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Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq 100 geht es hier.

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Der SMI schliesst 0,66 Prozent tiefer bei 13'218 Punkten. Klare Tagesverlierer sind die Aktien von Partners Group. Sie sacken um 16,3 Prozent ab. Grund dafür sind Medienberichte, wonach der Privatmarktspezialist Rücknahmen bei einem seiner Fonds eingeschränkt hat.

Nachgegeben haben auch Logitech (minus 5,2 Prozent) sowie Lonza, Richemont, Zurich Insurance und UBS (je minus 1,5 Prozent).

Gemischt schnitten die Schwergewichte ab: Roche (plus 0,6 Prozent) und Novartis (plus 0,5 Prozent) stiegen, während Nestlé (minus 0,6 Prozent) zurückfiel.

Am breiten Markt, der gemessen am SPI 0,54 Prozent einbüsste, waren Implenia (plus 7,6 Prozent), Sulzer (plus 5,7 Prozent) und DocMorris (plus 4,2 Prozent) stark. Molecular Partners gelang mit einem 4-prozentigen Plus die Kehrtwende nach den Verlusten vom Dienstag. Gerade umgekehrt entwickelten sich die Titel von Klingelnberg: Auf das 20-prozentige Plus vom Vortag folgte am heutigen Mittwoch die kalte Dusche - minus 5,6 Prozent.

Zu den SPI-Verlierern zählen auch Softwareone (minus 5,5 Prozent), SMG (minus 5,2 Prozent) und Interroll (minus 5 Prozent).

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16:35

Die US-Börsen leiden am Mittwoch nach ihrer Rekordjagd unter Gewinnmitnahmen. Zunehmende Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, weiter anziehende Ölpreise und neue Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump sorgen für eine nicht gerade rosige Nachrichtenlage. Nur dem Nasdaq 100 gelang zum Auftakt erneut ein Rekord.

Der Nasdaq 100 verliert 0,14 Prozent auf 30.618,21 Punkte. Für den Leitindex der Wall Street, den Dow Jones Industrial, ging es um 0,80 Prozent auf 50.899,60 Zähler abwärts. Der S&P 500 gab um 0,41 Prozent auf 7.578,85 Punkte nach. Seine neuntägige Gewinnserie droht damit zu reissen.

Obwohl über eine Verlängerung der seit knapp zwei Monaten geltenden Waffenruhe verhandelt wird, haben sich die USA und der Iran über Nacht eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Nachdem der Dienstleister ADP mitteilte, dass die US-Privatwirtschaft im Mai ein wenig mehr neue Stellen geschaffen hatte als prognostiziert, rückt allmählich auch schon der offizielle Jobbericht am Freitag ins Blickfeld.

Trump droht insgesamt 60 Ländern mit neuen Zöllen, weil diese Importe von Produkten aus mutmasslicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Dies beinhalte zwar Risiken für die Märkte, glaubt Aktienstrategin Nataliia Lipikhina von der JPMorgan Private Bank. «Aber die Anleger haben aus dem letzten Jahr ein Drehbuch dafür, wie sich die Lage entwickeln könnte.»

Neuen Treibstoff für den Technologiesektor könnten demnächst erwartete Mega-Börsengänge beisteuern. Neben dem Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla -Chef Elon Musk wollen auch die KI-Firma Anthropic und der Chat-GPT-Entwickler OpenAI den Sprung auf das Parkett wagen. Dies sei ein starker Vertrauensindikator für die Märkte, betonte Lipikhina.

Bei Marvell Technology hielt die rekordbringende KI-Euphorie zur Wochenmitte an. Die Aktien des Halbleiterkonzerns, den Nvidia -Chef Jensen Huang als «nächstes Billionen-Dollar-Unternehmen» bezeichnet hatte, knüpften mit einem Anstieg um 6,5 Prozent an die jüngsten Kurssprünge an. Um diesen Status zu erreichen, müsste sich die Bewertung nochmals fast vervierfachen.

Auch bei einigen Chip-Branchenkollegen wie Intel und AMD , die zu Wochenbeginn unter dem Nvidia-Einstieg in das Geschäft mit PC-Hauptprozessoren gelitten hatten, ging es im Rahmen einer Erholung wieder bergauf - im Falle von AMD auf Rekordniveau. Unter Druck gerieten im Tech-Sektor die zuletzt schwankenden Software-Aktien sowie die stark gelaufenen IT-Werte. IBM und Salesforce waren im Dow die Schlusslichter.

