12:50

Das Euro/Franken-Paar trat am Vormittag bei Kursen von 0,9242 mehr oder weniger auf der Stelle. Das Dollar/Franken-Paar bewegt sich ebenfalls kaum. Am Vormittag bewegt es sich in einer engen Spanne um die Marke von 0,7898. Die europäische Gemeinschaftswährung ringt gegenüber dem US-Dollar in dieser Zeit mit der Marke von 1,17 und kostete zuletzt 1,1702.

Am Devisenmarkt ist vor deutschen Inflationszahlen und der Fed-Zinsentscheidung eine gewisse Anspannung zu spüren. 

Anleger warten gespannt darauf, wie sich die gestiegenen Ölpreise in der Teuerung niederschlagen, und wie stark dabei der EZB-Zielwert überschritten wird. Am Nachmittag geben die deutschen Inflationszahlen einen ersten Hinweis, die Daten zur europäischen Teuerung kommen am morgigen Donnerstag. Am Abend steht zudem die voraussichtlich letzte Zinsentscheidung mit Jerome Powell an der Fed-Spitze an. 

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12:20

Der Dax lag gegen Mittag 0,3 Prozent im Minus bei 23.953 Punkten, der EuroStoxx50 sackte 0,5 Prozent ab. Ausserhalb des Währungsraums verlor der britischen FTSE 100 0,7 Prozent auf 10.260,02 Punkte. 

Stärkster Sektor waren die Telekomwerte. Deutsche Telekom profitierten von Quartalszahlen der Mobilfunk-Tochter T-Mobile US und legten um 1,6 Prozent zu. Hinzu kam die anhaltende Rekordjagd von Nokia . Barclays hatte das Kursziel massiv von 5,20 auf 8,00 Euro angehoben.

Verluste gab es dagegen erneut bei den Pharmawerten. Astrazeneca sanken um 1,4 Prozent. Analyst Darren Nathan von der Investmentplattform Hargreaves Lansdown sprach zwar von soliden Quartalszahlen. Allerdings sei das Zahlenwerk zu unspektakulär, um der Aktie, die derzeit in einer Seitwärtsbewegung feststecke, neue Impulse zu geben.

Ähnlich sah es bei GSK aus, die um 1,8 Prozent fielen. Dass der Pharmakonzern die Erwartungen übertroffen habe, scheine vor allem auf die aufgestockten US-Lagerbestände des Gürtelrose-Impfstoffs Shingrix sowie einmalige Einsparungen bei den Rechtskosten zurückzuführen zu sein, schrieb Analyst Zain Ebrahim von JPMorgan. Daher werte er den Zwischenbericht nur als moderat positiv.

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11:50

Der Leitindex SMI dreht nach einem freundlichen Start ins Minus und gibt am Mittag um 0,47 Prozent auf 13'086,42 Punkte nach. Damit fällt der SMI auch wieder unter die Marke von 13'100 Zählern. Mittlerweile sind die Verlierer klar in der Überzahl. Der SMIM für die mittelgrossen Werte hält sich mit plus 0,03 Prozent auf 2940,23 hingegen stabil, während der breite SPI mit 0,34 Prozent auf 18'474,54 Punkte im Minus steht.

«Die Investoren sind ein wenig gefangen zwischen der Zinsangst angesichts der Notenbanksitzungen und der Hoffnung auf eine Fortsetzung des KI-Wachstums im Techsektor», beschrieb ein Börsianer die Stimmung. Zudem sei die Lage im Nahen Osten derzeit festgefahren und lasse nicht auf eine baldige Entspannung bei den Ölpreisen schliessen.

An der Spitze im Leitindex halten sich UBS (+4,5 Prozent) nach einem überraschend hohen Gewinnsprung klar im Plus. Analysten bewerten das Ergebnis der Grossbank positiv und sprechen von starken Zahlen. Im Fokus dürfte allerdings auch weiter die Kapitalregulierung stehen. Auch Aktien der Bank Julius Bär (+3,7 Prozent) legen im Sog zu.

