Zum aktuellen Geschehen im Dow Jones geht es hier.

Zum aktuellen Geschehen im Nasdaq 100 geht es hier.

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17:35

Der SMI verbessert sich zu Handelsschluss um 1,7 Prozent auf 14'352 Punkte. Im Tagesverlauf reichte es sogar für 14'406 Zähler, womit der Leitindex ein neues Allzeithoch erreicht hatte.

Getrieben wurde der Markt durch die Schwergewichte: Roche geht mit einem 3,9-prozentigen Plus aus dem Handel. Novartis legt 2,4 Prozent zu und Nestlé arbeitet sich um 1,9 Prozent vor.

Gefragt waren auch Holcim (plus 2,9 Prozent) sowie Kühne+Nagel (plus 2,6 Prozent). Einen Verlust von 1,5 Prozent verzeichnet ABB, während Logitech zur Schlussglocke 0,7 Prozent tiefer notiert hat.

Am breiten Markt, der gemessen am SPI um 1,5 Prozent vorgerückt ist, waren vor allem AMS Osram gefragt (plus 13,4 Prozent). Auch Orior (plus 8,4 Prozent) sowie Stadler Rail, Autoneum und Mikron (je plus 4,5 Prozent) wurden gekauft.

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17:05

Der US-Elektroautobauer Lucid hat mit überraschend schwachen Auslieferungszahlen und einem Management-Umbau die Anleger verunsichert. Die Titel geben 4,4 Prozent nach. Lucid lieferte nach eigenen Angaben im zweiten Quartal 3953 Fahrzeuge aus, während Analysten mit ‌4618 gerechnet hatten.

⁠Auch die Produktion blieb mit 4774 Fahrzeugen hinter den Schätzungen zurück. Zudem ernannte das Unternehmen Alexander De Bock zum neuen Finanzchef und Raja Ramana Macha zum neuen Technologievorstand. ⁠Der Wechsel an der Finanzspitze ist Teil eines grösseren Umbaus im Management des angeschlagenen Unternehmens - erst im April hatte der frühere Schindler-Chef Silvio Napoli die Führung übernommen.

Lucid kämpft mit einer schwachen Nachfrage und ‌hohem Konkurrenzdruck. Im Mai hatte der Konzern seine Produktionsprognose für 2026 kassiert und in diesem Jahr zweimal Stellen abgebaut, ‌um Kosten zu sparen. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 38 Prozent an ​Wert verloren. 

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16:55

Am letzten Tag der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche kletterte der Dow-Jones-Index erstmals in seiner Geschichte über 52.800 Punkte und toppte damit sein Rekordhoch vom Vortag. Zuletzt kam er leicht zurück und legte um 0,7 Prozent auf 52.645 Punkte zu. Im Wochenverlauf ergibt sich aktuell ein Plus von 1,5 Prozent.

Der S&P 500 stieg am Donnerstag zuletzt um 0,1 Prozent auf 7.493 Punkte, während der technologielastige Nasdaq 100 nach frühen Gewinnen in die Verlustzone drehte. Er gab um 0,7 Prozent auf 29.588 Punkte nach und steuert damit auf ein Wochenplus von 1,6 Prozent zu.

In der US-Wirtschaft wurden im Juni nur halb so viele neue Stellen geschaffen wie prognostiziert, was laut Analyst Tobias Basse von der NordLB «eindeutig» den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh dämpft. «Er kann damit einfacher auf Zeit spielen und auf freundlichere Inflationsdaten warten.»

Die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA haben sich mit diesen Daten etwas nach hinten verschoben, ergänzte ein Marktbeobachter. Das komme gut an den Börsen an, da höhere Zinsen die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen schmälern.

Im Halbleiterbereich ging es erneut für zahlreiche Aktien spürbar abwärts, da weitere Gewinne mitgenommen wurden. Zu den schwächsten Werten im Nasdaq 100 zählten etwa Applied Materials, Lam Research, Sandisk und KLA mit Verlusten zwischen 6,0 und 8,5 Prozent.

Von der sich fortsetzenden Stabilisierung des Bitcoin-Kurses nach einem 21-Monats-Tief profitierten Aktien von Unternehmen, die massgeblich an die Wertentwicklung der Digitalwährung gekoppelt sind. So berappelten sich etwa die Anteile von Strategy um weitere 8,5 Prozent und die von Coinbase um weitere 5,5 Prozent. Strategy ist ursprünglich ein Softwareentwickler, investiert aber schon seit Jahren massiv in den Bitcoin. Coinbase eine wichtige Handelsplattform für Kryptowährungen.

