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17:35
Nach der starken Entwicklung der Vorwoche fehlten den Aktien vorerst frische Impulse für weitere Gewinne. Diese setzten dann erst im Nachmittagshandel ein. Die Stimmung wird in Marktkreisen aber als weiterhin positiv umschrieben. Dank der relativen Entspannung im Nahen Osten in Kombination mit einer Kursstabilisierung bei Aktien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz sei die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten zurückgekehrt, heisst es etwa in einer Lagebeurteilung der Zürcher Kantonalbank. So seien die globalen Aktienmärkte auf neue Höchststände geklettert, der Goldpreis kräftig gestiegen und die Angebotsrisikoprämie aus dem Ölpreis abgeflossen. Die Investoren könnte sich nun wieder auf zyklische und Wachstumswerte konzentrieren.
Nebst Richemont und den Pharmagiganten entwickelten sich im SMI auch Logitech und Lonza (je +1,3 Prozent) und Alcon (+1,7 Prozent) gut. Amrize verloren dagegen (-1,0 Prozent) weiter und bauten die Verluste von über 8 Prozent vom Freitag im Anschluss an durchzogene Halbjahreszahlen aus. Zum Start in die neue Woche hat die Royal Bank of Canada das Rating für Amrize auf «Underperform» von «Sector Perform» gesenkt.
Im breiten Markt brachen Aryzta um 11 Prozent ein. Der Backwarenkonzern hat mit den Halbjahreszahlen vor allem beim organischen Wachstum die Erwartungen klar verfehlt. Die Wachstumsflaute geht insbesondere auf das schwache Deutschland-Geschäft zurück.
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16:30
Der Dow Jones Industrial gibt um 0,1 Prozent auf 53.970 Punkte nach. In der vergangenen Woche hatte der bekannteste Wall-Street-Index um drei Prozent zugelegt und zeitweise bei 54'744 Punkten ein Rekordhoch erreicht. Der S&P 500 zeigte sich am Montag bei 7761 Punkten prozentual fast unverändert. Der überwiegend mit Technologieaktien bestückte Nasdaq 100 hält sich bei 29'727 Zählern prozentual unverändert.
Anleger hielten sich vor der Veröffentlichung wichtiger Inflationsdaten zurück. Für Verunsicherung sorgten zudem wieder anziehende Ölpreise, nachdem der Iran für die Öffnung der blockierten Strasse von Hormus weitere Zugeständnisse der USA gefordert hat.
In dieser Woche werden die Daten zur Verbraucher- und Erzeugerpreisinflation in den USA erwartet. Diese könnten wichtige Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank Federal Reserve geben. «Die vorherrschende Einschätzung lautet, dass die Inflation zwar weiterhin hoch ist, aber nicht allzu weit vom Zwei-Prozent-Ziel der Fed entfernt liegt», sagte Bob Edwards, Chefanlagestratege bei Edwards Asset Management. «Das ist zwar noch kein Sieg, aber ein Fortschritt.»
Bei den Einzelwerten fielen die Aktien von Intel in den ersten Handelsminuten um rund fünf Prozent. Der Halbleiter-Hersteller kündigte am Montag den Verkauf neuer Aktien im Volumen von 15 Milliarden Dollar an und will damit den Ausbau seiner Chip-Auftragsfertigung finanzieren. Die in den USA notierten Aktien von Barrick Mining gaben um neun Prozent nach. Das Unternehmen hatte mit seinem Gewinn im zweiten Quartal die Erwartungen verfehlt. Apple-Aktien verloren zwei Prozent, nachdem die Analysten von Jefferies die Aktie des iPhone-Herstellers auf «Underperform» von «Hold» herabgestuft hatten.
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15:45
Der SMI liegt 0,32 Prozent höher.
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15:05
Die Ölpreise sind am Montag wegen der Unsicherheit über Transporte durch die Strasse von Hormus gestiegen. Nachdem die Notierungen sich im frühen Handel noch wenig verändert gehalten hatten, legten sie zuletzt wieder deutlicher zu. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl aus der Nordsee der Sorte Brent mit Lieferung im Oktober wurde bei 85,08 US-Dollar gehandelt und damit fast zwei Prozent höher als am Freitag.
Der Iran hat Hoffnungen auf eine schnelle Wiedereröffnung der Strasse von Hormus für den Schiffsverkehr gedämpft. Die Führung in Teheran stellte neue Bedingungen für eine Wiedereröffnung der Meerenge für Transporte von Rohöl aus den Fördergebieten am Persischen Golf. US-Präsident Donald Trump zeigte sich daraufhin demonstrativ und sagte dem Nachrichtenportal «Axios»: «Wir geben dem nicht viel Aufmerksamkeit».
