14:30
Die Aktien von Bloom Energy schossen vorbörslich 11 Prozent in die Höhe. Der Brennstoffzellenhersteller hat im zweiten Quartal ein Rekordergebnis geliefert und sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen übertroffen sowie den Ausblick für das Gesamtjahr deutlich angehoben.
Der Umsatz stieg um 166 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf einen Rekordwert von 1,07 Milliarden Dollar und lag über den Schätzungen, während der bereinigte Gewinn pro Aktie von 0,78 Dollar die Erwartungen der Wall Street nahezu verdoppelte. Bloom hob zudem die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 an und erwartet nun einen Umsatz von 3,9 bis 4,2 Milliarden Dollar sowie einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 2,55 bis 2,85 Dollar – beides deutlich über dem Konsens. Treiber sind die beschleunigende Nachfrage aus KI-Rechenzentren und von Hyperscale-Kunden, die das starke Wachstum und die Rentabilität weiter befeuern.
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14:05
Die Aktien von Avis Budget stürzen vorbörslich zeitweise 13 Prozent ab, nachdem das Autovermietungsunternehmen die Umsatz- und Gewinnerwartungen für das zweite Quartal verfehlt hatte. Die Rentabilität hatte sich indes deutlich verbessert und die Flottenauslastung erreichte einen Rekordwert.
Der Umsatz ging um 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 3 Milliarden Dollar zurück, während der Gewinn pro Aktie von 0,98 Dollar die Schätzungen verfehlte. Dies überschattete die Rekord-Flottenauslastung von 72,6 Prozent, niedrigere Flottenkosten und Fortschritte bei der Partnerschaft für autonome Fahrzeuge mit Waymo. Die Anleger blieben zudem zurückhaltend angesichts anhaltender Gegenwinde bei der Reisenachfrage und der Auswirkungen von Ride-Sharing auf Vermietungsbuchungen.
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13:30
Die Aktien von Ford legen in der US-Vorbörse über 6,4 Prozent zu. Der Autobauer hatte im zweiten Quartal den Umsatz und den bereinigten Gewinn pro Aktie übertroffen und den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Dies obwohl Ford einen Nettoverlust aufgrund von einmaligen Belastungen im Bereich Elektrofahrzeuge (EV) und bei einem Joint Venture verzeichnete.
Der Umsatz ging um 4 Prozent auf 48,3 Milliarden Dollar zurück, lag aber über den Erwartungen, während der bereinigte Gewinn pro Aktie von 0,37 Dollar die Schätzungen übertraf. Ford hob zudem die Prognose für das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) für das Geschäftsjahr 2026 auf 10 bis 11 Milliarden Dollar und den Ausblick für den bereinigten Free Cashflow auf 6 bis 7 Milliarden Dollar an. Zugleich verbesserte sich die Gewinnerwartung für Ford Blue und Ford Pro, während die erwarteten Verluste im EV-Geschäft Model e eingedämmt werden konnten.
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13:08
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start unverändert:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,2 Prozent im Minus.
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11:42
Der Schweizer Aktienmarkt macht am Mittwoch nach seinem neuen Rekord zunächst einen Rücksetzer. Neuerliche Angriffe im Iran sowie der anhaltende Ausverkauf im Chipsektor hinterlassen doch einige Spuren. Der Leitindex SMI liegt aktuell 0,3 Prozent im Verlust bei 14'528 Punkten. Im frühen Handel wurde noch eine neue Bestmarke bei 14'656 Punkten markiert. Mittlerweile sind die Verlierer in der Überzahl. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte notiert unverändert bei 3126,4 Punkten und der SPI gibt ebenfalls auf 20'344 Zähler rund 0,3 Prozent ab.
Unangefochtener Spitzenreiter sind die Titel der UBS (+2,6 Prozent) nach Zahlen. Die Grossbank hat mit ihrem Ergebnis für das zweite Quartal die Schätzungen der Analysten einmal mehr übertroffen. Zudem kommt das neue Aktienrückkaufprogramm offenbar gut an. Insgesamt liefere der Bankensektor derzeit überwiegend überzeugende Resultate, hiess es von Börsianern.
Hingegen übernehmen Logitech (-5,8 Prozent) klar die rote Laterne im Leitindex. Während die eigentlichen Quartalszahlen auch dank Zoll-Rückerstattungen stark ausfielen, schürt ein Zulieferer-Problem Unsicherheit und lastet entsprechend auf der Stimmung.
