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Die Aktie von Komax steht mittlerweile 18 Prozent höher.
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11:40
Der SMI gewinnt 0,34 Prozent auf 14'499 Punkte. Von den 20 Einzelwerten legt die Mehrheit (15) zu.
Der Schweizer Aktienmarkt bewegt sich am Donnerstag in einer zaghaften Gegenbewegung leicht nach oben. Nach zwei Verlusttagen in Folge ist der Leitindex SMI immerhin kurzzeitig wieder über die Marke von 14'500 Punkten gestiegen. Allerdings halten die erneut schwächeren Pharmaschwergewichte den Index etwas zurück.
Nachdem die US-Konsumentenpreise am Vortag zwar im Rahmen der Erwartungen ausgefallen waren, aber weiterhin klar oberhalb der Zielmarke der US-Notenbank von zwei Prozent liegen, folgen im weiteren Tagesverlauf nun die US-Produzentenpreise als weiteres Teuerungsmass. Sie dürften zeigen, ob die Unternehmen die Preissteigerungen tatsächlich weiter kompensieren können, kommentiert ein Händler. Allerdings hätten sich erst jüngst die Energiepreise wieder verteuert, was sich in den heutigen Daten noch nicht widerspiegeln kann.
Und auch der Iran-Krieg schwebe «weiterhin wie ein klassisches Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger», verweist ein weiterer Marktakteur auf das zweite beherrschende Thema. Dabei schienen die Marktteilnehmer ihre Balance auf dem geopolitischen Glatteis gefunden zu haben. So schwinge unter Anlegern «nach wie vor die subtile Angst und damit eine gewisse Torschlusspanik mit, die Rallye verpassen zu können». Auch wenn der Markt der Drohkulisse zwischen Washington und Teheran weiterhin die Stirn biete und an potenzielle Risiken und Nebenwirkungen derzeit keinen Gedanken verschwende, bleibe der Konflikt ein zentrales Thema.
Das Gewinnerfeld führen Logitech (+3,1 Prozent) und Kühne+Nagel (+2,0 Prozent) mit einigem Vorsprung an. In beiden Fällen verweisen Händler auf Zahlen der Konkurrenz als treibende Kraft. Bei Logitech weist ein Beobachter auf Cisco hin, die «ganz solide Zahlen vorgelegt haben».
Kühne+Nagel werden von den über den Erwartung ausgefallenen Zahlen der dänischen Reederei Møller-Mærsk und deren erneuter Prognoseerhöhung angeschoben. Bereits zur Wochenmitte hatten Kühne+Nagel in dem insgesamt eher gedämpften Umfeld überdurchschnittlich stark hinzugewonnen.
Mit der Swisscom, dem Versicherer Helvetia Baloise oder auch dem Goldhasen-Hersteller Lindt&Sprüngli gewinnen weitere eher defensive Titel bis zu 1,1 Prozent hinzu.
Neben Helvetia Baloise sind mit der Swiss Re, der Swiss Life, der UBS und Zurich auch alle übrigen Vertreter der Finanzindustrie im grünen Bereich anzufinden. Die Kursgewinne reichen von +0,6 Prozent bis +0,2 Prozent. Lediglich Partners Group (-0,2 Prozent) können nicht mithalten.
Die eigentliche Musik spielt an diesem Tag aber in den hinteren Reihen. Dabei reichen die Kursreaktionen auf die vorgelegten Zahlen von +17 Prozent bei Komax bis -13 Prozent bei Swissquote. Analysten werten bei Komax vor allem Punkte wie den Auftragseingang positiv. Derweil hat die Onlinebank im ersten Semester 2026 unter der Schwäche im Markt mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen gelitten.
Nicht ganz so euphorisch fallen die Reaktionen auf die Zahlen von Montana Aerospace (+5,0 Prozent), der Thurgauer Kantonalbank (+2,2 Prozent), der Glarner Kantonalbank (+0,4 Prozent), der Basler Kantonalbank (+0,1 Prozent), Kuros (-0,3 Prozent) oder Schlatter (-2,6 Prozent) aus.
