14:50
Nach dem jüngsten Rekordlauf des Dow Jones Industrial dürften Anleger am Donnerstag erst einmal Luft holen. Zwar sind die Futures auf den Dow vor der Startglocke 0,2 Prozent höher, dies indiziert jedoch einen Startkurs unterhalb des Höchstwertes vom Vortag bei 54'744 Punkten. In den vergangenen beiden Tagen hatte der Dow jeweils Rekorde aufgestellt.
Die Börsen seien zuletzt «heissgelaufen», sagte ein Händler. Der Dow war an fünf Börsentagen in Folge gestiegen und hatte dabei in der Spitze um über 3'000 Punkte oder gut sechs Prozent zugelegt. Damit nehme die Wahrscheinlichkeit für Gewinnmitnahmen zu, auch grössere Rücksetzer wären dem Börsianer zufolge keine Überraschung.
Der technologielastige Nasdaq 100 liegt laut Futures vorbörslich mit 0,6 Prozent im Minus. In der Tech-Branche gab es Enttäuschungen: Sandisk und Western Digital blieben mit ihren Prognosen für den Umsatz im laufenden Quartal hinter den Erwartungen zurück. Beide Unternehmen stellen Geräte und Komponenten zur Datenspeicherung her. Die Sandisk-Aktie brach im vorbörslichen Handel um 11 Prozent ein und die von Western Digital um 15 Prozent.
Die Papiere von Motorola Solutions stiegen dagegen um mehr als sechs Prozent. Der Hersteller sogenannter intelligenter Kameras schraubte die Ziele für Umsatz und Gewinn in diesem Jahr nach oben.
Der Öl- und Gasproduzent ConocoPhillips verdiente im zweiten Quartal dank hoher Energiepreise deutlich mehr als von Analysten im Mittel erwartet. Die Aktie legte vorbörslich um knapp zwei Prozent zu.
Der Kraftwerksbetreiber Constellation Energy hob derweil den Zielkorridor für den bereinigten operativen Gewinn je Aktie in diesem Jahr an. Das brachte dem Aktienkurs ein Plus von fünf Prozent ein.
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14:30
Die Aktien von SoundHound AI schiessen vorbörslich 24 Prozent in die Höhe. Das Sprach-KI-Unternehmen hat die Umsatz- und Gewinnerwartungen für das zweite Quartal deutlich übertroffen und den Umsatzausblick für das Gesamtjahr angehoben.
Der Umsatz stieg um 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 61,9 Millionen Dollar, während das Unternehmen einen bereinigten Verlust von 0,02 Dollar pro Aktie verzeichnete – weit besser als erwartet. SoundHound hob zudem die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2026 auf 230 bis 260 Millionen Dollar an und hob die beschleunigende Nachfrage aus Unternehmen nach Sprach- und agentischer KI hervor. Das Management fügte hinzu, dass der Ausblick nach Abschluss der Übernahme von LivePerson erneut aktualisiert werde, was zusätzliche Wachstumschancen widerspiegelt.
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13:55
Die Aktien von Western Digital stürzen vorbörslich zeitweise rund 16 Prozent ab. Der Speicherhersteller hat mit den Ergebnissen für das vierte Fiskalquartal und dem Ausblick die Erwartungen der Wall Street übertroffen. Nachdem die Titel seit Jahresbeginn um 176 Prozent zugelegt hatten, sind Gewinnmitnahmen nun nicht überraschend.
Der Umsatz sprang um 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 3,75 Milliarden Dollar, während der bereinigte Gewinn pro Aktie von 3,56 Dollar die Schätzungen übertraf. Das Unternehmen gab zudem einen starken Ausblick für das erste Quartal ab und prognostizierte einen Umsatz von 4,0 bis 4,2 Milliarden Dollar sowie einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 3,85 bis 4,15 Dollar – beides über dem Konsens. Zudem werden bereinigte Bruttomargen von 55 bis 56 Prozent erwartet.
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13:30
Die Aktien von AppLovin stürzen in der US-Vorbörse 16 Prozent ab. Das Ad-Tech-Unternehmen hat die Umsatz- und EBITDA-Erwartungen für das zweite Quartal verfehlt.
Der Umsatzausblick für das dritte Quartal lag zwar in etwa im Einklang mit den Schätzungen, enttäuschte aber die Anleger nach der starken Performance im Vorquartal. Für das dritte Quartal prognostizierte AppLovin einen Umsatz von 2,05 bis 2,08 Milliarden Dollar, wobei die Mitte der Spanne in etwa dem Konsens entsprach.
