09:30

Der SMI verliert in der ersten halben Stunde 0,79 Prozent auf 13'171,94 Punkte. Der 30 Titel umfassende SLI verliert 0,77 Prozent auf 2131,19 und der breite SPI 0,80 Prozent auf 18'187,70 Zähler. Im SLI geben 26 Werte nach und gerade einmal vier gewinnen hinzu.

Die neuen Zolldrohungen im Grönland-Streit durch Donald Trump haben die Märkte seit dem Wochenende wieder in den Krisenmodus versetzt. Höhere Importzölle würden vor allem die Inflation in den USA weiter anheizen. Der Finger liegt Händlern zufolge weiter auf der Verkaufstaste.

Da die Wall Street wegen eines langen Wochenendes erst heute in die Börsenwoche startet, warten Investoren gespannt darauf, wie die Anleger dort auf Trumps neuesten politischen Eskapaden reagieren. Wie bereits zum Wochenstart sind auch weiterhin sichere Häfen gesucht. Gold hat erstmals die Marke von 4700 US-Dollar überschritten und auch Silber ist auf Rekordniveau. Der Franken bleibt ebenfalls gefragt.

Mit -5,0 Prozent auf 71,92 Franken sind Logitech-Aktien der mit Abstand grösste Verlierer unter den Blue Chips. Bei dem Computerzubehör-Spezialisten reissen die negativen Analysten-Reaktionen nicht ab. Eine Herunterstufung durch Morgan Stanley zusammen mit weiteren Kurszielsenkungen anderer Häuser belasten den Titel.

Dem stehen Aufschläge von 2,2 Prozent bei Sonova und +0,8 Prozent bei Alcon gegenüber. Bei Alcon empfiehlt die Deutsche Bank die Titel neu zum Kauf, was für Schub sorgt.

Aus den hinteren Reihen haben am Morgen Komax (+3,8 Prozent) und DocMorris (-4,2 Prozent) Zahlen vorgelegt.

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09:00

Der SMI startet am Dienstag 0,8 Prozent tiefer.

Alcon legt 1,37 Prozent zu, auch Swisscom kann 0,25 Kursplus verbuchen. UBS und Roche verlieren mehr als 1,2 Prozent.

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08:30

Der Goldpreis kennt weiter nur eine Richtung und knackt erstmals die Marke ‌von ‌4700 Dollar. In der Spitze zieht der Preis für das Edelmetall auf ein Allzeithoch von 4717,53 Dollar je ​Feinunze an.

Treiber sind die ‌jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald ‌Trump, weitere Zölle gegen europäische Verbündete zu verhängen. Dies schürte Sorgen vor einer Eskalation des Handelskonflikts und löste eine Flucht in als sicher geltende Anlagen ⁠aus.

Auch der Silberpreis notierte leicht fester bei einem Rekord von 94,72 Dollar, bevor vereinzelt Gewinnmitnahmen einsetzten. «Trumps ​unberechenbarer Politikansatz in internationalen Angelegenheiten und sein ‌Wunsch nach niedrigeren Zinsen ‍kommen Edelmetallen sehr zugute», sagte der Chef-Marktanalyst von KCM Trade, ​Tim Waterer.

Seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit vor einem Jahr hat der Goldpreis um mehr ‌als 70 Prozent zugelegt. Zusätzliche Unterstützung ⁠erhielt der Goldpreis durch ‌die Sorge um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed. Der Oberste Gerichtshof der ‍USA befasst sich voraussichtlich in dieser Woche mit dem Versuch Trumps, die Fed-Gouverneurin ​Lisa Cook zu entlassen.

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08:00

Der SMI wird bei Julius Bär 0,2 Prozent gestellt. Alle 20 Titel notieren ebenfalls im Minus, dabei bildet Logitech mit -1,1 Prozent Kursverlust das Schlusslicht.

Am breiten Markt heissen die Gewinner Avolta (+0,8 Prozent), Dätwyler (+0,9 Prozent), Komax (+0,8 Prozent) und DocMorris (+1,8 Prozent). Die Online-Apotheke hat dank eines ‌starken Schlussspurts ‌ihr Wachstumsziel für 2025 erreicht. 

Auch die Tech-Titel Inficon (+2,6 Prozent) und VAT (+1,3 Prozent) gehören zur Gewinnergruppe.

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07:35

Am Dienstag nimmt das Weltwirtschaftsforum in Davos mit prominenten Rednern Fahrt auf. Im Fokus diplomatischer Bemühungen am Rande dürften neben ⁠den jüngsten Zolldrohungen aus den USA der Krieg in der Ukraine und der Grönland-Streit stehen.

