+++Börsen-Ticker+++ - Schweizer Börse leichter - Powell-Aussagen zu Inflation und Tapering im Fokus

Die Unsicherheit über die Gefährlichkeit der neuen Coronavirus-Variante Omikron und die potenziellen wirtschaftlichen Folgen ihrer Ausbreitung haben die Schweizer Börse am Dienstag gebremst.
30.11.2021 18:21
Logitech-Logo im Innovationspark der ETH Lausanne.
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Bild: imago images / IP3press

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17:35

Der Leitindex SMI sank bis zum Handelsschluss um 0,5 Prozent auf 12'159.69 Punkte. Vor allem die Warnung von Moderna-Chef Stephane Bancel, dass die aktuellen Impfstoffe gegen die neue Virus-Variante weniger wirksam seien, machen die Anleger nervös.

Unter die Räder kamen konjunktursensitive Werte. Der Computerzubehör-Hersteller Logitech verlor 3,42 Prozent an Wert, der Prüfkonzern SGS 2,42 Prozent, der Zementproduzent Holcim 2,26 Prozent und der Luxusgüterkonzern Richemont 1,58 Prozent. Aber auch die an sich als eher krisensicher geltenden SMI-Schwergewichte Novartis und Nestle wurden verkauft: Die Aktien des Pharmariesen sanken um 1,08 Prozent und die des Lebensmittelkonzerns um 1,75 Prozent.

Grösster Gewinner unter den Standardwerten war Lonza. Die Anteile des Arzneimittel-Auftragsproduzenten, der den Wirkstoff für das Moderna-Vakzin herstellt, stiegen um 1,73 Prozent. Am breiten Markt schossen die Anteile von Molecular Partners über 12 Prozent hoch. Der Biotech-Firma zufolge schlug ihr experimentelles Covid-19-Medikament in einem Laborversuch auch bei Omiron an. 

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17:20

 

Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell haben am Dienstagnachmittag die Devisenmärkte in Aufregung versetzt. Der Dollar gewann deutlich an Wert. So notiert nun das Währungspaare EUR/USD wieder markant unter der Schwelle von 1,13 (1,1256) und das Duo USD/CHF parallel dazu über der Marke von 0,92 (0,9251).

Die allgemeine Nervosität hat auch Folgen auf den EUR/CHF-Kurs. Er rutschte phasenweise unter die Marke von 1,04 und markierte bei 1,03885 ein neues Jahrestief.

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17:00

Der Erholungsversuch an der New Yorker Wall Street vom Wochenstart hat am Dienstag erst einmal ein Ende gefunden. US-Notenbankchef Jerome Powell betonte bei einer Rede, dass die Inflation nicht länger als nur vorübergehendes Phänomen betrachtet werden dürfe. Das Risiko einer höhere Inflationsrate sei gestiegen. Zudem sei es angemessen, darüber nachzudenken, das Tapering etwas früher abzuschliessen. Man wolle darüber in der nächsten Fed-Sitzung sprechen. 

Der Dow Jones Industrial gab im frühen Handel um rund ein Prozent auf 34 793,41 Punkte nach. Für den zu Ende gehenden November steuert der US-Leitindex damit auf ein Minus von etwa zweieinhalb Prozent zu. Die bisherige Jahresbilanz fällt indes mit rund 14 Prozent klar positiv aus.

Der marktbreite S&P 500 sank am Dienstag um 0,9 Prozent auf 4615,47 Zähler. An der Nasdaq gab zuletzt auch der Auswahlindex 100 nach einem anfangs stabilen Verlauf um 0,8 Prozent nach und sank damit auf 16 275,26 Punkte. Für ihn zeichnet sich ein Monatsgewinn von etwa dreieinhalb Prozent ab, bei einem Jahresplus von bislang noch um die 27 Prozent.

Für die Anteilsscheine von Moderna sowie Biontech ging es nach kräftigen Erholungsgewinnen der vergangenen zwei Handelstage spürbar abwärts. Beide sackten um 5,2 Prozent ab. 

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16:15

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab zur Eröffnung am Dienstag knapp ein Prozent auf 34'836 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P 500 eröffnete 0,7 Prozent schwächer bei 4624 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,4 Prozent auf 15.719 Punkte nach. Nach der Verschnaufpause zum Wochenstart setzte die Unsicherheit rund um Omikron am Dienstag weltweit den Aktienmärkten erneut zu.

Für Unruhe sorgte eine Warnung des Impfstoff-Herstellers Moderna, dessen Chef die aktuellen Vakzine gegen die Omikron-Variante des Coronavirus als weniger wirksam sieht. In die gleiche Kerbe schlug Regeneron Pharmaceuticals: Die US-Pharmafirma, die eine Arznei gegen Covid entwickelt, warnte davor, dass auch ihre Antikörper Therapie sowie vergleichbare Mittel weniger wirksam gegen die Omikron-Variante sein könnten.

