Zum aktuellen Geschehen im Dow Jones geht es hier.

Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq 100 geht es hier.

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17:50

Der Swiss Market Index (SMI) schloss am Donnerstag mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 13'947,31 Punkte. Der Mid-Cap-Index SMIM stieg um 1,5 Prozent auf 3064,17 Punkte und der breite SPI um 0,7 Prozent auf 19'694,77 Zähler.

Die Poleposition des SMI besetzen Logitech (+2,4 Prozent). Es folgen ABB, Novartis und Swiss Life mit Avancen von bis zu 1,6 Prozent.

Die Aktien der UBS schlossen mit einem Plus von 0,3 Prozent. Der Ständerat befasste sich am heutigen Donnerstag mit Lehren aus dem CS-Debakel. Die Entscheidung wurde jedoch auf die kommende Woche vertagt.

Anders als Novartis gab das zweite Pharma-Schwergewicht Roche (-0,4 Prozent) nach – am Vortag noch hatten die Aktien zum Gewinnerfeld gehört. Zwar hatte Roche am Morgen positive Studiendaten vorgelegt, da das Mittel aber bereits zugelassen ist, werten Analysten die Daten nur als bedingt einflussreich.

Schwergewicht Nummer drei, Nestlé, schloss 0,9 Prozent höher.

Die Uhrenhersteller Richemont (+0,5 Prozent) und Swatch (+1,5 Prozent) reagierten positiv auf die jüngsten Exportdaten der Branche. Analysten sahen die Daten als stützend für beide Titel.

Neben Roche geben bei den Blue Chips mit Alcon (-3,0 Prozent), Amrize (-1,5 Prozent) und Kühne+Nagel (-0,4 Prozent) nach.

Zu den Gewinnern unter den Mid Caps zählten derweil die Aktien von Helvetia Baloise (+5,3 Prozent). Der Versicherer hat Halbjahreszahlen vorgelegt, die laut Vontobel klar über den durchschnittlichen Markterwartungen lagen. Auch bei den Synergien habe die zusammengeschlossene Gruppe stark abgeschnitten.

Aber auch Sandoz (+3,3 Prozent) und Galderma (+2,5 Prozent) zählen zu den grösseren Gewinnern. Die beiden Aktien werden ab der kommenden Woche im SMI vertreten sein.

In den hinteren Reihen sorgten am Berichtstag Analystenkommentare für einige Bewegung. Bei Rieter (-16,3 Prozent) hat die UBS die Reissleine gezogen und empfiehlt die Papiere neu zum Verkauf. Auch bei Ypsomed (-0,9 Prozent) und Medacta (-0,7 Prozent) sorgen zurückhaltende Analystenkommentare für Abgaben.

Derweil waren MCH (+4,2 Prozent) sowie Aevis (+8,0 Prozent) nach Zahlen gesucht.

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17:13

Die Aussicht auf einen erleichterten Handel mit digitalisierten Aktien gibt dem US-Kryptosektor Rückenwind. Die Titel der Handelsplattformen Robinhood, Coinbase und Webull legen um 1,5 bis 2,5 Prozent zu. Dagegen geben die Aktien der Börsenbetreiber ‌CBOE und ⁠CME rund 1,5 und ein Prozent nach.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat eine seit langem erwartete Ausnahmeregelung für den Handel mit sogenannten tokenisierten Wertpapieren bekanntgegeben. Die SEC gewährt Handelsplattformen für ⁠tokenisierte Aktien eine fünfjährige Befreiung von vielen Regeln, die für traditionelle Börsen wie die Nasdaq oder die NYSE gelten. Die Krypto-Branche erhofft sich davon eine Revolution der Märkte mit einem Handel rund um die ‌Uhr, sofortiger Transaktionsabwicklung und der Möglichkeit, Aktienanteile zu stückeln.

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16:05

Der Leitindex Dow Jones Industrial, der nach der gestrigen US-Zinserhöhung noch deutlich verloren hatte, erholte sich im frühen Handel um 0,5 Prozent auf 51'700,34 Punkte. Für den zur Wochenmitte ebenfalls schwächelnden, marktbreiten S&P 500 ging es um 0,9 Prozent auf 7621,98 Punkte hoch. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann sogar 1,5 Prozent auf 29'384,40 Punkte – er hatte nach dem Zinsentscheid ein minimales Plus ins Ziel gerettet.

