10:50

Die Ölpreise haben am Freitag nach den jüngsten deutlichen Aufschlägen ein wenig nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 71,47 US-Dollar. Das waren 18 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März sank um 13 Cent auf 66,30 Dollar. Allerdings hatten die Ölpreise an den vergangenen Tagen noch deutlich zugelegt und zum Wochenschluss im frühen Handel noch die höchsten Stände seit über sechs Monaten erreicht.

Weiterhin steht der Konflikt zwischen dem Iran und den USA im Blick des Ölmarktes. Angesichts einer möglichen militärischen Eskalation drohte der Iran für den Fall eines Angriffs mit «entschlossenen und angemessenen» Gegenmassnahmen. Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump eine Frist für ein Abkommen mit dem Iran genannt und 10 bis 15 Tage als ausreichend bewertet. Das sei «so ziemlich das Maximum». Zugleich drohte er: «Entweder wir erzielen eine Einigung oder es wird für sie bedauerlich.»

«Der Ölmarkt dürfte auch in der kommenden Woche von dem weiteren Verlauf des Konflikts zwischen den USA und dem Iran beeinflusst werden», kommentierten die Rohstoffexperten der Commerzbank. «Die zunehmende Gefahr eines Krieges im Mittleren Osten und die damit verbundenen Risiken für die Ölversorgung sprechen für eine steigende Risikoprämie und damit für einen höheren Ölpreis

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10:34

Überraschend starke Geschäftszahlen beflügeln die Aktien des italienischen Modekonzerns Moncler.

Die Papiere des Luxusjacken-Herstellers stiegen an der Mailänder Börse um rund ‌10,5 ⁠Prozent. Moncler verzeichnete 2025 einen Betriebsgewinn (Ebit) von 913,4 Millionen Euro und übertraf damit die Erwartungen der Experten, die im Schnitt ⁠mit 868 Millionen gerechnet hatten.

Über den Prognosen lag auch der Umsatz. Die Analysten von Bernstein verwiesen unter anderem auf höhere Absatzmengen bei Monclers Kernkollektion, ‌eine stärkere Nachfrage nach der Herren-Modemarke Stone Island und die erneute Kooperation mit dem britischen ‌Label JW Anderson.

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10:15

Der Dax hat sich am Freitag vorerst über 25'000 Punkten behauptet. Für eine weitere Annäherung an das Rekordhoch von Mitte Januar bei gut 25'507 Punkten fehlten dem Leitindex jedoch die Impulse. Zuletzt kam er mit 25'057 Punkten auf ein knappes Plus von 0,05 Prozent. Unter dem Strich würde es damit auf einen Wochenanstieg um 0,6 Prozent hinauslaufen.

Anleger wagten sich vor dem Wochenende nicht gross aus der Deckung angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran und der unklaren Folgen für die Weltwirtschaft. Die Verhandlungen um Irans umstrittenes Atomprogramm gehen weiter. In dem Konflikt hat US-Präsident Donald Trump für einen Deal eine Frist von bis zu 15 Tagen genannt. Das sei «so ziemlich das Maximum», sagte er an Bord der Air Force One.

In der zweiten deutschen Börsenreihe legte der MDax zuletzt 0,44 Prozent auf 31'618 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 konnte ausserdem um 0,30 Prozent auf 6078 Zähler steigen. Er blieb damit auf Tuchfühlung zu einem erneuten Rekord, der bei 6107 Punkten liegt.

Am Freitag lieferten erste Konjunkturdaten auch keine richtigen Impulse. Nachdem Erzeugerpreise aus Deutschland am Morgen mit einem überraschend starken Rückgang aufgefallen waren, verliehen Einkaufsmanagerindizes dem Markt keinen Schub. Laut der Landesbank Helaba liegt der Fokus dann später noch auf der ersten Schätzung des US-BIP-Wachstums im vierten Quartal.