"Diese neue Variante hat den schlimmsten Feind des Marktes befeuert und das ist die Unsicherheit", sagte Peter Cardillo, Ökonom bei Spartan Capital Securities. Zwar erwarte er nicht, dass der Markt zusammenbreche, aber er rechne mit einer Reihe von Rücksetzern, "ein Schritt vor und zwei Schritte zurück".

Zu den grössten Verlierern gehörten Reisekonzerne. Aktien der Fluggesellschaft American Airlines büssten rund zwei Prozent ein. Die Kreuzfahrtunternehmen Carnival, Royal Caribbean und Norwegian Cruise Line verloren zwischen ein und zwei Prozent.

Die Furcht vor einer sinkenden Nachfrage angesichts der Corona-Pandemie setzte zudem dem Ölpreis zu, der rund vier Prozent nachgab. In Folge gerieten auch Energiekonzerne unter Druck. Die Anteilsscheine von Occidental Petroleum büssten mehr als zwei Prozent ein.

Dagegen schossen die Titel von First Wave Biopharma um rund ein Drittel nach oben, nachdem die Pharmafirma bei einer Studie zur Entwicklung eines Medikaments zur Behandlung von Covid-19 Fortschritte erzielt hatte.

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15:35

Der Dow Jones startet am Dienstag mit einem Minus von 0,7 Prozent. Auch der Nasdaq (-0,4 Prozent) und der S&P 500 (-0,7 Prozent) verlieren.

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14:55

Der Broker IG taxiert den Dow Jones Industrial 1,16 Prozent tiefer auf 34'729 Punkte. Für den zu Ende gehenden November steuert der US-Leitindex damit auf ein Minus von rund drei Prozent zu - die bisherige Jahresbilanz fällt indes mit plus 17 Prozent klar positiv aus.

Beim technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 lag die vorbörsliche Taxe bei einem Minus von 0,54 Prozent auf 16'310 Zähler. Für ihn zeichnet sich mit einem Monats- und Jahresgewinn von knapp drei beziehungsweise fast 27 Prozent eine deutlich bessere Entwicklung ab als beim Dow.

Die Corona-Sorgen haben die Anleger wieder fest im Griff, nachdem Moderna-Chef Stephane Bancel in der "Financial Times" gesagt hatte, bestehende Impfstoffe dürften mit der neuen Omikron-Variante ihre Probleme haben. Es werde wohl länger dauern, bis angepasste Vakzine in ausreichendem Umfang hergestellt werden könnten.

Trotz der unterschiedlichen Einschätzung der neuen Coronvirus-Variante zeichneten sich am Dienstag klare Kursverluste von drei beziehungsweise sechseinhalb Prozent für die Anteilsscheine von Moderna sowie Biontech ab. Beide haben in der zweiten Novemberhälfte eine beachtliche Erholungsrally hingelegt. Dagegen winkt den Titeln von Novavax eine gut dreiprozentige Erholung von ihrem gestrigen, heftigen Rückschlag. Die Amerikaner haben vor knapp zwei Wochen eine Marktzulassung für ihren proteinbasierten Corona-Impfstoff in der EU beantragt.

Die Anteilseigner von UnitedHealth mussten einen vorbörslichen Kursrückgang von fast einem Prozent verkraften, obwohl der Krankenversicherer sich etwas zuversichtlicher als bisher zum laufenden Jahr geäussert und einen Ausblick auf 2022 gegeben hatte. Die Aktien würden sich damit aber etwas besser behaupten als der Dow.

Die Aktien von Meta - immer noch besser bekannt unter dem früheren Namen Facebook - dürften indes mit einem Minus von 0,8 Prozent etwas schwächer als der Nasdaq 100 in den Handel starten. Britische Wettbewerbshüter wollen das Online-Netzwerk zwingen, die im vergangenen Jahr übernommene Clip-Plattform Giphy wieder zu verkaufen. Der Zusammenschluss schwäche den Wettbewerb zwischen Online-Diensten in Grossbritannien, stellte die Kartellbehörde CMA fest. Der Konzern könne damit seine führende Marktposition stärken und Konkurrenten unter Druck setzen, argumentierte sie. Der Verkauf sei der einzige Weg, die Bedenken auszuräumen. Meta erwäge, Widerspruch gegen die Anordnung einzulegen, sagte ein Unternehmenssprecher.