Die Anleger mussten erst einmal sacken lassen, dass die US-Notenbank Fed ihre erste Zinserhöhung seit drei Jahren vorgenommen hat – auch wenn diese keine Überraschung war. In der Nachbetrachtung kam die Entschlossenheit des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, die Inflation zu bekämpfen, aber gut an. Anleger zeigten sich beruhigt davon, dass die Währungshüter weiter unabhängig von der Politik bleiben. «Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit», kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust.

Experten gehen davon aus, dass nach der US-Zinserhöhung die Gewinnerwartungen an die Unternehmen wieder zum wichtigsten Kurstreiber werden. Die Strategen der Schweizer Grossbank UBS glauben nicht, dass die Märkte von der US-Notenbank «aus der Bahn geworfen werden». Mindestens eine weitere Zinserhöhung gelte zwar als wahrscheinlich, doch es sei schon viel eingepreist. Wirtschaftliche Stärke und gute Unternehmensgewinne machten steigende Zinsen leichter verkraftbar.

Ausserdem halfen die weiter nachgebenden Ölpreise, die schon am Mittwoch bis zum Zinsentscheid die Kurse gestützt hatten. Die Anleger setzen nach wie vor darauf, dass eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien zeitnah wieder in Betrieb genommen werden könnte. «Ich würde noch nicht von Entwarnung sprechen», sagte allerdings Anlagestratege Haris Khurshid vom Hedgefonds Karobaar Capital. Der Markt würde damit zwar etwas Kapazität zurückgewinnen. Es gebe aber kaum Puffer für unvorhergesehene Ausfälle.

Gefragt blieben am Donnerstag die Aktien der Halbleiterunternehmen als Profiteure des Trendthemas Künstliche Intelligenz (KI). Arm, Intel und Micron Technology belegten mit Kursgewinnen von bis zu 7,4 Prozent vordere Plätze im Nasdaq 100. Die Titel von On Semiconductor berappelten sich mit der freundlichen Branche um 3,1 Prozent. Sie hatten am Mittwoch darunter gelitten, dass das Unternehmen die Anleger auf einem Investorentag nicht mit seiner langfristigen Wachstumsstrategie überzeugen konnte. Beim Branchenriesen Nvidia stand ein Kursplus von 2,4 Prozent zu Buche.

Bei Generac konnten sich die Anleger über einen Kurssprung von mehr als 20 Prozent freuen, nachdem die Aktien zuletzt auf ein Tief seit Februar abgerutscht waren. Der Energietechnologie-Spezialist liefert dem Onlinehandels- und Technologieriesen Amazon Generatoren für dessen Rechenzentren im Wert von 8 Milliarden US-Dollar. Vorgesehen ist auch eine Option auf eine Beteiligung von Amazon an Generac. Die Amazon-Titel stiegen um 1,6 Prozent.

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15:40

Die US-Börsen eröffnen mit Gewinnen. Der Dow Jones Industrial liegt 0,6 Prozent höher bei 51'750,70. Der breitere S&P 500 legt 1,0 Prozent zu bei 7625,05 Zählern. Die höchsten Gewinne verzeichnet zu Börseneröffnung die Technologie-Börse Nasdaq mit Gewinnen von 1,3 Prozent bei 26'302,16 Punkten.

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14:58

Nach der negativen Kursreaktion auf die Zinserhöhung im späten Vortagshandel wird am Donnerstag an den US-Börsen ein positiver Start erwartet. Eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn sieht der Broker IG den Dow Jones Industrial 1,3 Prozent höher bei 52'120 Punkten, nachdem der Leitindex am Vortag zunächst auf ein Tief seit Mitte Juni gesackt war. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 liegt am Donnerstag sogar 1,7 Prozent höher. Der SMI steht 0,6 Prozent höher. 

Die Anleger mussten es erst einmal sacken lassen, dass die US-Notenbank Fed ihre erste Zinserhöhung seit drei Jahren vorgenommen hat. In der Nachbetrachtung kommt die Entschlossenheit des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, die Inflation zu bekämpfen, aber gut an. Anleger zeigten sich beruhigt davon, dass die Währungshüter weiter unabhängig von der Politik bleiben. «Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit», kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust.