Unternehmensseitig blieben einmal mehr Rüstungswerte im Fokus wegen der Lage im Iran und des Krieges in der Ukraine, für den weiterhin kein Ende in Sicht ist. Rheinmetall konnte mit einem Anstieg um 0,8 Prozent an ihre zuletzt zweitägige Erholung anknüpfen. Rheinmetall erhielt zudem Aufträge für den Geschützturm des Bundeswehr-Spähfahrzeugs Luchs 2.

Im Dax wurde ansonsten der Infineon-Kurs um die anstehende Auszahlung der Dividende bereinigt.

Im MDax profitierten die Titel von Thyssenkrupp mit mehr als drei Prozent Plus von einer Kaufempfehlung des Investmenthauses Jefferies. Analyst Tommaso Castello begründete diese mit dem Kursrückgang der Aktien seit Anfang Februar. Der Experte hob allerdings auch seine diesjährige, operative Ergebnisprognose an. Dank des Rückenwinds seitens der Politik und der Restrukturierung sieht er Ergebnispotenzial im EU-Stahlgeschäft.

Gefragt waren auch die Aktien von Knorr-Bremse, die mit einem Plus von 2,3 Prozent an ihren starken Vortag anknüpften. Die jüngste Vorlage von Geschäftszahlen und -ausblick lieferte damit weiter Rückenwind.

Der Favorit im SDax waren die Titel der Jost Werke, die sich mit einem Anstieg um 2,8 Prozent auf 66,40 Euro ihrem Rekordhoch näherten. Nach den Resultaten, die der Nutzfahrzeugzulieferer am Vortag präsentiert hatte, gab es ermutigende Stimmen von Analysten, die ihre Kursziele erhöhten. Am meisten Potenzial sieht dabei die Berenberg Bank mit ihrem Ziel von jetzt 84 Euro.

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09:48

Vor der Veröffentlichung einer Reihe von US-Daten macht der Greenback weiter Boden gut. ‌Der Dollar-Index ⁠markiert mit 98,078 Punkten ein frisches Ein-Monats-Hoch. Er rückt um 0,2 Prozent vor. Aus den USA erwartet ⁠die Investoren am Nachmittag die erste Schätzung zum US-BIP. Der auch anstehende US-PCE-Index, der die persönlichen Ausgaben der Konsumenten beleuchtet, ‌gilt als wichtiges Inflationsmass für die US-Notenbank Fed. Anleger erhoffen sich von ‌den Zahlen Rückschlüsse auf den Zinspfad der ​Fed in den kommenden Monaten.

Zuletzt haben sich die Zinssenkungserwartungen in den USA leicht abgeschwächt. Die jüngsten US-Daten hätten mehrheitlich überzeugt und Äusserungen diverser Fed-Vertreter sowie das letzte Sitzungs-Protokoll machten deutlich, dass es die Zentralbank nicht eilig habe, die Zinsen zu senken, resümieren die Analysten der Helaba.

Für die US-Währung ging es ‌daher auf Wochensicht bergauf, der Dollar-Index legte um mehr als ein Prozent zu. Auftrieb erhielt der Greenback, der in Krisenzeiten gern als sicherer Hafen angesteuert wird, auch von den Spannungen zwischen USA und dem Iran. ​US-Präsident Donald Trump erhöhte zuletzt den Druck auf den Iran und drängt ​Teheran zu einer zügigen Einigung im Atomstreit. Anleger fürchten ​mögliche militärische Schritte der USA. 

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09:32

Angesichts der anhaltenden geopolitischen Spannungen haben die Börsenanleger in Japan am Freitag Kasse gemacht. Der 225 Werte umfassende Tokioter ‌Nikkei-Index ⁠und der breiter gefasste Topix verloren jeweils gut ein Prozent auf ⁠56'826 Zähler und 3808 Punkte. «Vor dem dreitägigen Wochenende in Japan nehmen Anleger Gewinne mit, und ‌zwar aus Sorge vor möglichen Entwicklungen im US-Iran-Konflikt ‌während der Feiertage», sagte Yutaka Miura, ​Analyst beim Finanzdienstleister Mizuho.

