15:31

Die US-Aktienmärkte starten freundlich. Der Dow Jones Industrial legt um 0,5 Prozent zu, der SP& 500 index (+0,9 Prozent) wie auch der jüngst schwächelnde Nasdaq 100 Index (+1,6 Prozent).

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14:47

Nach kräftigen Verlusten am Vortag dürften starke Geschäftsjahreszahlen von Microsoft die US-Börsen am Donnerstag zur Erholung antreiben. Unterstützen dürfte zudem, dass Experten nach der fünften Zinspause der Notenbank Fed längst nicht mehr so stark überzeugt sind wie zuvor, dass der Leitzins in der nächsten Sitzung im September wirklich erhöht wird. Der von Präsident Donald Trump installierte Fed-Chef Kevin Warsh liess sich zur Pressekonferenz am Vortag nicht in die Karten schauen.

Vor dem Börsenstart notieren die Futures auf den Dow Jones Industrial im Plus von 0,4 Prozent auf 51'992 Punkte, nachdem der bekannteste Wall-Street-Index tags zuvor seine Gewinne der vergangenen drei Handelstage wieder eingebüsst hatte.

Der überwiegend mit Technologie-Aktien bestückte Auswahlindex Nasdaq 100 liegt laut Futures 1,6 Prozent höher auf 27'781 Punkten, womit seine mittlerweile sechstägige Verlustserie enden könnte.

Unter den Einzelwerten stehen vor allem Microsoft und Meta im Blick, denn nach Alphabet und Tesla in der vergangenen Woche hatten am Vorabend diese beiden Mitglieder der «Magnificent Seven» ihre Geschäftszahlen auf den Tisch gelegt.

Während Microsoft positiv überraschte, kam Meta mit Zahlen und Ausblick bei den Börsianern schlecht an. Entsprechend gegenläufig zeigten sich die Kurse vorbörslich. So sprangen Microsoft nach starken Geschäftsjahreszahlen um knapp 10 Prozent hoch. Zudem signalisierte Finanzchefin Amy Hood, dass Investitionen in die KI-Infrastruktur im Zaum gehalten würden, anstatt sie wie viele andere Tech-Konzerne weiter zu erhöhen.

Die Instagram- und Facebook-Mutter Meta dagegen hob die Investitionsspanne an, auch wenn dieses Mal nur am unteren Ende. Zudem enttäuschte die Umsatzprognose für das laufende Quartal. Angesichts fehlender Aussagen zu den Investitionsausgaben 2027 geht die US-Bank JPMorgan davon aus, dass Meta kurzfristig weiterhin massiv investieren wird, was den Druck auf den für Aktionäre viel beachteten freien Barmittelzufluss ihr zufolge erhöhen dürfte. Die Aktie büsste knapp 10 Prozent ein.

Vorbörsliche Verluste im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich verbuchten zudem Arm Holdings und Qualcomm , die ebenfalls am Vorabend über ihre Quartale berichtet hatten. Beide auf den Mobilfunk-Bereich ausgerichteten Tech-Konzerne hatten sich zurückhaltend zum Smartphone-Markt geäussert.

An diesem Abend rücken mit Quartalsberichten nachbörslich Apple und Amazon in den Fokus. Nach diesen nächsten zwei «Mag 7»-Stars fehlt dann nur noch Nvidia als krönender Abschluss. Die KI-Koryphäe wird am 26. August mit ihren Zahlen zum zweiten Quartal 2026/27 erwartet. Vorbörslich legten Amazon um 3,0 Prozent zu und könnten ihre Verluststrähne der vergangenen Handelstage stoppen. Die Apple-Aktie wird nach dem jüngsten Rekordlauf zum Börsenstart erneut moderat schwächer erwartet.

Mit Blick auf Apple dürfte der Fokus darauf liegen, ob der «Anti-Capex-KI-Trade», also die Wette auf KI-Erfolge bei gleichzeitig begrenzten Investitionsausgaben, noch weiteres Potenzial hat. Bei Amazon stehen die Investitionsausgaben sowie die Cloud-Sparte AWS im Blick, für die ein kräftiges Umsatzwachstum von 31 Prozent erwartet wird.