Ausserdem stützen die etwas nachgebenden Ölpreise. Hilfreich bleibt die am Vortag schon aufgekommene Hoffnung, dass eine wichtige Ölpipeline in Saudi-Arabien zeitnah wieder in Betrieb genommen werden könnte. «Ich würde noch nicht von Entwarnung sprechen», sagte allerdings der Anlagestratege Haris Khurshid vom Hedgefonds Karobaar Capital. Der Markt würde damit zwar etwas Kapazität zurückgewinnen, doch es gebe kaum Puffer für unvorhergesehene Ausfälle.

Mit den nachlassenden Ölpreisen lassen auch die Inflationssorgen wieder etwas nach, und dies äussert sich neben dem Kursanstieg bei Aktien auch in anziehenden Kursen von US-Staatsanleihen, was im Umkehrschluss dafür sorgt, dass deren Renditen etwas nachlassen.

Experten gehen davon aus, dass nach der nun absolvierten Fed-Zinserhöhung die Gewinnerwartungen wieder zum wichtigsten Aktientreiber werden. So glauben die Strategen der UBS nicht, dass die Märkte von der US-Notenbank «aus der Bahn geworfen werden». Mindestens eine weitere Zinserhöhung gelte zwar als wahrscheinlich, doch es sei schon viel eingepreist. Wirtschaftliche Stärke und starke Unternehmensgewinne machten steigende Zinsen leichter verkraftbar.

Unternehmen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) entwickelten sich im vorbörslichen Handel überdurchschnittlich gut. Zum Beispiel wurden die Aktien von Nvidia, Micron, Intel, Marvell Technology und Sandisk vorbörslich zwischen 2,2 und 4,5 Prozent höher gehandelt.

Unter den «Magnificent 7» war Nvidia in guter Gesellschaft, denn die sieben bedeutendsten Tech-Werte bewegten sich vorbörslich alle im Plus. Dies trifft auch auf den Online-Riesen Amazon zu, der für seine Rechenzentren einen weitreichenden Liefervertrag abgeschlossen hat. Im Wert von bis zu 8 Milliarden US-Dollar sollen Generatoren vom Unternehmen Generac kommen, dessen Kurs daraufhin vorbörslich um 32 Prozent hochschnellte. Vorgesehen ist auch eine Option auf eine Beteiligung von Amazon an Generac.

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14:14

Die Titel von Nike ziehen vorbörslich um 1,5 Prozent an, nachdem der Sportartikelhersteller die Aufnahme von Alexandre Arnault in den Verwaltungsrat bekanntgab. Arnault ist derzeit stellvertretender CEO von Moët Hennessy, der Wein- und Spirituosensparte des französischen Luxuskonzerns LVMH. Diese Position hat er seit Februar vergangenen Jahres inne.

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13:33

Generac legte um rund 33 Prozent zu, nachdem das Unternehmen eine langfristige Liefervereinbarung mit Amazon über Notstromaggregate für Rechenzentren im Wert von bis zu acht Milliarden Dollar bekannt gegeben hatte. Ebenfalls gefragt sind HubbellBrown & Brown und Iron Mountain mit einem Plus von 4 bis 5 Prozent. Etwas auffälligere Kursgewinne zeigten auch die KI-nahen Werte Vertiv, Marvell und Oracle.

Abwärts geht es mit dem Baukonzern Lennar, der 2,5 Prozent tiefer notiert.

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13:25

Der Ständerat hat noch keine Entscheide zu den künftigen Eigenkapitalregeln für systemrelevante Grossbanken mit Auslandsbeteiligungen wie der UBS gefällt. Aus Zeitgründen konnte die Vorlage am Donnerstag im Ständerat nicht fertig beraten werden. Die Debatte geht nächste Woche weiter. Mehr dazu hier

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13:17

Nach der Zinserhöhung haben die europäischen Aktienmärkte zugelegt. Der Dax und der EuroStoxx50 notierten am Donnerstagmittag jeweils rund ein halbes ‌Prozent höher bei ⁠25'670 beziehungsweise 6304 Punkten. Die US-Indizes hatten nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwochabend hingegen nachgegeben. Für Erleichterung an den Börsen in Europa sorge die Entschlossenheit, mit der die Fed den ⁠Kampf gegen die Inflation führen will, sagte Chefanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. «Doch je länger die Inflation hoch bleibt, desto länger muss die Fed die geldpolitischen Zügel straff halten - und desto grösser werden die Risiken für die Konjunktur.»