Derweil verlieren Partners Group (-3,1 Prozent) am SMI-Ende weiter an Wert. Händler verweisen auf einen kritischen Kommentar des «gefürchteten Leerverkäufers» Grizzly Research. Die Analysten werfen dem Vermögensverwalter vor, den Wert der Beteiligungen in den sogenannten Evergreen-Fonds zu hoch auszuweisen.

Schwach zeigen sich auch defensive Werte wie die Versicherer. So verlieren Swiss Re (-2,0 Prozent), Swiss Life (-1,9 Prozent) und Zurich (-1,3 Prozent) aber auch Helvetia Baloise (-1,1 Prozent) an Boden. Auch alle drei Schwergewichte Nestlé (-1,0 Prozent), Roche (-0,7 Prozent) und Novartis (-0,8 Prozent) - letztere nach den Zahlen vom Vortag - belasten.

Unter den mittleren Werten stehen die beiden Gesundheitskonzerne Straumann (+2,2 Prozent) und Sandoz (-2,6 Prozent) nach Umsatzzahlen zum ersten Quartal im Blick. Dabei überzeugte der Dentalimplantatehersteller und übertraf insbesondere mit dem organischen Wachstum die Erwartungen.

Beim Generikahersteller Sandoz tippen Marktteilnehmer indes auf Gewinnmitnahmen, da die Zahlen die Schätzungen weitgehend erfüllt hatten. Treiber waren erneut die strategisch wichtigen Biosimilars, während der Umsatz mit Generika zurückging. Das Management bekräftigte nicht nur den Ausblick, sondern stellte auch für die kommenden beiden Jahre Wachstum in Aussicht.

VAT (+4,0 Prozent) legen nach einer Hochstufung durch Goldman Sachs und einem positiven Kommentar der UBS zu. Generell stehen die Titel der Branche vor den Zahlen grosser US-Techkonzerne im Fokus. So klettern unter anderem auch AMS Osram (+3,3 Prozent) in die Höhe. Händler verweisen auf nachbörslich positiv aufgenommene Ergebnisse sowie einen erhöhten Ausblick von US-Branchennachbar NXP Semiconductors.

Unter den kleineren Titeln stechen noch Also (+7,6 Prozent) ins Auge. Der IT-Grosshändler hatte überraschend Zahlen veröffentlicht und einen Sprung beim EBITDA von 46 Prozent erreicht. Der Ausblick wurde bestätigt.

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11:30

Der Ölpreis hat am Mittwoch nach einem verhaltenen Handelsstart deutlich zugelegt. Angesichts neuer Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni um 2,95 Prozent auf 114,54 US-Dollar. Damit erreichte der Ölpreis das Niveau von Ende März.

Kurz zuvor hatte Trump in einem aktuellen Social-Media-Beitrag angesichts der schleppenden Verhandlungsfortschritte im Nahost-Krieg offenbar erneut Drohungen gegen den Iran ausgesprochen. Die Nachricht verstärkte die aktuellen Sorgen um die Versorgungssicherheit mit Rohöl.

Bereits zuvor hatten die USA signalisiert, dass sie an der Seeblockade iranischer Häfen festhalten würden, um Teherans Ölexporte zu unterbinden und das Land an den Verhandlungstisch zurückzubringen. Vermittler in Pakistan gingen derweil davon aus, dass Teheran in den nächsten Tagen einen überarbeiteten Vorschlag vorlegen werde, berichtete der Fernsehsender CNN.

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11:00

Der Goldpreis fällt am Mittwoch 0,45 Prozent auf 4'574 Dollar je Unze.

Mit Beginn des Iran-Kriegs gab der Goldpreis deutlich nach. «Die Gründe für die jüngste Preiskorrektur sind vielfältig», erklärte Krishan Gopaul, Senior Analyst beim World Gold Council, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AWP. Nach einem nochmals starken Anstieg zu Jahresbeginn seien durchaus Fragen aufgekommen, ob sich der Preis vielleicht zu weit von den Fundamentaldaten entfernt habe. Das und die erhöhte Volatilität hätten Gewinnmitnahmen ausgelöst.