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14:20

Die Aktien von Meta Platforms fallen 10 Prozent, nachdem Meta im zweiten Quartal einen Gewinn pro Aktie auswies, der hinter den Erwartungen zurückblieb. Gleichzeitig schossen die Betriebskosten aufgrund höherer KI-Investitionen, Rechtskosten und Restrukturierungskosten um 55 Prozent in die Höhe. Das Unternehmen hob zudem die Untergrenze seiner Ausgabenprognose für das Geschäftsjahr 2026 an und erhöhte die Investitionsprognose auf 130 Milliarden bis 145 Milliarden Dollar, was auf höhere KI-Ausgaben in Zukunft hindeutete.

Auch wenn der Umsatzausblick für das dritte Quartal weitgehend im Einklang mit den Erwartungen lag, überschattete der höhere Ausgabenausblick das solide Wachstum im Geschäftsbereich Family of Apps.

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13:55

Die Aktien von Chipotle Mexican Grill steigen vorbörslich zeitweise 6,2 Prozent. Anleger haben den Margendruck im zweiten Quartal ausgeblendet und sich auf die stärker als erwartet ausgefallenen vergleichbaren Umsätze und einen verbesserten Ausblick für das ganze Jahr konzentriert.

Der Umsatz stieg um 9 Prozent auf 3,35 Milliarden Dollar, blieb aber hinter dem Konsens zurück, und der Gewinn pro Aktie entsprach den Schätzungen, während die vergleichbaren Restaurantumsätze um 2,2 Prozent zulegten, getrieben von mehr Transaktionen und höheren Preisen. Chipotle hob zudem die Prognose für die vergleichbaren Umsätze im Geschäftsjahr 2026 an, bekräftigte Pläne zur Eröffnung von 350 bis 370 neuen Restaurants und setzte aggressive Aktienrückkäufe fort, was das Vertrauen in die langfristige Wachstumsstrategie stärkte.

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13:25

Die Aktien von Microsoft schiessen in der US-Vorbörse rund 9 Prozent in die Höhe. Microsoft hat die Erwartungen im vierten Geschäftsquartal deutlich übertroffen, angetrieben von einer beschleunigten Nachfrage nach KI und Cloud.

Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 90 Milliarden Dollar, und der bereinigte Gewinn pro Aktie von 4,74 Dollar übertraf die Schätzungen, während die Azure-Einnahmen um 43 Prozent wuchsen und die Intelligent-Cloud-Verkäufe die Erwartungen übertrafen. Die Anleger begrüssten zudem, dass Azure zum ersten Mal einen jährlichen Umsatz von 100 Milliarden Dollar überstieg und Microsoft 365 Copilot mehr als 30 Millionen bezahlte Plätze erreichte, was das Vertrauen in die KI-getriebene Wachstumprognosen des Unternehmens stärkte.

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12:55

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start höher: 

Dow Jones Futures: +0,3 Prozent
S&P 500 Futures: +0,5 Prozent
Nasdaq Futures: +1,1 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,3 Prozent im Minus.

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11:50

Der Schweizer Aktienmarkt steht gemessen am Leitindex SMI am Donnerstag kurz vor Mittag wenig verändert mit leicht negativer Tendenz. Nach einer verhaltenen Eröffnung hat er mit Unterstützung von Nestlé aber auch schon positives Terrain gesehen. Dass es zuletzt wieder etwas nach unten ging, ist vor allem den schwächelnden Pharmaschwergewichten geschuldet.

Der Leitindex SMI steht 0,3 Prozent tiefer bei 14'448 Punkten. Er steht damit rund 200 Punkte unter dem neuen Rekordhoch vom Vortag. Innerhalb des SMI überwiegen die Gewinner mittlerweile die Verlierer mit 13 zu 7. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte legt hingegen 0,9 Prozent auf 3162,6 Punkte zu und der breite SPI 0,2 Prozent auf 20'342 Punkte.

An der SMI-Tabellenspitze liegen derzeit Holcim (+2,5 Prozent) im Vorfeld der Halbjahreszahlen vom morgigen Freitag. Sie liegen damit unverändert innerhalb des seit Juni gültigen Handelsbands zwischen 72 und 77 Franken.

