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17:35

Der SMI sackte um 1,33 Prozent ab auf 11'924.66 Punkte. Der Leitindex fiel zeitweise gar um 1,7 Prozent und verbuchte damit prozentual das grösste Minus seit Ende Januar.

Händler erklärten, das Wiederaufflackern der Coronavirus-Pandemie haben die Anleger verschreckt. Ein führender US-Notenbanker warnte davor, dass die rasche Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante die Erholung der US-Wirtschaft beeinträchtigen könnte. Auch aus anderen Weltregionen kamen Warnsignale. So zeichnet sich in China eine schwächere Wachstumsdynamik ab. 

Sämtliche 20 SMI-Werte mussten Federn lassen. Der grösste Verlierer war die UBS mit einem Minus von 3,58 Prozent. Die Aktien des Rivalen Credit Suisse ermässigten sich um 2,61 Prozent. Händler verwiesen auf den anhaltenden Rückgang der Anleihen-Renditen, was zu geringeren Erträgen für die Branche führen könnte. Auch für die von der Ausgabefreudigkeit der Verbraucher abhängigen Luxusgüterwerte ging es abwärts. Swatch ermässigten sich um 3,42 Prozent, Richemont um 2,64 Prozent.

Gegen den Trend kletterten Komax um über sieben Prozent. Der Autozulieferer rechnet mit einem starken zweiten Halbjahr und stellt für 2021 nun einem Umsatz etwa auf dem Niveau des Vorkrisenjahrs 2019 in Aussicht. Bislang wurde ein Rückgang von etwa zehn Prozent erwartet. 

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17:30

Pandemie-Sorgen angesichts steigender Infektionen in vielen Teilen der Welt lassen die Anleger zu den als sicherer Hafen geltenden Staatsanleihen greifen. Die Renditen der zehnjährigen Anleihen der Eidgenossenschaft fallen auf minus 0,324 Prozent ab, ein Niveau, das seit dem 26. März nicht mehr registriert wurde. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe in Deutschland fällt auf minus 0,328 Prozent. Die Verzinsung der US-Treasuries rutscht auf 1,285 von zuvor 1,321 Prozent. Investoren, die auf steigende Renditen gesetzt hatten, hätten nach dem Fall unter die Marke von 1,40 Prozent begonnen sich neu zu positionieren, sagten Händer.

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17:20

Der Euro hat am Donnerstag im Tagesverlauf zum Dollar merklich zugelegt. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1861 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch knapp unter 1,18 Dollar notiert. Noch am Mittwoch war der Euro mit 1,1782 Dollar auf den tiefsten Stand seit Anfang April gefallen.

Der Dollar verlor auch zum Franken klar und wurde noch bei 0,9140 Franken gehandelt, nachdem er am Morgen noch bei 0,9250 Franken notiert hatte. Die Schweizer Währung legte auch zum Euro zu: Die Gemeinschaftswährung kostete am Abend noch 1,0841 nach 1,0915 Franken im frühen Geschäft.

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17:10

Die Klage zahlreicher US-Bundesstaaten wegen angeblich wettbewerbswidrigen Verhaltens setzt der Google-Mutter Alphabet zu. Die Aktien des Internet-Konzerns fallen um knapp zwei Prozent. Den Klägern zufolge hat das Unternehmen Konkurrenten aufgekauft und versuche mit restriktiven Verträgen, ein Monopol beim App-Store für sein Smartphone-Betriebssystem Android zu bewahren.

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16:45

Die Furcht vor Gewinneinbussen schickt US-Eisenbahnbetreiber auf Talfahrt. Die Aktien von Kansas City Southern, CSX und Norfolk Southern fallen um bis zu 8,6 Prozent. US-Präsident Joe Biden will einem Insider zufolge die Branchenaufsicht STB beauftragen, bestehende Monopole aufzubrechen und den Wettbewerb zu verbessern. Hierzu sollen Betreiber unter anderem gezwungen werden, ihre Schienennetze für Konkurrenten zu öffnen.

