15:36
Der Handel in New York hat gemessen am Dow-Jones-Index freundlich gestartet. Der US-Standardwerte-Index steht 0,12 Prozent höher bei 51'754 Punkten.
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15:30
Der Finanzbericht von American Express hat die Anleger nicht überzeugt. Die Titel des Kreditkartenanbieters fallen im vorbörslichen US-Handel um fast 4,5 Prozent.
American Express übertraf zwar die Gewinnerwartungen für das zweite Quartal und hob seine Umsatzprognose an. «Diese spontane Reaktion ist wahrscheinlich eine Enttäuschung angesichts der fehlenden Beschleunigung», sagte Brian Foran, Analyst beim Finanzdienstleister Truist.
«Manche hatten auf eine Umsatzprognose von bis zu elf Prozent gehofft.» Zudem konzentrierten sich Anleger laut Experten auf die Prognose für den Jahresgewinn, die American Express wegen Werbeausgaben unverändert liess. Der Konzern profitiert derzeit davon, dass seine wohlhabende Kundschaft von der Inflation weniger betroffen ist und weiterhin viel Geld für Reisen und Unterhaltung ausgibt.
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15:15
Das IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen Booz Allen Hamilton übertrifft mit seinem Wachstum die Erwartungen der Anleger. Die Aktie legt im vorbörslichen US-Handel um 2,6 Prozent zu.
Die Nachfrage im Bereich der nationalen Sicherheit ziehe an, teilte das Unternehmen mit. Umsatz und Gewinn im Quartal lagen über den Schätzungen der Analysten. Im Gesamtjahr soll der bereinigte Gewinn je Aktie zwischen 6,00 und 6,35 Dollar liegen, Analysten hatten LSEG-Daten zufolge mit einem Gewinn von 6,29 Dollar je Aktie gerechnet.
Booz Allen ist Partner von OpenAI für KI-gestützte Lösungen.
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15:07
Laut Greg Tuorto von Goldman Sachs Asset & Wealth Management könnten amerikanische Small-Cap-Aktien vor einer anhaltenden Rallye stehen, nachdem sie das erste Halbjahr mit ihrer grössten Outperformance gegenüber dem S&P 500 seit 2003 abgeschlossen haben. Nachdem der Russell 2000 Anfang 2025 hinter den Large Caps zurückgeblieben war, konnte er ab Mitte des Jahres wieder aufholen. Der Index wurde durch die Hoffnung auf niedrigere Zinsen, den Ausbau der KI-Infrastruktur und eine Rallye bei Biotech-Aktien beflügelt. Die Anleger erwarteten ein robustes Gewinnwachstum und äusserst attraktive Bewertungen, so der Experte von Goldman Sachs.
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14:51
Die US-Börsen wagen am Freitag wohl einen Stabilisierungsversuch nach dem erneuten Rückschlag am Vortag. Besonders galt dies für den Leitindex Dow Jones Industrial, der vierzig Minuten vor dem Auftakt vom Broker IG 0,4 Prozent höher bei 51'930 Punkten berechnet wurde, nachdem er zuletzt das niedrigste Niveau seit einem Monat erreicht hatte.
Die Taxe für den Nasdaq 100 liegt mit 28'522 Zählern aber zuletzt auch leicht im Plus. Der technologielastige Leitindex hatte am Donnerstag seine Talfahrt mit besonders hohen Verlusten fortgesetzt. Grund waren neue Sorgen rund um den Megatrend der Künstlichen Intelligenz (KI) und der dafür notwendigen Investitionen. Um diese Story wurde es nun wieder etwas ruhiger.
Auch wenn im Nahen Osten keine Entspannung in Sicht ist, bleibt den Anlegern etwas Zeit zum Luftholen. Die Ölpreise gaben am Freitag etwas nach. Nachdem der Iran-Krieg den Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent wieder zeitweise über die 100-Dollar-Marke getrieben hatte, kehrte dieser am Freitag wieder etwas unter diese Marke zurück.