Ähnlich stark legen noch Givaudan (+2,2 Prozent) zu, gestützt von starken Zahlen des Konkurrenten DSM-Firmenich, dessen Aktien gar um knapp 12 Prozent in die Höhe schnellen.

Weitere klare Gewinner sind Kühne+Nagel (+1,6 Prozent), Richemont (+1,2 Prozent) und Nestlé (+1 Prozent), welche damit auch dem Gesamtmarkt eine gute Stütze sind. Auf dem aktuellen Niveau haben Nestlé damit gut die Hälfte des Absturzes von 8 Prozent am letzten Donnerstag bereits wieder aufgeholt. Hintergrund für den Kurssturz letzte Woche waren bekanntlich die Halbjahreszahlen. Diese waren zwar gar nicht so schlecht, aber Investoren hatten sich schlicht mehr positive News erhofft.

Für das knappe Minus im SMI sind insbesondere Roche und Novartis zuständig, welche zuletzt etwas abgerutscht sind und 1,5 respektive 1 Prozent unter dem Schlusskurs vom Vorabend liegen. Auch UBS (-1,7 Prozent) gehören zu den Verlierern, womit sie die Avancen des Vortages im Anschluss an die Halbjahreszahlen wieder hergeben.

Mit Abstand die grössten Einbussen erleiden jedoch Logitech (-3,8 Prozent). Diese werden ihrem Ruf als einer der volatilsten Blue Chips einmal mehr gerecht. Nach den Zahlen vom Dienstagabend sackten die Aktien am Mittwoch im frühen Geschäft um beinahe 10 Prozent ab, schlossen aber letztlich knapp im Plus. Am Berichtstag werden die Titel von einer Rückstufung durch Research Partners auf «Halten» von «Kaufen» gebremst sowie von einer Kurszielsenkung der Deutschen Bank.

Hauptgrund für das deutliche Plus im SMIM sind derweil Galderma (+3,2 Prozent), die von einer Hochstufung mit Kursziel 210 Franken durch Morgan Stanley profitieren. Ausserdem brechen Clariant mit einem Plus von aktuell knapp 18 Prozent nach oben aus, getrieben vom Erfolg vor einem Gericht in Amsterdam, dass eine Schadensersatzklage von Shell zurückgewiesen hat.

Im sonstigen breiten Markt ziehen Inficon (+3,94 Prozent), Zehnder (+6,3 Prozent) und Bachem (+6,9 Prozent) nach Zahlen kräftig an, wogegen Bucher Industries (-4,8 Prozent) unter Druck stehen.

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11:25

Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,4 Prozent im Plus bei 20'384 Zählern. Die Sektoren nicht-zyklischer Konsum (+2 Prozent), Grundstoffe (+1,6 Prozent) und Immobilien (+1 Prozent) liegen vorn. Technologie (-0,9 Prozent) und Gesundheitswerte (-0,4 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern. 

Von den 200 Unternehmen, sind 106 im Gewinn, 55 im Verlust und 41 unverändert.

Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.

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10:55

Der Handel mit den Aktien der Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval sind nach einer Kursverdoppelung gestoppt worden. Aktuell stehen die Aktien rund 115 Prozent im Plus bei 99 Franken.

Die am Vorabend publizierten Resulate haben überzeugt: Zwar ist die auf Prozessautomatisierung und kosmetische Chemie spezialisierte Beteiligungsgesellschaft im Geschäftsjahr 2025/26 gewachsen. Doch rutschte das Unternehmen noch weiter in die Verlustzone ab.

Der Umsatz stieg laut Mitteilung vom Mittwochabend um 10 Prozent auf 15,3 Millionen Franken. Der operative Verlust nach Steuern belief sich noch auf 0,4 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte die Firma noch ein Defizit von 1,9 Millionen ausgewiesen. Unter dem Strich belief sich das Minus auf 3,9 Millionen nach zuvor ebenfalls 1,9 Millionen.

Der grössere Reinverlust hänge auch mit der zuletzt mit den Aktionären der Infomaniak Group abgeschlossenen Reverse-Takeover-Transaktion zusammen, hiess es weiter. Details dazu würden in einer separaten Meldung später am Mittwochabend kommuniziert.

