Zum aktuellen Geschehen im Dow Jones geht es hier.

Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq 100 geht es hier.

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17:40

Der Swiss Market Index (SMI) schloss am Montag 0,5 Prozent tiefer bei 13’320,99 Punkten. Nachdem der Blue-Chip-Index kurz nach Handelsbeginn das Tagestief auf 13’268 Punkten erreicht hatte, konnte er sich innert kürzester Zeit von den negativen Vorgaben aus den USA vom Freitag im Zusammenhang mit Abgaben im KI-Bereich erholen. Nach Mittag erreichte der Leitindex bei einem Tageshoch von 13’393 Zählern sogar ein geringfügiges Plus. Dieses Niveau vermochte das Börsenbarometer jedoch nicht zu halten und gab bis zum Handelsschluss die Avancen teilweise wieder ab. 

Insgesamt schlossen 8 der 20 Indexmitglieder im Gewinn. An der Spitze des Marktes standen die Aktien von Givaudan (+2,1 Prozent), die in einer Branchenstudie von Goldman Sachs um zwei Stufen von einer Verkaufs- zu einer Kaufempfehlung hochgestuft wurden. Ebenfalls stark schlossen Lonza (+0,8 Prozent) und die UBS (+0,6 Prozent) ab.

Unter Druck standen wiederum Amrize (-4,2 Prozent), Holcim (-2,4 Prozent) und Roche (-1,4 Prozent). Besonders auffällig verhielten sich die Amrize-Titel, die bis US-Börsenstart noch im Plus handelten. Auch die beiden anderen SMI-Schwergewichte Novartis und Nestlé konnten sich dem Abwärtstrend nicht entziehen und verloren jeweils 0,5 Prozent.

In den hinteren Reihen des Marktes sorgten die Halbleiterzulieferer für einen Erholungsversuch: VAT (+2 Prozent), ams Osram (+2,6 Prozent) oder Comet (+0,6 Prozent) schlossen allesamt im positiven Bereich. Ebenfalls stark waren andere Technologie- respektive Softwareunternehmen wie Wisekey (+5,6 Prozent), SoftwareOne (+3,7 Prozent) oder Ascom (+3,2 Prozent).

Auf der Verliererseite fiel Kardex mit einem Kursrückgang von 12 Prozent auf, wobei die Kursverluste zeitweise 23 Prozent betrugen. Auslöser war eine Gewinnwarnung. Ebenfalls unter Druck standen Centiel (-6,7 Prozent), Implenia (-5 Prozent) oder SMG (-4,4 Prozent). 

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17:10

Der Leitindex Dow Jones Industrial stabilisierte sich zum Wochenauftakt mit einem Plus von 0,31 Prozent auf 51.023 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 , der vor dem Wochenende deutlicher verloren hatte, ging es um 0,95 Prozent auf 7.454 Punkte hoch.

Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 erholte sich um 2,19 Prozent auf 29.591 Punkte. Er hatte am Freitag mit einem Minus von fast 5 Prozent am heftigsten unter Gewinnmitnahmen gelitten - befeuert zusätzlich durch einen soliden Arbeitsmarktbericht, der die Spekulationen bestärkte, dass die US-Notenbank demnächst ihren Leitzins erhöhen wird.

Die Marktstrategen der US-Bank Morgan Stanley sprachen von einem ebenso unvermeidlichen wie gesunden Rücksetzer. Mit Blick auf die Unternehmensgewinne und robuste Konjunkturdaten bleiben sie bei ihrer positiven Einschätzung der Börsen. Sie trauen dem S&P 500 mit 8.000 Punkten im laufenden Jahr ein Kursplus von knapp 17 Prozent zu - bisher steht ein Anstieg um fast 9 Prozent zu Buche. Die Experten der Citigroup sind mit einem auf 8.100 Punkte angehobenen Kursziel noch etwas optimistischer.

Zu Wochenbeginn bleibt der Nahost-Krieg im Fokus. Der Iran und Israel überzogen sich erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im April wieder gegenseitig mit Angriffen. Israel begann in der Nacht mit Gegenangriffen auf den Iran, nachdem dieser das Land wieder mit Raketen beschossen hatte. Nun wollen beide Länder ihre Angriffe aber einstellen. Israel werde die Angriffe auf Wunsch von US-Präsident Donald Trump stoppen, sagte ein israelischer Regierungsvertreter dem Nachrichtenportal «ynet». Eine mit der Angelegenheit vertraute israelische Quelle bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Berichte auf Anfrage. Zuvor hatte Irans Militärführung ihre Angriffe gegen Israel für beendet erklärt.