Mit Blick in die Zukunft bleiben die geopolitischen Unsicherheiten einer der Haupttreiber, erwarten die Experten. Dies dürfte die Nachfrage sowohl von Zentralbanken als auch von Investoren stützen. Gleichzeitig gewinne auch das Recycling von Gold an Bedeutung und für Minenbetreiber seien die hohen Preise ebenfalls ein Anreiz.

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10:30

 Anleger trennen sich von ‌Aktien ⁠der Deutschen Bank, obwohl das Bankhaus im ersten Quartal mehr verdient hat als ⁠von Analysten erwartet. Die Papiere rutschen um bis zu 3,6 Prozent auf ein Drei-Wochen-Tief ‌von 26,31 Euro ab und halten die rote Laterne ‌im Dax.

«Obwohl die Ergebnisse die Erwartungen ​übertrafen und die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 bekräftigt wurde, dämpfen der Anstieg der Rückstellungen und die niedriger als erwartet ausgefallene Kernkapitalquote die Euphorie», sagen die Analysten von RBC Capital. Die zurückgelegte Summe für mögliche Kreditausfälle sei höher ‌als gedacht, was die makroökonomischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg widerspiegele, hiess es bei JP Morgan.

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10:00

Der Leitindex SMI verliert gegen 10 Uhr 0,12 Prozent auf 13'130,83 Punkte, wobei 8 Titel höher und 11 tiefer stehen. Sika sind unverändert. Der SMIM für die mittelgrossen Werte gibt hingegen um 0,16 Prozent auf 2934,65 leicht nach, während der breite SPI mit 0,15 Prozent auf 18'564,92 Punkte im Plus steht.

Die Berichtssaison ist in vollem Gange und lenke die Aufmerksamkeit der Anleger etwas weg vom Iran-Krieg, heisst es am Markt. Dennoch schwelen Konjunktur- und Inflationssorgen im Hintergrund angesichts der hohen Ölpreise und der festgefahrenen Lage am Persischen Golf weiter.

Zudem wollen sich Investoren nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, denn der Abend könnte durchaus frische Impulse bringen. So steht zunächst der voraussichtlich letzte Fed-Zinsentscheid von Jerome Powell auf der Agenda. Am Markt wird kein Zinsschritt erwartet. Und da ein Wechsel im Präsidium ansteht, dürften auch die begleitenden Kommentare nicht so stark ins Gewicht fallen wie sonst, meinen Börsianer. Fast wichtiger für die Richtung der Märkte dürften daher die nachbörslich anstehenden Zahlen einiger der «Magnificent 7» sein. Denn es legen Microsoft, Meta, Amazon und die Google-Mutter Alphabet ihre Quartalsberichte vor.

An der Spitze im Leitindex legen UBS (+4, Prozent) nach einem überraschend hohen Gewinnsprung zu. Analysten bewerten das Ergebnis der Grossbank positiv und sprechen von starken Zahlen. Im Fokus dürfte allerdings auch weiter die Kapitalregulierung stehen.

Derweil verlieren Partners Group (-2,0 Prozent) am SMI-Ende. Händler verweisen auf einen kritischen Kommentar von Grizzly Research.

Stark gefragt sind bei den Midcaps Straumann (+1,7 Prozent). Der Dentalimplantatehersteller hat mit seinen Umsatzzahlen positiv überrascht. Analysten heben das starke organische Wachstum hervor.

VAT (+4,1 Prozent) legen nach einer Hochstufung durch Goldman Sachs und einem positiven Kommentar der UBS zu. Generell stehen die Titel der Branche vor den Zahlen grosser US-Techkonzerne im Fokus.