Angaben zu einer allfälligen Dividendenzahlung machte die Gruppe im Communiqué keine. Derweil erwartet Perrot Duval mit Blick nach vorne eine Fortsetzung des Wachstums im neu angelaufenen Geschäftsjahr 2026/27.

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10:30

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

BB Biotech: Julius Bär erhöht auf 48 (45) Fr. – Hold

Belimo: Octavian erhöht auf 925 (905) Fr. – Buy

Belimo: UBS erhöht auf Neutral (Sell) - Ziel 827 (575) Fr.

Calida: Research Partners senkt auf 17,60 (21,50) Fr. – Halten

Cicor: UBS erhöht auf 173 (172) Fr. – Buy

Forbo: Kepler Cheuvreux erhöht auf 920 (760) Fr. – Hold

Forbo: Research Partners erhöht auf 935 (870) Fr. – Halten

Galderma: MS erhöht auf Overweight (Equal Weight) - Ziel 210 (160) Fr.

Glencore: Berenberg senkt auf 7,50 (7,80) GBP – Buy

Glencore: JPMorgan senkt auf 5,10 (5,20) GBP – Neutral

Glencore: Royal Bank of Canada erhöht auf 6,10 (6,00) GBP – Outperform

Inficon: Vontobel erhöht auf 155 (139) Fr. - Hold

Lem: Berenberg erhöht auf 475 (395) Fr. – Hold

Logitech: Deutsche Bank senkt auf 75 (80) Fr. - Hold

Logitech: Research Partners senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 97 (100) Fr.

SIG: Barclays erhöht auf 18 (15) Fr. – Overweight

Sika: Kepler Cheuvreux erhöht auf 210 (180) Fr. – Buy

Sika: Octavian erhöht auf 230 (220) Fr. - Buy

UBS: Kepler Cheuvreux erhöht auf 47 (45) Fr. – Buy

UBS: LBBW senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 43,50 Fr.

UBS: Vontobel erhöht auf 40 (38,50) Fr. - Hold

Ypsomed: Citigroup erhöht auf 455 (360) Fr. – Buy

Zurich: Octavian erhöht auf 686 (640) Fr. – Buy

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10:00

Der Leitindex SMI steigt 0,2 Prozent auf 14'516 Punkte ein. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte legt 0,9 Prozent auf 3162 Punkte zu und der breite SPI 0,4 Prozent auf 20'390 Punkte. Innerhalb des SMI kommen auf 7 Verlierer 13 Gewinner.

Grösster Verlierer sind derzeit Logitech (-4,8 Prozent). Nach den Zahlen vom Dienstagabend hatte der Titel am Vortag im frühen Geschäft rund 10 Prozent eingebüsst, diese Verluste bis zum Handelsschluss aber wieder gänzlich aufgeholt. Die Volatilität bleibt damit also hoch.

Auch UBS (-0,4 Prozent) büssen im frühen Geschäft an Terrain ein und geben damit einen Teil der Gewinne vom Vortag im Anschluss an die Halbjahreszahlen wieder ab.

Für den negativen Saldo des Gesamtmarktes sind insbesondere die Verluste von Roche (-0,4 Prozent) und Novartis (-0,3 Prozent) verantwortlich. Denn eine knappe Mehrheit der Bluechips liegt im Plus, angeführt von den starken Givaudan (+2,4 Prozent) und Holcim (+1,8 Prozent). Holcim legt am morgigen Freitag die Halbjahreszahlen vor.

Im breiten Markt fallen Clariant mit einem raketenhaften Kurssprung von 18 Prozent auf, getrieben vom Erfolg vor einem Gericht in Amsterdam, dass eine Schadensersatzklage von Shell zurückgewiesen hat.

Jeweils nach Zahlen ziehen Inficon zeitweise 8,6 Prozent an, können die Gewinne aber nicht halten, und Zehnder (+5 Prozent) kräftig an, wogegen Bucher Industries (-5,5 Prozent), Bachem (-0,1 Prozent) und Avolta (-1,1 Prozent) unter Druck stehen.

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09:35

Aktien ‌von Adidas ‌rutschen nach Vorlage ​der Quartalszahlen und einem aktualisierten Ausblick ab. Die Papiere verlieren im Frankfurter frühen Handel ‌rund 18 Prozent.