Tesla, die zunächst freundlich gestartet waren, gaben ebenfalls um 5,5 Prozent nach. Damit ist ein Teil der Kursgewinne aus den vergangenen drei Handelstagen wieder Geschichte. Der Technologiekonzern hatte zuvor Zahlen für seine E-Auto-Auslieferungen im zweiten Quartal veröffentlicht, die besser als erwartet ausgefallen waren.

Apple legten an der Dow-Spitze um 3,7 Prozent zu. Wie die japanische Wirtschaftszeitung «Nikkei» unter Berufung auf ungenannte Quellen berichtete, plant der Techkonzern die Produktion von rund 10 Millionen faltbaren iPhones in diesem Jahr, statt bislang prognostizierter 7 bis 8 Millionen.

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16:20

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstagnachmittag seine Gewinne ausgeweitet. Der Leitindex SMI hat dabei mit 14'351 Punkten ein neues Rekordhoch markiert. Für Rückenwind sorgten starke Schwergewichte sowie ein schwacher US-Arbeitsmarkt.

Die US-Beschäftigtenzahl stieg im Juni deutlich schwächer als erwartet. Zudem wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten nach unten revidiert. Dies dämpfe die jüngst verstärkten Zinserhöhungserwartungen bezüglich der US-Notenbank Fed wieder etwas, hiess es im Handel. Das wiederum hilft den Aktien.

Zudem stützten Hoffnungen auf Fortschritte bei den Friedensgesprächen im Nahen Osten das Sentiment. Die Anleger diversifizieren derweil weg von Technologiewerten hin zu anderen Branchen.

Der Leitindex SMI notiert um 1,7 Prozent im Plus auf 14'351 Punkten und damit auf Allzeithoch. Der breite SPI steigt 1,5 Prozent auf 20'219 Zähler. Auch die anderen grossen Börsen Europas wie der Dax bauen ihre Gewinne aus, der deutsche Leitindex erreicht ebenfalls einen Rekordwert. Auch die Börsen an der Wall Street in New York notieren klar im Plus.

Rückenwind erhält der SMI insbesondere von den starken Schwergewichten Roche (+3,2 Prozent) und Nestlé (+1,6 Prozent). Händler verweisen auf die deutlich besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen beim US-Partnerunternehmen General Mills. Bei Roche kommen derweil Ergebnisse einer zulassungsrelevanten Studie zu einem Lungenkrebsmittel gut an.

Zu den grössten Gewinnern gehören zudem Kühne+Nagel sowie die UBS (je +2,9 Prozent).

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16:05

Am letzten Handelstag der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche gewann der Dow Jones Industrial zuletzt 0,9 Prozent auf 52'761 Punkte und toppte damit sein Rekordhoch vom Vortag. Der S&P 500 stieg um 0,8 Prozent auf 7540 Punkte, und der technologielastige Nasdaq 100 legte um 0,7 Prozent auf 29'999 Punkte zu.

Dass die US-Wirtschaft im Juni nur halb so viele neue Stellen schuf wie erwartet, dämpft laut Analyst Tobias Basse von der NordLB eindeutig den Handlungsdruck des neuen US-Notenbankchefs Kevin Warsh. «Er kann damit einfacher auf Zeit spielen und auf freundlichere Inflationsdaten warten.»

Die Erwartungen an eine Zinserhöhung in den USA haben sich mit diesen Daten etwas nach hinten verschoben, ergänzte ein Marktbeobachter. Das komme gut an den Börsen an, da höhere Zinsen die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen schmälern.

Dass der Arbeitsmarktbericht für Juni nicht wie üblich am ersten Freitag im Juli veröffentlicht wird, liegt daran, dass in diesem Jahr der Unabhängigkeitstag am 4. Juli auf einen Samstag fällt. Daher wird der Feiertag auf den Freitag vorgezogen.

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16:00

Der Dow-Jones-Index zieht um 0,8 Prozent auf 52'729 Zähler an. Zugleich verbessert sich der Nasdaq 100 um ein halbes Prozent auf 29'956 Punkte. 

Unter den Einzelwerten stechen Strategy (plus 18 Prozent) und Palantir (plus 13 Prozent) heraus. Applied Materials (minus 11 Prozent) und KLA (minus 14 Prozent) werden durchgereicht.