Experten sehen darin aber noch keine Rückkehr der Risikobereitschaft. Diesbezüglich basieren derzeit Hoffnungen vor allem auf der Berichtssaison, die zuletzt richtig Fahrt aufgenommen hat. Nach den Sorgen, die am Vortag vom Google-Mutterkonzern Alphabet und dem Elektroautobauer Tesla befeuert wurden, gab es nun bessere Nachrichten von Intel und dem deutschen Software-Konzern SAP. Beide hatten am Vorabend nach US-Börsenschluss ihre Zahlen vorgelegt.
SAP stützt am Freitag mit überzeugenden Cloud-Vertragsbüchern in der Breite den Softwaresektor. Laut dem Analysten Oliver Frey von der Privatbank Metzler kann das zweite Quartal die zuletzt spürbaren Bedenken vor einem störenden KI-Einfluss etwas mildern. In den USA steuern die Kurse von Oracle oder Salesforce mit Erholungen um bis zu zwei Prozent darauf zu, den SAP-Aktien nach oben zu folgen. Oracle vermeldete zudem noch einen langfristigen Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium.
Intel profitiert derweil kräftig vom laufenden Boom der KI-Technologien. Dies zeigte sich erneut in dem Quartalsbericht des Prozessorherstellers, dessen Aktien vorbörslich 3,6 Prozent zulegten. Die Resultate für das zweite Quartal und der Ausblick auf das dritte Jahresviertel hätten die Erwartungen deutlich übertroffen, schrieb Harlan Sur. Titel des Konkurrenten AMD legten ausserdem 1,6 Prozent zu. Hier verwies das Analysehaus Bernstein Research auf ermutigende Aussagen im Rahmen eines Investorentags.
Unter den Standardwerten wirkten Quartalsberichte negativ auf die Kurse einiger grosser Unternehmen. Der Kurs des Telekom-Anbieters Verizon drehte nach anfangs noch positiver Reaktion vorbörslich mit einem Prozent ins Minus. Damit wirkte es sich nur kurz positiv aus, dass das Unternehmen im Mobilfunk- und Breitbandgeschäft mehr verdient hat als erwartet.
Die Anteile von American Express setzten ihren Abwärtstrend der vergangenen Tage mit einem vorbörslichen Abschlag von fast vier Prozent fort, obwohl der Kreditkartenkonzern sein Umsatzziel nach dem ersten Halbjahr anhob. Für das zweite Quartal wurde aber von einem Umsatz und Netto-Gebühreneinnahmen knapp unter den Erwartungen berichtet.
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14:40
Nach dem Angriff der Huthi-Miliz auf einen saudischen Öltanker hat die EU-Marineoperation Aspides ihre Sicherheitsbewertung für das Rote Meer aktualisiert. Die Bedrohungslage an der Meerenge Bab al-Mandab vor Jemens Küste sowie im südlichen Roten Meer wurde von mittel als hoch heraufgestuft, wie das Hauptquartier der Mission im griechischen Larissa mitteilte. Für das nördliche Rote Meer und den Golf von Aden bleibe die Einstufung «mittel» bestehen.
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13:53
Verizon hat die Anleger mit steigenden Kundenzahlen und optimistischeren Zielen angelockt. Die Aktie klettert im vorbörslichen US-Geschäft um 3,8 Prozent nach oben. Der US-Mobilfunker hob seine Prognosen für den bereinigten Jahresgewinn je Aktie und den freien Cashflow an. Zudem gewann das Unternehmen im zweiten Quartal 184'000 Vertragskunden im Mobilfunk hinzu. Analysten hatten lediglich mit einem Zuwachs von 103'900 gerechnet.