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13:00
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start uneinheitlich:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,3 Prozent im Plus.
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11:50
Der Schweizer Aktienmarkt knüpft am Donnerstag an die jüngste Aufwärtsbewegung an. Während eine Flut von Unternehmenszahlen bei zahlreichen Einzeltiteln für Bewegung sorgt, stützen anhaltende Hoffnungen auf eine Entspannung im Nahostkonflikt für die Stimmung.
Der SMI gewinnt 0,2 Prozent auf 14'579 Punkte, im Tageshoch bei 14'646 war der Leitindex gar nur noch 10 Punkte unter dem alten Jahreshoch von Ende Juli. Damit zeichnet sich der vierte Handelstag in Folge mit Gewinnen ab. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,6 Prozent auf 3209,19 Punkte und der breite SPI um 0,3 Prozent auf 20'529 Punkte.
Mit Swisscom, Swiss Re und Zurich haben gleich drei SMI-Schwergewichte Halbjahreszahlen vorgelegt. Grösster Gewinner unter den Blue Chips ist Swisscom (+3,7 Prozent). Analysten heben insbesondere das besser als erwartet laufende Schweizer Kerngeschäft sowie die rasch voranschreitende Integration von Vodafone Italia hervor.
Swiss Re (+0,3 Prozent) konnten nach überzeugenden Halbjahreszahlen anfängliche Verluste im Verlauf wettmachen. Insgesamt finden die Zahlen in Kommentaren lobende Worte, allerdings wird auch auf den anhaltenden Preisdruck im Rückversicherungsgeschäft verwiesen. Zurich (-2,6 Prozent) bilden trotz guter Resultate das Schlusslicht im SMI. Während Analysten die starke Entwicklung in der Lebensversicherung würdigen, verweisen sie auf die etwas schwächere Entwicklung im Schaden- und Unfallgeschäft.
Bei den grössten SMI-Gewinnern sind auch Partners Group (+1 Prozent) zu finden, die ihre jüngste Kurserholung damit fortsetzen. Der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Konzern hat exklusive Verhandlungen zur Übernahme der französischen Naturkosmetikmarke Aroma-Zone vermeldet.
Auch in der zweiten Reihe sorgen derweil zahlreiche Unternehmenszahlen für Kursbewegungen. Adecco (-4,3 Prozent) geben trotz überzeugender Quartalszahlen nach. Am Markt wird dies auf Gewinnmitnahmen nach der kräftigen Kursrallye der vergangenen Wochen sowie auf den anhaltenden Druck auf die Bruttomarge zurückgeführt.
Oerlikon (-0,8 Prozent) drehten nach einem schwachen Handelsstart ins Plus um anschliessend die Gewinne wieder abzugeben. Galenica (+1 Prozent) gewinnen nach Zahlen ebenfalls hinzu. Die Resultate entsprachen den Erwartungen weitgehend, auch wenn die Profitabilität etwas hinter den Prognosen zurückblieb.
Daneben profitieren Siegfried (+3,2 Prozent), Burckhardt Compression (+4 Prozent) und Clariant (+0,9 Prozent) von Analysten-Hochstufungen. Unter Druck stehen dagegen Technologiewerte: AMS Osram (-4,8 Prozent), VAT (-1,2 Prozent), Comet (-1,6 Prozent) und Inficon (-1,5 Prozent) leiden unter den schwächeren Vorgaben aus Asien und der eingetrübten Stimmung im Halbleitersektor.
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11:20
Das bisherige Rekordhoch von 74,72 Franken werden die Aktien des Generikakonzerns Sandoz heute wohl nicht mehr knacken, aber bei dem aktuellen Tempo dürfte das nur eine Frage der Zeit sein. Und der Nachrichtenfluss spricht letztlich auch dafür: Mit den am Vortag präsentierten Halbjahreszahlen hat Sandoz einen weiteren Schritt in Richtung Reputations-Aufbau gemacht. Und bewiesen, dass die Abspaltung von der Mutter Novartis tatsächlich ein Befreiungsschlag war.
