'932 Punkte.

Sandoz (+2 Prozent) führt das SMI-Tableau an. Es folgen Logitech (+1,9 Prozent), Geberit (+1,3 Prozent) und ABB (+1,2 Prozent).

Im Hintertreffen sind die Finanzwerte UBS (-1,7 Prozent), Zurich Insurance (-1,3 Prozent) und Swiss Life (-1 Prozent). Auch Novartis (-0,05 Prozent), Roche (-0,2 Prozent) und Nestlé (-0,5 Prozent) geben dem Gesamtmarkt keine Unterstützung.

Am breiten Markt sind die Industrie-Titel von OC Oerlikon (+3 Prozent) und Reiter (+2,6 Prozent) gefragt. Newron (-5,8 Prozent) und Burckhardt (-2,8 Prozent) werden verkauft.

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08:10

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,28 Prozent höher. 19 von 20 SMI-Titeln verzeichnen Zuwächse. Ausnahme ist Alcon (-0,4 Prozent). Amrize, Givaudan Richemont und Roche ziehen um je ein halbes Prozent.

Am breiten Markt sind AMS Osram (+1 Prozent), Kühne+Nagel (+1,1 Prozent), Mobilzone (+1,1 Prozent), OC Oerlikon (+3,1 Prozent) gefragt. Burckhardt Compression verliert hingegen 1,9 Prozent, während Swatch 0,7 Prozent zurückfällt.

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07:55

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien

Richemont: Julius Bär erhöht die Einschätzung von Hold auf Buy. Das Kursziel wird von CHF 198 auf CHF 202 erhöht.
Oerlikon: Kepler Cheuvreux erhöht die Einschätzung von Hold auf Buy. Das Kursziel wird von CHF 5,50 auf CHF 6,40 erhöht.
VZ Holding: Oddo BHF startet die Abdeckung mit der Einschätzung Outperform und Kursziel CHF 195.
Kühne+Nagel: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel von CHF 215 auf CHF 250. Die Einschätzung Buy wurde bestätigt.
- ABB: Deutsche Bank geht von 74 auf 76 Franken. Das Rating lautet weiterhin Hold.
- Burckhardt: UBS senkt auf 485 von 500 Franken. Das Rating bleibt bei Neutral.
- Novartis: Goldman Sachs senkt auf 110 von 113 Franken. Das Rating lautet Sell.
- Sandoz: Octavian erhöht auf 73  von 66 Franken. Das Rating lautet Hold.
- SwatchRoyal Bank of Canada senkt auf 190 von 210 Franken. Das Rating lautet Sector Perform.

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07:30

Nach dem freundlichen Wochenauftakt wird der Dax am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge erneut ‌mit ⁠Gewinnen in den Handel starten. Am Montag hatte der deutsche ⁠Leitindex 1,1 Prozent auf 25'757 Punkte zugelegt.

Sinkende Ölpreise und Anleiherenditen sowie die ‌weiter boomende KI-Nachfrage hatten auch an der ‌Wall Street die Kauflaune angefacht ​und der US-Technologiebörse Nasdaq ein Rekordhoch beschert.

Anleger haben die UN-Vollversammlung im Blick, von der sie sich diplomatische Impulse erhoffen. Im Vordergrund stehen neben den Kriegen im Nahen Osten und in ‌der Ukraine auch eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI). US-Präsident Donald Trump redet am Morgen vor der Versammlung (ab 15.00 Uhr MESZ). Er hatte sich ​im Vorfeld offen für ein Treffen mit ​dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian gezeigt, ​der diese Woche ebenfalls in New York erwartet wird.

Dänemark, Grönland und ‌die USA wollen bei der UN-Vollversammlung zudem das ausgehandelte Abkommen zur Sicherheit Grönlands unterzeichnen.

Auf beiden Seiten des Atlantiks stehen Reden ​von Währungshütern ​auf der Agenda. Bundesbank-Präsident ⁠Joachim Nagel äussert sich am Abend bei ​einer Veranstaltung. Zudem sprechen ⁠die oberste EZB-Bankenaufseherin Claudia Buch sowie die US-Notenbanker John Williams, ‌Philip Jefferson und Thomas Barkin.

Auf Unternehmensseite legt Kingfisher Quartalszahlen vor.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,1 Prozent tiefer bei 13'958 Punkten.

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06:10

Ein Euro kostet 94,14 Rappen (minus 0,04 Prozent). Für einen Dollar werden 82,06 Rappen bezahlt (minus 0,06 Prozent)

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05:15

Eine Rally bei Technologiewerten und die Aussicht auf eine Entspannung im amerikanisch-chinesischen Handelsstreit haben die asiatischen Börsen am Dienstag angetrieben. Die Shanghaier Börse gewann 0,5 Prozent auf 3'967,52 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in ‌Shanghai ⁠und Shenzhen stieg um 0,9 Prozent auf 4'579,52 Punkte. An der japanischen Börse wurde feiertagsbedingt dagegen nicht gehandelt. Nikkei-Futures notierten ⁠jedoch bei 66.490 Zählern im Vergleich zum letzten Schlussstand von 65.018 Punkten.