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13:26
Der französische Einzelhändler Carrefour hat die Anleger mit seinem Geschäftsbericht nicht überzeugt. Die Titel rutschen um 4,5 Prozent ab und sind damit die grössten Verlierer im Pariser Leitindex Cac 40. Der operative Gewinn von Carrefour stieg zwar im ersten Halbjahr 2026 um vier Prozent auf 757 Millionen Euro, Analysten hatten jedoch im Schnitt mit 779 Millionen Euro gerechnet. «Wir sind weiterhin besorgt über die sehr hohen Erwartungen des Marktes, die Ertragsqualität und den mangelnden Cashflow», schreiben die Experten von JPMorgan. «Wir würden die Kursgewinne seit Jahresbeginn mitnehmen.» Bis zum Handelsschluss am Donnerstag hatten die Carrefour-Aktien seit Anfang 2026 mehr als 15 Prozent zugelegt.
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13:06
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor Handelsbeginn höher:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) tendiert 0,47 Prozent fester.
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11:40
Der Schweizer Aktienmarkt trotzt am Freitag den zahlreichen negativen Einflüssen. Der Leitindex SMI gewinnt gegen 11.25 Uhr 0,52 Prozent auf 14'288,44 Punkte hinzu. Dabei gewinnt die Mehrzahl (16) der enthaltenen Werte hinzu. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,79 Prozent auf 3090,10 Zähler und der breite SPI um 0,50 Prozent auf 20'032,060.
Weder das erneute Zoll-Thema noch die weiter angespannte Lage in Nahost oder auch die steigenden Ölpreise können die Börsianer von ihrer Sehnsucht nach einer kleinen Erholung abbringen. Entsprechend versöhnlich präsentiert sich das Schweizer Kurstableau. Auch an den europäischen Märkten schütteln die Anleger die schwachen Vorgaben ab.
Die aktuellen Kursgewinne sollten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stimmung grundsätzlich von Vorsicht geprägt sei, hiess es. Ölpreise jenseits der 100 Dollar-Marke pro Fass schüren die Angst vor steigenden Zinsen. Immerhin hatte selbst die EZB am Vortag darauf hingewiesen, dass sie mit weiteren Preissteigerungen durch die hohen Energiepreise rechne. Ausserdem hat sich das ungeliebte Thema Strafzölle wieder auf die Agenda geschlichen: «US-Präsident Trump hat einen neuen Schritt zur Etablierung von Strafzöllen gegen 60 Länder, unter anderem aus der EU, unternommen. Das könnte erst der Anfang für weitere Massnahmen in diese Richtung sein», fasst ein Händler zusammen.
Schwergewicht Nestlé (+1,4 Prozent) und Kühne+Nagel (+1,2 Prozent) bauen mit ihren aktuellen Gewinnen einen Teil der Vortagesverluste ab. Beide Titel waren am Donnerstag nach Zahlen mit zum Teil deutlichen Abgaben aus dem Handel gegangen. Bei Nestlé waren es zum Handelsschluss 8 Prozent Kursverlust.
Auch Roche (+0,6 Prozent) sind erneut im Gewinnerfeld zu finden, nachdem sie bereits am Donnerstag das Gewinnerfeld mit +5,1 Prozent nach Zahlen angeführt hatten.
Derweil setzen Givaudan (-0,4 Prozent) die Kursschwäche nach den jüngsten Zahlen weiter fort. Sie waren am Vortag um 6 Prozent gefallen. Auch Logitech (-0,5 Prozent) sind im Verliererfeld zu finden. Der Computerzubehör-Hersteller dürfte kommende Woche relativ unspektakuläre Zahlen für sein erstes Geschäftsquartal vorlegen, sind sich Analysten einig. Angesichts der jüngsten Marktmuster dürfte die Börsenreaktion denn umso spannender sein.
Gerade mit Blick auf die Zahlen vom Vortag waren einige Marktteilnehmer nämlich etwas überrascht über die Börsenreaktionen. Immerhin hatten gerade Nestlé, Givaudan und Kühne+Nagel zum Teil sogar besser als erwartet abgeschnitten, die Kurse aber gaben kräftig nach. Es zeichne sich derzeit das Muster ab, dass positive Überraschungen meist nur mit einer Seitwärtsbewegung bedacht werden, während solide Zahlen im Rahmen der Erwartungen abgestraft werden.