Unter den Einzeltiteln fanden sich die am Freitag gebeutelten Halbleiterwerte unter den grössten Gewinnern. Die Citigroup bleibt für die Branche zuversichtlich. In vier der sieben Endmärkte sei die Nachfrage stark beziehungsweise habe sich verbessert.

Die Anteilsscheine von Branchenkollege Marvell Technology wurden zusätzlich von der Meldung angetrieben, dass sie am 22. Juni in den breiten Aktienindex S&P 500 aufgenommen werden: Sie zogen an der Nasdaq-100-Spitze um 14,2 Prozent an. Weichen muss dafür der Lebensmittelkonzern Campbell's , dessen Aktien trotz einer positiven Gewinnüberraschung für das abgelaufene Quartal 1 Prozent einbüssten.

Bei Intel sorgte die Nachricht, dass der Google -Mutterkonzern Alphabet dem Unternehmen einen Auftrag zur Herstellung von mehr als 3 Millionen seiner speziellen KI-Chips erteilt hat, für einen Kurssprung von 11,6 Prozent.

Alphabet habe sich nach monatelangen Tests für Intel als Partner für die Herstellung einiger seiner Tensor Processing Units (TPUs) entschieden, berichtete «The Information» unter Berufung auf zwei ungenannte Quellen. Zudem wird Alphabet Elon Musks Weltraumfirma SpaceX in den kommenden Jahren jeden Monat 920 Millionen Dollar für vermietete Rechenleistung bezahlen. Die Alphabet-Titel sanken um 1,4 Prozent.

Ausserhalb der Technologiebranche machte der Pharmakonzern Eli Lilly bei einer Branchenveranstaltung mit Daten zu seiner neuen Abnehmspritze von sich reden. Das Produkt, das unter dem Namen Retatrutide verkauft wird, kann Patienten demnach dabei helfen, innerhalb von etwa zwei Jahren 30 Prozent ihres Körpergewichts zu verlieren. Die Titel verteuerten sich daraufhin um 3,1 Prozent. Der dänische Konkurrent Novo Nordisk gab derweil bekannt, dass sein neues Medikament Wegovy gegen Fettleibigkeit bereits mehr als 3 Millionen Mal verschrieben wurde.

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16:40

Die Aktien von Wix.com brachen zeitweise um neun Prozent ein, nachdem die Plattform für Webentwicklungen eine umfassende Umstrukturierung des Unternehmens angekündigt hatte. Dabei werden rund zwanzig Prozent der Belegschaft - etwa tausend Mitarbeiter - entlassen und die Umsatzprognose für 2026 nach unten korrigiert.

Wegen der operativen Neuausrichtung und eines deutlichen Rückgangs im Partners-Geschäft Ende Mai und Anfang Juni senkte Wix die Buchungsprognose für das Gesamtjahr um 50 Millionen Dollar und die Umsatzprognose um 25 Millionen Dollar. Das Unternehmen erwartet jedoch, dass diese Gegenwinde durch zusätzliche Kosteneinsparungen von 70 Millionen Dollar in diesem Jahr mehr als ausgeglichen werden. Langfristig sollen die Einsparungen auf jährlich 150 Millionen Dollar steigen.

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16:00

Die Aktien von Intel steigen um 11 Prozent, nachdem Berichte bekannt wurden, dass Alphabet’s Google eine grosse Bestellung für massgeschneiderte KI-Infrastruktur aufgegeben hat. Dies nährte Spekulationen, dass Intels fortschrittliche Verpackungstechnologien eine zentrale Rolle im Entwicklungsplan für Googles Tensor Processing Unit der achten Generation, dem TPU v8, spielen könnten.

Der Bericht markiert einen weiteren bedeutenden Erfolg für Intel im Bereich der KI-Infrastruktur und baut auf der bereits in diesem Quartal etablierten mehrgenerationellen Zusammenarbeit mit Google bei Xeon-Prozessoren und maßgeschneiderten ASICs auf.

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15:30

Die US-Börsen starten im Plus. Der Dow Jones Industrial avanciert um 0,5 Prozent auf 51'085 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 1 Prozent auf 7'453 Zähler hoch. Und der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 29'555 Punkten ein Plus von 2,6 Prozent.

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15:02

Auch Israel sagt ein Ende der Angriffe auf Ziele im Iran zu. Das erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von einem Insider. Zuvor erklärte das iranische Militär, die Angriffe auf Israel zu stoppen.