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14:50

An den Finanzmärkten ist die Furcht vor der Omikron-Variante des Coronavirus am Dienstag wieder stärker in den Fokus gerückt. Nachdem sich die Märkte am Vortag zunächst stabilisieren konnten, hat sich die Nachfrage nach US-Staatsanleihen als sichere Anlageform nun wieder verstärkt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) stieg im frühen Handel stark um 0,64 Prozent auf 131,89 Punkte. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere fiel im Gegenzug auf 1,42 Prozent.

Die Risikofreude der Anleger wurde gedämpft durch Aussagen von Stephane Bancel, Chef des US-Pharmakonzerns Moderna . In einem Zeitungsinterview sagte Bancel, dass es vermutlich Monate dauern werde, bis die Pharmabranche in grossem Stil Impfstoffe gegen die Omikron-Variante herstellen könne. Während an der New Yorker Aktienbörse zum Auftakt Kursverluste erwartet wurden, stützten die Aussagen die Kurse der US-Anleihen.

Ausserdem dürften die Anleger am US-Rentenmarkt neue Konjunkturdaten im Blick haben, die im weiteren Handelsverlauf veröffentlicht werden. Auf dem Programm stehen Preisdaten vom US-Immobilienmarkt und Stimmungsdaten aus der amerikanischen Wirtschaft.

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13:05

An den US-Märkten zeichnet sich eine negative Eröffnung der Börsen an. Die Termingeschäfte:

Dow Jones Futures: -1,25 Prozent
S&P 500 Futures: -1,03 Prozent
Nasdaq Futures: -0,60 Prozent

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12:30

Starke Quartalsergebnisse und angehobene Gesamtjahresziele bescheren Wise den grössten Kurssprung der Firmengeschichte. Die Aktien des Zahlungsabwicklers steigen in London um mehr als zwölf Prozent. Das Unternehmen steigerte den Quartalsumsatz den Angaben zufolge auf umgerechnet 301 Millionen Euro und peilt für das Gesamtjahr ein Erlös-Wachstum von bis zu 30 statt 20 bis 25 Prozent an.

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11:40

Der Leitindex SMI fällt um 0,7 Prozent auf 12'130 Punkte. Der SLI, der die 30 wichtigsten Aktien umfasst, sinkt um 0,8 Prozent auf 1955 und der breite SPI um 0,8 Prozent auf 15'504 Zähler.

"Mit dem Auftauchen der Omikron-Variante des Coronavirus hat die Stimmung an der Börse komplett gedreht", attestiert denn auch ein Händler. "Der Optimismus der vergangenen Wochen hinsichtlich eines nahenden Endes der Pandemie ist aus dem Markt." Dieser Stimmungswandel wurde aktuell noch durch Aussagen vom Moderna-CEO Stephane Bancel befeuert. In einem Interview zweifelte er an der Wirksamkeit der existierenden Impfstoffe gegen die neue Variante und meinte, dass eine massenweise Verabreichung eines angepassten Vakzins an die Bevölkerung bis zu einem Jahr brauchen könnte. "Omikron könnte damit die Börsen länger im Würgegriff halten als bislang gedacht."

Letztlich warte der Markt immer noch darauf, einige der wichtigsten Informationen über diesen neuen Stamm zu erfahren, heisst es immer wieder von Expertenseite. Entsprechend sei vorerst mit einer erhöhten Volatilität zu rechnen. "An einem Tag kommen gute Nachrichten, die am Aktienmarkt einen Kurssprung nach oben auslösen, am nächsten schlechte, die einen Einbruch mit sich bringen", heisst es in einem Kommentar. So hätten die Moderna-Aussagen aktuell die Märkte veranlasst, eine der drei für das nächste Jahr geplanten Zinserhöhungen des Fed zu streichen. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell sprach am Montagabend auf einer Veranstaltung des New Yorker Fed denn auch das Offensichtliche aus: Die neue Variante berge Abwärtsrisiken für die Beschäftigung und erhöhe die Unsicherheit für die Inflation.

Unter den grössten Verlierern sind vor allem konjunktursensible Titel zu finden. So fallen die generell volatilen AMS um 2,2 Prozent zurück. Die aktuellen Corona-Nachrichten schürten die Sorge vor neuen restriktiven Massnahmen, heisst es am Markt. Das wiederum könnte die ohnehin angespannte Lage bei den Lieferketten nochmals verschärfen.

Aber auch Adecco, Holcim und ABB sacken um jeweils mehr als zwei Prozent ab. Für Schindler geht es immerhin um 1,6 Prozent abwärts.

Überdurchschnittlich schwach präsentieren sich auch die beiden Uhrenhersteller Richemont (-1,7 Prozent) und Swatch (-1,2 Prozent). Beide haben an den vorangegangenen zwei Handelstagen einen volatilen Lauf gehabt. Am Freitag noch sind sie im Zuge des ersten Omikron-Ausverkaufs verstärk unter die Räder gekommen, bevor sie am gestrigen Montag dann Erholungstendenzen aufzeigten.