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15:00
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14:55
Die Leitindizes an den US-Aktienmärkten dürften am Montag etwas im Minus eröffnen. Vor Börsenstart stehen die Futures auf den Dow Jones Industrial 0,2 Prozent tiefer auf 54'050 Punkten. In der Vorwoche hatte der US-Leitindex einen Gewinn von drei Prozent verzeichnet. Die Futures auf den S&P 500 und den Nasdaq 100 notieren mit je minus 0,1 Prozent ebenfalls leicht niedriger.
Am Freitag hatten aktuelle US-Arbeitsmarktdaten für nachlassende Zinserhöhungsbefürchtungen gesorgt und den Börsen Rückenwind gegeben. Dem steht aber die anhaltende Unsicherheit mit Blick auf den Nahost-Konflikt gegenüber. Der Iran hatte am Samstag Hoffnungen auf eine schnelle Wiedereröffnung der Strasse von Hormus für den Schiffsverkehr gedämpft. Die Führung in Teheran forderte von den USA erhebliche Vorleistungen vor einer Freigabe der für den internationalen Öl- und Gashandel wichtigen Meerenge.
Aus Unternehmenssicht könnten die Aktien von Intel mit einem vorbörslichen Verlust von 3,6 Prozent im Fokus stehen. Der Halbleiterkonzern kündigte an, zusätzliche Aktien im Wert von 15 Milliarden US-Dollar auszugeben, um vom Boom bei KI-Rechenzentren zu profitieren. Der Kurs der Intel-Aktie ist im Zuge des KI-Hypes im laufenden Jahr bereits um 175 Prozent gestiegen.
Für die Papiere von Meta ging es im vorbörslichen Handel um 2,1 Prozent nach oben. Der Facebook-Mutterkonzern stellte ein neues KI-Modell namens «Muse Glimmer» vor. Das Modell soll auf einem einzelnen Computer ausgeführt werden können und es Nutzern ermöglichen, die entsprechende Technologie herunterzuladen und anzupassen.
Der Videospiele-Händler Gamestop könnte Kreisen zufolge sein Übernahmeangebot für die Online-Handelsplattform Ebay zurückziehen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtete, erwägt Gamestop-Chef Ryan Cohen, die Offerte in Höhe von 56 Milliarden US-Dollar zurückzunehmen und Ebay stattdessen eine Partnerschaft oder ein Joint Venture vorzuschlagen. Damit könnte Ebay die rund 1600 GameStop-Filialen in den USA nutzen, hiess es. Die Gamestop-Aktien stiegen vorbörslich um 2,6 Prozent, jene von Ebay verloren 1,3 Prozent.
Die Aktien von Apple büssten vorbörslich 1 Prozent ein. Das Analysehaus Jefferies stufte die Titel des Technologiekonzerns von «Hold» auf «Underperform» ab. Ein bislang für den Markteintritt im September 2027 geplantes vollgläsernes iPhone werde von Apple wohl nicht weiter verfolgt, schrieb Analyst Edison Lee.
Die Anteilsscheine von HP Enterprise verteuerten sich vorbörslich um 4,8 Prozent. Morgan Stanley stufte die Papiere auf «Overweight» hoch. Die Investmentbank schätzt die IT-Hardware-Branche insgesamt positiver ein, da derzeit hohe Investitionen in KI-bezogene Infrastruktur getätigt werden.
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14:30
Wells Fargo hat Dick's Sporting Goods von «Gleichgewichten» auf «Übergewichten» hochgestuft. Die Aktien des Sportartikelherstellers liegen im vorbörslichen Handel deshalb um 2,2 Prozent auf 213,93 Dollar höher, nachdem sie am Freitag bereits um 5,2 Prozent gestiegen waren. Das 52-Wochen-Hoch der Aktie liegt bei 244,38 Dollar.
Die US-Grossbank blickt über die bevorstehenden Zahlen des zweiten Quartals von Dick's hinaus auf eine ihrer Ansicht nach vielversprechende mehrjährige Entwicklung. Das Unternehmen befinde sich heute in einer stärkeren Position und stehe am Anfang eines überzeugenden Schwungrads, wobei ein Investitionszyklus mit hoher Rendite laufe. Dick's gelte zudem als beste Möglichkeit, von der erwarteten Produktwende bei Nike zu profitieren. Marktrecherchen deuteten auf positive erste Signale für den Frühling 2027 hin.