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14:59

Nach den deutlichen Verlusten an der Technologiebörse Nasdaq zum Wochenschluss dürfte der US-Aktienmarkt am Montag wieder zulegen. Der Broker IG taxierte den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 rund vierzig Minuten vor Handelsbeginn 1,6 Prozent höher bei 29'424 Punkten.

Das Börsenbarometer war zum Wochenschluss um 4,8 Prozent abgesackt. Die Gewinnmitnahmen-Welle bei den heissgelaufenen Tech-Aktien hatte damit ein lange nicht gesehenes Ausmass angenommen. Befeuert wurde die Bewegung von einem soliden Jobbericht, der die Spekulationen bestärkte, dass die US-Notenbank demnächst ihren Leitzins erhöhen wird. Höhere Zinsen aber belasten insbesondere Technologiewerte, da in einem solchen Umfeld die hohen erwarteten Gewinne aus heutiger Sicht weniger wert sind.

Den Dow Jones Industrial taxierte die IG Bank 0,3 Prozent im Plus. Der Leitindex hatte am Freitag zunächst ein Rekordhoch erreicht, war dann aber zunehmend unter Druck geraten und hatte 1,4 Prozent im Minus geschlossen.

Zu Wochenbeginn bleibt der Iran-Krieg im Fokus. Der Iran und Israel haben sich erstmals seit Inkrafttreten einer Waffenruhe im April wieder gegenseitig mit heftigen Angriffen überzogen. Israel begann in der Nacht mit Gegenangriffen auf den Iran, nachdem dieser das Land wieder mit Raketen beschossen hatte. Der Iran kündigte aber zuletzt an, die Angriffe wieder einzustellen. US-Präsident Donald Trump hofft weiter auf ein Abkommen mit dem Iran zur Beendigung des Krieges, den Israel und die USA Ende Februar begonnen hatten.

Unter den Einzeltiteln dürften sich Halbleiterwerte von ihrem Kursrutsch zum Wochenschluss erholen. Die Bank Citigroup bleibt mit Blick auf die Branche zuversichtlich. In vier der sieben Endmärkte sei die Nachfrage stark beziehungsweise habe sich verbessert.

Die Anteilsscheine von Marvell Technology wurden zusätzlich von der Meldung angetrieben, dass sie am 22. Juni in den breiten Aktienindex S&P 500 aufgenommen werden. Sie zogen im vorbörslichen US-Handel um knapp neun Prozent an.

Aktien von Campbell's stiegen um fast zwei Prozent. Der Lebensmittelkonzern hatte mit seinem bereinigten Gewinn je Aktie im dritten Geschäftsquartal positiv überrascht.

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14:54

Positive Studienergebnisse zu neuen Abnehmmedikamenten stützen die Aktien von Eli Lilly. Die Titel des US-Pharmakonzerns rücken vorbörslich um rund 1,5 Prozent vor. Auf der Jahrestagung der American ‌Diabetes Association ⁠legte Lilly die vollständigen Daten aus zwei Studien zum neuen Präparat Retatrutid vor. Die Daten zur Wirksamkeit seien «so überzeugend, dass ein Einsatz als ⁠Erstlinientherapie nicht ausgeschlossen werden kann», schreiben die Analysten von Citi. Das Medikament wäre damit «der nächste Schritt für Patienten, bei denen die Wirksamkeit von Tirzepatid nicht mehr ausreicht.» Eli Lilly präsentierte ‌zudem weitere Daten zu anderen Kandidaten, darunter seine bereits zugelassene Abnehmpille und ein weiteres experimentelles injizierbares Mittel, Eloralintid. ‌Die Pharmakonzerne auf dem Markt für Adipositas-Mittel versuchen, das richtige Gleichgewicht ​zwischen hoher Wirksamkeit, geringen Nebenwirkungen und einer einfachen Verabreichung zu finden, um eine breitere Anwendung zu fördern.

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13:49

Der SMI grenzt die Verluste weiter ein, nachdem der Iran seine Angriffe auf Israel eingestellt hatte. Der hiesige Leitindex steht noch 0,20 Prozent tiefer, während die Erdölpreise die Kursgewinne seit Handelsbeginn gänzlich abgegeben haben. Derweil legen die US-Indizes weiter zu. Auch der Dow Jones notiert vorbörslich im Plus. 

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13:28

Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel für beendet erklärt. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung des Libanons Israel eine «schmerzhafte Antwort» erteilt, hiess es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. «Vor diesem Hintergrund wird die Einstellung der Operationen der Streitkräfte bekanntgegeben.»

