17:42

Der Swiss Market Index (SMI) gab am Donnerstag um 0,71 Prozent nach auf 14’214 Zählern. Der Schweizer Leitindex konnte damit die Kursverluste vom Morgen, als das Barometer bis auf 14’058 Punkte absackte, teils wieder aufholen. 

Der grösste Belastungsfaktor im SMI war Nestlé mit einem Minus von 8,0 Prozent. Mit dem Einbruch wurden die Kursgewinne seit Anfang des Monats auf einen Schlag ausradiert. Am Markt stiess insbesondere der vorsichtigere Margenausblick auf Skepsis - mehr dazu hier.

Ebenfalls deutlich unter Druck standen Givaudan (-6,1 Prozent) nach einer Margenenttäuschung sowie die konjunktursensitiven Richemont (-2,5 Prozent) und Sika (-2,3 Prozent).

Auf der Gewinnerseite führten Roche (+5,1 Prozent) das Tableau an und konnten die Kursverluste von Nestlé im Index knapp ausbügeln, zumal auch Novartis um 1,9 Prozent zulegten. Bei Kühne+Nagel (-1,7 Prozent) ging es nach überzeugenden Halbjahreszahlen und vorbörslich deutlich höheren Kursen herunter. Lonza (+1,1 Prozent) machten auf der anderen Seite einen Teil der Vortagesverluste wett.

In der zweiten Reihe brachen Temenos (-8,1 Prozent) nach Quartalszahlen vom Vorabend ein. Eine überraschend starke Margenentwicklung konnte die Enttäuschung über den schwächeren Umsatz nicht wettmachen. 

Auch Cicor (-10,5 Prozent), Dätwyler (-6,6 Prozent) und Bystronic (-5,7 Prozent) gehörten zu den Verlierern. Galderma (-2,7 Prozent) verloren ebenfalls trotz solider Resultate. Händler verwiesen auf einen als konservativ eingestuften Margenausblick.

Dagegen legten Cosmo (+7,8 Prozent) und GAM (+7,6 Prozent) deutlich zu. Ferner ging es mit Bossard, Starrag, Romande Energie und Feintool um mehr als zwei Prozent nach oben. 

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16:23

Die mit Spannung erwarteten Bilanzen von Alphabet und anderen Technologieriesen haben die US-Anleger nicht überzeugt. Der ‌Dow-Jones-Index der ⁠Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500 notierten am Donnerstag jeweils knapp ein Prozent tiefer bei 51'845 und 7436 ‌Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor ‌gut 1,9 Prozent auf ​25'210 Zähler.

Die Google-Mutter Alphabet verbuchte im zweiten Quartal zwar das bislang stärkste Wachstum ihrer Cloud-Sparte, die Aktie fiel jedoch um fast sechs Prozent. Händler verwiesen auf die angekündigten höheren Investitionsausgaben. Die ‌Papiere von Tesla fielen um mehr als zehn Prozent, nachdem der Elektroautobauer zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren einen negativen freien ​Cashflow gemeldet hatte. «Alphabet und Tesla zeigen zwei sehr ​unterschiedliche Phasen des KI-Investitionszyklus», sagte Lale ​Akoner, Strategin bei der Handelsplattform eToro. «Tesla muss noch beweisen, dass seine ehrgeizigen Projekte ‌den Sprung vom technologischen Versprechen zum kommerziellen Erfolg schaffen.»

Auch die Papiere von Texas Instruments fielen um rund gut drei Prozent, ​obwohl ​der Chiphersteller eine Umsatzprognose über ⁠den Schätzungen abgegeben hatte. Die Erwartungen ​an die Technologiebranche seien ⁠sehr hoch, sagte Anlagestratege Carsten Klude vom Bankhaus MM Warburg. ‌Daher quittierten Investoren auch solide Ergebnisse häufig mit Gewinnmitnahmen.

Bei den Einzelwerten ausserhalb des Technologiesektors stach Lockheed Martin ‌mit einem Plus von fast zehn Prozent hervor. ​Der Rüstungskonzern hatte seine Ziele für 2026 angehoben.