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13:55
Standard Lithium legen vorbörslich rund 13 Prozent zu, nachdem das Weisse Haus neue Investitionen von mehr als zwei Milliarden Dollar im Bergbau und in bergbaubezogene Bereiche sowie mehr als 180 Millionen Dollar für Bergbauschulen und die Entwicklung der Arbeitskräfte angekündigt hatte.
Neben Standard Lithium steigt auch eine Vielzahl an Aktien von Unternehmen mit kritischen Mineralien: 5E Advanced Materials legen rund 30 Prozent zu, MP Materials 3 Prozent und Energy Fuels 2 Prozent. Ebenfalls gefragt sind die Titel von United States Antimony mit +2 Prozent, Critical Metals mit +1,8 Prozent, USA Rare Earth und American Resources mit je +1,4 Prozent.
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13:30
Meta-CEO Mark Zuckerberg stellte ein neues Open-Source-Modell namens Muse Glimmer vor. Muse Glimmer ist eine Version des leistungsstärksten geschlossenen KI-Modells des Unternehmens, Muse Spark. Es kann Code, Texte und Bilder generieren.
«Heute veröffentlichen wir auch die Gewichte für Muse Glimmer, ein grossartiges dichtes Modell mit 30 Milliarden Parametern, das lokal ausgeführt werden kann. Bald werden wir auch die Gewichte für Muse Spark 1.2 veröffentlichen, unser neuestes Foundation-Modell. Meta ist ein starker Befürworter von Open Source, und ich bin stolz auf diese Veröffentlichungen», sagte Mark Zuckerberg in einem Post auf X.
Muse Glimmer ist für Aufgaben im Agenten-Kontext konzipiert. Es ist klein genug, um auf einem Mac oder PC mit einem einzelnen Grafikprozessor für Endverbraucher lokal ausgeführt zu werden. Das ermöglicht Anwendungsfälle, die von lokalen Agenten und Funktionsaufrufen über lokales Programmieren bis hin zu LLM-as-a-Judge-Evaluierungen reichen, teilte das Unternehmen am Montag in einem Blogbeitrag mit.
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13:05
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start uneinheitlich:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,2 Prozent im Plus.
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11:50
Die starken Vorgaben insbesondere der Nasdaq vom Freitag helfen auch hierzulande den Techwerten. An der Spitze des SMI liegen derzeit Logitech (+3,2 Prozent), aus dem SLI legen auch VAT (+0,5 Prozent) etwas deutlicher zu und im breiten Markt als Profiteure des Rechenzentren-Boom geltende Werte wie Huber+Suhner (+1,8 Prozent), Accelleron (+1,6 Prozent) oder auch Comet (+1,2 Prozent) und Inficon (+1 Prozent).
Weitere Gewinner bei den Blue Chips sind Richemont (+1,6 Prozent), ABB (+1 Prozent) oder Holcim (+1,1 Prozent) und Amrize (+1,1 Prozent). Letztere machen damit indes nur einen geringen Teil der Verluste von über 8 Prozent vom Freitag im Anschluss an durchzogene Halbjahreszahlen wett. Zum Start in die neue Woche hat die Royal Bank of Canada das Rating für Amrize auf «Underperform» von «Sector Perform» gesenkt.
Wenig verändert zeigen sich Alcon (-0,1 Prozent) im Vorfeld der Halbjahreszahlen von heute Abende nach US-Börsenschluss
Am stärksten unter Druck stehen derzeit Partners Group (-0,6 Prozent), während UBS (-0,4 Prozent) moderat tiefer stehen. Nicht einmal eine Kurszielerhöhung von Goldman Sachs auf 47 Franken könne dem Titel Impulse verleihen, heisst es im Handel zur UBS-Aktie. Dies ist allerdings nicht allzu überraschend, könnten doch bald wieder Vorentscheide in Sachen Eigenkapital-Regulierung fallen. So wird der Ständerat bzw. seine vorbereitende Kommission (WAK-S) diese Woche wieder über das Thema beraten.
Im breiten Markt brechen Aryzta um knapp 13 Prozent ein. Der Backwarenkonzern hat mit den Halbjahreszahlen vor allem beim organischen Wachstum die Erwartungen klar verfehlt. Die Wachstumsflaute geht insbesondere auf das schwache Deutschland-Geschäft zurück.