Varia US (+1,2 Prozent) profitieren von der News über einen neuen US-Partner.
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11:20
Die Anhebung der Umsatzprognose lässt Anleger bei Adyen zugreifen. Die Aktien des niederländischen Fintech-Unternehmens klettern in der Spitze um fast 13 Prozent. Adyen erhöhte seine jährliche Prognose für das Nettoumsatzwachstum im Jahr 2026 auf 21 bis 23 Prozent nach zuvor 20 bis 22 Prozent. Die Erlöse im ersten Halbjahr lagen bei 1,30 Milliarden Euro und damit knapp über der Visible Alpha-Konsensprognose von 1,29 Milliarden Euro. KBC Securities zufolge bezeichnete die Ergebnisse als solide. Adyen wickelt Zahlungen für Kunden wie Spotify und Microsoft ab.
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11:10
Nach anfänglichen Verlusten haben sich die Aktien von ThyssenKrupp am Donnerstag ins Plus vorgearbeitet. Die Titel des Industriekonzerns steigen im MDax um 1,2 Prozent. Gestartet waren sie bis zu 3,5 Prozent schwächer. Die Zahlen zum dritten Quartal seien gemischt ausgefallen, sagt ein Händler. Mit 8,79 Milliarden Euro lagen die Umsätze über den Erwartungen. Der bereinigte operative Gewinn stieg im dritten Quartal um 18 Prozent auf 183 Millionen Euro - Analysten hatten im Schnitt mit 207 Millionen Euro gerechnet. Das Unternehmen hob die untere Grenze seiner Gewinnprognose für 2026 an.
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11:00
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,4 Prozent im Plus bei 20’447 Zählern. Die Sektoren Technologie (+1,2 Prozent), nicht-zyklischer Konsum (+0,7 Prozent) und zyklischer Konsum (+0,6 Prozent) liegen vorn. Grundstoffe (-0,3 Prozent) und Gesundheitswerte (-0,2 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 123 im Gewinn, 38 im Verlust und 41 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:30
Die dänische Reederei Maersk hat am Donnerstag die Gewinnprognosen deutlich übertroffen. Zudem hat sie die Jahresprognose für das Betriebsergebnis zum zweiten Mal in diesem Jahr angehoben. Der Konflikt im Nahen Osten, Staus in Häfen und die starke Nachfrage trieben die Frachtraten in die Höhe. Die Aktien des Unternehmens stiegen zeitweise um 8 Prozent, notierten zuletzt fast 5 Prozent höher. Die Aktie zog dabei auch etwa Kühne + Nagel nach oben (+ 2 Prozent).
Maersk gilt als Gradmesser für den Welthandel. Das Unternehmen ist die zweitgrösste Container-Reederei der Welt. Es teilte mit, dass der globale Container-Markt trotz geopolitischer Unruhen weiterhin auf ein Wachstum von rund vier Prozent in diesem Jahr zusteuere.
«Maersk hat von stark steigenden Frachtraten, Handelsstörungen und dem Exportwachstum aus China profitiert», sagte Haider Anjum in einer Analyse. Er ist Analyst bei der Jyske Bank. «Gleichzeitig konnte das Unternehmen höhere Treibstoffkosten an die Kunden weitergeben.»
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10:00
Nach zwei schwächeren Tagen wagt der Schweizer Aktienmarkt am Donnerstag eine zaghafte Gegenbewegung. Vor allem die mehr oder weniger beruhigenden US-Inflationszahlen vom Vortag gekoppelt mit sehr soliden Ergebnissen im Technologiesektor werden auch für die europäischen Märkte als Stütze gesehen.