Die Titel der Uhrenkonzerne Richemont (-1,6 Prozent) und Swatch (+4 Prozent) entwickelten sich derweil gegenläufig. Während bei Richemont nach Zahlen der Konkurrenten Kering und Hermes offenbar Gewinnmitnahmen einsetzten, wurden Swatch von einer doppelten Hochstufung durch Kepler Cheuvreux angetrieben.
Auch in der zweiten Reihe waren einige Ergebnisse zu verdauen. Besonders kräftig ging es für Autoneum (+14,6 Prozent) nach oben. Der Autozulieferer hat im ersten Halbjahr insbesondere mit einer höheren operativen Leistung als erwartet überrascht. Ausserdem wurde die Prognose erhöht. Die Aktien von Ascom (+0,6 Prozent) gaben ihre frühen Gewinne fast komplett ab. Dabei hat das Unternehmen die Erwartungen zumeist übertroffen.
Bei Kuros (+17 Prozent) sorgt ein positiver Analystenkommentar für Schub. Die UBS hat die Titel mit «Buy» aufgenommen und erwartet eine Fortsetzung des starken Wachstumskurses beim Biotechunternehmen. Für Swissquote (+7 Prozent) bricht Goldman Sachs eine Lanze und erhöht die Einstufung nach dem jüngsten Kurseinbruch auf «Buy» von «Neutral».
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11:20
Die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten am Mittwoch einen deutlichen Rückgang, während die Gewinne in Europa und den USA zu bescheiden ausfielen, um die Anleger zu beruhigen, die durch den heftigen Verkaufsdruck in Asien verunsichert waren. Dort hat die Unsicherheit über die Bewertungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) die Nerven strapaziert.
Da die Stimmung gegenüber KI-nahen Chipherstellern angesichts wachsender Befürchtungen über den Wettbewerb aus China stark ins Negative gekippt ist, warten die Anleger nun auf die Quartalszahlen der Technologiekonzerne Microsoft und Meta. Diese müssen eine hohe Hürde nehmen, wenn sie am heutigen Mittwoch nach Börsenschluss ihre Ergebnisse präsentieren.
Die Erwartungen sind derart hochgeschraubt, dass selbst eine Versechsfachung des Quartalsgewinns von SK Hynix nicht ausreichte, was zu einem Kursrückgang von 9,61 Prozent führte.
«Der Verkaufsdruck bei Chipaktien scheint übertrieben, aber Volatilität ist zu erwarten, sobald der Markt Gründe findet, die Nachhaltigkeit des KI-Zyklus in Frage zu stellen», sagte Jake Seltz, Portfoliomanager des Empiric LT Equity Teams bei Allspring Global Investments.
«Die Erwartungen waren so hoch, dass gute Zahlen nicht immer ausgereicht haben.»
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11:00
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,08 Prozent im Plus bei 20'417 Zählern. Die Sektoren Finanzwerte (+0,8 Prozent), Grundstoffe (+0,4 Prozent) und nicht-zyklischer Konsum (+0,4 Prozent) liegen vorn. Technologie (-1,3 Prozent), Immobilienwerte (-0,6 Prozent) und Industrie (-0,1 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 67 im Gewinn, 102 im Verlust und 33 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:25
Die Kering-Aktien steigen am Mittwoch um elf Prozent und steuern damit auf den besten Handelstag seit Mitte Februar zu. Auslöser waren die Quartalsumsätze der Flaggschiffmarke Gucci des Luxuskonzerns, die dank starker US-Nachfrage nach den neuen Handtaschen die Markterwartungen übertroffen haben.
Die am Dienstag veröffentlichten Zahlen von Kering liessen die Anleger hoffen, dass die von CEO Luca de Meo eingeleitete Wende, die auch eine Schuldenreduktion umfasst, erste Früchte trägt.
«Die besser als befürchteten Umsätze bei Gucci sowie der starke Fokus auf Kostenkontrolle werden am heutigen Tag wohl positiv aufgenommen», schrieben Analysten von J.P. Morgan in einer Notiz an Kunden.
Die Gucci-Umsätze im zweiten Quartal beliefen sich auf 1,4 Milliarden Euro, was einem organischen Rückgang von zwei Prozent entspricht. Damit übertrafen sie den Konsens der Analysten, der laut Visible Alpha einen Rückgang von vier Prozent erwartet hatte. Obwohl dies den zwölften Umsatzrückgang in Folge bedeutet, stellte das Ergebnis eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Rückgang von acht Prozent im letzten Quartal dar.