Weitere Gewinnmitnahmen gab es bei den Aktien von Palo Alto Networks , die nach ihrer Bestmarke vom Montag mit minus sechs Prozent an ihre Vortagsverluste anknüpften. Das IT-Sicherheitsunternehmen hatte mit einem angehobenen Gewinnausblick auf das laufende Quartal positiv überrascht, doch Anleger halten die Potenziale des Unternehmens im Bereich der KI-Bedrohungen wohl für eingepreist.

Die Titel von Gamestop sprangen um acht Prozent hoch. Der Videospiele-Händler steigerte im vergangenen Quartal seinen Umsatz deutlich und erzielte einen Rekordgewinn. Zudem will er eigene Aktien im Wert von zwei Milliarden US-Dollar zurückkaufen.

Die Aktien von Sherwin-Williams zogen im Dow nach ihrem Rückgang der vergangenen Tage um 1,6 Prozent. Der Lack- und Farbenhersteller und sein japanischer Branchenkollege Nippon Paint Holdings haben ihre Pläne für eine Übernahme von Akzo Nobel wegen des Widerstands der Niederländer aufgegeben.

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15:50

Steigende Ölpreise infolge neuer Spannungen im Nahen Osten haben die Rekordjagd an der Wall Street vorerst gestoppt. Der ‌Dow-Jones-Index ⁠der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Mittwoch 0,3 Prozent tiefer bei 51.155 Punkten. ⁠Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq lagen jeweils 0,2 ‌Prozent im Minus bei 7595 und 27.018 ‌Zählern. Die Preise für Rohöl der ​Nordsee-Sorte Brent und US-Leichtöl WTI stiegen um 2,5 bis drei Prozent.

Ungeachtet der von US-Präsident Donald Trump befeuerten Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Krieges sind die Kämpfe zwischen den USA und dem Iran in der ‌Nacht zum Mittwoch eskaliert. Jefferies-Ökonom Mohit Kumar zeigte sich jedoch zuversichtlich. «Es liegt weder im Interesse der USA noch des Iran, Kampfhandlungen und Bombardierungen wieder aufzunehmen», sagte ​der Experte. «Wir gehen weiterhin von einer Einigung aus, selbst ​wenn es sich nur um einen ​faulen Kompromiss handelt, um die Strasse von Hormus zu öffnen.»

Bei den Einzelwerten setzte ‌Marvell seinen Aufwärtskurs fort. Die Titel des Chipentwicklers kletterten um rund acht Prozent, nachdem sie bereits am Dienstag um mehr als 30 Prozent zugelegt hatten. ​Nvidia-Chef ​Jensen Huang hatte Marvell als das ⁠nächste «Billionen-Dollar-Unternehmen» bezeichnet.

Gefragt waren auch die Aktien von ​GameStop, die um fast neun ⁠Prozent stiegen. Der Umsatz des Videospielhändlers kletterte im ersten Quartal um ‌14 Prozent. Zudem kündigte das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm über zwei Milliarden Dollar an.

Die Begrenzung von Rücknahmen bei einem milliardenschweren Fonds des ‌Schweizer Vermögensverwalters Partners Group belastete indes die Aktien ​der US-Rivalen. KKR, Ares, Blue Owl und Blackstone büssten zwischen 4,2 und 5,6 Prozent ein.

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14:50

Beim dank der Halbleiter-Hausse stark gelaufenen Nasdaq 100 ist am Mittwoch eine weitere Bestmarke möglich: Der Broker IG taxierte den technologielastigen Auswahlindex vor Handelsbeginn 0,1 Prozent höher auf 30.698 Punkte. Der Leitindex Dow Jones Industrial wird hingegen 0,3 Prozent im Minus bei 51.132 Punkten erwartet.

Obwohl die USA und der Iran über eine Verlängerung der seit knapp zwei Monaten geltenden Waffenruhe verhandeln, lieferten sich beide Seiten schwere Feuergefechte. Dennoch sehen Marktexperten wie etwa Amanda Lyons von der US-Investmentfirma Energy Group Capital noch Spielraum für weiter steigende Aktienkurse.