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11:30
Die Aktien von Huber+Suhner (H+S) und von Accelleron befinden sich nach der kalten Dusche vom Frühsommer seit Ende Juli wieder in einem Aufwärtstrend. «Von der jüngsten Erholung der Techwerte in den USA profitieren nun auch diese beiden Titel», meint ein Händler. Beide gelten als Profiteure des Rechenzentren-Booms.
Sie waren daher auch fulminant ins laufende Börsenjahr gestartet. H+S gelang dabei bis zum Jahreshoch im Mai (288 Franken) nahezu eine Verdoppelung des Kurses, nachdem bereits im Vorjahr ein Plus von rund 95 Prozent resultiert hatte. Bei Accelleron waren die Avancen etwas bescheidener aber noch immer beachtlich. Der Titel verteuerte sich bis zum Höchststand im Mai (90,55 Franken) im Vergleich zum Schlussstand von Ende 2025 um rund 47 Prozent und im Gesamtjahr 2025 um etwa 32 Prozent.
Ab Mai (Accelleron) und ab Juni (H+S) gerieten die Aktien dann in den Abwärtssog der Bewertungskorrektur der amerikanischen Tech-Aktien. Und diese Korrektur war heftig: So büssten Huber+Suhner über 100 Franken ein, Accelleron rund 20 Franken. Nun scheint der Boden gefunden zu sein. H+S sind im Geschäft mit den Rechenzentren mit den optischen Schaltern (OCS) der Geschäftseinheit Polatis dabei und Accelleron liefert Turbolader für die Energieversorgung der Server.
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11:00
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,01 Prozent im Plus bei 20'509 Zählern. Die Sektoren zyklischer Konsum (+0,8 Prozent), Technologie (+0,5 Prozent) und Gesundheit (+0,2 Prozent) liegen vorn. Nicht-zyklischer Konsum (-0,6 Prozent), Immobilien (-0,5 Prozent) und Finanzwerte (-0,3 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 58 im Gewinn, 119 im Verlust und 25 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:30
Der Spezialchemiehersteller Lanxess vermeldete am Freitag die Quartalsergebnisse, die leicht über den Erwartungen lagen. Die Jahresprognose wurde jedoch unverändert belassen und das Unternehmen warnte, es gebe keine Anzeichen für eine breitere Erholung in seinen Kernmärkten. Das liess die Aktien um rund 5 Prozent sinken.
Im Kielwasser der Lanxess-Aktien fielen auch die Titel von Clariant rund 1,6 Prozent auf 9,94 Franken. Nachdem das Amsterdamer Landgericht die Schadensersatzklage von Shell Ende Juli zurückgewiesen hat, haben die Titel seither über ein Drittel an Wert zugelegt. Mit dem Ergebnis von Lanxess treten bei den Clariant-Valoren die ersten Ermüdungseinscheinungen auf.
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10:00
Der Schweizer Aktienmarkt legt am Montag im frühen Handel leicht zu. Der SMI gewinnt 0,1 Prozent auf 14'562 Punkte, wobei die Ausschläge der einzelnen Aktien zumeist relativ gering sind. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,02 Prozent auf 3229 Punkte und der breite SPI um 0,1 Prozent auf 20'527 Punkte.
Mit Blick auf die anhaltend konstruktive Stimmung an den Börsen verweist die Onlinebank Swissquote derweil auf die bislang gut verlaufene Berichtsaison zum Halbjahr, sowohl in Europa als auch in den USA. Von den S&P-500-Unternehmen hätten mittlerweile die meisten ihre Zahlen vorgelegt, insgesamt zeichne sich dabei ein durchschnittliches Gewinnwachstum von rund 50 Prozent ab.
Etwas deutlicher ziehen auch ABB und Amrize (je +1,1 Prozent) an. Amrize machen damit aber nur einen kleinen Teil des Verlusts von über 8 Prozent am Freitag als Reaktion auf durchzogene Halbjahreszahlen gut. Zum Start in die neue Woche hat die Royal Bank of Canada das Rating für den Titel auf «Underperform» von «Sector Perform» gesenkt.
Auch UBS geben um 0,1 Prozent nach. Am Dienstag wird die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) dann zum zweiten Mal die Revision des Bankengesetzes im Rahmen der «Too-Big-To-Fail»-Regulierung (TBTF) beraten.
Im breiten Markt fallen Aryzta um 8,5 Prozent markant zurück. Der Backwarenkonzern hat im ersten Halbjahr die Erwartungen der Analysten vor allem beim Wachstum nicht erreicht. Hauptproblem ist das bedeutende Deutschland-Geschäft, für das nun «alle Optionen» geprüft werden.