Indes geht es für Sandoz (-4,6 Prozent) abwärts. Die Zahlen hatten die Erwartungen zwar insgesamt in etwa getroffen, währungsbereinigt seien die Schätzungen aber leicht verfehlt worden. Treiber waren erneut die Biosimilars, während der Umsatz mit Generika zurückging.

Am breiten Markt fallen Also nach der Publikation von Eckwerten für das Q1 mit Kursgewinnen von 6,4 Prozent positiv auf.

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09:30

Der Dax notierte am Mittwochmorgen 0,2 Prozent höher bei 24.053 Punkten. 

Bei den Dax-Gewinnern ​stachen Adidas mit einem Aufschlag in Höhe ​von mehr als sieben Prozent heraus: Der Sportartikelhersteller meldete einen Anstieg beim Betriebsergebnis im Quartal ‌um 16 Prozent. Bei Mercedes-Benz ging es nach besser als erwartet ausgefallenen Zahlen um 1,8 Prozent aufwärts. Aktien der Deutschen Bank verloren hingegen mehr ​als ​zwei Prozent.

Für Gesprächsstoff sorgte auch eine ⁠Mega-Fusion in der Aufzugbranche: Die finnische Kone will ​den deutschen Rivalen TK ⁠Elevator für 29,4 Milliarden Euro übernehmen. Die Aktien von Thyssenkrupp zogen ‌um 12,7 Prozent an. Der Konzern hatte die Aufzugsparte 2020 an Finanzinvestoren verkauft und hält indirekt noch gut 16 Prozent ‌an der Firma. 

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09:00

Der SMI startet am Mittwoch 0,4 Prozent höher. Am Vortag hatte der Leitindex ein leichtes Minus gezeigt.

Klar im Fokus stehen die UBS (+5 Prozent) nach Quartalszahlen. Die Grossbank überraschte mit einem starken Gewinnsprung und verdiente deutlich mehr als erwartet. Bei der CS-Integration sieht sie sich im Endspurt. Für die Erreichung der Jahresziele gibt sich UBS-Chef Sergio Ermotti zuversichtlich.

Partners Group (-1,8 Prozent) sackt derweil weiter ab und bildet das Schlusslicht am Leitindex. Die Aktie führt damit den Abwärtstrend der vergangenen Wochen fort. In drei Monaten haben die Titel -9.45 Prozent eingebüsst.

Amrize (+0,7 Prozent), die erst am Abend nach Börsenschluss Zahlen vorlegen, entwickeln sich zunächst im Einklang mit dem Gesamtmarkt. Das erste Quartal ist saisonal schwach beim Baustoffhersteller. Daher richtet sich der Fokus auf Aussagen zur Marktlage und zum Ausblick.

Auch Straumann (+3,8 Prozent) legte bereits Ergebnisse für das erste Jahresviertel vor. Dabei übertraf das organische Wachstum die Analystenerwartungen. Besonders in Nordamerika legte der Dentalimplantatehersteller zu, während China weiter schwächelte. Der Ausblick wurde bestätigt.

Vom Generikahersteller Sandoz (-2,5 Prozent) gab es erste Umsatzzahlen. Dabei legte das Geschäft mit Biosimilars weiter zu, während die Generika-Sparte die Verwerfungen im Penicillin-Geschäft zu spüren bekam. An der Guidance hält Sandoz fest. 

Durch die anstehenden Zahlen grosser US-Techkonzerne dürften auch die heimischen Titel der Branche in Bewegung kommen. Zudem waren KI-Aktien an der Nasdaq nach einem kritischen Bericht über OpenAI unter Druck geraten. VAT (+4,2 Prozent) erhielten indes durch eine Hochstufung von Goldman Sachs auf «Buy» sowie eine Kurszielerhöhung der UBS Rückenwind.

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08:30

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Avolta: Basler KB senkt auf 45 (50) Fr. mit MARKTGEWICHTEN.

Bucher: Berenberg Bank trimmt auf 366 (397) Fr. mit HOLD

Bucher: UBS reduziert auf 338 (385) Fr. mit NEUTRAL.