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15:55

Der SMI steigert sich um 1,7 Prozent auf 14'349 Punkte. Alle Titel des Leitindex stehen höher. Besonders kräftig legen Roche (plus 3,1) und Kühne+Nagel (plus 2,9 Prozent) zu.

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15:50

Die Hoffnung der Anleger auf niedrig bleibende Zinsen nach den jüngsten US-Arbeitsmarktdaten ‌hat ⁠den Dax auf ein neues Allzeithoch getrieben. Der deutsche Leitindex baut nach der Veröffentlichung seine Gewinne aus ⁠und steigt in der Spitze um fast zwei Prozent auf 25.527,63 Punkte. Damit übertrifft er sein Rekordhoch vom Januar ‌von 25.507,79 Zählern.

Unter dem Strich wurden in den USA im ‌Juni nur 57.000 Stellen ausserhalb der Landwirtschaft geschaffen. ​Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Anstieg um 110.000 erwartet. Die US-Notenbank Fed versucht, mit erhöhten Zinsen die Inflation einzudämmen und den heiss gelaufenen Arbeitsmarkt abzukühlen. «Dieser Bericht allein reicht nicht aus, um eine Zinserhöhung vom Tisch zu nehmen, aber er könnte ausreichen, um den Zeitpunkt nach hinten zu verschieben», ‌sagte Shawn Snyder, Stratege bei Potomac Fund Management. 

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15:10

Die Aktien von AMS Osram bauen die Gewinne des bisherigen Handels deutlich aus. Das Plus beträgt nun 15,7 Prozent und hievt die Titel des Halbleiterunternehmens auf 18,88 Franken.

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15:00

Vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial 0,6 Prozent höher auf 52.597 Punkte. Damit steuert der US-Leitindex, der am Mittwoch nach einem Rekordhoch kaum verändert geschlossen hatte, auf ein Wochenplus von 1,4 Prozent zu. Den technologielastigen Nasdaq 100 sieht IG nach dem gestrigen Rücksetzer 0,7 Prozent fester bei 30.005 Punkten, womit er seinen Wochengewinn auf 3 Prozent ausbauen würde.

Dass die US-Wirtschaft im Juni nur halb so viele neue Stellen geschaffen hat wie erwartet, dürfte nach Einschätzung der Landesbank Helaba die jüngst tendenziell gestiegenen Ängste vor einer Leitzinsanhebung dämpfen. Das sollte den Börsen helfen, da höhere Zinsen die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren wie Anleihen schmälern.

Üblicherweise steht der monatliche Arbeitsmarktbericht am ersten Freitag des Folgemonats auf der Agenda. Doch da der Nationalfeiertag am 4. Juli diesmal auf einen Samstag fällt, wird er bereits Freitag zuvor begangen, weshalb die US-Börsen dann geschlossen bleiben.

Halbleitertitel drehten vorbörslich ins Plus, nachdem ihnen zunächst weitere Gewinnmitnahmen gedroht hatten. Sie waren am Mittwoch heftig von Meldungen belastet worden, wonach der Social-Media-Riesen Meta ein Cloud-Infrastrukturgeschäft aufbauen will. Demnach könnte der Zugang zu überschüssiger KI-Rechenleistung und zu KI-Modellen an externe Kunden verkauft werden. Die seit Jahresbeginn gut gelaufenen Aktien von Micron und Marvell stiegen zuletzt um 2,7 beziehungsweise 1,6 Prozent.

Von der anhaltenden Stabilisierung des Bitcoin-Kurses nach einem 21-Monats-Tief profitierten Unternehmen, deren Aktienkurse massgeblich an die Wertentwicklung der Digitalwährung gekoppelt sind. So berappelten sich etwa die Anteile von Strategy Inc und Coinbase um weitere 6 beziehungsweise 3,6 Prozent. Strategy ist ursprünglich ein Softwareentwickler, investiert aber schon seit Jahren massiv in den Bitcoin, und Coinbase eine wichtige Handelsplattform für Kryptowährungen.

Die zuletzt erholten Aktien von Alphabet sanken hingegen um 0,7 Prozent, nachdem der Europäische Gerichtshof eine Rekord-Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission von 4,1 Milliarden Euro für die Tochter Google bestätigt hatte. Er wies damit einen Einspruch des US-Technologiekonzerns gegen ein erstinstanzliches EU-Urteil zurück und beendete so einen langjährigen Rechtsstreit.