Mit dem Gesamtmarkt schwächer sind auch Finanzwerte auf der Verliererliste zu finden. Für die Aktien der UBS geht es um 1,8 Prozent abwärts. Swiss Re, Zurich, die CS. Julius Bär und Swiss Life folgen mit Abgaben zwischen 1,6 und 0,4 Prozent. Gerade in den USA sind die Renditen auf Staatsanleihen im Zuge der Marktturbulenzen zuletzt eher wieder gesunken, was ebenfalls tendenziell belastend für die Branche ist.

Dass sich der Schweizer Markt etwas besser hält als seine europäischen Pendants liegt an den beiden Schwergewichten Roche (-0,5 Prozent) und Nestlé (-0,6 Prozent), die den Markt nach unten etwas abfedern.

Die überschaubare Gewinnerliste wiederum wird von Lonza (+2,4 Prozent), dem Hersteller eines Corona-Impfstoffs, angeführt. Auch die Medtech-Werte Straumann (+1,3 Prozent) und Sonova (+0,6 Prozent) gewinnen hinzu.

In den hinteren Reihen profitieren Evolva (+11,4 Prozent) vom Einstieg der Investmentgesellschaft Veraison und Molecular Partners (+11,4 Prozent) von Aussagen zum Corona-Kandidaten.

Dormakaba (-13,4 Prozent) dagegen werden nach einem erneuten Chefwechsel abgestossen und bei Bossard sorgt eine Verkaufsempfehlung für Schwäche. Dufry (-5,4 Prozent) wiederum leiden unter den Corona-Nachrichten und der Sorge um Reise-Restriktionen.

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11:25

Der Euro hat am Dienstag mit um sich greifender Corona-Furcht zum Dollar deutlich zugelegt. Am Vormittag stieg die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1366 US-Dollar. Im asiatischen Handel hatte sie noch klar unter der Marke von 1,13 Dollar notiert. Zum Franken zieht der Euro leicht an.

Am späten Vormittag wird der Euro zur Schweizer Währung bei 1,0436 Fr. gehandelt nach 1,0426 am Morgen. Derweil schwächt sich die US-Währung auch zum Franken ab: Mit 0,9179 Fr. fällt der Dollar wieder unter die Marke von 92 Rappen.

Der Euro profitierte vor allem von der allgemein schlechten Marktstimmung. Auslöser waren Bemerkungen von Moderna-Chef Stephane Bancel. In einem Zeitungsinterview äusserte Bancel die Erwartung, dass die Corona-Impfstoffe deutlich weniger wirksam gegen die neu entdeckte Omikron-Variante seien. Zudem dürfte es Monate dauern, bis die Produzenten angepasste Impfstoffe in nennenswertem Umfang herstellen könnten.

An den Finanzmärkten drehte die Stimmung daraufhin ins Trübe, nachdem sie sich am Montag noch von dem Omikron-Schock von vergangener Woche erholt hatte. Dass der Euro von der Suche nach Sicherheit besonders profitiert, erklären Fachleute mit den Zinserwartungen: Während in der Eurozone ohnehin eine anhaltend lockere Geldpolitik erwartet wird, sorgt die Corona-Unsicherheit für ein Auspreisen von Zinserhöhungserwartungen an die US-Notenbank Fed. Entsprechend verliert der Dollar, während der Euro im Gegenzug gewinnt.

Im weiteren Tagesverlauf dürften auch Konjunkturdaten Beachtung finden. Auf dem Programm stehen zahlreiche wichtige Wirtschaftsdaten. Dabei dürfte das Interesse vor allem auf neuen Daten zur Preisentwicklung in der Eurozone liegen, die am späten Vormittag erwartet werden. Am Markt wird damit gerechnet, dass die Inflationsrate im November auf 4,5 Prozent gestiegen ist. Die EZB strebt mittelfristig eine Rate von nur zwei Prozent an und sieht in der ungewöhnlich starken Teuerung eine vorübergehende Erscheinung.

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11:10

Die neu entdeckte Coronavirus-Variante beunruhigt Investoren. Der Volatilitätsindex VStoxx, der die Nervosität der europäischen Anleger misst, steigt um fast 15 Prozent auf 33,08 Punkte, den höchsten Stand seit einem Jahr. Sein deutsches Pendant, der VDax, notiert mit 29,38 Zählern nur knapp unter seinem Zehn-Monats-Hoch vom Montag.