Als Treibstoff im schon stark gelaufenen Technologiesektor dürften mögliche Rekord-Börsengänge mehrerer Tech-Riesen in den kommenden Monaten dienen. Neben dem Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk wollen auch die KI-Firma Anthropic und deren Konkurrentin OpenAI, die hinter dem Chatbot ChatGPT steht, den Sprung auf das Parkett wagen. Dies sei ein starker Vertrauensindikator für die Märkte, betonte Nataliia Lipikhina, die die Aktienstrategie für die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) bei JPMorgan Private Bank verantwortet.

Dass Trump insgesamt 60 Ländern mit neuen Zöllen droht, weil diese Importe von Produkten aus mutmasslicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften, beinhalte zwar Risiken für die Märkte, so die Expertin. «Aber die Anleger haben aus dem letzten Jahr ein Drehbuch dafür, wie sich die Lage entwickeln könnte. Die entscheidende Frage ist, wie viel von den Kosten die Unternehmen weitergeben können.»

Bei Marvell Technology hält die Euphorie zur Wochenmitte an. Die Aktien des Halbleiterkonzerns, den Nvidia-Chef Jensen Huang vortags als «nächstes Billionen-Dollar-Unternehmen» bezeichnet hatte, knüpften mit vorbörslich plus 11 Prozent an den Kurssprung vom Vortag an. Damit dürfte sich ihre Rekordjagd fortsetzen. Auch bei einigen Branchenkollegen wie Micron und Broadcom zeichnen sich weitere Gewinne ab. Broadcom berichtet nach Handelsende über das vergangene Quartal. Für die Titel von Intel und AMD, die zu Wochenbeginn unter dem angekündigten Einstieg des KI-Chip-Riesen Nvidia in das Geschäft mit PC-Hauptprozessoren gelitten hatten, sollte es ebenfalls bergauf gehen.

Dagegen drohen den Aktien von Palo Alto Networks nach ihrer Rekordjagd mit minus 3,5 Prozent weitere Gewinnmitnahmen. Das IT-Sicherheitsunternehmen hatte am Dienstag nach Börsenschluss mit einem angehobenen Gewinnausblick auf das laufende Quartal positiv überrascht. Es untermauerte damit die anhaltende Nachfrage nach seinen Produkten - auch wegen Sorgen über Bedrohungen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Etliche Analysten hoben daraufhin ihre Kursziele für die Aktien an.

Die Titel von Gamestop sprangen vorbörslich um 10 Prozent hoch. Der Videospiele-Händler konnte im vergangenen Quartal seinen Umsatz deutlich steigern und berichtete einen Rekordgewinn. Zudem will er eigene Aktien im Wert von 2 Milliarden US-Dollar zurückkaufen. Jüngst hatte das Unternehmen mit einem gescheiterten Übernahmeversuch der deutlich grösseren Online-Handelsplattform Ebay Schlagzeilen gemacht.

Die Aktien von Sherwin-Williams steuern nach dem Rückgang der vergangenen Tage mit plus 3,6 Prozent auf eine Stabilisierung zu. Der Lack- und Farbenhersteller und sein japanischer Branchenkollege Nippon Paint Holdings gaben ihre Pläne für eine Übernahme von Akzo Nobel wegen des Widerstands der Niederländer auf.

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14:30

Die Begrenzung von Rücknahmen bei einem milliardenschweren Fonds von Partners Group belastet die ganze Branche. Die Partners-Group-Aktien brechen ‌am Dienstag um mehr als 17 Prozent ein und steuern damit auf den grössten Tagesverlust ihrer Geschichte zu. ⁠Die europäischen Rivalen EQT, CVC und Bridgepoint büssen sechs und fünf Prozent ein. In den USA verlieren KKR, Ares, Blue Owl und Blackstone vorbörslich ‌jeweils rund 5,5 Prozent.

Partners Group teilte mit, die Rücknahmeanträge für das zweite Quartal ‌hätten fünf Prozent des Nettoinventarwerts des Partners Group Global Value ​Fund überschritten. Daher griffen nun die Obergrenzen für Rücknahmen. Investoren befürchten, dass private Kredit- und Beteiligungsgesellschaften zu stark in mittelständischen Unternehmen engagiert sind, die anfällig für Konkurrenz durch aufkommende KI-Modelle sind. 

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13:15

Der Futures auf dem Dow Jones fallen 0,3 Prozent, diejenigen auf dem Nasdaq sind 0,2 Prozent im Plus.

Der SMI verliert 0,9 Prozent.