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13:23

Anleger trennen sich von Luftfahrtaktien. Die Titel von Air France, Wizz Air, ‌IAG und der Lufthansa gaben zwischen rund 1,5 und fast drei Prozent nach. Die weltweite Luftfahrtbranche hat ihre Gewinnprognose für 2026 wegen des Nahost-Konflikts fast halbiert. Als Gründe nannte der Verband gestiegene Treibstoffkosten und gestörte Flugkorridore.

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13:16

Die zunehmenden Sorgen der Anleger über die künftige Geldpolitik wichtiger Notenbanken setzen den Goldpreis stark unter Druck. ‌Das ⁠Edelmetall verbilligt sich um knapp ein Prozent auf rund 4293 Dollar je Feinunze und erreicht damit den tiefsten ⁠Stand seit fast sechs Monaten. Nach überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag rechnen viele Anleger fest mit einer Zinserhöhung der US-Notenbank in diesem Jahr. ‌

Zugleich befürchten sie, dass die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten die Energiepreise ‌und damit die Inflation weiter anheizen. Die Fed versucht, ​mit erhöhten Zinsen die Teuerungsrate auf den Zielwert von zwei Prozent zu drücken. «Gold könnte als Nächstes die psychologisch wichtige Marke von 4000 Dollar testen, sollte der US-Inflationsbericht in dieser Woche höher als erwartet ausfallen», warnt Han Tan, Chefanalyst bei der Handelsplattform Bybit. Bei steigenden Zinsen schichten Anleger vermehrt in verzinste Anlagen um, was die Nachfrage ‌nach Edelmetallen dämpft.

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13:05

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start tiefer: 

Dow Jones Futures: -0,1 Prozent
S&P 500 Futures: +0,4 Prozent
Nasdaq Futures: +0,7 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,3 Prozent im Minus.

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11:54

Der US-Dollar setzt seine jüngste Stärke auch zum Wochenstart fort. Sowohl zum Franken als auch zum Euro weitet der Greenback seine Gewinne noch weiter aus. Das Dollar/Franken-Paar nimmt mit Kursen von zuletzt 0,7986 langsam die 80-Rappen-Marke ins Visier, während das Euro/Dollar-Paar mit 1,1502 unter die 1,15er Marke zu rutschen droht. Gleichzeitig ist das Euro/Franken-Paar mit 0,9185 kaum bewegt.

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11:35

Die Lage im Nahen Osten ist über das Wochenende wieder eskaliert und schickt die Aktienmärkte weltweit auf Tauchgang. Dem kann sich auch der Schweizer Aktienmarkt nicht entziehen. Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 11.25 Uhr 0,69 Prozent auf 13'295,84 Punkte. Die Verlierer (17) sind klar in der Überzahl. Der SMIM der mittelgrossen Werte fällt um 0,81 Prozent auf 2969,41 Punkte und der breite SPI um 0,83 Prozent auf 18'768,92 Punkte. Die Entwicklungen im Nahen Osten über das Wochenende bestätigten einmal mehr, wie fragil und unvorhersehbar die dortige Lage sei, kommentiert ein Händler.

Trotz der vereinbarten Waffenruhe kam es am Wochenende erneut zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und dem Iran. Das führt zu einem erneuten Anstieg der Ölpreise. «Damit sind alle Befürchtungen hinsichtlich einer hartnäckigen Inflation zurück im Markt und treffen auf Anleger, die sich jetzt entscheiden müssen, ob sie vor der Sommerpause lieber noch etwas Risiko aus ihren Depots nehmen», erklärt ein Händler.  

Zusätzlich führten die deutlich besser als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag zu einem Anstieg der Renditen am Anleihemarkt. «Damit kommt erneuter Bewertungsdruck für Aktien auf, da Anleihen zunehmend eine Alternative zu einem möglicherweise überhitzten Aktienmarkt darstellen», sagt der Börsianer. 

In Europa geben die wichtigsten Indizes wie etwa der deutsche Dax oder auch der französische CAC-40 in ähnlichem Umfang nach wie der SMI. In Asien sind die Abgaben am Morgen teilweise deutlich stärker ausgefallen. Dort setzte vor allem der Ausverkauf im US-Techsektor am vergangenen Freitag viele Notierungen unter Druck.

Hierzulande halten sich unter den Blue Chips nur die beiden als defensiv geltenden Swisscom (+0,4 Prozent) und Givaudan (+0,9 Prozent) über weite Strecken im Plus. Beim Aromen- und Duftstoffkonzern liegt dies auch an einer Hochstufung durch Goldman Sachs. Die Experten haben eine Kehrtwende gemacht und empfehlen die Papiere neu zum Kauf, nachdem sie sie zuvor mit Verkaufen eingestuft hatten.