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15:34

Die Ölpreise bauen ihre Gewinne immer weiter aus. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuert sich um fast 6,5 Prozent auf 100,05 Dollar. Damit erreicht der Preis erstmals seit Ende Mai die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke. US-Leichtöl WTI legt um ‌rund 5,5 Prozent auf ⁠91,49 Dollar pro Barrel zu. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen hatten zuvor nach eigenen Angaben zwei saudische Öltanker angegriffen. Dies schürte die Sorge vor einer Ausweitung der Lieferunterbrechungen ⁠im Nahen Osten. Neben dem Konflikt um die Strasse von Hormus haben die Huthi eine neue Front eröffnet und nehmen nun auch Schiffe mit saudischem Öl in der Meerenge Bab el-Mandeb am Roten Meer ins Visier. Sollte auch ‌die Strasse von Hormus länger blockiert bleiben, könnte der Preis für Brent im vierten Quartal die Marke von 120 Dollar pro ‌Barrel überschreiten, schreiben die Analysten von Goldman Sachs.

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15:31

Der Dow Jones eröffnet 1,2 Prozent tiefer. Ebenfalls deutliche Abgaben verzeichnen der S&P 500 Index mit 1,1 Prozent und der Nasdaq 100 Index mit 1,8 Prozent.

Damit setzten die mit Enttäuschung aufgenommenen Quartalsbilanzen und Prognosen grosser Tech-Schwergewichte wie Alphabet in den USA die Börsen dort am Donnerstag zu Beginn unter Druck. Weder der Elektroautohersteller Tesla noch der Halbleiterproduzent Texas Instruments noch die Google -Holding Alphabet überzeugten mit ihren Geschäftszahlen und Ausblicken die Investoren.

Derweil verliert der SMI 1,6 Prozent und Nestlé fallen unter die Marke von 80 Franken auf 79,96 Franken. Zudem überschreitet die Rendite der zehnjährigen Bundesobligationen erstmals seit zwei Monaten die Schwelle von 0,50 Prozent und steht bei 0,5350 Prozent. 

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13:55

Eine angehobene Prognose gibt den Aktien des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin Auftrieb. Die Papiere legen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um 5,6 Prozent zu.

Wegen der hohen ‌Nachfrage nach ⁠Waffen und Munition infolge globaler Konflikte rechnet Lockheed nun für 2026 mit einem Umsatz zwischen 79,75 und 81,75 Milliarden Dollar. Zuvor war das Unternehmen von ⁠77,5 bis 80 Milliarden ausgegangen. Die durchschnittliche Analystenprognose lag bei 79,14 Milliarden Dollar.

US-Präsident Donald Trump hatte die Rüstungsindustrie wiederholt aufgefordert, die Produktion zu steigern, da der Krieg gegen den Iran ‌sowie die Unterstützung der Ukraine im Krieg mit Russland die Bestände schmälerten. «Wir sehen hier eine gute Chance für ‌mehr Partnerschaften, um die Produktion schneller auszuweiten, insbesondere in Europa», sagte Finanzvorstand Evan ​Scott der Nachrichtenagentur Reuters.

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13:30

Die Börsen in Übersee stehen unter dem Eindruck der Zahlenvorlagen von Alphabet und Tesla. Die Futures auf die US-Aktienmärkte stehen tiefer:

- Dow-Jones-Futures: -0,46 Prozent.
- S&P-500-Futures: -0,44 Prozent.
- Nasdaq-Futures: -0,58 Prozent.

Unterdessen verliert der SMI 1,06 Prozent. Roche ist mit einem 2,7-prozentigen Plus top, während Nestlé um fast 7 Prozent nachgibt und somit die schwächste SMI-Aktie ist.

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12:15

Die Aktien des französischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns Thales legen nach überraschend guten Quartalszahlen zu. Die Papiere steigen um bis ‌zu ⁠4,8 Prozent auf ein Zwei-Wochen-Hoch von 237,60 Euro.

