14:00

Der SMI büsst am frühen Nachmittag 0,3 Prozent ein, der SPI etwas mehr mit 0,4 Prozent.

Die UBS hat derweil die Führung am Leitindex übernommen mit über 1 Prozent Gewinn, gefolgt von ABB, Kühne+Nagel und Nestlé, die alle im Plus notieren. Alcon bildet mit –2 Prozent das Schlusslicht.

Am breiten Markt legen Gam 7 Prozent zu, während SoftwareOne um etwa denselben Prozentsatz absackt.

+++

+++

13:30

Nach anfänglichen Kursgewinnen dreht die Aktie von JPMorgan vor US-Börsenstart ins Minus ‌und ⁠büsst gut zwei Prozent ein. Der grösste US-Kreditgeber erzielte dank des Booms beim Investmentbanking und grosser ⁠Börsengänge im abgelaufenen Quartal einen Gewinn von 21,2 Milliarden Dollar, nach 14,99 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Pro Aktie ‌zog der Gewinn auf 7,70 von zuvor 5,24 Dollar an. JPMorgan ‌behielt laut Dealogic-Daten den Spitzenplatz in den globalen Investmentbanking-Ranglisten ​und erzielte den höchsten Investmentbanking-Umsatz der Branche. Zugleich schraubte die Bank ihre Prognose für die bereinigten Ausgaben im laufenden Jahr auf 107,5 Milliarden Dollar nach oben. Dies sei jedoch vom Marktumfeld abhängig.

+++

13:00

Der Dow Jones verliert vorbörslich 0,25 Prozent, der S&P 500 0,05 Prozent. Derweil dürfte der Nasdaq 0,5 Prozent zulegen.

Im Tagesverlauf legen fünf grosse US-Geldhäuser ihre Zahlen für das zweite Quartal vor und geben damit den Startschuss für die US-Bilanzsaison.

Anleger warten zudem mit Spannung auf die am Nachmittag anstehenden US-Inflationszahlen. «Gerade im aktuellen Umfeld wird die US-Inflationsrate für den Juni heute noch genauer verfolgt werden», sagte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners. Volkswirte rechnen mit einer Teuerungsrate von 3,8 Prozent, nach 4,2 Prozent im Mai.

Mehr Klarheit zum künftigen ​Kurs der US-Notenbank Fed erhofften sich Börsianer vom Auftritt des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh im US-Kongress. «Auch wenn er grundsätzlich eher für weniger Kommunikation steht, dürften einige ​Hinweise dabei sein», konstatierte Michael Pfister, Analyst bei der Commerzbank.

Für Verunsicherung hatte am Montagabend Fed-Direktor Christopher Waller gesorgt. Dieser hatte ​vor Wirtschaftsvertretern in New York erklärt, die US-Notenbank müsse die Zinsen möglicherweise «in naher Zukunft» anheben, sollte die Inflation weiterhin deutlich über dem Ziel von zwei Prozent verharren. An den Finanzmärkten zogen daraufhin die Wetten auf eine Zinserhöhung an: Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen ‌Schritt auf der Fed-Sitzung im Juli kletterte auf 43 Prozent von 34 Prozent am Vortag.

+++

12:30

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor gegen Mittag 0,62 Prozent auf 6.232,32 Punkte. Ausserhalb des Euroraums sank der britische FTSE 100 um 0,55 Prozent auf 10.440,12 Zähler.

Zur Vorsicht am Markt trug die anlaufende US-Berichtssaison bei. Gleich mehrere grossen Namen aus der Bankbranche legen Zahlen zum abgelaufenen Quartal vor. Zudem gibt es US-Inflationsdaten. Sie könnten Hinweise auf die weitere US-Geldpolitik liefern.

Die Verluste zogen sich durch die meisten Branchen. Telekomwerte litten dabei unter den Abgaben von Ericsson , die um fast acht Prozent einknickten. Der Netzwerkausrüster hatte im zweiten Quartal auch wegen gestiegener Kosten weniger verdient. Auch Nokia gaben etwas stärker nach.