Besser als der Gesamtmarkt halten sich zudem die drei Schwergewichte Novartis, Nestlé und Roche. Sie geben um bis zu 0,5 Prozent nach. Roche hatte am Morgen eine Kooperation angekündigt, durch die der Basler Konzern sich eine neue Klasse an Wirkstoffen, sogenannte BTK-Degrader, ins Portfolio holt.

Die grössten Abgaben verbuchen bei den Blue Chips vor allem Zykliker wie Sika, Richemont, Holcim oder Geberit, die sich um bis zu 2,0 Prozent verbilligen.

Technologiewerte wiederum geben angesichts der schwachen Branchenvorgaben auch hierzulande nach. Bei den Blue Chips fallen Logitech um 0,9 Prozent. Im weiteren Feld folgen VAT, AMS Osram, Inficon und Comet mit Abgaben von bis zu 2,8 Prozent.

Neben den Finanzierungsfragen verweisen viele Händler auch auf den am Freitag anstehenden Börsengang von SpaceX. Nicht nur, dass er als ein grosser Stimmungstest für den Sektor gesehen wird. Um an diesem Mega-Event teilnehmen zu können, sei es auch gut möglich, dass Investoren ihre Mittel aus anderen Engagements abziehen - allen voran der zuvor heiss gelaufenen Technologie-Branche.

Aber nicht nur der SpaceX-IPO gilt als wegweisendes Ereignis in dieser Woche. Mit der EZB beginnt am Donnerstag zudem eine neue Zentralbanken-Runde. In der kommenden Woche folgen dann Fed und SNB. In allen Fällen werden Marktteilnehmer vor allem darauf achten, wie die Währungshüter die weitere Inflationsentwicklung bewerten, zumal sich kein Ende des Nahost-Konfliktes abzeichnet.

Wie nervös Anleger auf schlechte Nachrichten reagieren, zeigt sich zum Wochenstart auch bei Kardex. Die Titel sacken um 13,5 Prozent ab, nachdem der Lagerlogistiker angekündigt hat, 2026 eine tiefere EBIT-Marge zu erwarten.

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11:06

Die ⁠Aussicht auf einen Bieterkampf um die italienische Bank ‌Monte dei Paschi di ‌Siena (MPS) beflügelt die Aktien. ​Die Titel des Instituts aus der Toskana schiessen an der Börse in Mailand um mehr als elf Prozent ‌nach oben. Der grössere Rivale Banco BPM kündigte am Sonntag an, MPS zu Gesprächen ​über eine Fusion einzuladen. Zugleich ​hat Intesa Sanpaolo bereits ​ein Gebot über 30,6 Milliarden Euro für alle ‌MPS-Aktien angekündigt. Insidern zufolge erwägen auch weitere Konkurrenten wie die BPER Banca ein Angebot ​für ​die einst ⁠vom Staat gerettete Traditionsbank. ​Die Aktien von Intesa ⁠geben rund vier Prozent nach, ‌die Titel von BPM ein halbes Prozent. BPER-Papiere klettern um fünf ‌Prozent. 

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10:11

Verstärkte US-Zinsängste und der sich wieder zuspitzende Krieg zwischen Israel und dem Iran haben den Anlegern am deutschen Aktienmarkt den Wochenauftakt verhagelt. Der Dax fiel um 0,8 Prozent auf 24'553 Punkte und rutschte damit klar unter die 21-Tage-Linie, die aktuell bei 24'710 Zählern verläuft und als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.

Die Chemiewerte litten unter einer Analystenstudie und verbuchten Abgaben zwischen 0,2 und 1,1 Prozent. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte die Anteilsscheine von Evonik und Symrise jeweils von «Buy» auf «Neutral» abgestuft. Georgina Fraser positioniert sich in ihrer Branchenanalyse vom Montag für einen neuerlichen Abschwung für Europas Chemiebranche.

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10:01

Im SMI lösen Sika und Holcim mit Kursverlusten von fast 2,0 Prozent die Schlusslichter Richemont und Partners Group aus der Eröffnung ab.

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09:58

Die Valoren des Flugzeugbauers Airbus gerieten am Montag mit einem Kursabschlag von zwei Prozent besonders ‌unter Druck und rutschten ans Dax-Ende. Der Flugzeugbauer hat laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg einige Kunden ‌über Verzögerungen bei Maschinen der A320neo-Familie informiert, die ​2027 und 2028 ausgeliefert werden sollen. 