Insgesamt stiegen die Umsätze von Kering im Quartal bereinigt um Währungseffekte um zwei Prozent und lagen damit knapp über den Analystenerwartungen von 1,7 Prozent.
Gucci werde im zweiten Halbjahr eine deutlich positive Wende brauchen, um das Ziel einer Rückkehr zum Umsatzwachstum im Gesamtjahr zu erreichen, schrieben Analysten von RBC in einer Notiz.
«Wir erwarten eine leichte Anhebung der Konsensschätzungen», fügten sie hinzu. Dies spiegele den Überschuss im ersten Halbjahr sowie ein «zunehmendes Vertrauen, dass Kering seine Ziele erreichen kann – was derzeit noch nicht vollständig eingepreist ist».
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09:55
Der SMI ist kaum zu stoppen dieser Tage: Am Mittwoch eilt das Börsenbarometer im frühen Handel von einer Rekordmarke zur nächsten. Die neue Bestmarke lautet jetzt 14'656 Punkte. Der Leitindex SMI liegt aktuell um 0,25 Prozent auf 14'608 Punkte vorne, wobei neun der 20 Titel zulegen. Der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte avanciert im frühen Handel um 0,1 Prozent auf 3130,2 und der SPI um 0,2 Prozent auf 20'443 Zähler.
Dabei gilt es am Morgen, eine Vielzahl an Nachrichten und Daten zu verarbeiten - allen voran die Quartalszahlen der beiden Bluechips UBS und Logitech. Mit einem Plus von 2,5 Prozent führen UBS-Aktien die Gewinnerliste nach Zahlen an. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit im Zuge der Diskussion über schärfere Kapitalanforderungen ist die Grossbank mit ihrem Zeitplan für weitere Aktienrückkäufe allerdings zurückhaltend.
Das deutliche Minus beim Computerzubehörhersteller Logitech (-7,3 Prozent) führen Marktteilnehmer auf Probleme bei einem seiner Halbleiter-Zulieferer zurück. Denn an sich hat der Konzern einen starken Jahresstart hingelegt.
In den hinteren Reihen springen Autoneum (+8,6 Prozent) nach Zahlen an. Auch Landis+Gyr (+5 Prozent) sind nach Zahlen gesucht. Bei Kuros (+12 Prozent) und Swissquote (+5,6 Prozent) sorgen Analystenkommentare ebenso für Aufwind wie bei Swatch (+5,9 Prozent).
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09:30
Die Restrukturierungsmassnahmen von Porsche haben es dem Luxusautohersteller ermöglicht, die Prognose für 2026 trotz zahlreicher Herausforderungen zu bestätigen, wie das Unternehmen am Mittwoch nach der Veröffentlichung der Halbjahresergebnisse mitteilte. Die Aktien notieren rund 1,3 Prozent höher bei 29,75 Euro.
CEO Michael Leiters betonte, das Unternehmen – mehrheitlich im Besitz von Volkswagen – habe seit seinem Amtsantritt zu Jahresbeginn intensiv an der Strategie gearbeitet. Gleichzeitig warnte er, dass noch viel Arbeit zu leisten sei.
Ein neues Paket an Stellenabbau soll die Gesamtzahl auf etwa 9000 Stellen oder 20 Prozent der Belegschaft erhöhen. Dies wird die Ergebnisse im zweiten Halbjahr voraussichtlich mit zwischen 300 Millionen Euro und 400 Millionen Euro belasten, wie Finanzchef Jochen Breckner erklärte. Auch im nächsten Jahr sei mit einer ähnlichen Belastung zu rechnen.
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09:09
Hierzulande hat am Morgen die UBS (+3,4 Prozent) mit den Zahlen zum zweiten Quartal die Markterwartungen übertroffen. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit im Zuge der Diskussion über schärfere Kapitalanforderungen ist die Grossbank mit ihrem Zeitplan für weitere Aktienrückkäufe allerdings zurückhaltend.
Das deutliche Minus beim Computerzubehörhersteller Logitech (-7,9 Prozent) führen Marktteilnehmer auf Probleme bei einem seiner Halbleiter-Zulieferer zurück. Denn an sich hat der Konzern einen starken Jahresstart hingelegt.
In den hinteren Reihen sind Autoneum (vorbörslich +3,6 Prozent) und Landis+Gyr (vorbörslich +1,1 Prozent) nach Zahlen gesucht. Bei Swissquote (+7,5 Prozent) stützt eine neu ausgesprochene Kaufempfehlung durch Goldman Sachs.