Das haben auch die Investoren entdeckt - immerhin sind die Papiere schon im Vorjahr einer der Top-Favoriten unter den Blue Chips gewesen. Und in nur wenigen Wochen steigt Sandoz dann zusammen mit dem anderen Neuling, Galderma, in den SMI-Olymp auf. Auch das dürfte den Aktien nochmals einen Schub geben, da sie dann noch stärker in den Fokus der professionellen Investoren rücken. Bei so viel Potenzial ist ein Kurssprung um knapp 10 Prozent an zwei Tagen dann durchaus nachvollziehbar.
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11:00
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,4 Prozent im Plus bei 20'555 Zählern. Die Sektoren Technologie (+2 Prozent), nicht-zyklischer Konsum (+0,9 Prozent) und Gesundheit (+0,7 Prozent) liegen vorn. Industrie (-0,4 Prozent) und Finanztitel (-0,3 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 117 im Gewinn, 54 im Verlust und 31 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:30
Gibt die Commerzbank nun endlich den Widerstand auf? Das Finanzinstitut hat nach besser als erwarteten Quartalsergebnissen am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie mit UniCredit Gespräche über eine mögliche Übernahme aufgenommen hat. Eine gemeinsame Herangehensweise der beiden Banken könne Werte schaffen, hiess es.
Der zweijährige Kampf um die Kontrolle über die zweitgrösste deutsche Bank durch das italienische Pendant hat in den letzten Wochen eine dramatische Wendung genommen. Die UniCredit näherte sich der Kontrolle an, nachdem Commerzbank-Vertreter signalisiert hatten, dass die Gespräche bald wieder aufgenommen würden – im Zuge des feindlichen Übernahmeangebots der UniCredit im Wert von 45 Milliarden Euro.
«Wir haben Gespräche darüber aufgenommen, was im echten Interesse sowohl der UniCredit als auch der Commerzbank liegt, da wir beide entschlossen sind, Werte für unsere Aktionäre, Kunden und Mitarbeitenden zu schaffen», sagte Commerzbank-CEO Bettina Orlopp gegenüber Analysten.
«Ich bin optimistisch, dass wir Schritt für Schritt gemeinsamen Boden bei der Governance und auch beim Geschäftsmodell finden können.»
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10:00
Der Schweizer Aktienmarkt knüpft am Donnerstag an die jüngste Aufwärtsbewegung an und notiert nur noch knapp unter dem Höchststand. Der Leitindex SMI gewinnt 0,61 Prozent auf 14'639,75 Punkte. Nach vier Gewinntagen in Folge fehlen damit nur noch rund 20 Punkte zum Rekordhoch der vergangenen Woche bei 14'656 Zählern.
Mit Swisscom, Swiss Re und Zurich haben gleich drei SMI-Unternehmen ihre Halbjahreszahlen vorgelegt. Zu den grössten Gewinnern zählen Swisscom (+5 Prozent), die sich von der jüngsten Kursschwäche erholen. Für Auftrieb sorgen zudem die Schwergewichte Nestlé (+1,3 Prozent), Novartis (+1,1 Prozent) und Roche (+1 Prozent).
Entgegen den vorbörslichen Indikationen gehören Zurich (-2,1 Prozent) zu den grössten Verlierern im Leitindex. Auch Swiss Re (-0,2 Prozent) geben nach. Zwar steigerte der Rückversicherer den Gewinn deutlich, Analysten verweisen jedoch auf den anhaltenden Preisrückgang im Rückversicherungsgeschäft bei den Vertragserneuerungen im Juni und Juli.
In der zweiten Reihe geraten Adecco (-2,8 Prozent) trotz solider Halbjahreszahlen unter Druck. Zeitweise verloren die Titel des Arbeitsvermittlers knapp 8 Prozent. Oerlikon (+1,2 Prozent) kann sich nach anfänglichen Verlusten schnell erholen. Der Industriekonzern hat die Erwartungen übertroffen und die Jahresprognose angehoben.
Ebenfalls gefragt sind Burckhardt (+2,4 Prozent) sowie Clariant (+1,8 Prozent), die von einer Analysten-Hochstufungen profitieren. Bei Siegfried (+6,4 Prozent) sorgt ebenfalls eine Hochstufung durch Stifel für kräftigen Rückenwind.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Belimo: Research Partners erhöht auf 977 (931) Fr. – Halten
Burckhardt: Kepler Cheuvreux erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 570 (505) Fr.