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16:00

Die US-Leitindizes Dow Jones, Nasdaq und S&P 500 fielen zur Eröffnung am Donnerstag um bis zu 1,7 Prozent. Für die beiden Letzteren war es der grösste Kursrutsch seit knapp zwei Monaten. Das Wiederaufflackern der Coronavirus-Pandemie bereitet US-Anlegern Sorgen. Ausserdem verunsicherte sie das harte Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Technologiekonzerne. 

Mit einem Kursminus von 6,4 Prozent gehörte Didi erneut zu den Verlierern am US-Aktienmarkt. Die Regierung in Peking hatte die App des chinesischen Fahrdienst-Vermittlers wegen angeblich illegaler Sammlung von Nutzerdaten zum Download gesperrt. "Was mit Didi passiert ist, hat Anleger wirklich erschreckt", sagte Thomas Hayes, Manager beim Vermögensverwalter Great Hill. Es sei völlig unklar, wie die Regulierung chinesischer Firmen mit einer Börsennotierung im Ausland aussehen werde. Insidern zufolge müssen sich Unternehmen derartige Pläne künftig von den Behörden absegnen lassen.

Ein führender US-Notenbanker warnte davor, dass die rasche Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante des Coronavirus die Erholung der US-Wirtschaft beeinträchtigen könnte. Zusätzlich genährt wurden die Konjunktursorgen von überraschend hohen Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe.

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15:35

Der Dow Jones startet mit einem Minus von 1,1 Prozent. Der breit gefasste Index S&P 500 und der technologielastige Nasdaq fallen zur Eröffnung des US-Handels um 1,4 beziehungsweise 1,7 Prozent. Das ist jeweils der grösste Kursrutsch seit knapp zwei Monaten. 

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15:00

Der Broker IG taxierte den Leitindex Dow Jones Industrial 1,33 Prozent im Minus bei 34'222 Punkten. Den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 erwartet IG ähnlich schwach bei 14'612 Punkten. Letzterer hatte zur Wochenmitte ebenso wie der marktbreite S&P 500 eine Höchstmarke erklommen.

Als aktuelle Belastung machten Experten Sorgen um die weitere weltweite Konjunkturerholung aus. Diese könnte durch wieder steigende Corona-Infektionszahlen beeinträchtigt werden - insbesondere infolge der Ausbreitung der besonders ansteckenden Delta-Variante. Zudem denkt die US-Notenbank Fed über den Beginn einer Straffung ihrer Geldpolitik nach, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Protokoll (Minutes) zur Sitzung Mitte Juni hervorgeht.

Die in New York gelisteten Anteilsscheine von Stellantis büssten ungeachtet positiver Aussagen zum Geschäftsverlauf im negativen Branchenumfeld vorbörslich über zweieinhalb Prozent ein. Der erst zu Jahresbeginn fusionierte Autoriese schnitt im ersten Halbjahr bei der Profitabilität besser ab als für das Gesamtjahr bisher angepeilt. Auch bei den Kosteneinsparungen durch die Fusion von PSA und Fiat Chrysler (FCA) sieht das Management den Konzern auf Kurs, die Ziele im ersten Jahr zu übertreffen.

Die Titel der Ölkonzerne Chevron und Exxon Mobil gaben je rund anderthalb Prozent nach, womit ihnen eine Fortsetzung der jüngsten Verluste droht. Hier dürfte die anhaltende Preisschwäche bei dem wichtigen Rohstoff belasten.

Die am Mittwoch noch rekordhohen Aktien der Google -Mutter Alphabet verbilligten sich um marktkonforme knapp 1,4 Prozent. Der Internetriese muss sich in den USA mit einem weiteren Kartellrechtsstreit auseinandersetzen. 36 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington DC reichten eine Klage wegen wettbewerbsrechtlicher Verstösse beim Geschäft mit Apps für Android-Handys ein. Das geht aus der bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereichten Klageschrift hervor. Eine Stellungnahme des Unternehmens lag zunächst nicht vor.