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09:30
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Adecco: Julius Bär erhöht auf 24,50 (19,00) Fr. – Hold
DSM-Firmenich: Deutsche Bank erhöht auf 106 (98) EUR - Buy
Galenica: Research Partners senkt auf 92 (94) Fr. – Halten
Swatch: Julius Bär erhöht auf 185 (180) Fr. – Hold
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09:08
Der Schweizer Aktienmarkt startet leicht positiv in die neue Börsenwoche. Die Vorgaben aus den USA vom Freitag und vor allem aus Japan am Montagmorgen sind freundlich. Der SMI steigt um 0,2 Prozent bei 14'572 Punkte. Der Leitindex liegt damit knapp 100 Punkte entfernt von seinem Allzeithoch von Ende Juli bei 14'656. Derweil steht der SMIM der mittelgrossen Werte 0,2 Prozent höher bei 3236 Punkten.
Amrize (+0,6 Prozent) versuchen nach dem Minus von über 8 Prozent am Freitag eine erste Stabilisierung - trotz einer Herunterstufung durch die Royal Bank of Canada auf «Underperform» von «Sector Perform».
Im breiteren Markt fallen Aryzta mit einem Minus in der Vorbörse von 4,5 Prozent auf. Der Backwarenkonzern hat im ersten Halbjahr die Erwartungen der Analysten vor allem beim Wachstum nicht erreicht. Hauptproblem ist das bedeutende Deutschland-Geschäft, für das nun «alle Optionen» geprüft werden. Ebenfalls unter Druck sind Centiel (-2,5 Prozent) oder OC Oerlikon (-1,7 Prozent). Arbonia (+3,5 Prozent), Huber+Suhner (+2,3 Prozent) und Comet (+1,7 Prozent) sind auf den vorderen Plätzen.
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08:04
Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,2 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Aryzta (-4,4 Prozent) nach der Ergebnispublikation prognostiziert. Die übrigen vorbörslichen Kurse reichen von +0,1 bis +0,3 Prozent.
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07:30
Die südkoreanischen Aktien legten am Montag zu, angeführt von Schwergewichten aus der Chipindustrie, nachdem der Rekordlauf an der Wall Street die Sorgen vor Zinserhöhungen gemildert hatte. Der Leitindex KOSPI stieg um 0,8 Prozent, auf 6308,74 Punkte nach sieben aufeinanderfolgenden Wochen mit Rückgängen.
«Diese Woche werden Quartalszahlen von Halbleiter- und KI-bezogenen Unternehmen im Ausland veröffentlicht, die die Sorgen vor einem Nachlassen der Nachfrage nach KI und Speicherchips mindern dürften», sagte Han Ji-young, Analystin bei Kiwoom Securities. «Das wird ein Faktor sein, der die ausländischen Zuflüsse nach dem heftigen Verkauf bei Chipaktien in der letzten Woche verbessert», sagte Han.
Unter den Index-Schwergewichten stieg der Chiphersteller Samsung Electronics um 0,4 Prozent, während der Branchenkollege SK Hynix um 1,6 Prozent zulegte. Der Batteriehersteller LG Energy Solution war unverändert. Hyundai Motor und die Schwesterautomarke Kia Corp legten um 1,8 Prozent beziehungsweise um 0,6 Prozent zu.
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06:55
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,01 Prozent höher bei 14'552 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank mit 0,00 Prozent unverändert bei 14'551 Punkten.
Für die neue Börsenwoche sind die Semesterergebnisse von weiteren rund 20 Schweizer Unternehmen angesagt, allerdings sind es mit einer Ausnahme allesamt Nebenwerte.
Die Analysten erwarten bei Alcon im zweiten Quartal ein stabiles bis leicht stärkeres organisches Wachstum als im ersten Quartal. Die Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche soll ähnlich wie im ersten Quartal verlaufen, wobei der Bereich Vision Care etwas stärker gewachsen sein könnte.
Der am vergangenen Freitag vorgelegte Arbeitsmarktbericht in den USA fiel derweil klar schwächer aus als erwartet. In der Folge haben sich die Erwartungen der Ökonomen für eine Zinserhöhung durch das Fed im September abgeschwächt, was das Börsensentiment wiederum stützen sollte. Während vor Veröffentlichung noch klar mehr als die Hälfte der Marktteilnehmer mit einer Zinserhöhung im September rechneten, sind es mittlerweile gemäss CME-FedWatch nur noch gut 40 Prozent.