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10:45

Die Aktien des Biotechnologieunternehmens Molecular Partners gehören mit einem Kursplus von 12,5 Prozent am Dienstag zu den wenigen Gewinnern. Das Virostatikum Ensovibep des Biotechunternehmens Molecular Partners behält seine Wirksamkeit auch gegen die neu entdeckte Omicron-Variante des Corona-Virus. Dies hätten Untersuchungen im Reagenzglas (in vitro) belegt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

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10:35

Aus Furcht vor einem Rückschlag für die Weltwirtschaft ziehen sich Anleger aus den europäischen Aktienmärkten zurück. Dax (-1,5 Prozent) und EuroStoxx50 (-1,7 Prozent) verlieren am Dienstag deutlich. Der spanische Leitindex Ibex 35 steht sogar 2,2 Prozent tiefer.

Nervös machte Investoren eine Warnung des Impfstoff-Herstellers Moderna. Nach Ansicht von Moderna-Chef Stephane Bancel sind die aktuellen Vakzine weniger wirksam gegen die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus. "Das ist keine gute Nachricht", sagte Analyst Joseph Capruso von der Commonwealth Bank. "Und es kommt von jemandem, der es wissen muss." Anlagestratege Michael Hewson vom Brokerhaus CMC Markets sagte, ein weiterer Belastungsfaktor sei Bancels Prognose, dass eine Anpassung der Impfstoffe Monate dauern könne. "Das kontrastiert mit Aussagen von Pfizer oder BioNTech, denen zufolge das Vakzin recht schnell modifiziert werden kann."

Vor diesem Hintergrund wollen die Spitzen von Bund und Ländern im Tagesverlauf über die Pandemie-Bekämpfung beraten. In Berlin nehme zwar kaum ein Politiker das Wort Lockdown in den Mund, der aber schon heute Wirklichkeit werden könnte, warnte Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets. Dadurch gerieten vor allem Reise- und Touristikwerte erneut unter die Räder. Der europäische Branchenindex gab 1,5 Prozent nach.

Gespannt warteten Börsianer ausserdem auf eine Antwort der Notenbank auf Omikron, sagte Commerzbank-Analystin You-Na Park-Heger. "Die ein oder andere Notenbank könnte eine Straffung der Geldpolitik überdenken und eventuell nach hinten schieben." Dies würde vor allem dem Dollar zusetzen, der in den vergangenen Monaten von Zinserhöhungsspekulationen profitiert habe. Der Dollar-Index, der den Kurs zu wichtigen Währungen widerspiegelt, gab am Dienstag 0,4 Prozent nach.

Neue Hinweise auf die US-Geldpolitik erhofften sich Anleger von einer Anhörung von US-Notenbankchef Jerome Powell vor dem Kongress am Nachmittag (MEZ), sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses AvaTrade. "Powell ist bekannt dafür, die Märkte zu beruhigen", betonte Anlagestratege Ilya Spivak vom Brokerhaus DailyFX. "Er könnte andeuten, dass die Fed das Tempo der Drosselung ihrer Wertpapierkäufe verlangsamen könnte." Allerdings brauche die Notenbank dafür mehr Klarheit über die Auswirkungen von Omikron.

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10:00

Der Leitindex SMI fällt um 0,9 Prozent auf 12'112 Punkte. Der SLI, der die 30 wichtigsten Aktien umfasst, sinkt um 1,0 Prozent auf 1951 und der breite SPI um 0,9 Prozent auf 15'493 Zähler. 

Zu den grössten Verlierern zählen im frühen Handel Werte aus den unterschiedlichsten Branchen. Neben Holcim (-2,5 Prozent), ABB (-2,7 Prozent), UBS (-1,9 Prozent) und Vifor Pharma (-1,4 Prozent) geben Richemont (-1,9 Prozent) am deutlichsten nach. Nachrichten gab es dabei von Vifor, wo es zu erneuten Veränderungen im Management kommt, nachdem der Finanzchef per Ende Jahr ausscheidet.

In den hinteren Riehen stechen Dormakaba (-12,4 Prozent) nach einem erneuten Chefwechsel hervor. Evolva (+7,8 Prozent) sind mit dem Einstieg von Veraison gesucht.

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09:35

Ein Führungswechsel bei Inditex verunsichert Anleger. Die Aktien der "Zara"-Mutter fallen in Madrid um gut fünf Prozent. Marta Ortega, Tochter des Firmengründers Amancio, übernimmt die Führung des Verwaltungsrats. Parallel dazu ersetzt Oscar Garcia Maceiras Carlos Crespo als Vorstandsvorsitzenden. Die Analysten des Vermögensberaters Kepler Cheuvreux kritisierten das Timing. Die beiden müssten erst noch beweisen, dass sie den Modehändler in mitten der Corona-Krise sicher steuern könnten.