Novartis: Basler KB trimmt auf 115 (120) Fr. mit MARKTGEWICHTEN.

Novartis: Goldman Sachs erhöht bis 106 (105) Fr. mit SELL

Novartis: Oddo ist für NEUTRAL bis 116 (110) Fr.

Schindler: Goldman Sachs erhöht auf 281 (272) Fr. mit NEUTRAL.

Siegfried: Deutsche Bank ist für BUY bis 109 (105) Fr.

Temenos: Aktie für J.P. Morgan ein Kauf mit OVERWEIGHT bis 95 (90) Fr.

VAT Group: Goldman Sachs will es wissen und geht auf BUY (Neutral) bis 703 (551) Fr. 

VAT Group: UBS erhöht bis 650 (560) Fr. mit BUY.

Zehnder: UBS trimmt auf 90 (97) Fr. mit BUY. 

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08:00

Der SMI steht bei Julius Bär vorbörslich 0,36 Prozent im Plus.

Alle 20 Titel werden höher gestellt, die UBS ist mit 1,7 Prozent Kursgewinn der Leader. 

Am SPI gewinnen: Also 4,4 Prozent, ams Osram 1,4 Prozent, Straumann 3,2 Prozent und VAT 2,7 Prozent. Lindt&Sprüngli büsst derweil 0,4 Prozent ein, ebenso Sandoz.

Hierzulande sowie auch in Europa und den USA ist die Berichtssaison in vollem Gange und zieht die Aufmerksamkeit der Anleger ein wenig weg vom Iran-Krieg. Vor einem dicht bepackten Abend herrscht indes eine gewisse Zurückhaltung. So steht zunächst der voraussichtlich letzte Fed-Zinsentscheid von Jerome Powell auf der Agenda. Fast wichtiger für die Richtung der Märkte dürften aber die nachbörslich anstehenden Zahlen einiger der «Magnificent 7» sein.

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06:55

Im Fokus stehen am Mittwoch die Aktien der UBS. Die Grossbank präsentiert ihre Zahlen zum ersten Quartal.

Dabei wurde ein Gewinn von 3,04 Milliarden US-Dollar erzielt. Das ist rund 80 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die UBS am Mittwoch mitteilt. Mehr dazu hier.

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06:10

Der SMI notiert vorbörslich leicht höher (+0,18 Prozent).

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05:00

Die Sorgen um den Iran-Konflikt und Zweifel an der Nachhaltigkeit des KI-Booms haben die asiatischen Börsen am Mittwoch belastet. Der breit gefasste MSCI-Index für ‌asiatisch-pazifische ⁠Aktien ohne Japan gab 0,2 Prozent nach und setzte damit seinen Rückgang vom Rekordhoch am ⁠Montag fort. Taiwanesische Chiphersteller verzeichneten besonders deutliche Verluste. Die japanischen Märkte blieben wegen eines Feiertags geschlossen.

Für Verunsicherung sorgten ‌Berichte, dass der KI-Riese OpenAI interne Ziele für Nutzerzahlen und ‌Umsätze verfehlt habe. Dies schürte Bedenken über ​die Fähigkeit der ChatGPT-Mutterfirma, ihre massiven Ausgaben für Rechenzentren zu rechtfertigen. «Die Märkte blieben über Nacht vorsichtig, da die Friedensgespräche weiterhin stocken», schrieben Analysten der Westpac-Bank. Der Iran fordere die Aufhebung der US-Seeblockade der Strasse von Hormus. US-Präsident Donald Trump sei mit dem jüngsten Vorschlag aus ‌Teheran unzufrieden, da er Atomfragen von Anfang an geklärt haben wolle, verlautete aus US-Regierungskreisen.

Die Anleger richteten ihren Blick zudem auf die Quartalszahlen der US-Technologieriesen Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta Platforms, die im ​Tagesverlauf erwartet werden. An der Wall Street hatten Technologiewerte am Dienstag ​unter Druck gestanden.