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14:35

Aus Furcht vor einem Rückschlag für die Weltwirtschaft ziehen sich Anleger aus den europäischen Aktienmärkten zurück. Der Dax fiel am Donnerstag um 2,2 Prozent auf 15'341 Punkte und der EuroStoxx50 um 2,7 Prozent auf 3969 Zähler. Im Gegenzug nahmen Investoren Kurs auf "sichere Häfen" wie Gold. Das Edelmetall verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 1812 Dollar je Feinunze (31,1 Gramm). Gefragt waren auch Staatsanleihen. Dies drückte die Renditen der richtungweisenden Bonds aus den USA und Deutschland auf plus 1,285 beziehungsweise minus 0,323 Prozent.

"Konjunkturdaten deuten auf eine schwächere Wachstumsdynamik in China hin", sagte Elwin de Groot, Chef-Anlagestratege der Rabobank. Investoren machten sich daher trotz der gelockerten Pandemie-Restriktionen wieder Sorgen um die Zukunft. Das gelte vor allem für exportabhängige Staaten wie Deutschland. In dieses Bild passten Signale aus China, zur Ankurbelung der dortigen Konjunktur die Mindestreserve-Anforderungen für Banken lockern zu wollen. Damit hätten die Institute mehr Geld zur Kreditvergabe zur Verfügung.

Die aufgeflammten Konjunktursorgen setzten vor allem Finanzwerten zu. "Wenn die wirtschaftlichen Aussichten nicht so stark sind, ziehen sich Investoren bei Banken zurück", sagte Finanzmarkt-Experte Russ Mould vom Brokerhaus AJ Bell. "Sie befürchten, dass diese ihre Gewinne dann nicht so stark steigern können." Der europäische Branchen-Index fiel daher um knapp drei Prozent.

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13:15

Gut eineinhalb Stunden vor der Eröffnung der US-Börsen zeigen die Termingeschäfte negative Signale. Der Swiss Market Index (SMI) ist derweil 1,3 Prozent im Minus.

Dow Jones Futures: -1,32 Prozent
Nasdaq 100 Futures: -1,11 Prozent
S&P 500 Futures: -1,24 Prozent

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13:10

Bitcoin fällt um mehr als fünf Prozent auf 32'656 Dollar. Die Furcht vor einer verschärften Regulierung und Umweltdebatten im Zusammenhang mit dem energieintensiven Schürfen der digitalen Währungen lasteten weiterhin auf dem Markt, sagte Analyst Timo Emden von Emden Research. "Dass sämtliche vermeintliche Befreiungsschläge bislang im Keim erstickt sind, spricht für eine anhaltenden negativen Trend." Ein Rutsch unter die Marke von 30'000 Dollar bleibe weiterhin möglich.

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11:25

Der SMI notiert um 1,0 Prozent tiefer auf 11'951 Punkten. Damit bleibt die Marke von 12'000 Punkten weiter hart umkämpft. Am Vortag hatte der Leitindex noch um 1,01 Prozent höher auf dem Rekordhoch von 12'085,51 Punkten geschlossen. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, büsst 1,2 Prozent auf 1931 Punkte ein und der breite SPI 1,1 Prozent auf 15'372 Zähler.

Dabei sorgten die stark steigenden Infektionszahlen mit der Delta-Variante des Coronavirus zunehmend für Verunsicherung. Zudem würden die stark sinkenden Anleiherenditen als zusätzliches Signal interpretiert, dass der konjunkturelle Aufschwung den Höhepunkt bereits überschritten haben könnte, heisst es am Markt.