Im Fokus der Anleger steht das anstehende Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump ‌und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Washington. Investoren hoffen auf eine Verlängerung des ‌Handelsabkommens und eine mögliche Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz (KI). Dies bescherte ​vor allem chinesischen KI-Aktien und Technologiewerten in Hongkong kräftige Kursgewinne und machte sie zu den klaren Gewinnern des Handelstages. «Die Kombination aus einer neuen Zuversicht in die Nachfrage nach Prozessoren, niedrigeren Rohölpreisen, sinkenden Anleiherenditen und dem Optimismus im Vorfeld des US-China-Gipfels hat die Aufwärtsbewegung unterstützt», erklärte Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone.

Zusätzlichen Rückenwind lieferte die Begeisterung über den neuen KI-Assistenten «Muse» des US-Konzerns Meta. «Investoren ‌stürzen sich wieder auf KI, wie es in diesem Jahr bereits zu beobachten war», sagte Nick Twidale, Chef-Marktstratege bei ATFX Global. Zudem sorgte Trump für Erleichterung, da er sich offen für ein Treffen mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian am ​Rande der UN-Vollversammlung zeigte. In Japan rückte derweil die Geldpolitik in den Mittelpunkt: Nach der ​jüngsten Zinserhöhung der Bank of Japan (BOJ) zeigten sich Anleger von den ​fehlenden Signalen für weitere Straffungen enttäuscht, was den Yen zu den Verlierern machte und Spekulationen über Währungsinterventionen anheizte.

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04:30

Die Aussicht auf weiter steigende Zinsen in den ‌USA hat den Dollar gestärkt und den japanischen Yen unter Druck gesetzt. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 157,43 Yen und legte leicht auf 6,6958 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8204 Franken vor. Parallel dazu ​blieb der ​Euro fast unverändert bei 1,1470 Dollar und zog leicht ⁠auf 0,9410 Franken an.

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02:50

Hoffnungen auf diplomatische Gespräche zwischen den USA und dem ​Iran hatten die Ölpreise ⁠am Vortag noch deutlich gedrückt, bevor sie sich am Dienstag wieder leicht erholten. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohölsorte Brent ‌aus der Nordsee um 0,8 Prozent auf 101,15 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,4 Prozent fester bei 96,19 Dollar.

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0:30

Gestützt von Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte im Nahost-Konflikt und weiter sinkenden Ölpreisen haben die US-Aktienmärkte am Montag deutlich zugelegt. Angeführt wurden die Kursgewinner von Technologiewerten und hierbei vor allem von einigen Halbleiter-Papieren, die von Anzeichen eines erfolgreichen Starts eines neuen KI-Assistenten des Facebook-Mutterkonzerns Meta profitierten.

Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,71 Prozent bei 52'048,83 Punkten. Der marktbreite S&P 500 gewann 1,49 Prozent auf 7.764,70 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 2,83 Prozent auf 30.482,35 Punkte auf den höchsten Stand seit drei Monaten nach oben.

Die nachgebenden Ölpreise dämpften die jüngsten Inflationssorgen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im November fiel zwischenzeitlich unter die Marke von 100 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit dem 9. September. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Fox News mitgeteilt, er wäre am Rande der UN-Generalversammlung, die am Dienstag beginnt, «wahrscheinlich» bereit zu einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian. Auch das für Mittwoch erwartete Gipfeltreffen zwischen Trump und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping nährte Spekulationen auf eine Lösung der Nahost-Konflikte.

Die Aktien von Meta profitierten massiv von einer offenbar erfolgreichen Markteinführung ihres KI-Assistenten Muse und stiegen auf den höchsten Stand seit elf Monaten. Letztlich gewannen die Papiere 11,3 Prozent, der stärkste Tagesgewinn seit April 2025. Nur wenige Tage nach seiner Markteinführung steht Muse auf Platz 1 der kostenlosen Apps im US-App Store von Apple sowie im Play Store von Google.

Dies kurbelte auch die Aktienkurse einiger wichtiger Zulieferer von Meta an, insbesondere jene der Hersteller von Mikroprozessoren. So verbuchten die Titel von ARM Holdings, Intel und AMD Kursaufschläge zwischen 10 und 17 Prozent. AMD übersprangen dabei die Marke von einer Billion US-Dollar an Börsenwert.

Papiere von Accenture folgten der KI-Rally mit einem Anstieg von 2,7 Prozent. Der KI-Plattformanbieter Anthropic schloss eine Partnerschaft mit dem Technologie-Beratungsunternehmen, um die Sicherheit seiner hoch entwickelten Modelle zu testen.

Aktien aus dem Bereich der Kryptowährungen profitierten davon, dass der Bitcoin seinen höchsten Stand seit Januar erreicht hatte. So stiegen die Anteilsscheine des Kryptoinvestors Strategy und der Handelsplattform Coinbase um 9,5 beziehungsweise 3,5 Prozent.

Der Unterhaltungskonzern Paramount räumte eine zentrale Hürde für die Übernahme des Hollywood-Rivalen Warner Brothers aus. Paramount einigte sich mit mehreren US-Bundesstaaten, die den mehr als 110 Milliarden Dollar schweren Deal mit einer Klage blockieren wollten. Die Einigung sehe unter anderem vor, dass der fusionierte Konzern mehr Geld in den USA und speziell in Hollywood investieren werde, sagte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta. Die Anteilsscheine von Warner verteuerten sich um 10,8 Prozent, während die Titel von Paramount um 2,9 Prozent nachgaben.

Die Aktien von UPS büssten 4,4 Prozent ein. Zuvor hatte die Bank of America (BofA) ihr Kursziel für die Aktien des Logistikkonzerns reduziert. BofA-Analyst Ken Hoexter hatte zudem seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Jahr 2026 gesenkt.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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