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09:36

Die neue Eskalation im Nahen Osten schickt den Schweizer Aktienmarkt zum Wochenstart auf Talfahrt. Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 9.30 Uhr 0,72 Prozent auf 13'291,56 Punkte. Die Verlierer (17) sind klar in der Überzahl. Der SMIM der mittelgrossen Werte fällt um 0,87 Prozent auf 2967,94 Punkte und der breite SPI um 0,77 Prozent auf 18'779,96 Punkte.

Die Schweizer Börse befindet sich damit in guter Gesellschaft: Nachdem die Börsen in Asien bereits deutlich tiefer in die neue Woche gestartet sind, geben auch die wichtigsten europäischen Pendants nach. Für die Wall Street zeichnen sich aktuell ebenfalls weitere Kursverluste ab.

Israel hat als Vergeltung für Raketenangriffe auf nördliche Gebiete Luftangriffe auf den Iran gestartet. Israel setzte die neuen Angriffe trotz der Warnungen von US-Präsident Donald Trump um, von neuen Massnahmen abzusehen. «Man fragt sich nun, ob die Anleger zusehends etwas nervöser werden», kommentiert ein Händler. Immerhin sei auch 100 Tage nach Kriegsbeginn kein Friedensabkommen in Sicht.

Mit den aufgeflammten Spannungen zwischen Israel und dem Iran sind auch die Ölpreise wieder deutlich gestiegen, verharren aber noch unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Zudem sei bei den Renditen ein Aufwärtsdruck zu erkennen, was ebenfalls belasten könnte, so ein Marktbeobachter.

Von den hiesigen Blue Chips gewinnen gegen den Trend Givaudan (+0,4 Prozent) hinzu. Dies liegt an einer Hochstufung durch Goldman Sachs. Die Experten haben eine Kehrtwende gemacht und empfehlen den Aromen- und Duftstoffkonzern neu zum Kauf, nachdem sie ihn zuvor mit Verkaufen eingestuft hatten.

Daneben sind noch Swisscom und der Versicherer Zurich (beide +0,1 Prozent) im überschaubaren Gewinnerfeld zu finden.

Diese erneuten Spannungen treffen auf einen Markt, der nach dem jüngsten US-Ausverkauf zum Wochenschluss ohnehin angeschlagen war. In den USA hatten sich am Freitag die Gewinnmitnahmen im Tech-Sektor nochmals beschleunigt und zu deutlichen Kursverlusten geführt.

Der deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht für den Mai hatte diesen Ausverkauf am Freitag gestützt. Denn die starken Daten liessen die Renditen von US-Staatsanleihen ansteigen. Dies schürte Befürchtungen, dass höhere Finanzierungskosten gerade jene Unternehmen belasten könnten, die stark in den Ausbau der KI investieren.

Auch hierzulande geht es angesichts dieser Vorgaben vor allem mit den Technologiewerten weiter abwärts. Bei den Blue Chips fallen Logitech um 1,2 Prozent. Im weiteren Feld folgen VAT, AMS Osram, Inficon und Comet mit Abgaben von bis zu 4,2 Prozent.

Kardex sacken um 12 Prozent ab, nachdem der Lagerlogistiker angekündigt hat, 2026 eine tiefere EBIT-Marge zu erwarten.

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09:06

 

Der Swiss Market Index (SMI) startet mit einem Minus von 0,7 Prozent. Die defensiven Valoren Swisscom, Zurich Insurance, Swiss Life und Swiss Re starten mit leichten Kursgewinnen. Derweil legen Givaudan 0,2 Prozent zu, nachdem Goldman Sachs das Rating von Sell gleich auf Buy erhöht hatte.

Das Verlierertableau führt Logitech (-3,0 Prozent) vor Sika (-1,8 Prozent), Partners Group (-1,7 Prozent) und ABB (-1,6 Prozent) an.

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08:28

Accelleron: UBS erhöht das Kursziel auf 92,50 nach 92 Fr. mit der Einstufung Buy. 

Bachem: Barclays erhöht das Kursziel auf 70 von 65 Fr. mit dem Rating Equalweight.

Burckhardt Compression: Research Partners senkt das Kursziel auf 700 von 750 Fr., Rating bleibt Kaufen.

Clariant: Goldman Sachs geht bei der Einstufung auf Neutral von Sell mit einem Kursziel von 8,50 nach 7,50 Fr.

Flughafen Zürich: UBS kürzt Kursziel auf 247 von 260 Fr. mit Rating Neutral.

Givaudan: Goldman Sachs erhöht das Rating auf Buy von Sell, mit neuen Kursziel von 3500 nach 2900 Fr.