In New York hatten sich die Gewinne des Dow Jones am Freitag allerdings in engen Grenzen bewegt. Etwas stärker ging es an der Tech-Börse Nasdaq hinauf. Die asiatischen Aktienmärkte legten am Montag im Sog der Wall Street überwiegend zu. Gleichzeitig stiegen die Ölpreise angesichts der anhaltenden Unsicherheit um die Strasse von Hormus wieder leicht.
Auf den Schweizer Aktienmarkt hatten sich die geänderten Zinserwartungen zumindest noch am Freitag nicht positiv ausgewirkt. Dies dürfte laut Händlern vor allem damit zu tun gehabt haben, dass zins- und konjunktursensitive Werte im hiesigen Leitindex im Vergleich zu den defensiven Werten untervertreten sind.
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05:15
Die nachlassende Sorge vor baldigen Zinserhöhungen in den USA hat die asiatischen Aktienmärkte am Montag angetrieben. Der japanische Leitindex Nikkei ist um 2,0 Prozent auf 66.927,61 Punkte gestiegen, während der breiter gefasste Topix um 0,44 Prozent auf 4092,93 Zähler zulegte. Auch der südkoreanische Leitindex ging mit einem Plus von 1,1 Prozent aus dem Handel. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verzeichnete einen Zuwachs von 0,8 Prozent. Schwache US-Arbeitsmarktdaten hatten zuvor die Erwartungen an eine baldige Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank Fed gedämpft.
In Tokio profitierten Technologie- und KI-Werte von den positiven Vorgaben der US-Börsen. «Gewinne bei den Chip-Werten stützten den Nikkei», sagte Daisuke Hashizume, Chefstratege bei Daiwa Securities. «Treiber waren die nachlassenden Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank.» Zu den grössten Gewinnern zählten die Chip-Zulieferer Advantest mit einem Plus von 5,3 Prozent und Tokyo Electron, die 3,4 Prozent gewannen. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem ein Bericht der Zeitung «Nikkei», wonach Sony und der taiwanische Chip-Auftragsfertiger TSMC rund eine Billion Yen (6,32 Milliarden Dollar) in die gemeinsame Produktion von Mikrochips für Bildsensoren investieren wollen. Zu den Verlierern gehörte der Batterie-Material-Hersteller Mitsui Kinzoku, dessen Aktien nach enttäuschenden Zahlen um 17 Prozent einbrachen.
Gegen den regionalen Trend gaben chinesische Standardwerte um 0,4 Prozent nach, nachdem schwächer als erwartet ausgefallene Inflationsdaten die anhaltende Flaute der Binnennachfrage unterstrichen hatten. Begrenzt wurden die Kursgewinne in Asien zudem durch geopolitische Spannungen im Nahen Osten. Die Unsicherheit über eine mögliche Wiedereröffnung der Strasse von Hormus bremste die Risikobereitschaft, da der Iran für ein Abkommen weitere Zugeständnisse der USA forderte. In Japan sorgte zudem die Notenbank für Aufsehen: Warnungen der Währungshüter vor steigenden Inflationsrisiken schürten Spekulationen auf eine raschere Zinswende im September.
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04:40
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,3 Prozent auf 158,24 Yen und legte leicht auf 6,7462 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8090 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1551 Dollar und zog leicht auf 0,9344 Franken an. Die US-Währung stand zuletzt unter Druck, da sinkende Anleiherenditen und die schwindende Erwartung einer US-Zinserhöhung den Dollar belasteten. Gleichzeitig blieben Anleger beim Yen vorsichtig, da die jüngsten falkenhaften Signale der japanischen Notenbank stützend wirkten.
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03:00
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,9 Prozent auf 84,26 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,6 Prozent fester bei 78,67 Dollar. Die festgefahrenen Friedensgespräche am Golf und die unklare Lage rund um die wichtige Schifffahrtsroute in der Strasse von Hormus trieben die Preise nach oben. Der jüngste Anstieg der Energiekosten rückt nun die am Mittwoch anstehenden US-Inflationsdaten in den Fokus der Anleger, da ein überraschender Preisanstieg die Zinsspekulationen in den USA neu entfachen könnte.
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01:20
Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 54.036,93 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,6 Prozent auf 7.757,64 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 1,3 Prozent auf 26.690,62 Stellen an. Ein schwächer als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht hatte am Freitag die Hoffnung auf ausbleibende Zinserhöhungen geschürt und der Wall Street zu Rekordständen verholfen. Zudem stützten starke Unternehmensgewinne, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz, die Kurse.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)