Clariant: Julius Bär erhöht auf 10 (8) Fr. – Hold
Glencore: Goldman Sachs senkt auf 6,70 (6,80) GBP – Buy
R&S: Kepler Cheuvreux senkt auf 20 (22) Fr. – Hold
R&S: Octavian senkt auf 28,40 (31,90) Fr. – Buy
Sandoz: Goldman Sachs erhöht auf 80 (78) Fr. – Buy
Siegfried: Stifel erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 90 (75) Fr.
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09:08
Der Schweizer Aktienmarkt startet am Donnerstag erneut freundlich in den Handel. Für den SMI geht es kurz nach Handelsstart um 0,5 Prozent auf 14'620 Punkte hoch. Nach drei Gewinntagen in Folge rückt damit das Rekordhoch der vergangenen Woche bei 14'656 Zählern wieder näher.
Den stärksten vorbörslichen Anstieg verzeichnen Burckhardt (+3,2 Prozent), nachdem Kepler Cheuvreux die Aktie auf «Buy» hochgestuft hat.
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär nahezu unverändert mit 0,01 Prozent im Minus auf 14'550 Punkten indiziert. 19 der 20 SMI-Titel legen zu. Die Titel von Zurich (+1,4 Prozent) und Swisscom (+1,5 Prozent) dürften nach der Zahlenpublikation steigen. Am Tabellenende finden sich vorläufig Swiss Re (-1,1 Prozent) ebenfalls nach Vorlage der Ergebnisse des ersten Halbjahres 2026 wider.
Der breite Markt notiert ebenfalls unverändert – +0,01 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von Adecco (+2,4 Prozent), ams Osram (-1 Prozent), Burckhardt Compression (+3,7 Prozent), Comet (-1,1 Prozent), Clariant (+1,4 Prozent), Galenica (+0,4 Prozent), Oerlikon (+1,9 Prozent) und Siegfried (+2,4 Prozent) prognostiziert. Auch hier bewegen Ergebnisse - und Analystenumstufungen.
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07:30
Die südkoreanischen Aktien fielen am Donnerstag um mehr als 3 Prozent, nachdem sie in den zwei vorangehenden Sitzungen zugelegt hatten. Schwergewichtige Chiphersteller wie Samsung Electronics und SK Hynix folgten den US-Technologieaktien nach unten.
So verlor Samsung Electronics 2,4 Prozent, während der Branchenkollege SK Hynix fast 7 Prozent einbüsste. Der Batteriehersteller LG Energy Solution rutschte um 0,2 Prozent ab. Reuters berichtete am Mittwoch, dass Samsung Electronics und SK Hynix Fertigungsausrüstung des chinesischen Unternehmens Advanced Micro-Fabrication Equipment (AMEC) evaluieren, um sie möglicherweise in ihren Fabriken in China einzusetzen. Damit sichern sie sich gegen das Risiko strengerer US-Exportkontrollen ab.
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06:55
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil unverändert mit 0,00 Prozent bei 14’551 Punkten
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank nahezu unverändert mit 0,01 Prozent im Plus bei 14'558 Punkten.
Die US-Vorgaben für den heutigen Handelstag sind verhalten. Der breite Dow Jones hat gestern nach europäischem Handelsschluss seinen Rekordlauf etwas gebremst, während die techlastige Nasdaq ihre Verluste ausweitete. In Asien weisen die wichtigsten Börsenplätze überwiegend Kursverluste auf. Die Anleger hoffen nun auf weitere Signale aus dem Nahen Osten.
Bei Zurich liegt der Fokus der Anleger unter anderem auf der Beazley-Integration. Bei Swiss Re dürften sich die vergleichsweise geringen Grossschäden aus Naturkatastrophen positiv ausgewirkt haben. Und bei Swisscom stellt sich die Frage, inwieweit der halbstaatliche Konzern von den Synergien aus der Zusammenlegung von Fastweb und Vodafone profitiert hat.
Konjunkturseitig kommen am Nachmittag noch US-Daten wie der ISM-Index und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Danach richten sich die Blicke der Investoren bereits auf den Juli-Arbeitsmarktbericht vom Freitag. Dieser wird von der US-Notenbank neben den Inflationsdaten als Gradmesser für die Ausrichtung der Geldpolitik herangezogen.