Es sei zwar positiv, dass die US-Notenbank Fed mit dem Sitzungsprotokoll die Anleger habe beruhigen können, heisst es am Markt. Das Fed wolle erst noch weitere "Beweise" für eine voranschreitende Konjunkturerholung abwarten, schreibt die Valiant Bank. Aber die Bereitschaft mit einer Drosselung der Anleihekäufe zu beginnen, steige. Impulse könnten nun von der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgehen, die heute um 13 Uhr die Ergebnisse ihrer Strategiesitzung präsentieren soll. Dabei soll laut Notenbankkreisen das Inflationsziel angehoben werden. Zudem werden um 14.30 Uhr die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe publiziert.

Die stärksten Einbussen verbuchen die Aktien von Swatch (-3,5 Prozent). Der Titel des Uhrenkonzerns fällt anlässlich der jährlichen Indexrevision der Börse nach 23 Jahren aus dem SMI hinaus und wird durch Logitech (+0,4 Prozent) ersetzt. Viele Anleger, die einem Index folgen, sind gezwungen dessen Änderungen nachzubilden. "Daher kommt es bei grösseren Indexänderungen auch zu Marktreaktionen, wie wir sie heute beobachten", sagt ein Händler und verweist dabei auf den Kurszuwachs bei Logitech.

Bei den Aktien der Banken UBS (-2,8 Prozent), Julius Bär (-2,8 Prozent) und Credit Suisse (-1,8 Prozent) erklären sich die Händler die Kursabschläge vor allem mit dem starken Rückgang der Anleiherenditen. Denn tiefere Renditen bedeuten bei den Banken engere Margen und tendenziell weniger Erträge. Dabei ist vor allem die Entwicklung bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen sehr wichtig. Diese werfen aktuell noch 1,285 Prozent ab, so wenig wie seit mehr als vier Monaten nicht mehr.

Im Sog der sinkenden Renditen büssen auch die Versicherer Swiss Life (- 2,0 Prozent), Zurich (1,5 Prozent) und Swiss Re (-1,3 Prozent) an Terrain ein.

Oben auf den Verkaufszetteln stehen zudem zyklische Werte wie die stets volatilen AMS (-3,0 Prozent), der Swatch-Rivale Richemont (-2,6 Prozent), der Personalvermittler Adecco (-2,3 Prozent) und der Zementkonzern Holcim (-2,0 Prozent), denen wohl konjunkturelle Sorgen zunehmend zu schaffen machen, wie Händler sagen.

Die Marktschwergewichte Nestlé, Novartis und Roche halten sich mit Einbussen von jeweils -0,8 Prozent besser als der Gesamtmarkt.

Neben dem Index-Aufsteiger Logitech werden noch die Aktien von Straumann (- 0,2 Prozent) vergleichsweise stabil gehandelt. Der Medizintechniktitel erfreue sich seit einiger Zeit sehr guter Nachfrage, sagt ein Händler. Dazu komme noch die Hoffnung dazu, dass der inzwischen doch recht schwere Titel gesplittet werden könnte.

Auf den hinteren Rängen schnellen Komax (+9,9 Prozent) deutlich nach oben. Der Kabelmaschinenhersteller erwartet für das zweite Halbjahr mehr Umsatz. Im ersten Halbjahr habe sich die Marktsituation schrittweise verbessert, teilte Komax mit. Georg Fischer gewinnen 1,6 Prozent; Vontobel und Kepler Cheuvreux haben das Kursziel für den Maschinenbauer erhöht.

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10:45

Bitcoin verliert 6,2 Prozent auf 32'372 Dollar und nähert sich wieder der wichtigen Marke von 30'000 Dollar an. Die weltweit wichtigste Kryptowährung ist in den vergangenen Monaten mal wieder deutlich unter Druck geraten. Hatte er noch Mitte April ein Allzeithoch bei rund 65'000 US-Dollar erklommen, befindet er sich seitdem mit Unterbrüchen auf Talfahrt und hat sich mittlerweile beinahe halbiert.

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10:30

Der Euro hat am Donnerstagvormittag leicht zugelegt. Aktuell kostet die Gemeinschaftswährung 1,1819 US-Dollar und damit etwas mehr als am späten Mittwochabend. Am Mittwoch war der Euro mit 1,1782 Dollar auf den tiefsten Stand seit Anfang April gefallen.