Am Montag wird in Japan der sogenannte Kaisergeburtstag gefeiert. US-Präsident Donald Trump hat den Druck auf den Iran erhöht und die Führung in Teheran zu einer zügigen Einigung gedrängt. Sollte ‌keine Lösung im Atomstreit erzielt werden, würden «schlimme Dinge» passieren, warnte Trump in Washington. Er nannte in diesem Zusammenhang eine Frist von zehn Tagen, ​ohne näher darauf einzugehen.

Während die USA ihre Truppenpräsenz ​im Nahen Osten weiter verstärken, wächst ​international die Sorge vor einem neuen Krieg. Dies drückte auch die Börse in Hongkong. Die ‌Börsen in China blieben wegen der Neujahrsfeiertage geschlossen.

Nach unten zogen den Nikkei vor allem Verkäufe im Finanzsektor nach trüben Nachrichten aus den USA. ​Der ​New Yorker Vermögensverwalter Blue Owl Capital ⁠will Vermögenswerte im Volumen von 1,4 Milliarden Dollar ​veräussern und Rücknahmen bei ⁠einem seiner Fonds einfrieren, um Schulden zu bedienen und Kapital zurückzuführen. ‌Dies drückte die Aktien der japanischen Konkurrenten SBI und Nomura um jeweils rund vier Prozent ins Minus.

Zunehmende Sorgen ‌bereiten den Investoren die Kreditqualität und das Risiko der ​Kreditgeber im Software-Sektor.

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09:23

Nestlé dreht nach dem gestrigen Kursfeuerwerk (+3,8 Prozent) am Tag nach der Zahlenpublikation ins Minus.

Kurz nach Handelsbeginn fallen die Aktien um 2,1 Prozent auf 79,10 Franken und führen damit die Abwärtsbewegung im SMI an.

Die Analystenstimmen die derzeit eintreffen, kommentieren das Jahresergebnis gespalten. So etwa die UBS, die das Kursziel auf 80 Franken (78) erhöhte und von Erleichterung sprach - ein stärker als erwartetes Mengenwachstum, solides Preiswachstum im Kaffee und Einsparungen über Plan hätten überzeugt.

Hingegen zurückhaltender zeigt sich CFRA. Die Analysten senkten das Kursziel auf 86 Franken von zuvor 90 und sehen kaum Anzeichen einer kurzfristigen operativen Erholung - zumal der geplante Abbau von 16'000 Stellen Risiken berge.

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09:11

Am Schweizer Aktienmarkt startet am Freitag freundlich. Damit dürfte der heimische Markt seine defensiven Qualitäten ausspielen, denn die Vorgaben sind eher negativ. Sowohl der US-Leitindex Dow Jones als auch die Tech-Börse Nasdaq gaben nach Börsenschluss in Europa noch leicht nach. Sorgen um einen möglichen Angriff der USA auf den Iran machen mit den jüngsten Aussagen von US-Präsident Donald Trump verstärkt die Runde. Zudem fielen die gestrigen Konjunkturdaten recht gemischt aus und gaben somit Zinssenkungshoffnungen wenig Nahrung.

Der Nachmittag hält nochmals einen bunten Strauss an US-Konjunkturdaten bereit. Mit dem BIP für das vierte Quartal, dem PCE-Preisindex als bevorzugtes Inflationsmass der Fed und dem Uni Michigan Konsumentenvertrauen stehen einige gewichtige Taktgeber an. «Es geht zumindest mit einigem Unbehagen im Gepäck in Richtung Wochenende», sagte ein Händler. Gerade die Geopolitik dürfte Anleger in sichere Häfen treiben.

Gegen 09.05 Uhr notiert der Schweizer Leitindex SMI 0,2 Prozent höher bei 13'826 Punkten.