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13:36

Der Goldpreissetzt ⁠seinen jüngsten Aufwärtstrend fort und steigt um bis zu 1,2 Prozent ⁠auf 4079 Dollar je Feinunze. Am Mittwoch hat das Edelmetall 0,6 Prozent zugelegt. «Das ‌Edelmetall erholt sich, nachdem Fed-Chef Kevin Warsh beim ‌EZB-Forum einen weniger restriktiven Ton ​angeschlagen hat,» sagt Nikos Tzabouras, leitender Marktanalyst bei Tradu.com. Warsh sagte, dass sich die Inflationserwartungen und -risiken in den letzten Wochen abgeschwächt hätten, bekräftigte aber gleichzeitig das Bekenntnis der US-Notenbank, die Inflation wieder auf ‌das Zwei-Prozent-Ziel zu bringen. Anleger hatten wegen der gestiegenen Teuerung zuletzt auf Zinserhöhungen der Fed gesetzt. Gold verliert tendenziell an Attraktivität, wenn die ​Zinsen hoch sind, da das Edelmetall selbst ​keine Zinsen abwirft. 

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13:08

Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start uneinheitlich: 

Dow Jones Futures: +0,4 Prozent
S&P 500 Futures: -0,1 Prozent
Nasdaq Futures: -0,1 Prozent

Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,8 Prozent höher.

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11:35

Der Schweizer Aktienmarkt steht am Donnerstag unmittelbar vor dem US-Arbeitsmarktbericht klar im Plus. Gestützt von starken Nestlé und Roche hat der Leitindex SMI nach zwei schwächeren Tagen auch die Marke bei 14'200 Punkten wieder überschritten. Der Leitindex SMI steht um 11.25 Uhr 0,78 Prozent höher bei 14'225,56 Punkten. Dabei legen 13 Titel zu und 7 geben nach. Der SPI gewinnt gleichzeitig 0,67 Prozent auf 20'051,57 Punkte. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert hingegen 0,04 Prozent auf 3157,38 Punkte.

Die Stimmung wird von Berichten über Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und Iran sowie von Hoffnungen auf eine nicht allzu restriktive Geldpolitik der Notenbanken befeuert. Im Fokus steht am Berichtstag vor allem der wegen des US-Nationalfeiertags vom Samstag auf heute vorgezogene Arbeitsmarktbericht in den USA.

Getragen wird der Gesamtmarkt insbesondere von den starken Nestlé (+2,2 Prozent auf 84,74 Fr.). Nach zwei schwächeren Tagen haben diese damit das alte Jahreshoch bei 84,65 vom März übertroffen.

Aber auch andere Nahrungsmittelwerte aus den verschiedensten Bereichen sind weit oben auf den Einkaufslisten der Börsianer zu finden, hierzulande etwa Lindt&Sprüngli (+3,0 Prozent), Orior (+4,4 Prozent), Barry Callebaut (+2,3 Prozent) oder Bell (+1,3 Prozent). Der Grund: Dem KI-Hype geht etwas der Schnauf aus. Diversifizierung heisst auf einmal wieder das Zauberwort. Und während Tech-Aktien einmal mehr Federn lassen, investieren Anleger beherzt in andere Branchen.

Entsprechend stehen ABB (-1,1 Prozent) am Ende der SMI-Liste und aus dem SLI werden auch VAT (-2,6 Prozent) fleissig verkauft. Im SLI fallen indes Straumann (-4,1 Prozent) mit dem grössten Minus auf. Nachdem die Aktie im Mai und im Juni einen sehr guten Lauf gehabt hatte, kommt es hier nun zu Gewinnmitnahmen.

Der SMI profitiert indes nicht nur von Nestlé sondern auch von den ebenfalls sehr starken Roche (+2,1 Prozent). In einer zulassungsrelevanten Studie hat das Lungenkrebsmittel Divarasib von Roche besser als bereits zugelassene Behandlungen gewirkt. Analysten äussern sich entsprechend wohlwollend über die Daten.

Im breiten Markt bekommen Huber+Suhner (-2,2 Prozent), Comet (-4,1 Prozent) oder Inficon (-1,9 Prozent) die aktuelle Tech-Schwäche zu spüren.