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12:15

Die Aktien von Akzo Nobel fallen 19 Prozent. Nippon Paint Holdings und Sherwin-Williams wollen den niederländischen Lack- und Farbenhersteller nicht mehr übernehmen. 

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11:45

Der Swiss Market Index (SMI) fällt um 0,72 Prozent zurück auf 13'209,95 Punkte. Von den 20 SMI-Aktien geben mittlerweile 16 nach. Der SMIM der mittelgrossen Werte verliert 0,32 Prozent auf 2974,92 Punkte und der breite SPI 0,63 Prozent auf 18'734,55 Punkte.

Die Unsicherheit angesichts widersprüchlicher Aussagen im Iran-Krieg rückt wieder verstärkt in den Vordergrund. Beide Parteien hatten sich in der Nacht auf Mittwoch eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. «So langsam wollen immer neue Höchstmarken nicht mit dem ungelösten Konflikt zusammenpassen. Die Risiken können nicht auf Dauer ausgeblendet werden», kommentierte ein Börsianer. Hinzu kommen die insbesondere im Tech-Sektor mittlerweile hohen Bewertungen. Auch schlägt Trump offenbar das nächste Kapitel im Zoll-Streit auf und hat neue Strafzölle gegen rund 60 Handelspartner ins Spiel gebracht, darunter auch gegen die Schweiz.

Die gedämpfte Risikobereitschaft der Anleger zeigt sich auch in den deutlichen Kursverlusten im Bitcoin seit Anfang der Woche. Dieser war von über 74'000 Dollar auf zeitweise unter 66'000 Dollar gefallen, zuletzt wurden wieder rund 67'000 Dollar bezahlt. Derweil bleiben die Ölpreise hoch und liegen weiterhin nur knapp unter der Marke von 100 US-Dollar. Im Tagesverlauf rücken einige wichtige Konjunkturdaten in den Fokus, darunter am Nachmittag der ADP-Jobbericht, der ISM-Dienstleistungsindex, Auftragseingänge sowie am Abend der Konjunkturbericht der US-Notenbank. Zuletzt hatte die robuste US-Konjunktur wieder Spekulationen auf Zinserhöhungen befeuert.

Am Indexende brechen Partners Group (-16,9 Prozent) auf ein neues Mehrjahrestief ein. Der Privatmarkt-Spezialist bestätigte einen Bericht, wonach die Rücknahmen bei einem seiner Private-Equity-Fonds auf 5 Prozent des Nettoanlagewert (NAV) eingeschränkt wurden. Im zweiten Quartal lagen die Rücknahmebegehren für den Fonds mit 9,8 Prozent klar über dieser Schwelle.

Unter den wenigen Gewinnern zeigen sich Geberit (+0,6 Prozent) an der Indexspitze. Nachdem das bisherige Aktienrückkaufprogramm früher beendet wurde, startet der Sanitärtechnikkonzern nahtlos ein Neues, ebenfalls im Volumen von maximal 300 Millionen Franken. Auch die drei recht stabilen Schwergewichte Nestlé (-0,1 Prozent), Novartis (-0,3 Prozent) und Roche (unv.) bewahren den SMI vor gröberen Verlusten.

Bei Tech-Titeln wie Logitech (-2,2 Prozent), VAT (-0,9 Prozent) oder AMS Osram (-0,3 Prozent) kommt es nach den starken Vortagesgewinnen nun zu Gewinnmitnahmen. Dabei läuft in den USA die KI-Rally weiter auf Hochtouren - HP nach einem starken Ausblick oder Marvell Technology legten massiv zu. Die geplante Kapitalaufnahme von 80 Milliarden Dollar über neue Aktien bei der Google-Mutter Alphabet für den KI-Ausbau kam indes nicht gut an.

Die beiden Uhrenkonzerne Richemont (-1,3 Prozent) und Swatch (-1,1 Prozent) geben ebenfalls einen Teil ihrer Vortagesgewinne, die sie den Exportdaten und der Stabilisierung in wichtigen asiatischen Märkten verdankten, wieder ab. Beide Titel hatten zuletzt generell kräftig hinzugewonnen, Swatch erreichten am Vortag sogar ein neues Hoch seit Anfang 2024.

Lonza (-1,9 Prozent) verlieren nach einer Kurszielsenkung durch HSBC, obwohl die Analysten weiter über den aktuellen Kursniveau liegen und auch an der Einstufung «Buy» festhalten.