Partners Group: CFRA senkt das Kursziel auf 1050 von 1120 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Buy.

Swatch: CFRA erhöht das Kursziel auf 220 von 190 Fr. und belässt die Einstufung auf Hold.

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08:20

Belastet von verstärkten Zinsängsten und dem sich wieder zuspitzenden Krieg zwischen Israel und dem Iran wird der deutsche Aktienmarkt am Montag schwach erwartet. Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax ein Minus von 1,4 Prozent auf 24.402 Punkte. Der Leitindex dürfte damit wohl deutlich unter die 21-Tage-Linie fallen, die aktuell bei 24'700 Zählern verläuft und als Indikator für den kurzfristigen Trend gilt.

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08:07

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär vorbörslich 1,03 Prozent tiefer. Einzig Givaudan notiert höher, mit einem Plus von 0,5 Prozent. ABB verlieren 2,3 Prozent, Roche 2,0 Prozent, Richemont 1,7 Prozent, Sika und Logitech je 1,5 Prozent. Das Schwergewicht Nestlé hält sich nahezu unverändert, während Novarits 0,2 Prozent nachgeben.

Derweil wird der Mid-Cap-Index SMIM 1,1 Prozent tiefer gehandelt. Alle 30 Titel notieren unter roten Vorzeichen. BB Biotech weist mit 2,6 Prozent den höchsten Verlust aus, gefolgt von AMS (-2,4 Prozent) sowie Basilea und Sandoz (je -1,6 Prozent).

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07:37

Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten von rund einem Prozent in den Handel starten. Am ‌Freitag ⁠hatte er 0,7 Prozent tiefer bei 24'759,05 Punkten geschlossen. Anleger ⁠machten zum Wochenausklang vor allem bei Technologieaktien Kasse. Ein überraschend starker Stellenaufbau in den USA ‌nährte die Spekulationen auf steigende Zinsen zum ‌Jahresende, was auch an den US-Börsen ​für maue Stimmung sorgte. Im Mittelpunkt am Montag stehen die Entwicklungen in den Kriegen in Nahost und in der Ukraine. Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Montag militärische Ziele im Iran angegriffen. ‌

Derweil gibt der SMI vorbörslich weiter nach und baut die Kursverluste auf Minus 0,85 Prozent aus. 

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07:09

Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht zum Montag militärische Ziele im Iran angegriffen und sich damit über Warnungen von US-Präsident Donald Trump hinweggesetzt. Die Angriffe richteten sich nach israelischen Militärangaben gegen Ziele im Westen und Zentrum des Landes. Dabei setzte Israel nach Angaben der iranischen Revolutionsgarden luftgestützte ballistische Raketen ein, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna meldete. In der Hauptstadt Teheran waren der iranischen Nachrichtenagentur Mehr zufolge Explosionen zu hören. Zuvor hatte Trump den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu davor gewarnt, die laufenden Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran durch weitere Militärschläge zu gefährden.

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07:02

Die gefährde den ohnehin brüchigen Waffenstillstand und erhöhe gerade nach dem starken Ausverkauf an der US-Technologiebörse in der vergangenen Woche die Unsicherheit, heisst es im Handel. «Nachdem die Friedensgespräche zwischen den USA und einem sichtlich erstarkten Iran ins Stocken geraten sind, stellt diese Eskalation eine echte Gefahr dar», kommentiert ein Händler.

Als Reaktion sind denn auch die Ölpreise wieder deutlich gestiegen, verharren aber noch unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 US-Dollar je Barrel. Zudem sei bei den Renditen ein Aufwärtsdruck zu erkennen, was ebenfalls belasten könnte, so ein Marktbeobachter.

An den Aktienmärkten fällt die Reaktion auf die neue Eskalation jedenfalls eindeutig aus: In Asien sind die wichtigsten Indizes mit teilweise deutlichen Verlusten gestartet. Die Indikationen für die Wall Street sind ebenfalls negativ. Für den deutschen Dax oder auch den französischen CAC-40 werden derweil Abgaben von etwa 1 Prozent erwartet.

Diese erneuten Spannungen treffen auf einen Markt, der nach dem jüngsten US-Ausverkauf zum Wochenschluss ohnehin angeschlagen war. In den USA hatten sich am Freitag die Gewinnmitnahmen im Tech-Sektor nochmals beschleunigt und zu deutlichen Kursverlusten geführt. Auch der deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht für den Mai hatte diesen Ausverkauf gestützt. Denn die starken Daten liessen die Renditen von US-Staatsanleihen ansteigen.