Auch Swatch I büssen 1,1 Prozent auf 196,15 Franken ein. Das Entwicklungspotential der Aktie wird derzeit sehr kontrovers eingeschätzt. Während HSBC das Kursziel am Berichtstag auf 190 von zuvor 180 Franken nach oben angepasst hat - bei einer unveränderten Einstufung «Hold» - hat die UBS das im Vergleich zu aktuellen Bewertungen eh schon eklatant tiefe Kursziel auf 92 von 95 Franken noch einmal gesenkt. Die gegenüber dem Uhrenhersteller kritisch eingestellte Bank bestätigt dabei die Empfehlung «Sell».

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11:04

Der Swiss Market Index (SMI) rückt bis um 11 Uhr um 0,85 Prozent vor. Nestlé, Roche und UBS legen um 2 und etwas mehr Prozent zu. 

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10:43

Nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank haben die Anleger bei ‌Bayer zugegriffen. ⁠Die Aktien stiegen in der Spitze ⁠um 5,7 Prozent auf 51,80 Euro, den höchsten Stand ‌seit August 2023. Sie ‌waren damit Spitzenreiter im ​Dax. Nach dem wegweisenden Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA im milliardenschweren Glyphosat-Rechtsstreit zugunsten von Bayer sehen die Analysten der Deutschen Bank ‌den Konzern auf einem guten Weg. Der Fokus dürfte sich nun allmählich wieder auf ​die Fundamentaldaten und die Wachstumsstory in ​den Bereichen Crop und ​Pharma verlagern, hiess es in dem Kommentar. Die ‌Experten setzten die Bayer-Titel auf «Buy» von «Hold».

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10:08

Der Swiss Market Index (SMI) steigt bis um 10 Uhr um 0,65 Prozent. Getragen wird die Avance von Nestlé (+2,0 Prozent), Kühne+Nagel (+1,8 Prozent) sowie Roche und UBS (je +1,4 Prozent). Nach anfänglich höheren Kursen wurden Richemont zurückgebunden wegen Gewinnmitnahmen und notieren 1,5 Prozent tiefer. Swisscom legen 1,6 Prozent zu, nachdem die Titel in dern letzten Wochen unter die Räder kam. 

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09:43

Der Dax ist am Donnerstag kaum verändert in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex trat bei 25'033 Zählern ‌auf ⁠der Stelle. «Zwischen Geldpolitik, Nahostrisiken und KI-Fantasien fehlt dem Dax weiterhin der entscheidende ⁠Impuls, um den Sommerblues abzuschütteln», sagte Timo Emden von Emden Research. Im Fokus stand ‌der am Nachmittag erwartete US-Arbeitsmarktbericht. Dieser dürfte «zum Prüfstein ‌für die Zinsperspektive werden und ​zeigen, wie robust die jüngst wieder aufgekommenen Erwartungen an eine straffere Geldpolitik sind», fügte Emden hinzu. Zu den grössten Gewinnern im Dax zählte die Bayer-Aktie nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank mit einem Plus von 3,3 Prozent. 

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09:35

Der Schweizer Aktienmarkt hat die Sitzung vom Donnerstag mit festeren Kursen eröffnet, gestützt insbesondere von den starken Schwergewichten Nestlé und Roche. Der Leitindex SMI steht um 9.25 Uhr 0,48 Prozent höher bei 14'181,68 Punkten. Von den 20 Titeln notieren 16 höher und 4 tiefer. Der SPI zieht um 0,23 Prozent auf 19'962,73 Punkte an, wogegen der Mid-Cap-Index SMIM 0,23 Prozent auf 3151,28 Punkte nachgibt.

Nach zwei Tagen mit sinkenden Kursen nimmt damit der SMI wieder einen Anlauf auf die Marke von 14'200. Getragen wird die Stimmung von Berichten über Fortschritte bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und Iran sowie von Hoffnungen auf eine nicht allzu restriktive Geldpolitik der Notenbanken. Im Fokus steht am Berichtstag vor allem der wegen des US-Nationalfeiertags vom Samstag auf heute vorgezogene Arbeitsmarktbericht in den USA.

Getragen wird der Gesamtmarkt insbesondere von den starken Nestlé (+1,7 Prozent). Nach zwei schwächeren Tagen nähern sich diese damit wieder dem Jahreshoch bei 84,65 vom März.

Auch Roche (+0,9 Prozent) tragen zur Stärke des Gesamtmarktes wesentlich bei. Die Pharmaaktien erhalten von positiven Daten zum Lungenkrebsmittel Divarasib Unterstützung. Novartis (+0,7 Prozent) liegen nach Erhalt einer EU-Zulassung für die Gentherapie Itvisma nur knapp dahinter. Klarer gesucht sind zudem Kühne+Nagel (+1,6 Prozent).