Börsianer hätten im Vorfeld der Bilanz ​mit einer Anhebung der ​Jahresziele gerechnet, ​sagte ein Händler. «Nun wurde die ‌Umsatzprognose nur leicht angehoben, das wird nicht ausreichen», ergänzte ​er. ​Auch der ⁠angekündigte Abgang von Finanzvorstand ​Harm Ohlmeyer ⁠komme nicht gut ‌an.

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09:09

Der Schweizer Aktienmarkt startet am Donnerstag klar tiefer. Der SMI notiert 0,4 Prozent tiefer bei 14'430 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM steht dagegen mit 0,1 Prozent knapp im Plus. Seit dem Rekordhoch über 14'650 im frühen Handel des Vortages geht es damit weiter bergab. Weniger der Entscheid der US-Notenbank, die Zinsen unverändert zu lassen, sorgt für eine gewisse Verunsicherung, als vielmehr die unklare Kommunikation des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Nach der erneuten Verlängerung der Zinspause durch das Fed gehen die Experten weiterhin davon aus, dass die US-Notenbank Federal Reserve den Leitzins bei der kommenden Sitzung erhöhen wird, die Mehrheit bröckelt aber. Denn ob eine Zinserhöhung derzeit Sinn ergeben würde, ist zunehmend umstritten.

Bei den Einzeltiteln geben Logitech (-5 Prozent) am deutlichsten nach. Allerdings hatten die Aktien am Vortag nach Quartalszahlen massiv tiefer eröffnet, diese Verluste im Tagesverlauf aber wieder komplett aufgeholt. UBS (-1,3 Prozent) büssen derzeit eine Spur mehr ein, als sie am Vortag nach dem Semesterergebnis zugelegt hatten. 

Holcim (+1,7 Prozent), Givaudan (+1,7 Prozent) und Geberit (+0,9 Prozent) stehen wiederum an der Tabellenspitze. Das Schwergewichte Nestlé (+0,2 Prozent) steht im Plus, während Novartis (-0,7 Prozent) und Roche (-0,9 Prozent) sinken.

Nach Zahlen stehen verschiedene Werte aus dem breiten Markt etwas im Fokus. Inficon (vorbörslich +7,7 Prozent) legen kräftig zu, wogegen Bucher Industries (vorbörslich -4,3 Prozent) klar nach unten tendieren. Clariant (+18 Prozent) sind gesucht, weil das Amsterdamer Landgericht eine Schadensersatzklage von Shell zurückgewiesen hat.

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08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,3 Prozent tiefer auf 14'440 Punkten indiziert. 17 der 20 SMI-Titel geben nach. Die grössten vorbörslichen Verluste erzielen die Titel von Logitech (-2,8 Prozent), UBS (-1,2 Prozent) und Holcim (-1 Prozent). Nestlé (+0,1 Prozent), Richemont (+0,3 Prozent), Sika (+0,6 Prozent) und Zurich (+0,01 Prozent) handeln höher.

Der breite Markt steigt dagegen vorbörslich – rund 0,1 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Bucher (-4,3 Prozent), Clariant (+5,2 Prozent), Inficon (+7,7 Prozent) und Forbo (+1,7 Prozent) prognostiziert. Bucher hat vor Börsenstart Ergebnisse publiziert, bei Forbo sorgt eine kräftige Kurszielerhöhung für Rückenwind.

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07:30

Der Goldpreis fiel am Donnerstag, belastet von höheren Renditen amerikanischer Staatsanleihen. Spotgold notiert 0,4 Prozent tiefer bei 4048,39 Dollar pro Unze nachdem es in der vorherigen Sitzung um bis zu zwei Prozent gestiegen war. Amerikanische Goldterminkontrakte für die Lieferung im August stiegen um 0,3 Prozent auf 4045,70 Dollar. Die Renditen der Referenz-Staatsanleihe der USA mit einer Laufzeit von zehn Jahren stiegen nach der Sitzung der US-Notenbank am Mittwochabend und erhöhten damit die Opportunitätskosten des Goldbesitzes.

«Renditen sind ein Nebenprodukt der Zinserwartungen, und wenn der Markt erwartet, dass Inflationsängste in höhere Zinssätze umgesetzt werden, werden die Renditen höher», sagte die ANZ-Analystin Soni Kumari. Das belaste Gold.