Eine Übersicht des Programms finden Sie hier.

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07:15

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Avolta: Berenberg Bank will es wissen und erhöht auf 58 (52) Fr. mit BUY.

Belimo: Berenberg Bank ist für BUY bis 1020 (1000) Fr.

Belimo: Kepler Cheuvreux ist für BUY bis 1070 (970) Fr.

Belimo: UBS ist für SELL bis 524 (536) Fr.

Dätwyler: Aktie für Kepler Cheuvreux ein Kauf bis 185 (165) Fr.

Inficon: Deutsche Bank geht auf BUY (Hold) bis 140 (95) Fr. 

Logitech: Morgan Stanley geht auf UNDERWEIGHT (Equal-weight) bis 89 (107) $. 

Sika: Aktie für Bernstein Société Générale ein Kauf mit OUTPERFORM bis 180 (200) Fr.

Temenos: Bank of America erhöht auf 89 (77.50) Fr. mit NEUTRAL. 

VAT Group: UBS ist für BUY bis 560 (430) Fr. 

Zurich: Kepler Cheuvreux erhöht auf 538 (532) Fr. mit REDUCE.

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06:55

Die Bestseller-Autorin und Beraterin Sandra Navidi äussert sich im cash-Interview über die US-Übermacht am WEF, das Machtgebaren von Donald Trump und die Frage nach dem «Endgame» des US-Präsidenten.

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06:35

Der Goldpreis legt am Dienstag weitere 0,6 Prozent auf 4'698 Dollar je Unze zu. Trumps Drohung, wegen des Konflikts um Grönland zusätzliche Zölle gegen europäische Länder zu verhängen, bescherte dem Goldpreis bereits zum Wochenstart ein neues Rekordhoch. Während an den Finanzmärkten die Aktien mit Kursverlusten reagierten, konnten sichere Häfen wie Gold und der Franken zulegen. 

«Trumps Vorstoss in Richtung Grönland und der Einsatz von Strafzöllen als politisches Druckmittel verschärfen die geopolitische Lage», heisst es in einem Kommentar. Trump hatte angekündigt, ab dem 1. Februar Strafzölle gegen acht EU-Länder zu verhängen, sollte es bis dahin keine Einigung geben, dass sich die USA Grönland einverleiben können.

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06:10

Der SMI steht vorbörslich 0,12 Prozent tiefer.

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05:00

Anleger flüchteten in als sicher geltende Anlagen wie den Schweizer Franken und Gold. Zudem gewann ​der sogenannte «Sell America»-Handel an Fahrt, bei dem Investoren US-Aktien, ‌den Dollar und US-Staatsanleihen verkaufen. «Auch wenn ‌es zu einer Deeskalation kommt, wird diese Episode viele dazu veranlassen, an der Glaubwürdigkeit eines jeden Abkommens mit Trump zu zweifeln, so dass die Unsicherheit über die Zölle hoch bleiben wird», sagte Henry Cook, Europa-Volkswirt bei MUFG.

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04:00

An den asiatischen Börsen drückte die Furcht vor einem neuen Handelskrieg auf die Stimmung. Der ⁠japanische Nikkei-Index gab 1,1 Prozent auf 52.992,02 Punkte nach. Hier belasteten zusätzlich Sorgen vor den Wahlen im kommenden Monat. Die von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in Aussicht gestellten Steuersenkungen ​und Mehrausgaben könnten die Staatsfinanzen weiter belasten. Die Börse in ‌Shanghai verlor 0,3 Prozent.

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03:00

Am Devisenmarkt gewann der ‍Dollar geringfügig auf 157,96 Yen und legte leicht auf 6,9606 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte ​er etwas auf 0,7964 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1656 Dollar und zog leicht auf 0,9282 Franken an.

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02:00

Am Rohstoffmarkt stagnierte ‌die Rohöl-Sorte Brent bei 64,01 Dollar je Barrel (159 ⁠Liter). Das US-Öl WTI notierte kaum verändert bei ‌59,41 Dollar. Der Goldpreis notierte kaum verändert bei 4670 Dollar je Feinunze und hielt sich damit ‍in der Nähe seines am Montag erreichten Rekordhochs.

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01:00

In den USA blieben die Börsen am Montag wegen des Feiertags Martin Luther King geschlossen.

Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Minus von 0,2 ​Prozent bei 49.359,33 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der ‍breit gefasste S&P 500 notierte kaum verändert bei 6.940,01 Zählern, und der technologielastige Nasdaq stagnierte bei 23.515,39 Stellen.

(cash/AWP/Reuters)

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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