Die Aktie von DocMorris steigt 3,5 Prozent auf 7,43 Franken. Das ist der höchste Stand seit Mitte August.

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10:45

Die Aktien von Partners Group stehen nun 17 Prozent tiefer. 

Die Agentur Bloomberg berichtete, dass Partners Group wegen des hohen Rücknahmedrucks die Auszahlungen bei einem ihrer Evergreen-Private-Equity-Fonds eingeschränkt hat.

Die Zunahmen bei den Rücknahmeanträgen kommen nach den jüngsten Aussagen des Unternehmens in den Medien nicht unerwartet, schreiben die UBS-Analysten in einem Kommentar. Diese dürften einen breiteren Trend widerspiegeln, der über die USA hinausgehe. Gleichzeitig habe der Fonds in den vergangenen drei Jahren nur verhaltene Erträge gezeigt.

Auch für die Citi-Analysten kommen die vermehrten Rücknahme-Anträge nicht unerwartet. Sie verweisen auf "Spillover"-Effekte und eine gestiegene Unsicherheit nach den Marktturbulenzen um Private-Credit-Anlagen. Zudem habe Partners Group im bisherigen Jahresverlauf eine schwachen Performance gezeigt, was zu einer Revision der Konsensschätzungen nach unten führen könnte.

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10:30

Neue Kursziele für Schweizer Aktien:

Richemont: Citigroup erhöht auf 208 (187) Fr. – Buy

Sulzer: Jefferies erhöht auf 187 (181) Fr. – Buy

Adecco: Barclays senkt auf 27 (29) Fr. – Overweight

Lonza: HSBC senkt auf 590 (700) Fr. – Buy

Varia US: Research Partners senkt auf 25 (27) Fr. – Kaufen

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09:10

Der SMI sinkt 0,1 Prozent. Stützend wirken die Titel von Nestlé (0,7 Prozent plus), Novartis (0,6 Prozent plus) und Roche (0,4 Prozent plus).

Die Unsicherheit bleibt hoch angesichts widersprüchlicher Aussagen im Iran-Krieg. Zudem lieferten sich beide Parteien in der Nacht auf Mittwoch eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe.

«So langsam wollen immer neue Höchstmarken nicht mit dem ungelösten Konflikt zusammenpassen», kommentierte ein Börsianer. Auch schlägt Trump offenbar das nächste Kapitel im Zoll-Streit auf und hat neue Strafzölle gegen rund 60 Handelspartner ins Spiel gebracht, darunter auch gegen die Schweiz.

Das geopolitische Hin und Her zeigt sich auch in den Vorgaben aus Übersee. Während der Dow Jones nach Börsenschluss in Europa noch etwas anzog, gab die Tech-Börse Nasdaq frühe Gewinne eher ab. Die asiatischen Börsen legten indes teils deutlich zu. Kräftig abwärts geht es derweil seit Wochenbeginn für den Bitcoin. Nach fast 74'000 Dollar im Montagshandel sackte die Kryptowährung zeitweise auf unter 6'000 Dollar ab. Somit zeigt sich auch hier die gedämpfte Risikobereitschaft der Anleger. Die Ölpreise haben sich derweil auf einem Niveau knapp unter 100 Dollar eingependelt.

Weiterhin im Blick bleiben Technologietitel wie Logitech (-0,4 Prozent), VAT (-0,1 Prozent) oder AMS Osram (-0,2 Prozent), die allerdings bereits am Vortag kräftig zugelegt hatten. Die KI-Rally an den US-Börsen geht quasi ungebremst weiter. So kletterten am Vorabend HP um rund 20 Prozent nach oben, da das Unternehmen seine Finanzziele dank starker KI-Servernachfrage erhöht hatte. Auch andere Branchenvertreter wie Marvell Technology erklommen neue Höhen. Derweil gaben Alphabet nach, da der Google-Mutterkonzern mit neuen Aktien eine historische Summe von 80 Milliarden Dollar für den KI-Ausbau aufnehmen will.

Händler verweisen bei Partners Group (-12 Prozent) auf Berichte, wonach der Vermögensverwalter die Rücknahme bei einem seiner Fonds eingeschränkt hat.

Geberit (+1,6 Prozent) wiederum startet nach dem frühzeitigen Ende des laufenden Aktienprogramms ein neues. Erneut sollen Aktien im Wert von maximal 300 Millionen Franken zurückgekauft werden.