Beim SMI-Schlusslicht ABB (-1,8 Prozent) setzen sich die Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau fort. Die Tech-Schwäche in den USA und Asien hinterlässt auch hier ihre Spuren.

Im breiten Markt leiden auch Huber+Suhner (-4,2 Prozent) unter der Skepsis gegenüber den Profiteuren vom Rechenzentren-Boom. Derweil legen AMS Osram um mehr als 8 Prozent zu. 

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09:07

Der Swiss Market Index (SMI) eröffnet leicht höher mit einem Plus von 0,15 Prozent. Mit überdurchschnittlichen Gewinnen fallen Nestlé (+0,8 Prozent) auf. Roche können die vorbörslichen Kursgewinne von 1,6 Prozent nicht bestätigen und ziehen lediglich 0,6 Prozent an. 

Sowohl RBC als auch die UBS haben das Kursziel für Richemont klar erhöht. Während RBC das Rating bei «Sector Perform» belässt, lautet es bei der UBS unverändert «Buy». Der Aktie hilft das allerdings kaum auf die Sprünge, diese legt bescheidene 0,2 Prozent zu. Auf der anderen Seite geben ABB (-1,7 Prozent) ebenso wie Holcim (-0,6 Prozent) nach. 

Am breiten Markt sind Arbonia (+3,9 Prozent) und AMS Osram (+2,0 Prozent) gefragt. 

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08:29

Barry Callebaut: Morgan Stanley erhöht das Kursziel auf 1370 von 1350 Fr. und belässt die Einstufung auf Overweight.

DocMorris: Research Partners erhöht das Kursziel auf 11,00 von 8,90 Fr., belässt die Einstufung bei Kaufen.

Geberit: Morgan Stanley bestätigt Rating Underweight, erhöht Kursziel auf 521 von 520 Fr.

Holcim: Barclays bleibt bei Rating Overweight, senkt Kursziel auf 86 von 87 Fr. 

Julius Bär: Morgan Stanley erhöht das Kursziel auf 66 von 62 Fr. und bleibt bei Rating Underweight.

Julius Bär: Deutsche Bank erhöht das Kursziel von 73 auf 76 Fr., bestätigt Einstufung Buy.

Nestlé: Morgan Stanley bleibt bei Rating Underweight mit einem erhöhten Kursziel von 76 nach 74 Fr. 

Richemont: Royal Bank of Canada erhöht Kursziel auf 200 von 175 Fr., hält an Rating Sector Perform fest. 

Richemont: UBS erhöht das Kursziel auf 213 nach 186 Fr., Rating weiterhin Buy. 

Roche: Vontobel erhöht das Kursziel auf 348 von 346 Fr., Einstufung bleibt bei Hold. 

Schindler: Citigroup nimmt Kursziel auf 322 von 325 Fr. herunter, bleibt bei Rating Buy. 

Sika: Barclays erhöht Kursziel auf 185 von 150 Fr. mit Rating Equal Weight. 

Straumann: Vontobel erhöht das Kursziel auf 128 von 110 Fr., bleibt bei Buy. 

Swatch Group: UBS bleibt bei Rating Sell und einem Kursziel von neu 92 nach 95 Fr.

UBS: Morgan Stanley erhöht das Kursziel auf 39 von 35 Fr. mit Rating Underweight. 

VAT Group: Goldman Sachs erhöht das Kursziel auf 719 von 703 Fr. mit Einstufung Buy. 

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08:09

Die Ölpreise sind erneut im Rückwärtsgang: Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verbilligten sich am Donnerstag in ‌der ⁠Spitze um rund eineinhalb Prozent auf 70,63 beziehungsweise 67,56 Dollar je Fass. Die ⁠Notierungen fielen den dritten Tag in Folge und lagen damit in etwa auf ‌dem Niveau, das sie vor Beginn des Iran-Krieges ‌Ende Februar hatten. Da die ​wichtige Wasserstrasse von Hormus wieder geöffnet sei und Rohöl abtransportiert werde, wachse die Erwartung an ein Überangebot - das drücke die Preise, hiess es in einer Mitteilung von Haitong Futures.

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär 0,35 Prozent höher indiziert. Alle 20 SMI-Titel notieren im Plus, angeführt von Roche (+1,6 Prozent) nach positiven Produktdaten, Richemont (+0,8 Prozent) nach Hochstufungen und UBS (+0,6 Prozent) nach dem Bericht der SNB zur Finanzmarktstabilität. 