Von den heutigen Zahlenkindern scheint auch SGS (-1,7 Prozent) in das Muster zu passen. Analysten bewerten die Halbjahreszahlen zwar grundsätzlich positiv. Nach dem guten Lauf der vergangenen Wochen führen Händler den Rücksetzer auf Gewinnmitnahmen und anhaltende Zollsorgen zurück.
Aus den hinteren Reihen fallen zunächst Schweiter (+5,1 Prozent), Vontobel (+1,0 Prozent), Orell Füssli (-5,3 Prozent) und Calida (-8,7 Prozent) nach Zahlen auf.
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11:12
Nach dem rasanten Anstieg der vergangenen Tage setzen am Ölmarkt am Freitag Gewinnmitnahmen ein. Trotzdem steuern die Preise auf Wochensicht auf ein zweistelliges Plus zu. Die Nordsee-Rohölsorte und US-Leichtöl WTI verbilligen sich um jeweils rund 2,5 Prozent. Mit 97,81 und 89,87 Dollar je Fass (159 Liter) liegen sie dennoch jeweils rund zehn Prozent höher als zum Handelsschluss am vergangenen Freitag. «Wichtige Zentren der Ölförderung oder der Versorgungsrouten befinden sich in oder nahe von Kriegsgebieten», sagte John Evans, Analyst beim Ölmakler PVM. «Die kurzfristigen Aussichten deuten daher auf steigende Preise hin.» Laut JPMorgan dürfte jeder weitere Monat mit Lieferunterbrechungen wegen der Spannungen im Nahen Osten den Preis für ein Barrel Brent um sieben bis acht Dollar erhöhen.
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10:51
Ein negativ aufgenommener Geschäftsausblick eines US-Konkurrenten belastet die Aktien von Adidas und Puma. Die Papiere von Adidas verlieren rund 3,5 Prozent und sind damit Schlusslicht im Dax, während die Titel von Puma im MDax um rund ein Prozent nachgeben. Der US-Konzern Deckers Outdoor, der unter anderem Sportartikel der Marke Hoka anbietet, hatte am Donnerstag seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2027 zwar nach oben geschraubt. Die Anhebung fiel jedoch geringer aus als von Analysten erhofft. «Ein kleiner Dämpfer für die Branche», kommentierte ein Händler. Die Aktie von Deckers rutschte im nachbörslichen US-Handel um acht Prozent ab.
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10:32
Der Vermögensverwalter Vontobel bleibt in qualitativ hochwertige Schweizer Unternehmen mit starken Bilanzen und stabiler Cash-Generierung investiert. In einem zollbedingten Umfeld seien diese Unternehmen am besten positioniert, um Volatilität aufzufangen und über den Zyklus hinweg weiter zu wachsen, schreibt Analyst Jean-Philippe Bertschy von Vontobel in einer Einschätzung zu den US-Zöllen am Freitag. Die Massnahme fügt eine weitere Unsicherheitsebene zu den bereits erhöhten geopolitischen Spannungen im Nahen Osten hinzu. Obwohl dies ein weiterer negativer Faktor ist, ist es nicht der erste Schock dieser Art, und der Markt könnte sich allmählich daran gewöhnen.
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10:11
Der Dax hat sich zum Wochenschluss etwas von seinem Vortageskursrutsch erholt. Dank deutlicher Gewinne bei den Aktien des Schwergewichts SAP legte der deutsche Leitindex im frühen Handel am Freitag um 0,4 Prozent auf 24'862 Punkte zu. Europas Branchenprimus kommt trotz widriger Bedingungen in der Weltwirtschaft gut voran mit dem Abschluss von Cloud-Aboverträgen. Auf Wochensicht deutet sich für das Börsenbarometer ein moderates Plus an.