Für Lonza (-1,3 Prozent) senkt die HSBC das Kursziel auf 590 von 700 Franken, liegt damit aber weiter klar über dem aktuellen Kursniveau und bleibt «Buy».

Am breiten Markt steigen Implenia und Sulzer je 3 Prozent.

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08:10

Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,04 Prozent tiefer geschätzt. 18 von 20 Aktien des Leitindex sind leicht im Minus. Am deutlichsten fallen die Aktien von Partners Group (0,52 Prozent).

Gewinne verzeichnen Geberit (0,66 Prozent nach Ankündigung eines neuen Rückkaufprogrammes) und Roche (0,19 Prozent).

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08:00

Wieder ⁠aufflammende Kampfhandlungen im Nahen Osten lassen die Ölpreiseden dritten Tag in ‌Folge ansteigen. Die Rohöl-Sorte ​Brent aus der Nordsee verteuert sich um 1,2 Prozent auf 97,15 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert ‌1,3 Prozent fester bei 94,93 Dollar.

Nach Angaben der USA hat der Iran Raketen ​auf Kuwait und Bahrain abgefeuert. ​Daraufhin hätten US-Streitkräfte die ​iranische Insel Qeschm in der Strasse von ‌Hormus angegriffen. Die Hoffnung der Anleger auf ein Abkommen sei geschwunden, sagt Chris ​Weston, Analysechef ​beim Broker Pepperstone. «Die ⁠Lage sieht jetzt prekärer aus. ​Das deutet ⁠darauf hin, dass die Parteien mit weniger ‌Spielraum an den Verhandlungstisch zurückkehren.» 

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06:15

Der SMI wird vorbörslich 0,14 Prozent tiefer gestellt. Am Dienstag schloss er unverändert.

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06:00

In Asien setzte sich die KI-Rally weiter fort. Die Aktienindizes in Taiwan und Japan kletterten auf Rekordstände. Die Börsen in Südkorea blieben geschlossen. «Nach den Vorgaben der Wall ‌Street und ⁠weiteren positiven Impulsen gehören Halbleiter- und KI-Werte heute erneut zu den grössten Gewinnern», sagte Maki Sawada ⁠von Nomura Securities. Der Halbleiterausrüster Tokyo Electron und der Prüfgerätehersteller Advantest trieben den Nikkei gemeinsam um fast 840 Punkte nach oben. ‌Die Aktien der beiden Unternehmen legten um 10,3 beziehungsweise 4,1 Prozent ‌zu.

So stieg der japanische Leitindex Nikkei am ​Mittwoch erstmals über die Marke von 68'000 Punkten. Zuletzt notierte er 2,5 Prozent im Plus bei 68'415,45 Punkten. Die Marke von 67'000 Punkten hatte der Index erst zwei Tage zuvor überwunden.

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05:30

Im asiatischen Devisenhandel stand der Dollar kurz davor, die Marke von 160 Yen zu erreichen; er stieg geringfügig auf 159,85 ‌Yen und legte leicht auf 6,7662 Yuan zu. Gegenüber dem Franken notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,7878 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1628 Dollar und zog leicht auf 0,9159 Franken ​an.

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05:00

Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 0,8 Prozent auf 96,74 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,9 Prozent fester bei ‌94,56 Dollar.

Die Ölpreise steigen am Mittwoch damit den dritten Tag in Folge, nachdem der Konflikt im Nahen Osten erneut ​eskaliert war. Das US-Zentralkommando teilte mit, der Iran habe Raketen auf Kuwait und Bahrain abgefeuert. Diese seien jedoch abgefangen worden ‌oder hätten ihr Ziel verfehlt. Daraufhin hätten US-Streitkräfte die iranische Insel Qeschm in der Strasse von Hormus angegriffen.

Die iranischen Revolutionsgarden erklärten ihrerseits, sie hätten das Hauptquartier der Fünften US-Flotte angegriffen. «In der vergangenen Woche sah ​es noch ​nach einer grundsätzlichen Verständigung aus, und die Märkte ⁠setzten fest darauf», sagte Chris Weston, Analysechef beim Broker Pepperstone ​in Melbourne. Nun sei die ⁠Lage jedoch heikler, sagte er weiter. Dies deute darauf hin, dass die Parteien mit geringerem Verhandlungsspielraum an ‌den Verhandlungstisch zurückkehrten.