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13:01

Die Futures der US-Aktienmärkte ziehen vor dem Start an:

Dow Jones Futures: +0,7 Prozent
S&P 500 Futures: +0,9 Prozent
Nasdaq Futures: +1,1 Prozent

Die Schweizer Börse, gemessen am Swiss Market Index (SMI), steht 0,17 Prozent höher.

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11:45

Die US-Notenbank Fed hat geliefert und die Aktienmärkte reagieren erleichtert. Der Leitindex SMI kann damit seine bislang überwiegend positive Tendenz in dieser Woche weiter fortsetzen und seine Gewinne ausbauen. Das Fed hat am Vorabend wie erwartet die Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben. Wie es im Handel heisst, sorgt vor allem die Geschlossenheit innerhalb des Gremiums bei Investoren für Erleichterung.

Der SMI gewinnt bis um 11.30 Uhr 0,27 Prozent hinzu auf 13'906,75 Punkte. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,96 Prozent auf 3049,40 Punkte und der breite SPI um 0,37 Prozent auf 19'630,16 Zähler.

Erneut besetzen ABB (+1,3 Prozent) die Poleposition im SMI. Es folgen Logitech, die UBS und Novartis mit Avancen von bis zu 1,2 Prozent. Gerade die Aktien der UBS haben sich damit im Handelsverlauf klar nach oben abgesetzt. Der Ständerat befasst sich am heutigen Donnerstag mit Lehren aus dem CS-Debakel. Er entscheidet über die umstrittenen künftigen Eigenkapitalregeln für systemrelevante Banken mit Auslandsbeteiligungen.

Anders als Novartis gibt das zweite Pharma-Schwergewicht Roche (-0,7 Prozent) nach - am Vortag noch hatten die Aktien zum Gewinnerfeld gehört. Zwar hat Roche am Morgen positive Studiendaten vorgelegt, da das Mittel aber bereits zugelassen ist, werten Analysten die Daten nur als bedingt einflussreich.

Schwergewicht Nummer drei, Nestlé, bewegt sich unterdessen mit +0,3 Prozent mit dem Markt.

Etwas uneinheitlich reagieren die Uhrenhersteller Richemont (+0,5 Prozent) und Swatch (-0,4 Prozent) auf die jüngsten Exportdaten der Branche. Dabei sehen Analysten die Daten als durchaus stützend für beide Titel.

Neben Roche geben bei den Blue Chips mit Alcon, Givaudan und der Swisscom noch weitere eher defensive Vertreter nach. Die Abgaben liegen zwischen 0,2 und 1,0 Prozent.

Zu den grössten Gewinnern im SMIM zählen derweil die Aktien von Helvetia Baloise (+3,9 Prozent). Der Versicherer hat Halbjahreszahlen vorgelegt, die laut Vontobel klar über den durchschnittlichen Markterwartungen lagen. Auch bei den Synergien habe die zusammengeschlossene Gruppe stark abgeschnitten.

Aber auch Sandoz (+1,7 Prozent) und Galderma (+0,8 Prozent) zählen zu den grösseren Gewinnern. Die beiden Aktien werden ab der kommenden Woche im SMI vertreten sein.

In den hinteren Reihen sorgen am Berichtstag Analystenkommentare für einige Bewegung. Bei Rieter (-16 Prozent) hat die UBS die Reissleine gezogen und empfiehlt die Papiere neu zum Verkauf. Auch bei Ypsomed (-2,2 Prozent) und Medacta (-1,4 Prozent) sorgen zurückhaltende Analystenkommentare für Abgaben.

Derweil sind MCH (+4,2 Prozent) sowie Aevis (+2,9 Prozent) nach Zahlen gesucht.

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10:54

Die Valoren der UBS (+0,8 Prozent) ziehen am Donnerstag an, nachdem im Streit um schärfere Kapitalvorschriften der Ständerat ‌einen ⁠ersten Entscheid fällte. Die Kleine Kammer sprach sich ⁠am Donnerstag dafür aus, sich des Themas anzunehmen. Ständerat ‌Andrea Caroni zog seinen Vorschlag zurück, ‌die Frage in die ​Hände des Bundesrates zu legen. Der Entscheid ist ein Zwischenerfolg für die UBS.