Im SMIM stehen die Vorzeichen ebenfalls gut. Alle Titel legen leicht zu, bis auf AMS Osram, welche 1,2 Prozent hinzugewinnen.

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07:25

Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge wenig verändert in den Handel starten. Am Mittwoch ‌hatte ⁠der deutsche Leitindex mit 25'040,28 Punkten knapp im Plus geschlossen. Die stockenden ⁠Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran grenzten die Gewinne ein.

An der Wall ‌Street gingen die Indizes im Minus aus dem ‌Handel. Im Mittelpunkt am Donnerstag steht ​der US-Arbeitsmarktbericht, der damit einen Tag früher als sonst veröffentlicht wird. Am Freitag bleiben die Börsen in den USA wegen der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli geschlossen. Die Beschäftigung in den Vereinigten Staaten hat nach einer ‌schwächeren Phase zuletzt drei Monate hintereinander kräftig zugelegt. Im Juni dürfte sich der Jobaufbau auf dem US-Arbeitsmarkt hingegen spürbar abgeschwächt haben. Die US-Notenbank hat diese ​Kennzahl genau im Blick, da sie für Vollbeschäftigung und ​stabile Preise sorgen soll.

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07:16

Laut der Schweizerischen Nationalbank (SNB) verfügt die UBS bereits über ausreichend Kapital, um die vorgeschlagenen neuen Anforderungen der Schweizer Regierung im Rahmen der Kapitalreform zu erfüllen. In ihrem am Donnerstag veröffentlichten jährlichen Finanzstabilitätsbericht erklärte die Zentralbank, sie unterstütze die Regierung weiterhin in ihrer Forderung nach einer vollständigen Kapitaldeckung der ausländischen Tochtergesellschaften der Bank.

Da die UBS in ihrer Schweizer Tochtergesellschaft über Kapitalreserven von 9 Milliarden US-Dollar verfügt, ist sie bereits ausreichend kapitalisiert, um die Anforderungen der vorgeschlagenen Kapitalreform zu erfüllen. Unter Berücksichtigung der Übergangsfrist und der erwarteten Gewinne der Bank sei davon auszugehen, dass die UBS die vorgeschlagenen Kapitalmassnahmen einhalten und gleichzeitig weiterhin Gewinne an ihre Aktionäre ausschütten könne, so die SNB.

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06:25

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der IG Bank vorbörslich dank guter Vorgaben aus Übersee 0,38 Prozent höher gesehen. 

Am Donnerstag werden vor Börsenbeginn die Schweizer Teuerungsdaten veröffentlicht. Am Nachmittag steht in den USA der Arbeitsmarktreport an. 

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06:16

Die japanische Börse zeigte sich schwächer. Der Nikkei-Index gab 1,3 Prozent auf 69'427 Punkte ab. In Südkorea gab der Kospi 4,5 Prozent nach. Die chinesischen Märkte zeigten sich ebenfalls schwächer. Gleichzeitig wachsen Zweifel an einer weiteren US-Zinssenkung im Dezember. Die Märkte preisen nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 42 Prozent für eine Senkung um 25 Basispunkte ein, vor einem Monat galt dies ​noch als nahezu sicher.

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06:11

Am asiatischen Devisenmarkt notiert der Dollar unverändert auf ​162,42 Yen. Zum chinesischen Yuan legte er leicht auf 6,7906 ​Yuan zu. Zur Schweizer Währung gab der Dollar etwas auf 0,8084 Franken nach. Der Euro notierte fast unverändert ‌bei 1,1384 Dollar und gab zum Franken leicht auf 0,9205 Franken nach.

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06:09

Die Ölpreise gaben nach. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 0,3 Prozent auf 70,83 Dollar. Das US-ÖlWTI ​notierte 0,2 Prozent schwächer bei 60,59 Dollar. Der ⁠Goldpreis rutschte auf 4069 Dollar je Feinunze ab. Die ​Kryptowährung Bitcoin erholte sich ⁠nach einem Rückgang auf ein Siebenmonatstief leicht auf 60'800 Dollar.

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00:05

Der bekannteste Wall-Street-Index Dow Jones Industrial hat am Mittwoch nach einem Rekordhoch kaum verändert geschlossen. Die technologielastige Nasdaq-Börse gab dagegen einen Teil ihrer kräftigen Erholungsgewinne der vergangenen zwei Handelstage ab.