Im Fokus stehen am heutigen Handelstag insbesondere Sika (+1,2 Prozent) als einziger Bluechip mit Zahlen. Der Bauchemie- und Klebstoffhersteller musste einen Gewinnrückgang hinnehmen, erhöht aber dennoch die Dividende.

Gerade die defensiven Titel und auch die Schwergewichte Nestlé (-1,68 Prozent), Roche (-0,2 Prozent) und Novartis (+0,36 Prozent) sollten Anleger an Tagen mit erhöhter Unsicherheit im Blick behalten. Zumal der Nahrungsmittelkonzern am Vortag Zahlen vorgelegt hatte und nun Analystenmeinungen dazu eintreffen. Und für Roche kamen gute Nachrichten von der FDA. Die US-Behörde akzeptiert den Zulassungsantrag für das Krebsmittel Giredestrant und genehmigt die Kombibehandlung mit Venclexta und Acalabrutinib. Derweil prüft Novartis einen Rückzug aus Indien.

Eine höhere Dividende gibt es auch für die Anleger von Siegfried (+1,6 Prozent). Der Pharmazulieferer hat mit seinem Umsatz- und Gewinnplus die eigenen Ziele in etwa erreicht und stellt für 2026 weiteres Wachstum in Aussicht.

Derweil ist bei Allreal (+1,1 Prozent) die Ausschüttung unverändert. Sowohl die Mieterträge als auch das operative Ergebnis lagen leicht unter Vorjahr, der Gewinn blieb stabil.

Für Temenos (+2,5 Prozent) und Oerlikon (+5,8 Prozent) könnte es nach Hochstufungen von Oddo BHF bzw. Kepler Cheuvreux ein positiver Tag werden.

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08:10

Der Schweizer Aktienmarkt steht vor einem freundlichen Start. Der Leitindex tendiert im vorbörslichen Handel bei der Bank Julius Bär 0,4 Prozent höher bei 13'855 Punkten. Sämtliche SMI-Titel notieren im Plus. Die höchsten Aufschläge verzeichnet der Baustoffchemiehersteller Sika mit +1,77 Prozent nach Zahlen. Auch Partners Group klettert in den positiven Bereich (+0,89 Prozent) nachdem die Aktien am Donnerstag im Nachmittagshandel deutliche Abschläge von über 5 Prozent hinnehmen mussten.

Die restlichen SMI-Titel bewegen sich derzeit in einer Bandbreite von +1,35 Prozent (Richemont) und +0,14 Prozent (Swisscom).

Auch der breite Markt tendiert in der Vorbörse grösstenteils freundlich. Dabei fallen die Aktien des Pharmazulieferers Siegfried nach Zahlen mit +1,72 Prozent sowie die Titel von Temenos (+1,64 Prozent) aufgrund einer Kurszielerhöhung durch Oddo positiv auf.

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07:50

Am Devisenmarkt zeigt sich am Freitag eine gewisse Zurückhaltung. Unsicherheit über einen möglichen Angriff der USA auf den Iran zerrt an den Nerven der Anleger. Im Vormittagsverlauf könnten dann einige Konjunkturdaten aus der Eurozone, allen voran zahlreiche Einkaufsmanagerindizes, für etwas Bewegung sorgen.

Der Fokus liegt aber erneut auf den US-Daten. Hier steht neben dem BIP auch der PCE-Preisindex als bevorzugtes Inflationsmass der Fed und das Uni Michigan Konsumentenvertrauen auf der Agenda. Bereits die gestrigen Daten passten eher ins Bild sich zuletzt abschwächender Zinssenkungserwartungen.

Die europäische Gemeinschaftswährung hat sich gegenüber dem US-Dollar über Nacht mit zuletzt 1,1754 etwas weiter von der Marke von 1,18 entfernt. Derweil tritt das Euro/Franken-Paar bei Kursen von 0,9119 mehr oder weniger auf der Stelle und auch Dollar/Franken bewegt sich mit Kursen von 0,7758 nur wenig.