Mit Kursgewinnen von 2,9 Prozent führen Logitech das Gewinnerfeld an. Am Markt wird auf die festeren Techwerte in den USA und Asien verwiesen, die stützen dürften. Bei Kühne+Nagel (+2,3 Prozent) sind es die starken Zahlen des Konkurrenten Møller-Mærsk, die den Kurs bewegen. Ebenfalls stark sind Swiss Re (+1 Prozent), Swisscom (+0,9 Prozent) und Nestlé (+0,9 Prozent)
Die eigentliche Musik spielt an diesem Tag aber in den hinteren Reihen. Dabei reichen die Kursreaktionen auf die vorgelegten Zahlen von +9 Prozent bei Komax bis -12 Prozent bei Swissquote. Analysten werten bei Komax vor allem Punkte wie den Auftragseingang positiv. Derweil hat die Onlinebank im ersten Semester 2026 unter der Schwäche im Markt mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen gelitten.
Nicht ganz so euphorisch fallen die Reaktionen auf die Zahlen von Montana Aeospace (+0,8 Prozent), der Thurgauer Kantonalbank (+1,8 Prozent), der Glarner Kantonalbank (+0,8 Prozent), der Basler Kantonalbank (+0,1 Prozent), Kuros (-0,4 Prozent) oder Schlatter (unverändert) aus.
Varia US (+1,2 Prozent) profitieren von der News über einen neuen US-Partner.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
ABB: Bernstein SG erhöht auf 80 (70) Fr. - Market Perform
Autoneum: Research Partners erhöht auf 146,50 (126,20) Fr. - Halten
Dätwyler: Research Partners senkt auf 155,40 (180) Fr. - Halten
Givaudan: Julius Bär erhöht auf 3600 (3200) Fr. – Hold
Oerlikon: Octavian erhöht auf 6 (4,30) Fr. – Buy
Schindler: Bernstein SG senkt auf 290 (310) Fr. - Market Perform
Tecan: Octavian erhöht auf 160 (155) Fr. – Hold
Zurich: Julius Bär erhöht auf 666 (660) Fr. – Buy
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09:10
Von den 20 SMI-Einzelwerten steigen 14. Holcim notieren unverändert. Logitech (+3 Prozent) scheren nach oben aus, gefolgt von Kühne+Nagel (+1,8 Prozent) und Lonza (+0,9 Prozent). In Bezug auf Logitech wird am Markt auf die festeren Techwerte in den USA und Asien verwiesen, die stützen dürften. Unter Druck sind Amrize (-1,3 Prozent), Givaudan (-0,3 Prozent) und Sika (-0,3 Prozent). Die SMI-Schwergewichte notieren uneinheitlich (Novartis -0,2 Prozent, Roche +0,1 Prozent und Nestlé +0,4 Prozent)
Die eigentliche Musik spielt an diesem Tag aber in den hinteren Reihen. Dabei reichen die Kursreaktionen auf die vorgelegten Zahlen von Komax (vorbörslich +4,5 Prozent) bis Swissquote (-10,4 Prozent). Analysten werten bei Komax vor allem Punkte wie den Auftragseingang positiv. Derweil hat die Onlinebank im ersten Semester 2026 unter der Schwäche im Markt mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen gelitten. Ebenfalls starke Bewegungen zeigen Arbonia (+5 Prozent) oder Idorsia (-1,4 Prozent) auf.
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08:10
Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,21 Prozent höher indiziert. 19 von 20 SMI-Aktien werden höhergestellt. Am meisten steigt Logitech mit 1,7 Prozent. Die Aktie hatte am Vortag 3 Prozent verloren. Einziger Verlierer ist Amrize (0,2 Prozent)
Am breiten Markt fallen Swissquote nach Zahlen 4 Prozent. Komax (4 Prozent) und Polypeptide (3 Prozent) legen zu.
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06:20
Der SMI wird bei der IG Bank 0,34 Prozent höher indiziert. Am Vortag hatte er 0,84 Prozent verloren.
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06:00
Die Hoffnung auf eine Zinspause in den USA hat die asiatischen Börsen am Donnerstag angetrieben. Zuvor hatten Inflationsdaten aus den USA die Erwartungen gedämpft, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen weiter anheben könnte.
Die US-Verbraucherpreise stiegen im Juli um 0,1 Prozent und damit im Rahmen der Erwartungen. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im kommenden Monat wird an den Geldmärkten nun auf 40 Prozent geschätzt, nach 54 Prozent vor einer Woche.
Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,97 Prozent. Der südkoreanische Kospi legte um 4,4 Prozent zu, und der japanische Nikkei-Index gewann 1,86 Prozent.
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05:30
Am Devisenmarkt in Fernost gewann der Dollar geringfügig auf 159,43 Yen und legte leicht auf 6,7441 Yuan zu. Spekulationen über eine mögliche Zinserhöhung der japanischen Notenbank bereits im nächsten Monat bremsten jedoch den Dollar. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8137 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1521 Dollar und zog leicht auf 0,9377 Franken an.
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05:00
Die Ölpreise gaben nach, hielten sich aber in der Nähe der Marke von 80 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,2 Prozent auf 87,95 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent schwächer bei 82,18 Dollar. Händler verwiesen auf den Stillstand bei den Bemühungen, den Golfkrieg zwischen den USA und dem Iran zu beenden. Der Goldpreis stieg um 0,28 Prozent auf 4419,28 Dollar je Feinunze. Silber legte um 0,3 Prozent auf 65,50 Dollar zu.
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01:00
Gute Prognosen von Unternehmen aus dem Technologiesektor haben am Mittwoch am US-Aktienmarkt die Stimmung der Anleger im KI- und Halbleitersektor gehoben. Der Nasdaq 100 gewann 0,74 Prozent auf 29'742,60 Punkte.
Die Inflation in den USA war im Juli wie erwartet etwas zurückgegangen. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,4 Prozent. Im Juni hatte die Inflationsrate bei 3,5 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt mit diesem Rückgang gerechnet. Die Daten halten die Furcht vor steigenden Zinsen in Schach.
Mit Blick auf die Geopolitik gibt es weitere Anzeichen einer Entspannung in Nahost. Die im Zuge des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran Mitte Juni vereinbarte Waffenruhe soll nach Angaben aus pakistanischen Sicherheitskreisen verlängert werden. Die Verlängerung könne weitere 60 oder sogar 90 Tage umfassen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von mit den Gesprächen vertrauten Personen. Zugleich stehe eine Einigung zwischen dem Iran und dem Oman für die Schifffahrt durch die Strasse von Hormus noch vor Samstag bevor, hiess es weiter.
Am Aktienmarkt sprangen die an der Nasdaq notierten Aktien des niederländischen Nebius-Konzerns um 34 Prozent in die Höhe. Für das Cloud-Geschäft hatte das Unternehmen im zweiten Quartal einen Umsatzsprung von über 500 Prozent gemeldet. Zurückzuführen ist das auf die starke Nachfrage nach KI-Rechenleistung.
Mit positiven Ausblicken überzeugten Unternehmen wie CoreWeave , Super Micro Computer und der Nvidia -Partner Hon Hai, die alle eine boomende Nachfrage nach ihren Produkten im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) verzeichnen. Die Aktien aus der Gruppe der Magnificent 7 gaben gleichwohl nach, Ausnahme waren die Nvidia-Titel mit einem Plus von 3 Prozent. Die Coreweave-Aktien gewannen ebenso wie jene von Super Micro Computer um die 19 Prozent.
Die Anteile von Lumentum verzeichneten ein Kursplus von 13,6 Prozent. Das Optoelektronik-Unternehmen hatte Ergebnisse für das vierte Quartal und einen Ausblick vorgelegt und damit die Markterwartungen übertroffen.
Nach Börsenschluss steht der Netzwerk-Ausrüster Cisco mit Quartalszahlen auf der Agenda. Anleger verteilten Vorschusslorbeeren: Die Papiere zogen um 2,9 Prozent an.
Die Aktien von Applied Materials schlossen 4,3 Prozent höher. Analysten sind angesichts der Nachfrage nach KI-bezogenen Chips, insbesondere im Speicherbereich, zuversichtlich für den Hersteller von Halbleiter-Ausrüstung, der am Donnerstag nach Börsenschluss seine Quartalsbilanz vorlegt.
(cash/Reuters/AWP)