Dagegen legt der Franken zu Euro und Dollar zu. Der Euro ermässigt sich auf 1,0877 Franken, nachdem er im frühen Geschäft noch mit 1,0915 bewertet wurde. Der Dollar sinkt auf 0,9203 von 0,9250 Franken am Morgen.

Neben dem Franken legt auch der japanische Yen gegenüber vielen Währungen zu. Am Markt wurde auf die trübe Aktienmarktstimmung als Grund verwiesen. Die rapide Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Corona-Virus insbesondere in Asien bereitet zunehmend Sorgen. Yen und Franken gelten unter Anlegern als sichere Häfen in unruhigeren Zeiten.

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10:15

Pandemie-Sorgen angesichts steigender Infektionen in vielen Teilen der Welt lassen die Anleger zu den als sicherer Hafen geltenden Staatsanleihen greifen. Die Renditen der zehnjährigen Bundesanleihen fallen um drei Basispunkte auf minus 0,328 Prozent. Die Verzinsung der US-Treasuries rutscht auf 1,285 von zuvor 1,321 Prozent. Investoren, die auf steigende Renditen gesetzt hatten, hätten nach dem Fall unter die Marke von 1,40 Prozent begonnen sich neu zu positionieren, sagten Händer.

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09:55

Neue Kursziele für Schweizer Aktien:

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09:45

Der SMI notiert um 1,0 Prozent tiefer auf 11'961 Punkten. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, fällt um 1,1 Prozent auf 1935 Punkte und der breite SPI um 0,8 Prozent auf 15'410.

Börsianer warteten gespannt auf die Ergebnisse der monatelangen Strategieüberprüfung der EZB und das neue Inflationsziel. Notenbank-Präsidentin Christine Lagarde will die Details am Nachmittag vorstellen.

Die stärksten Einbussen verbuchen die Banken UBS (-2,2 Prozent), Julius Bär (-1,9 Prozent) und CS (-1,8 Prozent). Sie litten laut Händlern unter dem neuerlichen Rückgang der Anleiherenditen. So ist die Rendite des zehnjährigen US-T-Bonds auf 1,32 Prozent gesunken.

Auf den hinteren Rängen schnellen Komax (+9,4 Prozent) deutlich nach oben. Der Kabelmaschinenhersteller erwartet für das zweite Halbjahr mehr Umsatz. Im ersten Halbjahr habe sich die Marktsituation schrittweise verbessert, teilte Komax mit. Georg Fischer gewinnen 2,3 Prozent. Nach Angaben von Händlern hat neben Vontobel auch Kepler Cheuvreux das Kursziel für den Maschinenbauer erhöht. Ci Com springen um 10,0 Prozent. Die Gesellschaft konnte eine Beteiligung an einer Immobilienfirma aufwerten.

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09:05

Der SMI verliert 0,6 Prozent auf 12'018 Punkte. Am Vortag hatte der Leitindex um 1,01 Prozent höher auf dem Rekordhoch von 12'085,51 Punkten geschlossen. 

Grundsätzlich positiv sei, dass die US-Notenbank Fed mit dem von ihr am Vorabend veröffentlichten Sitzungsprotokoll die Anleger habe beruhigen können, heisst es am Markt. Zwar gab das Fed vorsichtige Signale für eine geldpolitische Wende. Dem Protokoll zufolge seien die Mitglieder des FOMC aber offenbar generell der Auffassung, dass noch keine ausreichenden Fortschritte der wirtschaftlichen Erholung der USA erreicht seien, kommentiert die Credit Suisse. Daher sanken auch die Kapitalmarktzinsen, was zeigt, dass die Inflationsängste und die Sorgen vor einem Ende der lockeren Geldpolitik wieder abnehmen. Zudem nähmen die Befürchtungen zu, dass die Ausbreitung der Delta-Mutation des Coronavirus das Wachstum gefährden könnte, sagt ein Händler.