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09:05

Der SMI verliert 0,6 Prozent auf 12'142 Punkte.

Zwar hat sich auch die Wall Street am Montag erholt, in Asien geben die Kurse am Dienstagmorgen aber überwiegend nach und auch für die Wall Street zeichnet sich anhand der Futures eine schwache Eröffnung ab. Auslöser sind Aussagen von Moderna-CEO Stephane Bancel, der gegenüber der "Financial Times" erklärte, die vorhandenen Impfstoffe kämen mit der Omikron-Variante nicht zurecht.

Auch sagte er, dass es Monate dauern würde, bis die Pharmaunternehmen genügend Impfstoffe in ausreichendem Umfang herstellen könnten, um etwas zu bewirken. "Sein Tonfall steht im Gegensatz zu dem von Pfizer und BioNTech, die behaupteten, dass jeder neue Impfstoff relativ schnell modifiziert werden könnte", so ein Händler. "Die Besorgnis über die Omicron-Variante scheint die Stimmung in Europa stärker zu belasten als in den USA, was nicht ganz überraschend ist, wenn man bedenkt, dass der Kontinent bereits mit einem starken Anstieg der Delta-Fälle zu kämpfen hat, auch ohne die Probleme, die der Umgang mit einer neuen Variante mit sich bringt", erklärt der Börsianer weiter. Doch auch der starke Lauf und die hohen Bewertungen hätten in die deutlichen Marktreaktionen mit hineingespielt, heisst es am Markt. "Der grosse Gewinner in diesem Monat wird daher die Volatilität sein, und davon dürfte es reichlich geben", so ein weiterer Kommentar.

Der Telekomkonzern Swisscom (+0,5 Prozent) hat zum vierten Mal in Folge den Test für das beste Mobilfunknetz gewonnen, was an der Börse begrüsst wird. Logitech (+0,4 Prozent) wiederum gilt als ein "Corona-Gewinner" und wird entsprechend immer wieder gesucht, wenn die Nachrichtenlage rund um das Virus auf strengere Restriktionen des öffentlichen Lebens hindeuten.

Gleichzeitig verbuchen Werte wie Richemont (-1,8 Prozent) oder auch Konkurrent Swatch (-1,0 Prozent) grössere Abgaben. Nicht nur, dass sich beide am Vortag erst von den Freitagsverlusten erholt hatten, mögliche Reiserestriktionen dürften die beiden Uhrenhersteller stärker treffen, da ihr Geschäft auch von der Nachfrage durch Touristen lebt.

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08:20

Kurszieländerungen bei Schweizer Aktien:

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08:10

Der Swiss Market Index (SMI) notiert gemäss vorbörslichen Berechnungen von Julius Bär um 0,94 Prozent bei 12'105 Punkten tiefer. Den einzigen vorbörslichen Gewinn verzeichnen die Aktien der Swisscom (+0,4 Prozent). Die UBS-Aktien führen mit minus 1,8 Prozent das Verliererfeld an.

Der breite Markt verliert 1,05 Prozent.  Dormakaba verzeichnet mit einem minus von 4,8 Prozent den grössten Abschlag. Bei Dormakaba kommt es schon wieder zu einem Wechsel an der Konzernspitze. Sabrina Soussan tritt nach wenigen Monaten von ihrer Funktion als CEO zurück. Ihr Nachfolger wird ab 2022 der Dormakaba-Manager Jim-Heng Lee.

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07:50

Die Warnung des Impfstoff-Herstellers Moderna vor einer geringeren Effektivität der bisherigen Coronavirus-Impfstoffe im Kampf gegen die neu entdeckte Omikron-Variante verunsichert Rohstoff-Anleger. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee fällt am Dienstag um gut drei Prozent auf 71,20 Dollar je Barrel. Vor diesem Hintergrund werde die Opec+ bei ihrer anstehenden Sitzung voraussichtlich mit der monatlichen Ausweitung ihrer Fördermengen pausieren, prognostiziert Analyst Vivek Dhar von der Commonwealth Bank of Australia.

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07:30

Wegen der wieder aufgeflammten Furcht vor einem Rückschlag für die Weltwirtschaft wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Dienstag niedriger starten. Zum Wochenbeginn hatte sich der deutsche Leitindex nach dem Ausverkauf vom Freitag wieder stabilisiert und war 0,2 Prozent fester mit 15'280,86 Punkten aus dem Handel gegangen.