Mit Blick auf Konjunktur- und Stimmungsdaten aus den USA rückt zunehmend der Arbeitsmarktbericht für Juni in den Blick. Er wird wegen des Nationalfeiertags am Freitag bereits am Donnerstag veröffentlicht. Die Arbeitsmarktdaten des privaten Dienstleisters ADP bewegten kaum. Sie sowie die Daten zur Unternehmensstimmung im Verarbeitenden Gewerbe (ISM) blieben zwar etwas hinter den Schätzungen zurück, doch ein sonderlicher Dämpfer für die Zinserhöhungserwartungen am Markt seien sie dennoch nicht, hiess es seitens der Helaba.

Der Dow, der zeitweise über 53'700 Punkte auf eine Bestmarke geklettert war, ging mit minus 0,03 Prozent auf 52'305,24 Punkte aus dem Tag. Unterstützt wurde er während seines Rekordlaufs nicht zuletzt von Software-Aktien. Nach einer zuletzt erneut starken Nachfrage nach Chip-Aktien, die die Nasdaq-Börse seit dem Wochenauftakt stark angetrieben hatte, wurde nun der Software-Branche der Vorzug gegeben.

Der Nasdaq 100 gab um 1,54 Prozent auf 29'809,13 Punkte nach. Am Montag und Dienstag hatte sich der Technologie-Auswahlindex mit einem Gesamtplus von 4 Prozent weitgehend von seinem jüngsten Rücksetzer erholt. Der marktbreite S&P 500, der, was das abgeschlossene zweite Quartal betrifft, auf das stärkste seit sechs Jahren zurückblicken kann, verlor 0,22 Prozent auf 7483,23 Zähler.

Erneut zogen Aktien mit Fokus auf das Thema Künstliche Intelligenz (KI) Aufmerksamkeit auf sich, denn Meta will Kreisen zufolge ein Cloud-Infrastrukturgeschäft aufbauen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet, könnte der Zugang zu überschüssiger KI-Rechenleistung und zu KI-Modellen an externe Kunden verkauft werden.

Zudem erwäge der Tech-Gigant, den Zugang zu «roher» Rechenkapazität zu verkaufen, ähnlich wie andere sogenannte «Neocloud»-Anbieter, etwa CoreWeave und Nebius. Während die Meta-Aktie im Nasdaq 100 mit plus 9 Prozent von dieser Neuigkeit profitierte, büssten CoreWeave dort knapp 14 Prozent ein und Nebius als Schlusslicht 17 Prozent. Unter den Branchengrössen mit Cloudgeschäft verloren zudem Oracle 2,8 Prozent.

Salesforce zählten mit plus 4,2 Prozent zu den besten Werten im Dow. Die Aktie des Softwareherstellers profitierte wie andere Branchenwerte davon, dass an diesem Tag Software-Titel wieder gefragt waren, während Chip-Aktien unter Druck standen. Obendrein hatte die Investmentbank Guggenheim das Papier auf «Buy» hochgestuft.

Unter den Standardwerten ging der Blick vor allem zu Nike. Der Sportwarenkonzern übertraf mit seinem Quartalsbericht überwiegend die Erwartungen. Dennoch wies der Adidas-Rivale auf eine insgesamt trübe Branchenstimmung hin. Analysten nannten zwar die gesenkte Umsatzprognose enttäuschend. Doch sei das Ergebnisziel je Aktie beibehalten worden, hiess es etwa von der Bank of America. Dass die Aktie an der Dow-Spitze um knapp 5 Prozent stieg, dürfte aber auch der vorangegangenen Kursschwäche geschuldet sein. Erst vor wenigen Tagen war sie mit 40 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit 12 Jahren gesackt.

Alcoa büssten knapp 9 Prozent ein. Der Aluminiumkonzern einigte sich mit South32 darauf, grosse Teile der Aluminium-Assets von South32 zu übernehmen. Von dem Geschäft erhofft sich Alcoa Vorteile entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Im Blick stand zudem ein Börsengang. Das Papier des in Mailand ansässigen Unternehmens Bending Spoons, das angeschlagene Softwarefirmen aufkauft, startete bei 31 Dollar und damit 2 Dollar über dem Ausgabepreis. Aus dem Handel ging das Papier mit 40,50 Dollar. Das Unternehmen und Investoren wie Baillie Gifford verkauften knapp 58 Millionen Papiere. Die Marktkapitalisierung nach Börsenschluss liegt bei knapp 26 Milliarden Dollar.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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