Auch der Luxussektor musste Federn lassen. Auffallend schwach waren EssilorLuxottica mit drei Prozent Abschlag. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte das Kursziel von 230 auf 200 Euro gesenkt und die Aktien von «Buy» auf «Neutral» abgestuft. Analyst Richard Felton kürzte seine Wachstumsschätzungen für den Optikkonzern. Das Geschäft mit KI-Brillen, das zuletzt für die anziehende Dynamik verantwortlich gewesen sei, stehe nun vor drei Problemen: deutlich höheren Vergleichshürden, intensiverem Wettbewerb und einer möglichen Veränderung des Geschäftsmodells durch eine günstige Smart-Brillenlinie mit Meta .

Zu den Gewinnern zählten dank der hohen Ölpreise dagegen die Aktien der Ölkonzerne. Noch stärker ging es mit den Stahlwerten nach oben, die damit ihre jüngste Erholung fortsetzten. Sie profitierten erneut von protektionistischen Massnahmen der Europäischen Union (EU) für Stahlimporte. Hinzu kamen steigende Stahlpreise in der EU. ArcelorMittal zogen um ein Prozent an.

+++

12:00

Der US-Dollar schwächte sich zum Franken am Vormittag leicht ab und wird zurzeit bei 0,8123 Franken gehandelt nach 0,9136 am Morgen. Auch der Euro kostet mit 0,9260 Franken etwas weniger als noch am Morgen (0,9270). Gegenüber dem US-Dollar hat sich die europäische Gemeinschaftswährung in dieser Zeit kaum bewegt und notiert mit 1,1399 weiterhin an der Marke von 1,14.

+++

11:30

Der Leitindex SMI gibt gegen Mittag um 0,85 Prozent auf 14'144,37 Punkte deutlich nach. Dabei stehen 18 Verlierer nur zwei Gewinnern gegenüber. Beim SMIM beträgt das Minus 1,02 Prozent auf 3093,51 Zähler, während der breite SPI 0,87 Prozent auf 19'889,40 Punkte nachgibt und damit wieder unter die Marke von 20'000 Punkten fällt.

Im Nahen Osten griff das US-Militär die dritte Nacht in Folge Ziele im Iran an und nahm die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder auf. Zudem will Washington künftig eine Gebühr von 20 Prozent auf Frachttransporte durch die Strasse von Hormus erheben, was die Transportkosten gemäss Marktbeobachtern massiv erhöhen würde. «Die veränderte Lage macht das Marktumfeld unsicherer und risikoreicher», kommentierte ein Marktbeobachter. Im dünnen Sommerhandel seien deshalb auch grössere Kursschwankungen möglich.

Spannung versprechen am Nachmittag die US-Inflationsdaten. Zwar rechnen Ökonomen wegen der tieferen Benzinpreise im Juni mit einer niedrigeren Teuerung. Für die Geldpolitik sei jedoch vor allem die Entwicklung der Kerninflation entscheidend, die sich gegenüber dem Vormonat kaum verändert haben dürfte. Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt dem ersten Auftritt des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh vor dem Kongress.

Nachdem defensive Schwergewichte den Markt zum Wochenauftakt noch gestützt hatten, geben sie nun ebenfalls nach. Nestlé, Novartis und Roche verlieren zwischen 0,5 und 1,0 Prozent. Grösster Gewinner bei den Bluechips sind Kühne+Nagel (+0,3 Prozent). Händler verweisen darauf, dass der Logistikkonzern von der höheren Komplexität und den steigenden Preisen im internationalen Frachtgeschäft profitieren könnte.

Auffällig ist die derzeitige Sektorrotation. Gefragt sind vergleichsweise defensive Telekomwerte wie Swisscom (+0,1 Prozent) und Sunrise (+0,5 Prozent). Auch Banken und Versicherer halten sich insgesamt besser als der Gesamtmarkt.

Gemieden werden dagegen vor allem konjunktursensitive Branchen. So gehören die Luxusgüterhersteller Richemont (-2,8 Prozent) und Swatch (-2,0 Prozent) sowie Bauwerte wie Sika (-1,4 Prozent) und Geberit (-1,3 Prozent) zu den grössten Verlierern. Ebenfalls schwach präsentiert sich die Reisebranche: Die Aktien des Reisedetailhändlers Avolta (-5,1 Prozent) und des Flughafens Zürich (-3,6 Prozent) geraten deutlich unter Druck.