Das Rüstungsgeschäft habe sich erneut stark entwickelt, kommentieren die Analysten von Berenberg. Der ⁠Auftragseingang habe 19 Prozent über den Erwartungen gelegen, während der freie Barmittelzufluss (Free Cash Flow) die Konsensschätzung um rund 1,4 Milliarden Euro übertroffen habe. Grund ‌dafür sind die eskalierenden Konflikte weltweit, die zu höheren Militärausgaben und damit zu ‌einer gesteigerten Nachfrage nach den Überwachungs- und Verteidigungssystemen des Unternehmens geführt ​haben.

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11:35

Der SMI notiert 0,97 Prozent tiefer bei 14'176 Zählern, derweil der SPI um 0,86 Prozent auf 19'918 Punkte zurückfällt.

Für den grössten Belastungsfaktor im SMI sorgt Nestlé (-6,7 Prozent). Mit dem Kurseinbruch werden die Kursgewinne seit Anfang Monat auf einen Schlag ausradiert. Am Markt stossen insbesondere das angekündigte Joint Venture für das Wassergeschäft sowie der vorsichtigere Margenausblick auf Skepsis.

Ebenfalls deutlich unter Druck stehen Givaudan (-5,4 Prozent) nach einer Margenenttäuschung sowie die konjunktursensitiven Richemont (-1,1 Prozent) und Sika (-1,4 Prozent).

Auf der Gewinnerseite führen Roche (+2,1 Prozent). Die Partizipationsscheine haben sich nach einem durchzogenen Handelsstart vorgearbeitet. Auch Kühne+Nagel (+0,2 Prozent) legen nach überzeugenden Halbjahreszahlen und einer erhöhten Gewinnprognose leicht zu. Lonza (+1,0 Prozent) machen einen Teil der Vortagesverluste wett.

In der zweiten Reihe sorgen die zahlreichen Geschäftsausweise ebenfalls für starke Kursbewegungen. Temenos (-5,6 Prozent) brechen nach Quartalszahlen vom Vorabend ein. Eine überraschend starke Margenentwicklung konnte die Enttäuschung über den schwächeren Umsatz nicht wettmachen. Auch Dätwyler (-5,2 Prozent) und Bystronic (-3,5 Prozent) gehören nach ihren Zahlen zu den grössten Verlierern, wobei sich die anfänglich noch stärkeren Verluste im Handelsverlauf etwas abschwächten.

Galderma (-1,4 Prozent) geben trotz solider Resultate nach. Händler verweisen auf einen als konservativ eingestuften Margenausblick. Dagegen legen Medmix (+2,1 Prozent) sowie Meier Tobler, Cembra Money Bank und Cosmo nach ihren Zahlen zwischen 0,7 und 0,9 Prozent zu. SFS haben ihre anfänglichen Gewinne wieder abgegeben und notieren nahezu unverändert. Leonteq (-1,2 Prozent) zeigen sich nach Zahlen mit mehreren Vorzeichenwechseln sehr volatil.

Auch international nimmt die Berichtssaison Fahrt auf. In den USA übertraf die Google-Mutter Alphabet mit ihren Quartalszahlen die Erwartungen. Die angekündigten nochmals höheren Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur wurden von den Anlegern allerdings mit Zurückhaltung aufgenommen. Tesla hingegen enttäuschte mit einem deutlich unter den Erwartungen liegenden Gewinn. Im weiteren Tagesverlauf richten sich die Blicke unter anderem auf die Zahlen von Intel und SAP, sowie auf den Leitzinsentscheid der EZB am frühen Nachmittag.

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11:15

Der fortgesetzte Krieg zwischen den USA und dem Iran treibt die Ölpreise immer weiter in die Höhe. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent bewegte sich am Donnerstag in Richtung von 100 US-Dollar je Barrel (159 Liter). In der Spitze stieg der Preis bis auf 98,42 US-Dollar. Am späten Vormittag lag der Preis der Referenzsorte etwas darunter bei 97,59 Dollar. Das waren 3,7 Prozent mehr als am Vortag

Getrieben wird der Preis, der bis Anfang Juli noch auf rund 70 Dollar gefallen war, seither wieder von der Eskalation im US-iranischen Krieg. Vom Iran unterstützte Huthi-Milizen erklärten zudem, sie hätten zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer angegriffen; dies verschärft den Nahostkonflikt weiter und droht zu schwerwiegenderen Versorgungsunterbrechungen zu führen.