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09:46
Insgesamt sei die Stimmung aber angesichts der wieder gestiegenen Ölpreise von Vorsicht geprägt, hiess es. Die Angst vor steigenden Zinsen sei zurück. Denn auch die Europäische Zentralbank habe am Vortag darauf hingewiesen, dass sie mit weiteren Preissteigerungen durch die hohen Energiepreise rechne. Ausserdem habe sich das ungeliebte Thema Strafzölle wieder auf die Agenda geschlichen, sagt ein Händler. "US-Präsident Trump hat einen neuen Schritt zur Etablierung von Strafzöllen gegen 60 Länder, unter anderem aus der EU, unternommen. Das könnte erst der Anfang für weitere Massnahmen in diese Richtung sein." Für Bewegung könnten im Tagesverlauf auch Einkaufsmanagerindizes aus Europa und den USA sorgen.
Von den 20 Blue Chips gewinnen 16 hinzu, allen voran das Schwergewicht Nestlé (+1,5 Prozent). Damit gleichen die Papiere einen Teil der deutlichen Vortagesverluste (-8 Prozent) nach den Halbjahreszahlen aus. Auch Roche (+0,4 Prozent) sind erneut im Gewinnerfeld zu finden, nachdem sie bereits am Donnerstag das Gewinnerfeld mit +5,1 Prozent nach Zahlen angeführt hatten.
Derweil setzen Givaudan (-0,4 Prozent) die Kursschwäche nach den jüngsten Zahlen weiter fort. Sie waren am Vortag um 6 Prozent gefallen.
Aus den hinteren Reihen fallen zunächst Schweiter (+7,7 Prozent), Vontobel (+1,9 Prozent), Orell Füssli (-3,3 Prozent) und Calida (-6,9 Prozent) nach Zahlen auf.
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09:28
Der neue Energiepreisschock und weiter fallende Tech-Aktien haben die Börsen in Asien zum Wochenschluss ins Minus gedrückt. Am stärksten nach unten ging es am Freitag für die technologielastigen Indizes: Der japanische Nikkei büsste fast drei Prozent ein, der südkoreanische Kospi rutschte um rund 5,5 Prozent ab. Der breiter gefasste Tokioter Topix-Index und die Börsen in China gaben jeweils mehr als ein Prozent nach. Die Ölpreise haben ihren rasanten Anstieg zwar vorerst gestoppt. Auf Wochensicht kommen sie dennoch angesichts der Spannungen in Nahost erneut auf ein Plus von mehr als zehn Prozent.
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09:07
Am breiten Markt verlieren nach Halbjahreszahlen Orell Füssli (-4,0 Prozent), Calida (-2,4 Prozent) und SGS (-2,2 Prozent). Dagegen profitieren Bystronic (+3,2 Prozent) und Temenos (+1,7 Prozent) von positiven Analystenurteilen.
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08:29
ABB: Deutsche Bank erhöht das Kursziel auf 74 von 70 Fr. mit Einstufung Hold unverändert.
Barry Callebaut: Berenberg Bank senkt das Kursziel auf 1210 von 1268 Fr., hält an Rating Hold fest.
Flughafen Zürich: CFRA nimmt die Abdeckung für Flughafen Zürich mit der Einstufung Hold und einem Kursziel von 250 Fr. auf.
Galderma: Goldman Sachs bestätigt Rating Buy und erhöht das Kursziel auf 203 von 200 Fr.
Georg Fischer: Berenberg Bank erhöht das Kursziel auf 63 von 59 Fr., weiter mit Rating Buy.
Lindt&Sprüngli: Research Partners senkt das Kursziel auf 129'000 von 129'900 Franken mit Rating Kaufen unverändert.
Lonza: Research Partners erhöht das Kursziel auf 690 von 680 Fr, Einstufung Kaufen unverändert.
Nestlé: Basler Kantonalbank hält Rating unverändert bei Marktgewichten, hebt das Kursziel auf 85 von 82 Fr. an.
Roche: Basler Kantonalbank erhöht das Kursziel auf 330 von 325 Fr. und hält an Einstufung Marktgewichten fest.
Roche: Berenberg Bank senkt das Kursziel auf 350 von 340 Fr. mit Rating Hold unverändert.
Roche: Goldman Sachs erhöht Kursziel auf 349 von 348 Fr. mit einem unveränderten Rating Neutral.