Impulse könnten nun von der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgehen, die heute um 13.00 Uhr die Ergebnisse ihrer Strategiesitzung präsentieren soll. Dabei soll laut Notenbankkreisen das Inflationsziel angehoben werden.

Höher ist im SMI einzig Roche (+0,1). Die Deutsche Bank hat das Kursziel für Roche auf 425 von 325 Franken angehoben.

Auf der anderen Seite verlieren die Aktien von Swatch 1,4 Prozent. Die Aktie fällt anlässlich der jährlichen Indexrevision der Börse aus dem SMI und wird dort durch Logitech (+1,3 Prozent) ersetzt.

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08:10

Der SMI wird von Julius Bär um 0,07 Prozent bei 12'093 Punkten höher gesehen. Einzig drei der 20 SMI-Titel sind im Plus. Dies sind ABB (+0,6 Prozent), LafargeHolcim (+0,6 Prozent) und Roche (+0,5 Prozent). Die Aktien von Swatch (-0,9 Prozent) verzeichnen den grössten Abschlag. Dies, weil die Inhaberaktien von Swatch im prestigeträchtigen Swiss Market Index durch Logitech ersetzt werden.

Der breite Markt steigt vorbörslich 0,04 Prozent. Auffällig sind Komax (+5,6 Prozent), Logitech (+1,2 Prozent), Vifor Pharma (+0,9 Prozent) und Zur Rose (+0,9 Prozent). Die Komax-Gruppe erwartet für das zweite Halbjahr mehr Umsatz. Im ersten Halbjahr habe sich die Marktsituation schrittweise verbessert, teilte der Hersteller von Kabelmaschinen am Donnerstag mit.

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07:30

Nach den jüngsten Kursgewinnen wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Donnerstag etwas schwächer starten. Am Mittwoch hatte er 1,2 Prozent auf 15'692,71 Punkte zugelegt.

Beflügelt von der Veröffentlichung der Zinsprotokolle der US-Notenbank Federal Reserve hatte die Wall Street am Mittwoch mit Kursaufschlägen geschlossen. In der Fed ist eine Debatte über ein künftiges Herunterfahren der Konjunkturhilfen in Gang gekommen. Wie aus den Protokollen hervorgeht, sagten mehrere Teilnehmer der Sitzung, sie rechneten angesichts des Aufschwungs nun etwas früher als bislang damit, dass die Bedingungen für ein Zurückfahren gegeben sein dürften. Nun warten Börsianer auf die Ergebnisse der monatelangen Strategieüberprüfung der Europäischen Zentralbank, bei der ein neues Inflationsziel herauskommen dürfte.

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06:30

Der Swiss Market Index wird vorbörslich bei der IG Bank 0,19 Prozent tiefer gesehen. Am Mittwoch gewann dieser 1,0 Prozent auf 12'086 Punkte und erreichte damit ein neues Allzeit-Hoch.

Die Volatilität am Schweizer Aktienmarkt ist unterdurchschnittlich und sinkt. Gemessen am Volatilitätsindex VSMI wird der SMI sich am (heutigen) Donnerstag in einer kleinen Schwankungsbreite von 0,67 Prozent bewegen. Dies entspricht +/- 81 Punkten gegenüber dem letzten Schlusskurs von 12'085,51 Punkten. Der VSMI ist am Mittwoch um 5,4 Prozent auf 12,86 Punkte gesunken.

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05:50

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index liegt 0,7 Prozent tiefer bei 28'167 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sinkt um 0,4 Prozent und liegt bei 1929 Punkten.

Die Börse in Shanghai liegt 0,6 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verliert0,0 Prozent.

"Die Marktstimmung ist etwas wackelig geworden", sagte OCBC-Analyst Terence Wu. Offenbar waren die Anleger nach einem Ausverkauf von Tech-Aktien in Hongkong und den steigenden Infektionszahlen nicht in der Stimmung, grosse Risiken einzugehen.