In der Nacht führte das US-Militär eine erneute Angriffswelle gegen Ziele im Iran durch. Die fünfstündige Angriffswelle sei um 22.30 US-Ostküstenzeit (6.00 Uhr Ortszeit im Iran) beendet worden, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom über die Plattform X mit. Zu den Zielen zählten demnach Raketen- und Drohnenlager, Anlagen zur Küstenüberwachung sowie die Flugabwehr des Landes. Die Angriffe sollten künftige Attacken auf Handelsschiffe und zivile Seeleute verhindern, hiess es. Es war die zwölfte Nacht in Folge, in der die USA die Islamische Republik angriffen.

Wegen des Streits um die für den weltweiten Handel mit Energieträgern wie Öl und Flüssiggas wichtige Strasse von Hormus eskaliert der Iran-Krieg seit Anfang des Monats wieder. US-Medien berichten seit Tagen über Indizien für eine mögliche Ausweitung der US-Angriffe - etwa über die Verlegung weiterer Kampfflugzeuge in die Region.

Noch liegt der Ölpreis aber ein gutes Stück unter dem Jahreshoch von rund 126 Dollar, das Ende April erreicht wurde. Damals hatte der Beginn des Iran-Krieges durch die USA und Israel den Preis stark nach oben getrieben.

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10:15

Die Aktien von Traton klettern nach einer Prognoseanhebung und starken Auftragszahlen ‌auf ein Rekordhoch. ⁠Die Papiere des Lkw-Bauers legen um bis zu 7,6 Prozent auf 39,24 Euro zu.

JPMorgan ⁠zufolge wird der optimistische Ausblick durch stabile Umsätze im ersten Halbjahr, verbesserte Marktaussichten in Nordamerika und eine robuste Auftragsdynamik untermauert. «Diese ‌positiven Trends dürften die anhaltenden Herausforderungen, darunter Gegenwind durch Zölle, steigende Inputkosten ‌im Zusammenhang mit dem Iran und ein anhaltend ​hohes Forschungs- und Entwicklungsvolumen, ausgleichen», heisst es bei den Analysten.

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09:55

Der SMI sinkt um 1,1 Prozent auf 14'163 Franken. Zugleich gibt der SPI 1 Prozent auf 19'894 Zähler nach.

Der grössten Belastungsfaktor ist heute das Schwergewicht Nestlé (-6,5 Prozent). Damit wurden die Kursgewinne seit Anfang Monat auf einen Schlag ausradiert. Das angekündigte Joint Venture für das Wassergeschäft und der zurückhaltendere Margenausblick werden am Markt kritisch aufgenommen.

Ebenfalls zu einem Kurseinbruch kommt es bei Givaudan (-5,1 Prozent) nach einer Margenenttäuschung. Dagegen notieren Roche (+0,2 Prozent) nach Zahlen im Rahmen der Erwartungen fester.

Für den positiven Akzent sorgen dagegen Kühne+Nagel, mit einem satten Plus von 1,0 Prozent. Der Logistikkonzern überzeugte mit überraschend starken Quartalszahlen und hob zudem die Jahresprognose an.

Auch in der zweiten Reihe sorgen zahlreiche Geschäftsberichte für Kursausschläge. So brechen Temenos (-11 Prozent) nach Quartalszahlen vom Vorabend ein. Auch Dätwyler (-7 Prozent), Bystronic (-5,5 Prozent) und Medmix (-7,5 Prozent) zählen zu den grössten Verlierern.

Demgegenüber kommen die Zahlen von Leonteq (+4,6 Prozent) und Bellvue (+2,3 Prozent) gut an. Auch SFS (+1,7 Prozent) können in einem schwachen Gesamtmarkt zulegen.

Auch international nimmt die Berichtssaison Fahrt auf. In den USA übertraf die Google-Mutter Alphabet mit ihren Quartalszahlen die Erwartungen. Die angekündigten nochmals höheren Investitionen in den Ausbau der KI-Infrastruktur wurden von den Anlegern allerdings mit Zurückhaltung aufgenommen. Tesla hingegen enttäuschte mit einem deutlich unter den Erwartungen liegenden Gewinn.