Zu den wenigen Gewinnern zählen Clariant (+2,4 Prozent) und EMS-Chemie (+0,2 Prozent). Händler verweisen auf eine Einschätzung der RBC, wonach eine Blockade der Strasse von Hormus einem «Angebotsschock» gleichkäme, was die Margenaussichten für Chemieunternehmen verbessern könnte.

Unter den Nebenwerten gewinnen Belimo (+1,0 Prozent) nach einer Kurszielerhöhung durch die UBS hinzu. Unter Druck sind unter anderem auch SoftwareOne (-3,0 Prozent) nach der Auflösung der Doppelspitze und der Ernennung von Raphael Erb zum alleinigen CEO.

+++

11:00

Der noch zu Wochenbeginn robuste Dax ist am Dienstag etwas unter Druck geraten. Zwei Stunden nach Handelsbeginn sank der deutsche Leitindex um 0,47 Prozent auf 24.997 Punkte. 

Der MDax der mittelgrossen Unternehmen verlor 0,65 Prozent auf 31.773 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um knapp 0,6 Prozent bergab.

+++

+++

10:30

Die Aktien von Wisekey gewinnen am Dienstagvormittag 7 Prozent. Das Unternehmen hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2026 laut Communiqué mehr als verdoppelt. 

Das Wachstum unterstreiche die starke operative Dynamik unter anderem in den Geschäftsbereichen Post-Quantum-Halbleiter und digitale Identität.

+++

10:00

Die erneute Eskalation im Iran-Krieg treibt die Ölpreise weiter an. Nach dem Kurssprung zu Wochenbeginn kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September am Dienstag erstmals seit rund einem Monat wieder mehr als 85 US-Dollar.

Zuletzt stieg der Preis der globalen Referenzsorte um 2,6 Prozent auf 85,44 Dollar. Gegenüber dem Zwischentief bei gut 70 Dollar Anfang Juli ergibt sich damit ein Plus von gut einem Fünftel.

+++

09:30

Der Leitindex SMI gibt eine halbe Stunde nach Eröffnung um 0,88 Prozent auf 14'140 Punkte deutlich nach. Dabei stehen 17 Verlierer nur drei Gewinnern gegenüber. Auch der Mid-Cap-Index SMIM der mittelgrossen Werte verliert 0,45 Prozent auf 3113,37 Punkte und der SPI gibt um 0,51 Prozent auf 19'962,74 Punkte nach und fällt damit wieder unter die Marke von 20'000 Punkte.

Nachdem defensive Schwergewichte den Markt zum Wochenauftakt noch gestützt hatten, stehen diese nun ebenfalls unter Druck. Nestlé (-0,7 Prozent), Novartis (-0,5 Prozent) und Roche (-0,4 Prozent) notieren allesamt im Minus. Am stärksten unter Druck stehen die konjunktursensitiven Richemont (-2,3 Prozent). Ebenfalls schwach präsentieren sich erneut die Bauwerte Amrize (-1,3 Prozent) und Sika (-0,7 Prozent).

Zu den wenigen Gewinnern im SMI zählen Partners Group (+0,3 Prozent) sowie UBS. Auch andere Finanz- und Versicherungswerte halten sich vergleichsweise gut.

Im breiten Markt verlieren die Aktien des Flughafens Zürich 3,4 Prozent, nachdem das Unternehmen am Vorabend rückläufige Passagierzahlen für den Monat Juni gemeldet hatte. Cembra büssen ohne Neuigkeiten 4,8 Prozent ein. Gefragt sind dagegen Belimo (+1,2 Prozent), die von einer Kurszielerhöhung durch die UBS profitieren.

+++

09:00

Der SMI startet 0,8 Prozent tiefer auf 14'144.28 Punkten.

Belastet wird die Stimmung durch die anhaltende Eskalation im Nahen Osten und den deutlichen Anstieg der Ölpreise. Entsprechend sind auch die Vorgaben aus dem asiatischen Handel und der Wall Street negativ.