Roche: LBBW erhöht das Kursziel auf 380 von 360 Fr. und bestätigt die Einstufung Kaufen.
Temenos: Research Partners senkt das Kursziel auf 101 von 108 Fr. mit Rating Kaufen.
Valiant: Kepler Cheuvreux senkt Kursziel auf 126 von 128 Fr., Rating unverändert Reduce.
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08:06
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär vorbörslich 0,14 Prozent höher. Richemont gewinnen 0,5 Prozent hinzu, während alle anderen 19 Titel leicht höhergestellt sind. Nestlé fallen mit einem Plus von 0,1 Prozent kaum auf.
Bei den Mid Caps im SMIM legen Vontobel nach überzeugenden Zahlen 4,1 Prozent zu, gefolgt von Schindler PS mit 1,7 Prozent und SGS mit 1,1 Prozent nach Zahlen. Am Tabellenende stehen SFS, die um 2,9 Prozent nachgeben. Cembra werden nach Kapitalerhöhung 2,2 Prozent tiefer indiziert. Leichte Verluste setzte es für BB Biotech, Sonova und Cosmo nach Kurszielreduktion ab.
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07:44
Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Donnerstag hatte der deutsche Leitindex 1,6 Prozent tiefer bei 24.763,12 Punkten geschlossen. Für fallende Kurse an den Börsen dies- und jenseits des Atlantiks sorgten ein erneuter Anstieg beim Ölpreis und fallende Technologiewerte nach Quartalszahlen aus der Branche. Im Fokus am Freitag steht erneut die Handelspolitik. Die USA verhängten neue Zölle von zehn und 12,5 Prozent gegen 60 Handelspartner, darunter die Europäische Union und die Schweiz.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) wird von der IG Bank vorbörslich unverändert indiziert.
Nach dem gestrigen Höhepunkt bei der Bilanzsaison stehen am Freitag noch sechs Unternehmen aus der zweiten Reihe an: APG, BB Biotech, Calida, HBM Healthcare, Orell Füssli und Schweiter.
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06:16
Der Anstieg des Ölpreises auf über 100 Dollar belastet die Aktienmärkte in Asien. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans fiel um ein Prozent. Der japanische Nikkei-Index gab um 3,0 Prozent nach, und der südkoreanische Kospi verlor 3,7 Prozent. Der sich erneut zuspitzende Iran-Krieg verunsichert die Anleger. Hinzu kommt die Angst vor einem neuen Inflationsschock. «Zwei der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt sind im selben Monat bedroht, und die Märkte fangen gerade erst an zu begreifen, was das bedeutet», sagte Nigel Green, Chef der Finanzberatung deVere Group. An den Finanzmärkten rechnet man nun mit einem strafferen Zinskurs. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed bereits in der kommenden Woche wird auf eins zu drei geschätzt – eine Kehrtwende im Vergleich zur Vorwoche.
Anleger in Japan reagieren zudem auf den starken Rückgang bei der Google-Mutter Alphabet in den USA über Nacht. Die Sorgen, ob die hohen Ausgaben für die KI-Infrastruktur nachhaltig sind, seien nach dem starken Kursrückgang der Alphabet-Aktien wieder aufgeflammt, sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. Aktien aus dem Chip-Sektor gerieten unter Druck: Advantest und Tokyo Electron verloren 6,33 beziehungsweise 5,43 Prozent. Der Technologie-Investor SoftBank Group fiel um 7,42 Prozent, der Speicherchip-Hersteller Kioxia gab 4,4 Prozent nach.
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06:12
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 163,76 Yen und legte leicht auf 6,7750 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notiert er unverändert auf 0,8167 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1384 Dollar. Zum Franken zog der Euro leicht an auf 0,9299 Franken, notiert aber wieder unter der Marke von 93 Rappen, welche am Donnerstag durchbrochen wurde.