Nervös macht Börsianer vor allem ein Zeitungsinterview des Chefs des Impfstoff-Herstellers Moderna. Stephane Bancel zufolge sind die aktuellen Vakzine weniger wirksam gegen die neue Mutation des Erregers Covid-19. Die Spitzen von Bund und Ländern wollen im Tagesverlauf über die Pandemie-Bekämpfung beraten. Angesichts der Virus-Sorgen treten die Inflationserwartungen in den Hintergrund. Nach den Inflationszahlen in Deutschland stehen die Daten zur Entwicklung der Verbraucherpreise in der Euro-Zone an. Hohe Preise für Tanken und Heizen trieben die deutsche Inflationsrate im November erstmals seit fast 30 Jahren über die Marke von fünf Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht damit den Höhepunkt erreicht.

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06:30

Der Swiss Market Index (SMI) notiert laut vorbörslichen Daten der IG Bank rund zweieinhalb Stunden vor Handelseröffnung 0,43 Prozent tiefer. 

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05:45

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index liegt 0,4 Prozent höher bei 28'404 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index steigt um 1 Prozent und liegt bei 1967 Punkten.

Die Börse in Shanghai liegt 0,2 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verliert 0,3 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte notieren am Dienstag im Plus. Die Anleger sind in Bezug auf die neue Omikron-Variante vorsichtig optimistisch, dass sie keine weitreichenden Störungen der Erholung der Weltwirtschaft verursachen wird. "Natürlich gibt es noch diese weitere neue Variante, aber solange es nicht zu erneuten und weit verbreiteten Lockdowns kommt, ist der V-förmige Aufschwung ungebrochen, insbesondere in den USA. Die Gewinnprognosen sind stabil und die Haushalte verfügen über viel Geld", sagte John Milroy, Anlageberater bei Ord Minnett in Sydney. Gestützt wurden die Hoffnungen der Anleger durch positive Konjunkturdaten aus China. Chinas Industrietätigkeit hat sich im November überraschend belebt und ist zum ersten Mal seit drei Monaten wieder gewachsen.

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05:40

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 113,59 Yen und gab 0,3 Prozent auf 6,3714 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,9224 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1295 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0422 Franken. Das Pfund Sterling stagnierte bei 1,3316 Dollar.

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00:00

Die US-Börsen haben zum Wochenstart einen Teil ihrer kräftigen Verluste vom Freitag wettgemacht. Die Ängste der Anleger über Omikron verflüchtigten sich etwas, da die neue Coronavirus-Variante "zwar Anlass zur Besorgnis gibt, aber kein Grund zur Panik ist", wie Marktanalyst Edward Moya vom Broker Oanda sagte. Möglicherweise könnte sie auch der nötige Impulsgeber sein, damit sich mehr Menschen impfen liessen. Zudem verwies Moya auf starke Daten aus dem Immobiliensektor, denn die noch nicht abgeschlossenen Verkäufe von Eigenheimen waren im Oktober überraschend stark gestiegen.

An der Wall Street gewann der Dow Jones Industrial letztlich 0,7 Prozent auf 35'135,94 Punkte, nachdem das US-Börsenbarometer im frühen Handel seine Gewinne zeitweise komplett abgegeben hatte.

Der marktbreite S&P 500 stieg am Montag um 1,3 Prozent auf 4655,27 Zähler, und der Nasdaq 100 rückte um 2,3 Prozent auf 16'399,24 Punkte vor. Am Freitag waren sowohl der Dow als auch der Technologiewerte-Index im verkürzten Handel um mehr als zwei Prozent abgesackt, nachdem Meldungen über Omikron die Runde gemacht hatten.

Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets schrieb angesichts der aufgehellten Stimmung ausserdem: Mit den Meldungen zu Omikron seien erneut auch Hoffnungen aufgekeimt, dass die US-Notenbank einlenken und ihren jüngst eingeschlagenen "Tapering-Kurs" - also das Zurückfahren der Anleihekäufe - noch einmal überdenken könnte. "Ein Einlenken der Geldpolitik ist dann wahrscheinlich, wenn die neue Virus-Mutation eine Gefahr für die laufende konjunkturelle Erholung darstellen und die Pandemie verlängern könnte."

Nachrichten seitens Impfstoffherstellern wirkten ebenfalls positiv. So hatte das Biotechunternehmen Moderna am Sonntag angekündigt, es könnte schon früh im kommenden Jahr einen speziell auf Omikron zugeschnittenen Impfstoff in grossem Massstab herstellen.

Der Mainzer Konkurrent Biontech teilte ebenfalls mit, er arbeite an der Entwicklung eines angepassten Impfstoffs. Entsprechend setzten beide Papiere ihre Erholungsrally fort. Moderna gewannen nach einem mehr als 20-prozentigen Plus am Freitag weitere knapp 12 Prozent und waren damit Spitzenwert im Nasdaq 100. Die in New York notierten Biontech-Papiere legten nach ihrem jüngsten, rund 14-prozentigen Anstieg um weitere 4,2 Prozent zu. Zu ihren Rekordhochs im Monat August haben beide Titel aber noch eine gute Wegstrecke vor sich.