Bis auf Partners Group (+0,8 Prozent) und Logitech (+0,5 Prozent) starten alle Titel im Leitindex tiefer. Richemont, Amrize und Holcim verlieren gar mehr als 1 Prozent.

Im breiten Markt stehen Technologie- und Halbleiterwerte wie AMS Osram, Comet und VAT überdurchschnittlich unter Druck. Die schwachen Vorgaben der technologielastigen Nasdaq sowie des südkoreanischen Kospi belasten die Stimmung im gesamten Sektor.

Das US-Militär griff in der dritten Nacht in Folge Ziele im Iran an und nahm die Seeblockade gegen iranische Häfen wieder auf. Zudem will Washington künftig eine Gebühr von 20 Prozent auf Frachttransporte durch die Strasse von Hormus erheben, was die Transportkosten gemäss Marktbeobachtern massiv erhöhen würde. Laut US-Regierungsvertretern sollen die Angriffe Iran zwar unter Druck setzen, gleichzeitig aber auch eine Rückkehr an den Verhandlungstisch erzwingen.

Die Ölpreise legten angesichts der Sorgen um die Strasse von Hormus weiter zu. Daneben nimmt die Berichtssaison mit den Quartalszahlen mehrerer US-Grossbanken Fahrt auf.

+++

08:30

Amrize: Aktie für Kepler Cheuvreux ein Kauf bis 48.50 (50.50) Fr. 

Also: Oddo trimmt auf 259 (272) Fr. mit OUTPERFORM.

ABB: SB1 Markets senkt auf Neutral; Ziel 88,06 Franken.

Belimo: UBS erhöht auf 575 (500) Fr. mit SELL.

Dätwyler: Kepler Cheuvreux ist für BUY bis 185 (195) Fr. 

Ems-Chemie: Aktie für die Berenberg Bank ein Verkauf bis 630 (565) Fr.

Ems-Chemie: Vontobel erhöht auf 750 (680) Fr. mit HOLD.

Lonza: Royal Bank of Canada sieht noch viel Luft nach oben mit OUTPERFORM bis 720 Fr.

Swatch Group: Octavian trimmt auf 225 (232) Fr. mit BUY.

+++

08:00

Julius Bär erwartet den SMI 0,46 Prozent tiefer.

Ausser Kühne+Nagel (+0,3 Prozent) dürften alle Titel tiefer starten. Besonders hoch sind die vorbörslichen Abgaben bei ABB mit 0,9 Prozent.

Am breiten Markt stehen die Vorzeichen ebenfalls auf Rot. Die Kursverluste betragen zwischen 0,15 und 0,5 Prozent.

+++

07:15

Die Aktien von Adecco gewannen am Montag bei Börsenschluss 6 Prozent an Wert dazu und stiegen auf ein Zwei-Monate-Hoch bei 18.40 Franken. Die Gründe und ein Ausblick hier.

+++

Die Aktien von europäischen Onlinemarktplätzen wie Swiss Marketplace Group und Scout24 erleben ein schwieriges Jahr. Das sind die Aussichten.

+++

06:10

Der SMI wird am Dienstag bei IG 0,5 Prozent tiefer erwartet.

+++

05:00

Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat die asiatischen Börsen am Dienstag in Atem gehalten. Die ‌Ankündigung ⁠von US-Präsident Donald Trump, eine Seeblockade gegen den iranischen Schiffsverkehr zu verhängen und ⁠eine Gebühr von 20 Prozent auf Fracht durch die Strasse von Hormus zu erheben, liess ‌den Ölpreis auf ein Monatshoch schnellen. Die Aktienmärkte ‌schwankten zwischen Gewinnen und Verlusten. Während der ​japanische Nikkei-Index leicht zulegte, sorgten zusätzlich zu den geopolitischen Spannungen auch die Aussagen eines US-Notenbankers für Verunsicherung. Fed-Gouverneur Christopher Waller hatte angedeutet, dass die Zinsen «in naher Zukunft» angehoben werden könnten. «Die Aussicht auf eine straffere Geldpolitik bei einem gleichzeitigen Energiepreisschock ist selten ‌ein gutes Umfeld für Risikoanlagen wie Aktien», sagte Chris Weston, Analysechef bei Pepperstone.