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06:22

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich ein halbes Prozent tiefer indiziert. Der Schweizer Leitindex gibt damit mehr als die 0,35 Prozent ab, die er am Freitag hinzugewonnen hatte. Händler sprachen zum Wochenschluss von Gewinnmitnahmen bei der seit April laufenden Rallye in den Technologiewerten. 

Den grössten Abschlag mussten am Freitag AMS Osram (-14,2 Prozent), ebenso wie Sensirion (-5,0 Prozent) oder Comet (-3,9 Prozent) hinnehmen. Mit dem Technologiewert Logitech ging es um 2,4 Prozent nach unten, gefolgt von ABB mit 1,8 Prozent. 

Als gutes Omen kann indessen der Bitcoin gewertet werden, der über das Wochenende die Marke von 60'000 Dollar zurückgewann und bei 62'900 Dollar gehandelt wird. Das bedeutet, dass Anleger trotz der Unsicherheiten und Zinsängste gewillt sind, Longpositionen auf tieferen Preisniveaus einzugehen. 

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06:15

Die Furcht vor steigenden US-Zinsen und eine militärische Eskalation im Nahen Osten haben die asiatischen Aktienmärkte am Montag massiv unter Druck gesetzt. In Tokio rutschte der Leitindex Nikkei um knapp vier Prozent ab, und der ‌breiter gefasste ⁠Topix verlor 3,08 Prozent auf 3827,63 Zähler. Auch in China gaben die Kurse deutlich nach: Der Shanghai-Composite sank um 2,2 Prozent, ⁠während der CSI300 2,4 Prozent einbüsste. In Hongkong fiel der Hang-Seng-Index um 1,5 Prozent. Besonders hart traf es den südkoreanischen Kospi, der um fünf Prozent einbrach.

Auslöser ‌des Ausverkaufs waren ein enttäuschender Ausblick des US-Chipkonzerns Broadcom sowie ein starker US-Arbeitsmarktbericht, der ‌die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen dämpfte. «Die Bewegung sieht eher nach ​einer Auflösung von Positionen aus als nach einer Neubewertung der langfristigen KI-Geschichte», sagte Marc Velan, Investmentchef bei Lucerne Asset Management. In Japan brachen die Aktien von Sumco um 13 Prozent ein, Renesas verloren 12,1 Prozent. In China rutschten die Papiere des Nvidia-Zulieferers Zhongji Innolight um vier Prozent ab.

Neben den Zinssorgen belastete die geopolitische Lage die Stimmung, nachdem israelische Angriffe auf militärische Ziele im Iran die ‌Furcht vor einer erneuten Eskalation schürten. «Neben dem Rückgang bei den Technologiewerten scheinen auch geopolitische Risiken den Markt zu belasten», erklärte Aktienstrategin Maki Sawada von Nomura Securities. Ungeachtet der Marktturbulenzen zeigte sich Nvidia-Chef Jensen Huang bei einem Besuch in Südkorea optimistisch. Nach der Unterzeichnung milliardenschwerer Lieferverträge ​mit SK Hynix sagte er zum Kursrutsch: «Jeder sollte hoch erfreut sein; man kann jetzt Aktien ​zu einem günstigeren Preis kaufen.» Die Papiere von SK Hynix fielen dennoch ​um 4,1 Prozent.

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06:09

Am asiatischen Devisenmarkt hielt sich der Dollar auf hohem Niveau, da Anleger angesichts der geopolitischen Unsicherheiten und der Aussicht auf länger hohe US-Zinsen die ‌amerikanische Währung suchten. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 160,34 Yen und legte 0,3 Prozent auf 6,7829 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7974 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1528 Dollar und ​zog um ​0,2 Prozent auf 0,9193 Franken an.

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06:04

Die militärische Eskalation im Nahen ⁠Osten trieb die Ölpreise massiv in die Höhe, da Investoren eine Unterbrechung der globalen ​Energieversorgung fürchten. Daran änderte ⁠auch die Entscheidung der Opec+ vom Sonntag nichts, die Förderziele erneut anzuheben. Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee ‌um 3,2 Prozent auf 96,11 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 3,1 Prozent fester bei 93,38 Dollar.

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06:00

Die asiatischen Börsen folgten mit ihren Verlusten den schwachen Vorgaben aus den USA, wo die ‌robusten Arbeitsmarktdaten am Freitag eine Verkaufswelle bei Technologieaktien ausgelöst hatten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am ​Freitag mit einem Minus von 1,3 Prozent bei 50'866,78 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 2,6 Prozent auf 7383,74 Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 4,2 Prozent auf 25'709,43 Stellen nach. 

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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