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09:10

Der SMI steht 1,6 Prozent tiefer bei 14'087 Punkten. Belastet wird der Index vor allem durch Nestlé. Die Titel des Lebensmittelkonzerns fallen nach dem Halbjahresbericht um 6,3 Prozent. Unter Druck steht auch Givaudan (minus 4,5 Prozent) und Swiss Re (minus 1,3 Prozent). 

Gefragt sind vor allem die Aktien von Kühne+Nagel. Sie verbessern sich nach den Halbjahreszahlen um 2,2 Prozent.

Am breiten Markt taucht Temenos fast 10 Prozent, für Dätwyler geht es 6,3 Prozent südwärts. Zu den Gewinnern zählen Bellevue (plus 2,3 Prozent), Medartis (plus 2 Prozent) und Huber+Suhner (plus 2,2 Prozent).

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08:20

Neue Kursziele und Rating für Schweizer Aktien: 

Novartis: Julius Bär erhöht auf 130 (120) Fr. – Hold
Lonza: Royal Bank of Canada erhöht auf 760 (720) Fr. - Outperform
Schindler: Julius Bär senkt auf 275 (295) Fr. – Hold
VAT: Berenberg erhöht auf 640 (600) Fr. – Hold
Bossard: UBS erhöht auf 220 (156) Fr. – Neutral
Ems-Chemie: UBS erhöht auf 860 (720) Fr. – Buy
Temenos: UBS senkt auf 54,50 (57) Fr. – Sell

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,36 Prozent tiefer.

Nestlé verliert 1,5 Prozent. Roche liegt 0,3 Prozent zurück. Auslöser der Verluste sind die Halbjahreszahlen, die am Donnerstagmorgen veröffentlicht wurden. 

In die andere Richtung geht es bei Kühne+Nagel. Nach starken Zahlen zieht die Aktie um 6,7 Prozent an. 

Am breiten Markt, der 0,13 Prozent anzieht, gehören Cembra (+2,9 Prozent), Galderma (+3,0 Prozent), Leonteq (+1,7 Prozent) und SFS (+2,3 Prozent) zu den Gewinnern. Temenos (-3,6 Prozent) steht am stärksten unter Druck.

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07:35

Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge niedriger in ‌den ⁠Handel starten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex ⁠0,6 Prozent höher bei 25'155,41 Punkten geschlossen.

Für steigende Kurse ‌an den Börsen sorgte die Hoffnung ‌der Anleger auf starke ​Bilanzen wichtiger Technologieunternehmen nach US-Handelsschluss.

Im Mittelpunkt steht am Donnerstag der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Währungshüter werden nach der Zinserhöhung im Juni wohl zunächst pausieren und ‌sich eine weitere Anhebung offenhalten. Zudem bleiben die hohen Energiepreise ein Thema an den Finanzmärkten. Angesichts der Eskalation der ​Konflikte im Nahen Osten ist ​der Ölpreis auf den höchsten Stand ​seit mehr als sechs Wochen gestiegen.

Auf der Unternehmensseite warten ‌Anleger auf die Bilanzzahlen von SAP. In den USA blicken sie auf die Geschäftszahlen von Unternehmen wie ​Intel ​und T-Mobile. Bei den Konjunkturdaten stehen ⁠Zahlen zum Verbrauchervertrauen im Euroraum im ​Juli sowie die ⁠wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe an. 

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,25 Prozent tiefer bei 14'293 Punkten. 

Anleger warten auf die Halbjahreszahlen der SMI-Schwergewichte Nestlé und Roche. Zudem werden Kühne+Nagel sowie Givaudan die Bücher öffnen.

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Der Euro kostet 92,97 Rappen (-0,04 Prozent). Ein Dollar ist 81,30 Rappen wert (-0,17 Prozent).

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04:55

Der japanische ‌Nikkei-Index legte um ein Prozent ​zu, der südkoreanische Kospi gewann sogar mehr als drei Prozent. Der Anstieg des Ölpreises schürte jedoch Inflationssorgen und die Furcht vor früheren Zinserhöhungen in den USA. «Wir werden einen eher vorsichtigen Handelstag erleben, da ‌die guten Nachrichten von den Bilanzen mit dem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten konkurrieren», sagte Nick Twidale, Marktstratege bei ATFX Global.