+++

04:00

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,32 Yen und legte leicht ​auf 6,7818 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 ​Prozent niedriger bei 0,8135 Franken. Parallel dazu ​blieb der Euro fast unverändert bei 1,1392 Dollar und zog leicht auf 0,9269 Franken an.

+++

03:00

Am Rohstoffmarkt ‌verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,6 Prozent auf 85,50 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,6 Prozent fester bei ​79,37 Dollar. ​Der Goldpreis gab leicht um 0,1 ⁠Prozent auf 3.997,27 Dollar je Feinunze nach. Bei ​den Kryptowährungen legte Bitcoin ⁠um 0,3 Prozent auf 62.318 Dollar zu.

+++

02:00

Die US-Aktienmärkte haben am Montag aufgrund weiter zunehmender Spannungen zwischen den USA und dem Iran nachgegeben. Technologiewerte standen angesichts enormer Kursgewinne infolge der KI-Euphorie besonders unter Druck. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,26 Prozent tiefer bei 52.498,64 Punkten. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,79 Prozent auf 7.515,34 Zähler ein. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,88 Prozent auf 29.264,10 Punkte abwärts.

Nach neuen US-Angriffen auf den Iran kündigte US-Präsident Donald Trump die Wiederaufnahme der Seeblockade gegen Schiffe an, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren. Zugleich drohte er, dass die USA fortan für die sichere Fahrt durch die Strasse von Hormus Einnahmen von 20 Prozent des Frachtwertes für sich beanspruchen. Das US-Militär hatte in der Nacht auf Montag den Iran erneut attackiert, nachdem bereits am Wochenende Angriffe erfolgt waren.

Aus Branchensicht waren Energietitel wegen deutlich gestiegener Ölpreise im Zuge des eskalierten Nahost-Konflikts überdurchschnittlich stark gefragt. So legten die Titel von Chevron und ExxonMobil um 3,3 beziehungsweise 4,1 Prozent zu. Die Aktien des Chemiekonzerns Dow , der bei steigenden Ölpreisen durch massive Wettbewerbsvorteile bei den Produktionskosten profitiert, legten um 4,6 Prozent zu.

Nach einem starken US-Börsendebüt von SK Hynix am Freitag sackten die Anteilscheine des südkoreanischen Halbleiterkonzerns am Montag um 9,3 Prozent ab. Bereits an der Börse in Seoul war es am Morgen mit der Aktie steil nach unten gegangen, die ein Symbol für die KI-Begeisterung unter Privatanlegern geworden ist. Sie erlebte mit minus 15 Prozent den kräftigsten Kurssturz ihrer Geschichte.

Die Aktien von American Express stiegen um 1,1 Prozent, nachdem die US-Bank JPMorgan sie auf «Overweight» hochgestuft hatte. Angesichts des defensiven Charakters der Erträge des Kreditkartenanbieters sei ein leichter Bewertungsaufschlag im Vergleich zu den Wettbewerbern gerechtfertigt, schrieb Analyst Richard Shane.

Für die Anteilscheine von Warner Brothers und Paramount ging es um 1,9 beziehungsweise 1,5 Prozent aufwärts. Zwölf US-Bundesstaaten ziehen vor Gericht, um die Übernahme des Hollywood-Urgesteins durch den Konkurrenten zu verhindern. Der Zusammenschluss der zwei Schwergewichte werde unter anderem höhere Preise sowie weniger Filme und TV-Sendungen zur Folge haben, kritisierte der kalifornische Generalstaatsanwalt Rob Bonta. Die US-Regierung hatte zuvor das Milliardengeschäft ohne Auflagen genehmigt.

Die Papiere von Conmed schnellten um 10,2 Prozent hoch, nachdem das Medizintechnik-Unternehmen Medienberichten zufolge verschiedene strategische Optionen - einschliesslich eines möglichen Verkaufs - prüft. Zuvor hatten mehrere Finanzinvestoren Interesse an einer Übernahme bekundet.

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
Aisha GutknechtMehr erfahren