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07:44

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

- Logitech: Julius Bär mit Hold bis 75 (100) Franken

- Nestlé: UBS mit Neutral bis 80 (78) Franken

- Oerlikon: Kepler Cheuvreux mit Hold (Reduce) bis 3.80 (2.75) Franken

- Sunrise: Julius Bär mit Buy bis 54 (51) Franken

- VAT Group: Jefferies mit Underperform bis 395 (325) Franken

- Zurich Insurance: Berenberg Bank mit Buy bis 656 (642) Franken

- Temenos: Oddo mit Neutral (Underperform) bis 65 (60) Franken

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07:22

Der Dax wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge am Freitag höher starten. Am Donnerstag hatten ‌Anleger ⁠Kasse gemacht: Der Dax ging nach seinem kräftigen Anstieg ⁠an den vergangenen beiden Handelstagen in die Knie und verlor 0,9 Prozent ‌auf 25'043 Zähler. An der Wall Street ‌ging es ebenfalls bergab.

Im ​Fokus zum Wochenschluss stehen die deutschen Erzeugerpreise für Januar sowie die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie und den Dienstleistungssektor in der Euro-Zone im Februar.

Aus den USA erwartet die Investoren die ‌erste Schätzung zum US-BIP. Der auch anstehende US-PCE-Index, der die persönlichen Ausgaben der Konsumenten beleuchtet, gilt als wichtiges Inflationsmass für die US-Notenbank ​Fed. Der Oberste Gerichtshof der USA könnte zudem ​über die Rechtmässigkeit der von Präsident ​Donald Trump verhängten Zölle entscheiden. Das Gericht teilt allerdings nicht vorab mit, welche ‌Urteile es veröffentlichen wird.

In Japan blicken Investoren auf die frischgebackene Ministerpräsidentin Sanae Takaichi. In einer Grundsatzrede vor dem Parlament kündigte ​sie ​eine Abkehr von der ⁠bisherigen Sparpolitik des Landes an. Zugleich versprach ​sie angesichts wachsender Sorgen ⁠an den Märkten über die sich verschlechternde Haushaltslage Japans, konkrete ‌Indikatoren zur Messung der Fortschritte bei der Sanierung der Staatsfinanzen festzulegen. 

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06:20

Der Schweizer Aktienmarkt, gemessen am SMI, tendiert am letzten Handelstag der Woche vorbörslich bei der Bank IG 0,32 Prozent höher bei 13'840 Punkten.

Eine berichtsintensive Woche neigt sich dem Ende zu. Zum Schluss legen der Baustoffchemiekonzern Sika, der Pharmazulieferer Siegfried, die Liechtensteinische Landesbank LLB sowie Allreal ihre Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vor.

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05:45

Die Aktienmärkte in Asien geben nach. Die Anleger verhalten sich angesichts weltpolitischer Entwicklungen vorsichtig. «Es scheint wenig sinnvoll, angesichts der Unsicherheit im Nahen Osten vor dem Wochenende neue ‌Risiken ⁠einzugehen», sagt Brent Donnelly, Präsident von Spectra Markets. «Heute ist ein guter Tag, um sich aus Schwierigkeiten ⁠herauszuhalten.»

In Tokio gibt der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,3 Prozent auf 56'718 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix notiert ‌1,3 Prozent niedriger bei 3800 Zählern. Die Börsen in China bleiben ‌wegen Feiertagen geschlossen.

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel verliert ​der Dollar geringfügig auf 155,13 Yen und gibt leicht auf 6,9080 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er 0,1 Prozent höher bei 0,7759 Franken. Parallel dazu fällt der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1756 Dollar und zieht leicht auf 0,9120 Franken an.

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03:45

Die Sorge vor einem Konflikt zwischen den ‌USA und dem Iran treibt die Ölpreise an.

Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuert sich um 0,3 Prozent auf 71,86 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 0,5 Prozent fester bei ​66,78 Dollar.

Am Donnerstag hatten die Preise bereits den höchsten Stand seit ​sechs Monaten erreicht. US-Präsident Trump hatte erklärt, es würden «schlimme ​Dinge» geschehen, wenn der Iran keine Einigung über sein Atomprogramm erziele, und eine Frist von zehn bis 15 Tagen ‌gesetzt. Der Iran plant unterdessen einer lokalen Nachrichtenagentur zufolge ein gemeinsames Seemanöver mit Russland. Wenige Tage zuvor hatte das Land die Strasse von Hormus für Militärübungen vorübergehend gesperrt.

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23:30

Das wahrscheinlicher werdende Szenario eines Angriffs der Vereinigten Staaten auf den Iran hat am Donnerstag für Kursverluste an den US-Börsen gesorgt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial gab um 0,54 Prozent auf 49'395 Punkte nach. Damit ist die kleine Erholung vom Vortag wieder Makulatur. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,28 Prozent auf 6862 Zähler.

US-Präsident Donald Trump hat den Iran vor erheblichen Konsequenzen gewarnt, sollte Teheran sich in den Atomverhandlungen mit den USA nicht auf einen Deal einlassen. Sollte es nicht zu einer Vereinbarung kommen, werde es «einen sehr anderen Weg» geben«, warnte Trump bei der ersten Sitzung seines Friedensrats. In welche Richtung es gehen wird, werde die Welt »wahrscheinlich in den nächsten zehn Tagen herausfinden«.

Das Szenario einer kriegerischen Auseinandersetzung drückte auch an der technologielastigen Börse Nasdaq etwas auf die Stimmung. Der Nasdaq 100 verlor 0,41 Prozent auf 24'797 Punkte. Der Index war am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit fast drei Monaten gerutscht.

Auf Unternehmensseite waren die Blicke auf Walmart gerichtet. Nach anfänglichen Kursgewinne drehte die Aktie ins Minus und ging 1,4 Prozent tiefer aus dem Handel. Das Unternehmen stapelt für 2026 wegen einer unsicheren Konjunktur tiefer als erwartet. Analyst Corey Tarlowe von der Bank Jefferies attestierte dem Einzelhändler aber ein starkes Schlussquartal 2025.

Gute Nachrichten gab es vom Online-Marktplatz Ebay, dessen Kurs nach einem starken vierten Quartal um gut 3 Prozent anzog. Die US-Bank Goldman Sachs strich ihre Verkaufsempfehlung. »Solche Wachstumsraten haben wir bei Ebay seit Jahren nicht mehr gesehen", schrieb Ross Sandler von der Barclays Bank.

Bekannt wurde ausserdem, dass Ebay für 1,2 Milliarden US-Dollar den Gebrauchtkleidungs-Marktplatz Depop vom Konkurrenten Etsy übernimmt. Dessen Titel zogen daraufhin um gut 9 Prozent an. Laut dem Analysten John Colantuoni von Jefferies bringt sich Etsy damit in Position für eine Rückkehr zu profitablem Wachstum.

Gute Nachrichten gab es auch vom Landmaschinenbauer Deere & Co., der seine Anleger mit einer angehobenen Gewinnprognose, einer Kurs-Rally von fast 12 Prozent und einem Rekordhoch erfreute.

Sehr viel schlechter sah es dagegen bei Unternehmen aus, die mit Autos und Mobilität zu tun haben. Die Titel des Autovermieters Avis Budget brachen wegen eines enttäuschenden vierten Quartals um mehr als 20 Prozent ein. Beim Gebrauchtwagenhändler Carvana sackte der Kurs um 8 Prozent ab, hier zehrten höhere Kosten am Gewinn.

(cash/AWP/Reuters)

Monique Misteli Ringier
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