Eine gespaltene amerikanische Notenbank liess die Zinssätze am Mittwoch unverändert, während Warsh das Bekenntnis der Zentralbank zur Eindämmung der Inflation bekräftigte, was die Märkte über ihren nächsten politischen Schritt im Ungewissen liess.

Auch wenn Gold als Inflationsschutz gilt, verliert es als nicht verzinslicher Vermögenswert in einem Umfeld mit hohen Zinssätzen an Attraktivität.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,3 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-0,3 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,4 Prozent im Verlust bei 14'430 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,3 Prozent niedriger bei 14'442 Punkten.

Am Mittwochabend hat der zweite Zinsentscheid der US-Notenbank unter der Leitung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh die Märkte ziemlich durchgeschüttelt. Zwar hat das Fed, wie von den meisten Ökonomen erwartet, den Leitzins nicht angetastet. Die Entscheidung fiel aber keineswegs einstimmig aus und Warsh machte überdies klar, dass er unter allen Umständen Preisstabilität garantieren will. Allerdings liegt die Inflationsrate in den USA seit mehr als fünf Jahren über dem vom Fed angestrebten Ziel von 2 Prozent.

Die Reaktion auf den Zinsentscheid fiel an der Wall Street deutlich aus. Der von den weiter aufflammenden Spannungen im Nahen Osten bereits belastete Leitindex Dow Jones fiel noch deutlicher ins Minus. Zugleich stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe und der US-Dollar verlor an Wert. Vor diesem Hintergrund dürfte am Donnerstag auch an den europäischen Aktienbörsen von den hohen Niveaus aus mit sinkenden Notierungen zu rechnen sein.

Der Donnerstag steht auch ganz im Zeichen der Tech-Branche. Nach US-Börsenschluss am Mittwochabend enttäuschte der Facebook-Konzern Meta mit schwächer als erwartet ausgefallenen Gewinnzahlen und einem schwachen Ausblick. Die Aktien verloren knapp 7,5 Prozent. Demgegenüber schlug Microsoft die Vorgaben. Deren Titel sprangen knapp 9 Prozent hoch. Am späten Donnerstagabend werden noch von Apple und Amazon Zahlen erwartet.

Am Morgen werden in der Schweiz Firmen wie der Duty-Free-Konzern Avolta, der Pharmazulieferer Bachem, die Biotechfirma Idorsia oder die Industriegruppe Bucher Geschäftszahlen publizieren. Spannend wird auch zu sehen sein, wie der Duft- und Aromakonzern und Börsenneuling DSM-Firmenich in der ersten Jahreshälfte 2026 abgeschnitten hat. Konjunkturseitig stehen das KOF-Konjunkturbarometer und der Wohnimmobilienindex auf dem Programm.

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05:35

Die Sorge vor einer Blase bei Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) hat die asiatischen Börsen am Donnerstag ‌verunsichert. ⁠Im Mittelpunkt stand ein Ausverkauf in Südkorea, der den Leitindex Kospi auf einen ⁠Wochenverlust von zwölf Prozent drückte. Am Donnerstag erholte sich der Index zwar um vier ‌Prozent, der Finanzminister entschuldigte sich jedoch für die ‌Einführung von gehebelten Einzelaktien-ETFs, die die Verluste ​verschärft hatten. «Angesichts der Tatsache, dass die grundlegende These intakt bleibt, scheint das aktuelle Verkaufsgeschehen ein irrationales, panikartiges Element zu haben», sagte Gina Kim, Portfoliomanagerin bei Nordea Asset Management. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans ‌legte um mehr als ein Prozent zu. Der japanische Nikkei-Index stieg um zwei Prozent. Zusätzliche Unsicherheit ging von der US-Notenbank Fed aus, die nach einer uneinheitlichen ​Zinsentscheidung die Anleger über den künftigen Kurs im Unklaren ​liess.

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04:40

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf ​163,47 Yen und legte leicht auf 6,7605 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er ‌0,2 Prozent höher bei 0,8150 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1453 Dollar und zog leicht auf 0,9335 Franken an.

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03:15

Am Rohstoffmarkt verbilligte ​sich ​die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um ⁠1,4 Prozent auf 89,44 Dollar je ​Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI ⁠notierte 1,1 Prozent schwächer bei 83,53 Dollar.