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08:25
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Adecco: CFRA erhöht auf 25 (17) Fr. – Hold
Galderma: Julius Bär erhöht auf 180 (160) Fr. – Hold
Landis+Gyr: JPMorgan erhöht auf 57,50 (55) Fr. – Neutral
Roche: Julius Bär erhöht auf 350 (340) Fr. – Hold
SIG: Goldman Sachs erhöht auf 18 (16) Fr. – Buy
SIG: Octavian erhöht auf 17,80 (15) Fr. – Buy
Sika: Berenberg erhöht auf 233 (226) Fr. – Buy
Sika: Goldman Sachs erhöht auf 220 (210) Fr. – Buy
Sika: Royal Bank of Canada erhöht auf 178 (167) Fr. - Sector Perform
Swatch: Kepler Cheuvreux erhöht auf Buy (Reduce) - Ziel 225 (180) Fr
Swissquote: Goldman Sachs erhöht auf Buy (Neutral) - Ziel 50 (48) Fr.
VAT: Royal Bank of Canada erhöht auf 650 (620) Fr. - Sector Perform
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,01 Prozent tiefer auf 14'570 Punkten indiziert. Bis auf Logitech (-5,9 Prozent) werden alle SMI-Titel im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Sika (+1,6 Prozent), Richemont (+1,1 Prozent) und der UBS (+1,1 Prozent) werden höher gestellt.
Der breite Markt dürfte dagegen fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,2 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Autoneum (+3,6 Prozent), Swissquote (+4,1 Prozent), Swatch (+2,6 Prozent) und SFS (+1,1 Prozent) prognostiziert. Die Ergebnisse von Autoneum überzeugten, bei Swissquote und Swatch sorgen Hochstufungen für Rückenwind.
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07:30
Der Chemiekonzern BASF legt ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu einer Milliarde Euro auf. Der Erwerb der Papiere solle im August beginnen und bis Ende April 2027 abgeschlossen werden, teilte das Ludwigshafener Unternehmen am Mittwoch mit. Zudem will der Konzern seine Nettoverschuldung deutlich reduzieren und dafür im dritten Quartal Anleihen und Darlehen im Volumen von 1,6 Milliarden Euro vorzeitig zurückzahlen.
Das neue Rückkaufprogramm ist Teil eines im September 2024 angekündigten Plans, bis Ende 2028 eigene Aktien für insgesamt vier Milliarden Euro zu erwerben. BASF hatte zwischen November 2025 und Juni 2026 Papiere im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro zurückgekauft. Insgesamt will der Konzern in den Jahren 2025 bis 2028 durch Dividenden und Aktienrückkäufe mindestens zwölf Milliarden Euro an seine Aktionäre ausschütten.
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07:02
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,1 Prozent tiefer bei 14'556 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,1 Prozent tiefer bei 14'556 Punkten.
Der Mittwoch steht ganz im Zeichen der US-Notenbank Fed und der Geldpolitik in der grössten Volkswirtschaft der Welt. Experten gehen zwar zumeist davon aus, dass das Fed die Zinsen nicht antasten wird, hoffen aber Signale vom neuen Notenbankchef Kevin Warsh, wie er den erhöhten Energiepreisen und dem anhaltenden Inflationsdruck begegnen will. Allerdings lehnt Warsh grundsätzlich eine vorbestimmte Geldpolitik ab.
Derweil nimmt die Berichtssaison der Firmen im In- wie im Ausland ihren Lauf. Hierzulande rückt die Grossbank UBS mit Zahlen zum zweiten Quartal in den Fokus, während der Computerzubehörhersteller Logitech bereits am Vorabend nach US-Börsenschluss mit klar über den Erwartungen liegenden Angaben zum ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 überzeugt hat. Das auf Spitalkommunikation spezialisierte Technologieunternehmen Ascom und der Autozulieferer Autoneum runden den Tag ab.
Auf der internationalen Bühne werden nach Handelsende in den USA mit Spannung die Geschäftsdaten von den Techgiganten Meta und Microsoft erwartet. Sie sollen Aufschluss darüber geben, ob die Anleger in der Vergangenheit die Latte für die Branche zu hoch gelegt haben. Am Donnerstagabend folgen auch noch Amazon und Apple mit Zahlen. Am Dienstagabend hat die US-Techbörse Nasdaq nachgegeben, während der Leitindex Dow Jones mit anhaltenden Hoffnungen zum Nahost-Konflikt zulegte.