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05:45

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 110,57 Yen und legte 0,1 Prozent auf 6,4787 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9254 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1790 Dollar und gab 0,1 Prozent auf 1,0910 Franken nach. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,3783 Dollar.

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00:00

Die US-Börsen haben am Mittwoch moderate Gewinne verbucht. Erst favorisierten Anleger wie schon am Vortag die Technologiewerte, was dem Nasdaq 100 zu einem erneuten Rekord verhalf. Dann aber liess der Schwung für den branchenlastigen Index nach, zeitweise musste er um die Gewinnschwelle kämpfen. Aus dem Handel ging er aber 0,16 Prozent darüber mit 14'810,53 Punkten.

Die anderen New Yorker Indizes hängten den Tech-Index letztlich ab, der Dow Jones Industrial schaffte es mit 0,30 Prozent ins Plus auf 34'681,79 Punkte. Für einen erneuten Rekord wie an der Nasdaq reichte es beimLeitindex der Wall Street allerdings nicht. Eine weitere Bestmarke gelang dem marktbreiten S&P 500, der am Ende um 0,34 Prozent auf 4358,13 Zähler stieg.

Zur guten Anlegerstimmung trugen zur Wochenmitte die weiter sinkenden Kapitalmarktzinsen bei: Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen erreichte das niedrigste Niveau seit Februar. Dies signalisiert, dass Anleger die Sorgen vor einem Ende der sehr lockeren Geldpolitik der US-Notenbank wieder verdrängen - auch wegen der Sorge, die sich ausbreitende Delta-Variante des Coronavirus könne das Wachstum gefährden.

Das am Abend veröffentliche Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed war den Kursgewinnen am Aktienmarkt förderlich. Börsianer sagten, es zeige erneut, dass die Zentralbank es nicht eilig habe, ihr Programm zum Ankauf von Anleihen zurückzufahren. Viel Neues gab es insgesamt nicht zu vermelden. Als vorsichtiges Signal für eine geldpolitische Wende galt, dass die Mitglieder des Entscheidungsgremiums weitere Fortschritte bei der Erreichung der wirtschaftlichen Ziele sehen.

Die vor allem zum Auftakt spürbare Rally im Technologiesektor bescherte den Aktien von Giganten wie Amazon , Microsoft oder Alphabet jeweils Kursrekorde. Die Gewinne reichten hier von 0,2 bis 0,8 Prozent. Die Apple -Papiere steuerten mit plus 1,9 Prozent auf ihren bisherigen Rekord zu.

Was die Anleger auf der einen Seite freut, bremste auf der anderen Seite das Interesse an den Finanztiteln. Die Aktien von Goldman Sachs oder Morgan Stanley relativierten ihr zum Auftakt kräftiges Minus aber, während es andere Branchentitel wie JPMorgan sogar leicht ins Plus schafften. Für Banken sind steigende Zinsen wegen des wichtigen Einlagen- und Kreditgeschäfts ein Vorteil.

Bei Ölwerten ging die Berg- und Talfahrt vom Vortag im Gleichschritt mit dem Ölpreis weiter. Aktien von Chevron oder ExxonMobil drehten nach solidem Start mit gut 1,5 Prozent ins Minus, während der Preis für Rohöl einen Stabilisierungsversuch beendete. Am Markt galt der auf breiter Front gestiegene US-Dollar als Einflussfaktor.

Ansonsten rückten wieder einmal der Kinobetreiber AMC und der Computerspielhändler Gamestop ins Blickfeld - also jene Aktien, die bei den im Internet organisierten Privatanlegern im Fokus stehen und immer wieder mit Kursausschlägen von sich reden machen. Nach oben gehen diese derzeit aber nicht mehr: beide sackten am Mittwoch auf ein Tief seit mehreren Wochen ab. Für AMC ging es am Ende um fast zehn Prozent bergab, für Gamestop um 4,5 Prozent.

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(cash/Bloomberg/Reuters/AWP)