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01:50

US-Anleger haben am Mittwoch die Aussagen der US-Notenbank zum Zinsentscheid am Aktienmarkt mit deutlichen Verlusten quittiert. Zuerst belasteten wieder anziehende Ölpreise wegen neuer iranischer Attacken. Die Notenbank Fed beliess dann ihren Leitzins erwartungsgemäss unverändert, sorgte aber im Nachgang für Schwankungen. Letztlich rutschten die Indizes allesamt deutlich in die Verlustzone ab. Mit Respekt begegneten die Anleger auch den nach Börsenschluss veröffentlichten Resultaten der Tech-Schwergewichte Microsoft und Meta .

Belastend wirkten die Begleitaussagen der Fed. Marktbeobachter hoben vor allem hervor, dass die Zinsentscheidung nicht einstimmig fiel. «3 Gegenstimmen zeigen, dass eine Zinserhöhung innerhalb der Fed offensichtlich kontrovers diskutiert wurde», schrieb Thomas Altmann von QC Partners. Damit bleibe eine Zinserhöhung im September im Bereich des Möglichen.

Der zuletzt in Rekordnähe angekommene Dow Jones Industrial fiel um 2,19 Prozent auf 51.594,14 Punkte. Er unterbrach damit eine dreitägige Gewinnstrecke. Der marktbreite S&P 500 gab um 1,5 Prozent auf 7.316,15 Punkte nach.

Im Technologiebereich ging die jüngste Talfahrt weiter. Ein kurzer Versuch des Aufbäumens scheiterte im Handelsverlauf. Der Nasdaq 100 sackte am Ende um 2,06 Prozent auf 27.192,31 Punkte ab auf das niedrigste Niveau seit Ende April. Er dehnte seine Verlustserie auf den sechsten Tag aus.

Die Nervosität der Anleger trieb die Aktien von KI-Profiteuren am Ende wieder klar in die Verlustzone. Allen voran galt dies für die seit einiger Zeit schon abgestraften Chipwerte, wie der Kurs von Micron mit einem letztlich zehnprozentigen Abschlag zeigt. Auch der Kurs von Nvidia büsste 3,6 Prozent ein. Zur Sektorschwäche trugen mit NXP Semiconductor und dem Chipausrüster KLA auch die Zahlen zweier Branchenunternehmen bei.

Die Abneigung für Aktien mit KI-Bezug hatte auch ihre Auswirkungen auf Caterpillar . Die jüngste Talfahrt bei dem Baumaschinenhersteller ging wegen Sorgen um das Geschäft mit Stromaggregaten für Rechenzentren um fast sieben Prozent weiter. Gestreut wurden dies von einem Kommentar des Analysehauses Baird. Der Analyst verwies auf grösser werdende Einschränkungen bei deren Bau auf Landes- und Kommunalebene.

Die Ölpreise zogen wieder stark an, weil neue iranische Attacken die jüngste Hoffnung auf eine Rückkehr an den Verhandlungstisch zunichtemachen. US-Präsident Donald Trump kündigte Vergeltung an. Dies hievte zwar die Kurse der grossen US-Ölkonzerne wie Chevron und ExxonMobil mit mehr als zwei Prozent ins Plus. Fluggesellschaften hingegen litten darunter.

Im Standardwerte-Bereich brachten einige Zahlenvorlagen dem Gesamtmarkt keine Entlastung. Papiere des Kreditkartenanbieters Visa entwickelten sich mit einem Anstieg um 0,6 Prozent immerhin besser als der Gesamtmarkt. Die Titel von Procter & Gamble verloren nach enttäuschenden Zahlen und einem verhaltenen Ausblick zwei Prozent.

Ford setzte seinen Höhenflug mit einem Anstieg um 2,1 Prozent fort. Der Autobauer hob zur Zahlenvorlage seine Jahresgewinnprognose an.

Ein besonders starkes Plus von 12 Prozent verzeichnete GE Healthcare . Laut dem RBC-Analysten Kendall Au sinken bei dem Gesundheitstechnik-Hersteller mit einem sauberen zweiten Quartal die Risiken für das zweite Halbjahr.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

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