Weiterhin eher düster sah es dennoch für Aktien aus der Reise- und Freizeitbranche aus: Die Titel von American Airlines , Delta , Southwest und Jetblue Airways gaben nach. Nur United Airlines erholten sich etwas mit plus 0,7 Prozent.

Einen Kurssprung um zeitweise 11 Prozent nach oben machten zum Handelsstart die Twitter-Aktien , am Ende ging es aber um 2,7 Prozent abwärts. Auslöser für den anfänglichen Kurssprung waren Medienberichte über einen Wechsel an der Führungsspitze. Dies bestätigte der Kurznachrichtendienst später, doch dass der bisherige Technikchef Parag Agrawal das Amt übernimmt, kam nicht gut an.

Analystin Susannah Streeter vom britischen Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown begründete: Die Anleger seien mit der "Teilzeitrolle" von Dorsey als Vorstandschef derart unzufrieden gewesen, dass der Kurssprung verständlich gewesen sei. Dass nun aber Agrawal das Ruder übernehme, habe nicht überzeugt. Investoren hätten wohl auf frischen Wind durch einen externen Kandidaten gehofft.

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(cash/AWP/Reuters/Bloomberg)

 
Aktuell+/-%
NASDAQ13’700.30+1.17%
SMI12’185.89+0.72%
Moderna Rg157.19+1.44%
Logitech Intl N75.74+1.42%
SGS Rg2’580.00-0.04%
Holcim N49.97+1.13%
CieFinRichemont N131.50-1.13%
Novartis N79.46+1.66%
Nestle N118.52+0.47%
Lonza Grp N615.00+1.62%
Molecular Partn N25.65-2.47%
EUR/USD1.1137-0.95%
USD/CHF0.9335+1.06%
EUR/CHF1.0396+0.09%
BioNTech Sp ADS161.39+0.43%
Regeneron Pharma Rg615.50+1.69%
American Airline Rg16.330+0.55%
Carnival Rg13.808-1.44%
Ryl Caribbean Cr Rg79.67-1.78%
Ölpreis (Brent)88.41-0.13%
Occid.Petrol Cor Rg37.77+1.92%
NASDAQ 10014’351.58+1.26%
Novavax Rg77.29-2.39%
Unitedhealth Gro Rg464.37+1.30%
Meta Platforms Rg-A299.78+1.75%
Barclays Rg2.050+1.38%
The Swatch Grp I282.20-1.23%
Wise-A Rg6.250-0.48%
SLI1’949.25+0.56%
SPI15’439.59+0.57%
ams-OSRAM I15.175+0.76%
Adecco Group N44.01-6.22%
ABB N32.81-0.15%
Schindler Hldg N225.20+1.17%
UBS Group N17.280-0.37%
Swiss Re N101.60+1.14%
Zurich Insur Gr N445.30+1.57%
CS Group N8.756+2.12%
Julius Baer Grp N60.68+0.10%
Swiss Life Hldg N595.00+0.92%
Roche Hldg G353.50+1.26%
Straumann Hldg N1’499.50+0.44%
Sonova Hldg N320.30+1.46%
Evolva Hldg N0.134+0.45%
dormakaba Hldg N509.50-1.16%
Bossard Hldg N289.50-1.70%
Dufry N48.10+0.63%
DAX15’523.66+0.42%
EURO STOXX 504’187.07+0.54%
Pfizer Rg53.83+1.55%
Commerzbank I7.804+2.28%
Vifor Pharma N163.85+0.61%
Inditex27.56+0.73%
Swisscom N530.60+1.11%
Calida Hldg N49.00+1.24%
Forbo Hldg N1’716.00-0.92%
Givaudan N4’073.00+0.17%
JPMorgan Chase Rg148.62+0.47%
Idorsia N21.34+0.28%
Citigroup Rg65.14+0.60%
SMIM3’114.35+0.24%
NIKKEI26’170.30-3.11%
EUR/GBP0.8329-0.30%
United Airlines Rg42.05+1.50%
Twitter Rg34.99+4.07%
Citigroup Rg65.14+0.60%
GBP/CHF1.2481+0.38%
USD/JPY115.3980+0.64%
DJ34’510.43+1.18%

Investment ideas

Tops SMI

8.756+2.12%
79.46+1.66%
615.00+1.62%
445.30+1.57%
75.80+1.50%

Flops SMI

1’240.00-2.13%
131.50-1.13%
617.80-0.42%
17.280-0.37%
32.81-0.15%