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10:01

Der Dax steigt um 0,7 Prozent auf 25'705 Punkte und setzt damit seine Aufwärtsbewegung vom Vortag fort. Der MDax der mittelgrossen Unternehmen gewinnt am Donnerstagvormittag 0,1 Prozent auf 31'315 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 geht es um 0,7 Prozent aufwärts.

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09:37

Der Schweizer Aktienmarkt setzt am Donnerstag mit einer freundlichen Eröffnung seine bislang positive Tendenz in dieser Woche fort. Hauptthema am Markt bleibt die US-Zinspolitik, nachdem die Notenbank Fed am Vorabend wie erwartet die Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben hat. Wie es im Handel heisst, sorgt vor allem die Geschlossenheit innerhalb des Fed bei Investoren für Erleichterung.

Etwas Unterstützung kommt am Handelstag auch von den rückläufigen Energiepreisen. Die Ankündigung Saudi-Arabiens, Öl über den Oman zu exportieren, nimmt etwas Druck aus dem Rohölmarkt und damit zumindest kurzfristig auch aus der Inflationsdebatte.

Der SMI gewinnt gegen 09.28 Uhr 0,29 Prozent hinzu auf 13'909,01 Punkte. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 1,00 Prozent auf 3050,74 Punkte und der breite SPI um 0,41 Prozent auf 19'637,74 Zähler.

Erneut besetzen ABB (+1,2 Prozent) die Poleposition im SMI. Es folgen Logitech, Kühne+Nagel und Novartis mit Avancen von bis zu 1,1 Prozent.

Die bislang übersichtliche Verlierer-Liste führen Roche mit -0,8 Prozent an. Dem Studienerfolg vom Morgen wird am Markt kaum Gewicht verliehen. Auch Alcon, Amrize und Givaudan weisen negative Vorzeichen auf.

Im Gespräch dürfte im Tagesverlauf die UBS (+0,2 Prozent) bleiben. Der Ständerat befasst sich am heutigen Donnerstag mit Lehren aus dem CS-Debakel. Er entscheidet über die umstrittenen künftigen Eigenkapitalregeln für systemrelevante Banken mit Auslandsbeteiligungen.

Zu den grössten Gewinnern im SMIM zählen derweil die Aktien von Helvetia Baloise (+3,6 Prozent). Der Versicherer hat Halbjahreszahlen vorgelegt, die laut Vontobel klar über den durchschnittlichen Markterwartungen lagen. Auch bei den Synergien habe die zusammengeschlossene Gruppe stark abgeschnitten.

In den hinteren Reihen stechen derweil Rieter (-12 Prozent) hervor. Die UBS hat bei dem Industrieunternehmen die Reissleine gezogen und empfiehlt die Papiere neu zum Verkauf.

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09:10

Der Swiss Market Index (SMI) zieht um 0,2 Prozent an. Die vorbörslich höher gehandelten Roche können die Kursgewinne nicht halten und stehen 0,7 Prozent tiefer. Leicht geben ebenfalls Amrize und Alcon (je -0,3 Prozent) nach. 17 von 20 Titeln stehen höher. Die Valoren der UBS bewegen sich kaum vor dem Ständeratsentscheid mit einem Plus von 0,2 Prozent. 

ABB können an die Kursgewinne vom Mittwoch anschliessen und legen 1,0 Prozent zu, gefolgt von Lonza (+0,9 Prozent) und Logitech (+0,8 Prozent). 

Im SPI ziehen Helvetia Baloise um 3,3 Prozent nach Zahlen an. Rieter verlieren auf der anderen Seite 8,6 Prozent nach einer Rating-Reduktion auf Sell von Hold durch die UBS

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08:45

Avolta: ZKB geht auf Übergewichten von Marktgewichten. 

Burkhalter: Research Partners senkt das Kursziel auf 137,70 von 151 Franken. Die Einstufung lautet weiterhin Halten.

Rieter: UBS geht bei Rating auf Sell von Hold mit einem Kursziel von 2,00 Fr. 

Roche: Vontobel erhöht das Kursziel auf 410 von 405 Franken. Das Rating Buy bleibt unverändert. 