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06:08
Die Ölpreise steuern auf einen Wochengewinn zu. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,6 Prozent auf 100,10 Dollar je Barrel (159 Liter). Über Nacht war die Nordseesorte Brent um sieben Prozent auf ein Zwei-Monats-Hoch von 102 Dollar gestiegen. Hintergrund sind Angriffe der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz auf saudi-arabische Tanker im Roten Meer. Damit ist nun neben der vom Iran weitgehend geschlossenen Strasse von Hormus eine zweite wichtige Schifffahrtsroute für die weltweite Ölversorgung im Nahen Osten stark eingeschränkt. Das US-Öl WTI notierte 0,4 Prozent schwächer bei 91,82 Dollar.
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00:05
Sorgen angesichts weiter kräftig steigender Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) sowie unvermindert steigender Ölpreise haben am Donnerstag die US-Börsen spürbar belastet. Nach einer Erholung am Dienstag und einer abwartenden Haltung zur Wochenmitte stiessen zahlreiche Anleger Aktien ab. Vor allem Papiere grosser Technologiekonzerne wurden verkauft.
Der von grossen Tech-Konzernen dominierte Nasdaq 100 ging mit einem Abschlag von 1,87 Prozent auf 28'454,81 Zähler aus dem Tag. Der überwiegend mit Standardwerten bestückte Dow Jones Industrial gab um 0,97 Prozent auf 51'711,65 Punkte nach. Der marktbreite S&P 500 verlor 1,21 Prozent auf 7408,30 Zähler.
Was die zwei Schwergewichte aus der Tech-Branche Alphabet und Tesla betraf, überwog die Enttäuschung. Die Google-Mutter Alphabet toppte zwar umsatzseitig im vergangenen Quartal die Erwartungen der Wall Street, doch dass nun noch mehr Geld in den Ausbau der KI-Infrastruktur gesteckt werden soll, brachte die Aktie unter Druck. Sie sackte um 7,1 Prozent ab, womit rund 300 Milliarden US-Dollar Börsenwert vernichtet wurden.
Die wie Alphabet ebenfalls zu den «Magnificent Seven» zählende Tesla-Aktie brach sogar um 14,5 Prozent ein. Der Elektroautohersteller habe zwar Absatz und Umsatz stark gesteigert, doch wegen milliardenschwerer Investitionen sei ein deutlich geringerer Gewinn übriggeblieben als erwartet, kommentierte Marktbeobachter Stephen Innes.
Mit Blick auf alle sieben Tech-Giganten, also auch auf Nvidia, Apple, Microsoft, Amazon und Meta, bot sich allgemein ein düsteres Bild: Der Index der Magnificent Seven sackte um 4,8 Prozent ab, was bedeutet, dass dort an diesem Donnerstag ein Börsenwert von fast 800 Milliarden Dollar vernichtet wurde.
Für Texas Instruments ging es trotz starker Zahlen und einem Ausblick auf das dritte Quartal, der die Erwartungen übertraf, um 3,1 Prozent abwärts. Angesichts des starken Laufs der Halbleiter-Aktie seit Jahresbeginn wurden Gewinne mitgenommen.
Zwischen Gewinnen und Verlusten pendelten die erst kürzlich erheblich unter Druck geratenen Anteile von IBM. Letztlich gingen sie mit plus 0,4 Prozent aus dem Tag. Das im Dow Jones notierte IT-Urgestein senkte nach einem enttäuschend verlaufenen Quartal die Umsatzprognose für 2026 leicht. Daher sollen nun die Kosten noch stärker gedrückt werden als geplant, um das Ziel zu erreichen, den Zahlungsmittelzufluss um eine Milliarde Dollar zu steigern. Mit minus 2,3 Prozent schlossen dagegen die Papiere des Prozessoren-Herstellers Intel , der nachbörslich über sein Quartal berichtet.
Die Papiere von American Airlines sackten um 8,4 Prozent ab und zogen die von United Airlines, Jetblue und Delta Air Lines mit nach unten. Wegen der hohen Treibstoffpreise schliesst American Airlines einen Verlust in diesem Jahr nicht aus.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