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01:00

Die US-Börsen haben am Dienstag auf ihrer Rekordjagd nochmals einen Schritt nach oben gemacht. Bei vielen IT- und Chipwerten ging die KI-Rally weiter, doch in der Breite liessen es die Anleger wie schon am Vortag langsamer angehen als noch in der zweiten Mai-Hälfte. In den Gesprächen über eine Friedenslösung im Iran-Krieg hielt die Hängepartie mit ermutigenden, aber auch widersprüchlichen Aussagen der Kriegsparteien an.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,45 Prozent höher bei 51'307,79 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 lag mit einem Anstieg um 0,48 Prozent auf 30'660,60 Punkte in etwa gleichauf mit dem Wall-Street-Index. Der marktbreite S&P 500 verzeichnete mit plus 0,13 Prozent auf 7'609,78 Zähler zwar weniger Tempo, konnte seine Gewinnstrecke aber auf den neunten Tag ausdehnen.

US-Präsident Donald Trump nannte gegenüber dem US-Sender ABC die «nächste Woche» als Zeitraum für eine mögliche Einigung auf ein Rahmenabkommen, das die Öffnung der Strasse von Hormus umfasst. In der Vergangenheit wurde er mit seinen Zeitplänen aber immer wieder von der Realität eingeholt. Aus dem Iran hiess es, seit mehreren Tagen schon fänden keine Gespräche mehr statt. Trump bekräftigte aber umgehend deren Andauern.

HP Enterprise war das nächste IT-Unternehmen, das die Erwartungen mit Zahlen und Ausblick deutlich übertraf und damit ein Kursfeuerwerk in Gang setzte. Die Titel des Server- und Speicherlösungs-Spezialisten beschleunigten ihre Rekordrally mit einem Kurssprung, der anfangs fast 40 Prozent gross war. Aus dem Handel gingen die Aktien dann mit einem gemässigteren Plus von immerhin noch der Hälfte.

Auch bei Marvell Technology nimmt die KI-Fantasie kein Ende: Anders als HP Enterprise bauten die Titel ihr Plus aber auf gut ein Drittel aus. Nvidia-Chef Jensen Huang hatte das Halbleiterunternehmen auf der jährlichen IT- und Computermesse Computex in Taiwan als «nächstes Billionen-Dollar-Unternehmen» bezeichnet. Mit einer Bewertung von aktuell 254 Milliarden Dollar ist das Unternehmen davon allerdings noch weit entfernt.

Gebremst wurde die Nasdaq-Tendenz vom Softwaresektor, in dem nach der jüngsten Erholungsrally Gewinne mitgenommen wurden. Die Aktien von Microsoft , Salesforce und Adobe folgten dieser Tendenz mit relativ deutlichen Abschlägen, die grösser waren als vier Prozent.

Im Software-Sektor fielen Intuit noch mit einem Kursrutsch um fast 9 Prozent auf. Sie bewegen sich neuerdings auf dem tiefsten Stand seit 2020, doch Analystin Gabriela Borges von Goldman Sachs macht den Aktionären mit einer Verkaufsempfehlung wenig Hoffnung auf Besserung. Es werde schwer für das Unternehmen, die langfristigen Ziele und die Markterwartungen zu erreichen.

Die Anleger bei Alphabet mussten einen Kursrückgang von fast vier Prozent verkraften. Der Google-Mutterkonzern will für den Ausbau seiner KI-Rechenzentren mit der Ausgabe neuer Aktien eine historische Summe von 80 Milliarden Dollar einnehmen. Im Vergleich zur Marktkapitalisierung von 4,5 Billionen Dollar erscheint die Summe aber in einem anderen Licht. Alphabet verlor den Rang als zweitwertvollstes Unternehmen der Welt wieder an Apple .

Ausserhalb des Tech-Sektors machten die Titel von Victoria's Secret mit einem Kurssprung um fast die Hälfte Schlagzeilen. Der Dessoushersteller toppte im ersten Quartal deutlich die Erwartungen - und löste damit wohl einen «Short-Squeeze» aus, auf den am Markt verwiesen wurde. Dabei werden Spekulanten, die auf fallende Kurse gesetzt hatten, durch einen plötzlichen Kursanstieg zu Eindeckungen gezwungen.

(cash/Reuters/AWP)

 

Daniel Hügli
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