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel gewann der ​Dollar geringfügig auf 159,62 Yen und legte leicht auf 6,8378 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er auf ‌0,7888 Franken vor. Der Euro blieb fast unverändert bei 1,1707 Dollar und zog leicht auf 0,9234 Franken an.

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03:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,4 Prozent ​auf ​111,71 Dollar je Barrel (159 Liter). Die überraschende Ankündigung ⁠der Vereinigten Arabischen Emirate, aus der OPEC auszutreten, ​bewegte die Märkte kaum. «An jedem ⁠anderen Tag hätte diese Nachricht den Brent-Preis um fünf bis sechs Dollar fallen lassen ‌können», sagte Chris Weston, Forschungschef bei Pepperstone in Melbourne. Der Goldpreis gab 0,3 Prozent auf 4581,40 Dollar nach.

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02:00

Fallende Kurse von Aktien aus dem Umfeld der Künstlichen Intelligenz (KI) haben am Dienstag die technologielastige Börse Nasdaq belastet. Für den Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 1,01 Prozent auf 27.029,01 Punkte nach unten. Ein Grund für die Verluste war ein kritischer Zeitungsbericht über das KI-Forschungsunternehmen OpenAI.

Besser hielt sich der Leitindex Dow Jones Industrial mit einem Minus von 0,05 Prozent auf 49.141,93 Zähler. Hier sorgte die starke Quartalsbilanz von Coca-Cola für bessere Stimmung. Rückenwind kam auch von Dow-Schwergewichten wie Microsoft und Unitedhealth .

Der S&P 500 gab um 0,49 Prozent auf 7.138,80 Punkte nach. In dem marktbreiten Index sind die kursschwachen KI-Aktien schwer gewichtet.

Grundsätzlich übten sich Investoren erneut in Zurückhaltung. Zum einen schüren die steigenden Ölpreise wegen fehlender Fortschritte im Iran-Krieg die Konjunktur- und Inflationsängste. Zum anderen steht der Zinsentscheid der US-Notenbank bevor. Experten rechnen nicht mit Änderungen des Zinsniveaus, die Aussagen zu Inflation und Konjunktur können die Finanzmärkte aber stark bewegen.

Ein kritischer Bericht des «Wall Street Journal» über OpenAI drückte auf die Kurse der grossen Tech-Partner des Unternehmens. Der Zeitung zufolge hat der KI-Entwickler geschäftliche Ziele zuletzt nicht realisieren können. Daraufhin fielen Oracle um mehr als vier Prozent und die Papiere des Cloud-Computing-Anbieters Coreweave um fast sechs Prozent.

Auch die Papiere von Halbleiterherstellern, die grosse Daten- und Rechenzentren mit ihren Hightech-Komponenten ausstatten, wurden von dem Bericht in Mitleidenschaft gezogen. So verloren die am Vortag noch auf ein Rekordhoch gestiegenen Nvidia -Aktien 1,6 Prozent und AMD 3,4 Prozent.

An die Spitze des Dow Jones Industrial setzten sich die Papiere von Coca-Cola mit einem Aufschlag von fast vier Prozent. Der Getränkekonzern hat sich nach dem ersten Quartal höhere Ziele für das Gesamtjahr gesteckt, das kam am Markt gut an.

United Parcel Service büssten hingegen vier Prozent ein. Die Bank JPMorgan wies auf schwache Geschäfte des Logistikriesen auf dem Heimatmarkt hin, auf das Anleger negativ reagieren dürften.

General Motors fielen zunächst um vier Prozent, holten anschliessend die Verluste aber wieder auf und schlossen 1,3 Prozent fester. Der Autobauer übertraf im ersten Quartal die Erwartungen und erhöhte die Geschäftsziele für das Gesamtjahr.

Aktien von Spotify brachen um über 12 Prozent ein. Der Streamingdienst legte einen durchwachsenen Quartalsbericht vor und blieb auch mit den Zielen für das laufende Quartal teilweise hinter den Erwartungen zurück.

(cash/AWP/Reuters)

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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