Schindler: Octavian stuft das Rating für die Partizipationsscheine auf Buy von Hold hoch und erhöht das Kursziel auf 320 von 310 Fr.

Ypsomed: Stifel senkt das Rating auf Hold von Buy mit einem Kursziel von 380 Fr.

Zurich Insurance: Bank of America nimmt Abdeckung mit Neutral und einem Kursziel von 605 Fr. auf. 

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08:06

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär 0,5 Prozent höher gesehen. Roche legen nach Studiendaten 1,0 Prozent zu, Partners Group 0,7 Prozent und Zurich Insurance 0,6 Prozent. Am Ende im SMI stehen Amrize, die 0,8 Prozent nachgeben. 19 von 20 Titeln dürften höher starten. 

Bei den Mid Caps stehen Helvetia Baloise nach Zahlen 1,8 Prozent im Plus. Swissquote zieht ebenfalls um mehr als ein Prozent an. Nach Rating-Kürzungen verlieren Rieter (-6,8 Prozent) und Ypsomed (-1,7 Prozent). 

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07:44

Am ⁠Ölmarkt geben die Preise für Brent und WTI am ‌Donnerstag erneut leicht nach. ‌Die Notierungen ​für das Nordsee- und das US-Öl fallen in der Spitze um mehr als ein Prozent auf 104,21 beziehungsweise 101,07 Dollar ‌je Fass. Beide Kontrakte waren am Mittwoch bereits um etwa drei Dollar gefallen. Berichte über ​alternative Lieferwege für Ölexporte ​aus Saudi-Arabien dämpften die Sorgen ​der Anleger über das Ausmass der Versorgungsengpässe durch ‌den Konflikt in Nahost. Etwas Hoffnung macht zudem, dass US-Präsident Donald Trump am ​Mittwoch erneut ​ein baldiges ⁠Ende des Iran-Krieges in ​Aussicht stellte. Nach der ⁠jüngsten Eskalation in dem Konflikt ‌waren die Ölpreise Anfang der Woche auf den höchsten Stand seit ‌vier Monaten gestiegen.

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07:27

Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge höher in den Handel starten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex ein halbes ‌Prozent ⁠fester bei 25'537,75 Punkten geschlossen.

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06:24

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der IG Bank 0,5 Prozent höher indiziert. Über Nacht zogen die US-Futures auf den S&P 500 Index und Nasdaq um 0,7 Prozent an und machten damit die Kursverluste nach Bekanntgabe des Zinsentscheids der Fed wieder wett. 

In der Schweiz neigt sich die Berichtssaison langsam dem Ende zu. Am Donnerstag legen Helvetia Baloise, MCH und Aevis die Halbjahreszahlen vor. Gut gefüllt ist hingegen die Agenda mit Konjunkturdaten. Die Zahlen zum Aussenhandel und die Details zu den Uhrenexporten für den August stehen an, das Seco legt die Konjunkturprognosen für den Herbst vor und die Raiffeisen veröffentlicht das Vorsorgebarometer 2026. Zudem berät der Ständerat über das Bankengesetz zur UBS.

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06:15

Die erste Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve seit mehr als drei Jahren hat die asiatischen Börsen am ‌Donnerstag ⁠angetrieben. Anleger wetteten darauf, dass die Fed die Inflation nun in ⁠den Griff bekommt. Dies beruhigte auch den Anleihemarkt, wo die Renditen für Langläufer nachgaben. ‌

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte in ‌Tokio fast unverändert bei 63'966,87 Punkten. ​Die Börse in Shanghai verlor hingegen 0,3 Prozent. Der Dollar erreichte ein Sieben-Wochen-Hoch, gestützt durch den Anstieg der Renditen für kurzfristige US‑Staatsanleihen. Die Fed hatte die Zinsen wie erwartet um einen viertel Prozentpunkt ‌angehoben, aber zugleich eine weitere Anhebung in diesem Jahr signalisiert.

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06:07

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 156,22 Yen und legte leicht ​auf 6,7088 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er ​etwas auf 0,8256 Franken vor. Parallel ​dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1458 Dollar und zog leicht auf ‌0,9460 Franken an.

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06:03

Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,2 Prozent auf 105,60 Dollar je Barrel (159 Liter). Das ​US-ÖlWTI notierte 0,2 Prozent schwächer ⁠bei 102,19 Dollar. Der Goldpreis legte hingegen ​um ein Prozent auf 4305 ⁠Dollar je Feinunze zu.