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05:30
Eine Mischung aus Sorgen über hohe Bewertungen im Technologiesektor und steigenden Ölpreisen hat die Talfahrt an den asiatischen Börsen am Mittwoch beschleunigt. Die Ölpreise zogen nach neuen Angriffen im Nahen Osten im Konflikt zwischen den USA und dem Iran deutlich an. Dies schürte bei Anlegern die Furcht vor Lieferengpässen und neuerlichen Inflationsdruck. Im Zentrum der Verkäufe an den Aktienmärkten standen erneut Technologiewerte. Anleger zeigten sich vor den im Tagesverlauf erwarteten Quartalszahlen der US-Konzerne Microsoft und Meta sowie der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed zurückhaltend. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor ein Prozent. In Tokio gab der Nikkei-Index ebenfalls ein Prozent nach. Besonders stark unter Druck geriet die Börse in Südkorea, wo der Kospi-Index um fünf Prozent einbrach.
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04:14
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01:15
Der Dow kam letztlich mit 52'747,32 Punkten auf ein Plus von 1,03 Prozent. Der breit aufgestellte S&P 500 gewann 0,21 Prozent auf 7428,78 Zähler. Der Nasdaq 100 sackte allerdings nochmals ab, auch wenn er sein zwei Prozent hohes Spitzenminus auf 0,98 Prozent mehr als halbieren konnte. Mit dem Schlussstand von 27'763,14 Punkten vollendete der technologielastige Leitindex seinen fünften Handelstag im Minus.
Der Rückfall des Nasdaq 100 seit dem Rekordhoch ist mittlerweile auf gut zehn Prozent angewachsen. Börsianer sprechen bei diesem Umfang für gewöhnlich von einer Korrektur. Bedenken, dass sich immense Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) letztlich nicht rechnen und die Bewertungen zwischenzeitlich ausgeufert waren, paaren sich neuerdings auch noch mit Sorgen um Konkurrenz aus China.
Unter den Speicherherstellern ging es vor allem bei Sandisk nochmals um mehr als 14 Prozent bergab. Der Kurs des Unternehmens, dessen Kurs sich 2026 in der Spitze fast verzehnfacht hatte, hat sich jetzt binnen eines Monats wieder fast halbiert. Bei den Chipkonzernen Marvell Technology und Micron war das Minus am Dienstag zeitweise auch prozentual zweistellig.
Positiv von sich reden machen im Technologiesektor neuerdings eher Software-Aktien mit einer breiten Erholung, die sich am Dienstag bei Werten wie Microsoft und Salesforce fortsetzte. Unter den «Magnificent 7» waren aber die Aktien des Google-Mutterkonzerns Alphabet der Tagessieger.
Für Aufmerksamkeit sorgte noch Apple mit einem Börsenwert, der erstmals die Schwelle von fünf Billionen US-Dollar erreichte. Zuvor war dies nur Nvidia gelungen, doch der Wert des Chipriesen ist schon einige Zeit wieder darunter gefallen und hat den Status als wertvollstes Unternehmen wieder an den iPhone-Hersteller abgegeben.
Unter den Dow-Werten profitierten Aktien von Sherwin Williams , Coca-Cola und Boeing mit Anstiegen zwischen 4,8 und 8,3 Prozent sehr deutlich von ihren Zahlenvorlagen. In den kommenden Tagen rückt der Fokus der Berichtssaison dann wieder stärker auf den Technologiesektor mit den Schwergewichten Microsoft , Meta , Amazon und Apple .
Mit 1,2 Prozent waren im Dow die Aktien von Chevron einer der sehr wenigen Verlierer. Sie litten gemeinsam mit ExxonMobil unter dem weiter sinkenden Ölpreis. Am Markt herrscht weiter Hoffnung, dass die USA und der Iran wieder über eine Lösung des Kriegs sprechen könnten. «Wir sind in sehr tiefgehenden Verhandlungen mit dem Iran», sagte US-Präsident Donald Trump der Website «Axios».
Bei UPS führte es nicht zu einem Kursgewinn, dass der Logistiker seine Prognosen erhöhte. Die Aktien sackten um 6,6 Prozent ab. Die Fokussierung auf margenstärkere Sendungen hat eine Kehrseite, denn das Unternehmen warnte nach dem Rückfahren der Geschäftsbeziehung mit Amazon vor einem geringeren Liefervolumen. Anleger zeigten sich mit Blick auf die zweite Jahreshälfte verunsichert.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