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05:40
Gewinnmitnahmen im Technologiesektor haben die asiatischen Börsen am Donnerstag belastet. Die jüngste KI-getriebene Rally geriet damit ins Stocken, nachdem die Quartalszahlen einiger US-Technologiefirmen die hohen Erwartungen der Anleger nicht erfüllen konnten. Der japanische Nikkei-Index verlor 1,57 Prozent. In Südkorea fiel der Kospi um 3,64 Prozent. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gab um 0,69 Prozent nach. Händler verwiesen auf eine schwächere Sitzung an der Wall Street, wo die Aktien von SpaceX und AMD nachgaben.
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04:14
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03:30
Die Ölpreise zogen leicht an. Händler verwiesen auf die Aussichten auf ein Abkommen im Iran-Konflikt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 79,87 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 0,4 Prozent fester bei 75,54 Dollar. Der Goldpreis stieg um 1,06 Prozent auf 4290,26 Dollar je Feinunze.
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02:00
Die am Vortag begonnene Rekordjagd der US-Indizes Dow Jones Industrial und S&P 500 ist am Mittwoch in die nächste Runde gegangen. Allerdings liess der Schwung im Handelsverlauf teils deutlich nach. Weiterhin stützte die Hoffnung auf eine Lösung im Iran-Krieg die Kurse. Die Vereinigten Staaten, der Iran und der Oman stehen dem US-Portal «Axios» zufolge kurz vor einer Übergangslösung zur Öffnung der für die Handelsschifffahrt wichtigen Strasse von Hormus.
Der Dow stieg am Ende um 0,49 Prozent auf 54.349,12 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es hingegen um 0,17 auf 7.723,55 Zähler nach unten. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel um 0,83 Prozent auf 29.487,79 Punkte.
Der Entertainmentkonzern Walt Disney hatte im abgelaufenen Quartal von einem guten Geschäft seiner Freizeitsparte sowie vom Videostreaming profitiert. Dies goutierten die Anleger mit einem Plus in Höhe 3,7 Prozent.
Mit Blick auf den Technologie-Sektor ragte der Kursrutsch bei den Aktien von SpaceX in Höhe von 13,6 Prozent negativ heraus. Dies bedeutete den letzten Platz im Nasdaq 100. Tech-Milliardär Elon Musk hatte für seine Weltraum- und KI-Firma mit einer erneut wagemutigen Aussage die Marke von einer Billion US-Dollar Jahresumsatz in Aussicht gestellt. Auch bekräftigte er Pläne, Rechenzentren in die Umlaufbahn zu bringen und grossen Telekommunikations-Anbietern über den Satelliten-Internetdienst Starlink Konkurrenz zu machen. Doch diesmal kauften die Investoren Musk die grossen Versprechen nicht ab.
Papiere von AMD verloren sieben Prozent, weil der Chip-Hersteller hochgesteckte Erwartungen nicht erfüllen konnte. Analysten hatten sich noch optimistischere Aussagen mit Blick auf die Aussichten rund um Künstliche Intelligenz erhofft. Der Experte Ingo Wermann von der DZ Bank wies zudem darauf hin, dass Musk künftig nur noch auf Prozessoren des Wettbewerbers Nvidia setzten wolle.
Am Dow-Ende büssten die A-Aktien der Google-Mutter Alphabet vier Prozent ein. Der Suchmaschinenbetreiber Google verliert im Zuge einer tiefgreifenden Umstrukturierung einige seiner prominentesten KI-Experten. Dies lässt gerade jetzt, da sich der Wettbewerb verschärft, Zweifel an der technologischen Führerschaft in einem entscheidenden Wachstumsbereich aufkommen.
Die Anteilscheine von Booking Holdings gewannen fast sieben Prozent. Die Anleger reagierten positiv auf die Buchungslage bei dem Online-Reiseportal.
An der Nasdaq-100-Spitze schnellten die Anteilscheine von Shopify um 17 Prozent in die Höhe. Das E-Commerce-Unternehmen hatte mit seinem Umsatz im dritten Geschäftsquartal positiv überrascht. Dies bestärkte die Annahme, dass das Unternehmen nur in begrenztem Umfang von der Verdrängung durch Künstliche Intelligenz betroffen sein dürfte.
Aus dem Pharmabereich hob sich Eli Lilly mit einem Anstieg um fast fünf Prozent positiv vom europäischen Konkurrenten Novo Nordisk ab, bei dem Anleger enttäuscht auf eine erhöhte Prognose reagiert hatten. Bei den Amerikanern war die Reaktion auf ein erneut angehobenes Umsatzziel wegen Gewichtssenkern deutlich besser.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