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00:05

Die erste US-Leitzinserhöhung seit über drei Jahren hat die Standardwerte-Indizes an New Yorks Börsen am Mittwoch etwas unter Druck gesetzt. Dagegen kam auch der deutliche Rückgang der zuletzt stark gestiegenen Ölpreise nicht an, der die Kurse davor gestützt hatte.

Am heftigsten traf es den Leitindex Dow Jones Industrial, der den anderen Indizes schon zuvor hinterhergehinkt war: Er büsste letztlich 1,21 Prozent auf 51'461,90 Punkte ein. Der marktbreite S&P 500 rutschte ins Minus und schloss 0,45 Prozent tiefer mit 7551,81 Punkten. Am besten behauptete sich der technologielastige Nasdaq 100, der ein Plus von 0,02 Prozent auf 28'945,06 Punkte ins Ziel rettete. Er hatte sich schon vor dem Zinsentscheid am robustesten gezeigt.

Die Anleger hatten die Anhebung der Zinsspanne um 0,25 Prozentpunkte auf nun 3,75 bis 4,00 Prozent weithin erwartet. Als bemerkenswert bezeichnete Marktbeobachter Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners indes das einstimmige Votum der Fed‑Mitglieder. Die Notenbank sende damit ein Zeichen der Entschlossenheit gegenüber US-Präsident Donald Trump, dem diese Entscheidung «sicherlich nicht gefallen wird».

Ökonom Stephen Brown vom Makroforschungsunternehmen Capital Economics hob Aussagen des Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh hervor, die eine weitere Zinsanhebung bis zum Jahresende signalisieren. Er selbst gehe unverändert davon aus, dass die Währungshüter schon früh im kommenden Jahr ein drittes Mal die Zinsen anheben dürften. Steigende Zinsen schmälern tendenziell die Attraktivität risikobehafteter Wertpapiere wie Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Anlagen wie Anleihen.

Am US-Aktienmarkt stand einmal mehr das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI) im Fokus. Noch zu Wochenanfang hatten Warnungen aus der Branche vor einer zu schnellen Entwicklung der KI-Technologie und damit einhergehenden Sicherheitsbedenken für Verunsicherung gesorgt. Inzwischen haben sich die Gemüter aber wieder beruhigt.

Die Analysten der Citigroup wiesen zur Wochenmitte darauf hin, dass KI-Entwickler grundsätzlich die Sicherheit und Ausrichtung von Künstlicher Intelligenz als einen rechenintensiven Prozess betrachteten. Das bedeutet, dass Sicherheitsbedenken die Nachfrage nach Rechenleistung eher steigern als verringern könnten.

Vor diesem Hintergrund blieben die Titel der für KI wichtigen Halbleiterbranche gefragt. Für Intel ging es um vier Prozent nach oben. Börsianer verwiesen hier zudem auf Berichte, wonach SK Hynix mit Intel beim Bau von Chips in den USA zusammenarbeiten könnte. Der südkoreanische Halbleiterhersteller teilte als Reaktion auf die Nachrichten mit, dass man aktuell Möglichkeiten prüfe, die eigene globale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Aktien der Branchenkollegen Marvell Technology und AMD legten um 3,6 und 1,7 Prozent zu. Nvidia verteuerten sich um 0,8 Prozent.

Die Papiere von JB Hunt sackten indes um 13,3 Prozent ab. Das Transport- und Logistikunternehmen hatte auf einer Konferenz der Bank Morgan Stanley auf steigende Kosten hingewiesen und eine für den Konzern seltene Gewinnwarnung ausgesprochen.

Die angekündigten Verschiebungen von Testläufen für das Flugzeugmodell 777X brockten Boeing einen Kursrutsch von 3,7 Prozent ein. Damit markierten die Aktien ein Tief seit Ende März. Das Minus im bisherigen Jahresverlauf beträgt sieben Prozent, was für Boeing einen der hinteren Plätze im Dow bedeutet. Dass der Airbus-Rivale dennoch bekräftigte, die Auslieferung des lange verzögerten Modells planmässig im nächsten Jahr aufnehmen zu wollen, half dem Kurs nicht.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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