Die Aussicht auf ein boomendes Chipgeschäft hat den asiatischen Börsen am Donnerstag Auftrieb gegeben. Gleichzeitig dämpften Sorgen ‌vor ⁠einer Eskalation im Nahen Osten die Stimmung, die den Ölpreis ⁠auf ein Sechs-Wochen-Hoch trieben. Für Fantasie sorgten hohe Investitionspläne von US-Technologiekonzernen wie Alphabet, die der ‌Halbleiterbranche in der Region zugutekommen dürften.

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03:15

Im asiatischen Devisenhandel ​gewann der Dollar geringfügig auf 163,06 Yen und ​legte leicht auf 6,7688 Yuan ​zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8136 Franken vor. Parallel dazu stieg ‌der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1425 Dollar und zog leicht auf 0,9295 Franken an.

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02:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent ​aus der ​Nordsee um 2,1 Prozent auf ⁠96,02 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte 1,6 ⁠Prozent fester bei 88,25 Dollar.

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01:15

Der von grossen Tech-Konzernen dominierte Nasdaq 100 verlor 0,54 Prozent auf 28'998,10 Punkte, nachdem er allerdings tags zuvor um fast zwei Prozent gestiegen war. Der überwiegend mit Standardwerten bestückte Wall-Street-Index Dow Jones Industrial verlor 0,01 Prozent auf 52'218,58 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,14 Prozent auf 7498,96 Punkte nach.

Die Berichtssaison nimmt zunehmend Fahrt auf und die Nervosität der Anleger stieg, denn letztlich gingen Alphabet , Tesla und IBM nach einem stabilen Handelsstart mit Verlusten zwischen 1,3 und 2,3 Prozent aus dem Tag. Bei der Google -Mutter herrscht Sorge darüber, ob sich die massiven Investitionen des Konzerns in Künstliche Intelligenz (KI) lohnen. Bei Tesla warten Anleger auf Neuigkeiten im Bereich Autonomes Fahren und Robotik und bei IBM rechnen Analysten mit einer Senkung der Jahresprognose. Die in diesem Jahr mit fast plus 70 Prozent bereits stark gelaufene Aktie von Texas Instruments dagegen legte vor dem Quartalsbericht um 1,0 Prozent zu.

Für die Aktien von AT&T ging es um 3,5 Prozent nach oben. Der Telekomkonzern gewann im zweiten Quartal im Mobilfunkgeschäft fast ein Drittel mehr Neukunden als erwartet.

Mit etwas mehr als 6 Prozent sprangen die Anteilscheine von Philip Morris zeitweise auf ein Rekordhoch knapp unter 200 US-Dollar, bevor sie letztlich 3,3 Prozent höher schlossen. Umsatz und operativer Gewinn des Tabakkonzerns übertrafen im zweiten Quartal die durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Für die Papiere von GE Vernova ging es dagegen um 8,7 Prozent abwärts. Zwar hob der Energietechnikkonzern sein Jahresumsatzziel an, enttäuschte aber mit seinem Windkraftanlagen-Geschäft. Dort weitete sich der Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus, was Anleger nach der Kursrally seit Jahresbeginn von 65 Prozent zum Anlass nahmen, Gewinne mitzunehmen.

AMD gewannen 1,5 Prozent. Der Halbleiterhersteller und der KI-Forschungskonzern Anthropic kündigten eine strategische Partnerschaft zum Einsatz von AMD-GPUs mit einer Gesamtleistung von bis zu 2 Gigawatt an. Zudem hat AMD künftige Eigenkapitalinvestitionen in Anthropic in Höhe von bis zu 5 Milliarden Dollar zugesagt.

Nike litten im Dow Jones mit minus 1,8 Prozent darunter, dass der Sportartikelhersteller nach Angaben der zwei wichtigsten Vertriebspartner in China, TopSports und Pou Sheng, die Online-Liefermengen an diese aktiv reduziert.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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