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17:30

Der SMI schliesst am Donnerstag 0,02 Prozent im Plus auf 13'350.82 Punkten.

Händler erklärten, einen Tag vor dem US-Arbeitsmarktbericht für Dezember zeigten ​sich die Anleger vorsichtig. Der am Mittwoch ‌veröffentlichte Bericht der ‌privaten Arbeitsagentur ADP fiel überraschend schwach aus, während die Zahl der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe laut Daten vom Donnerstag moderat anstieg. Beide Datensätze deuteten auf eine Abschwächung des Arbeitsmarktes ⁠hin, erklärte ein Experte. Die Entwicklung des Arbeitsmarktes wie auch die Inflationsdaten sind für den Zinspfad der US-Notenbank ​Fed von zentraler Bedeutung.

Logitech bildet mit 5 Prozent Kursverlust das Schlusslicht, nachdem die Analysten von Exane ‍BNP Paribas die Aktien des Technologieunternehmens auf «Neutral» zurückgestuft hatten. Der Elektrotechniker ABB ermässigte sich um ​drei Prozent, während Richemont 3,5 Prozent gewinnt. Auch der Finanzinvestor Partners Group ‍verliert 2,4 Prozent.

Santhera (+10,9 Prozent) und Implenia (+6,3 Prozent) überzeugen am SPI. Der Baukonzern hat einen Auftrag für den Bau einer neuen doppelspurigen Bahnstrecke zwischen ‌Zürich und Winterthur im Volumen ⁠von rund 830 Millionen Franken ‌erhalten. 

 Ams Osram (-7,4 Prozent) führt die Verliererliste des SPI an.

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17:00

Der Dollar hat am Donnerstagnachmittag etwas an Boden gewonnen. So notiert der «Greenback» am Nachmittag bei 0,7979 Franken nach 0,7973 Franken am Mittag und 0,7970 Franken am Morgen.

Auch zum Euro steht er etwas höher: Das Euro-Dollar-Paar notiert derzeit bei 1,1669 Dollar nach 1,1677 Dollar am Mittag und 1,1679 Dollar am Morgen. Das Euro/Franken-Paar tritt derweil bei Kursen von 0,9311 auf der Stelle.

Am Donnerstagnachmittag kamen aus den USA noch Daten zur Handelsbilanz. Das chronisch hohe Defizit sank im Oktober überraschend deutlich. Wegen des Shutdowns wurden die Daten mit einer Verzögerung veröffentlicht. Die erratische Zollpolitik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat im vergangenen Jahr generell zu deutlichen Schwankungen im US-Handel geführt.

Der Devisenhandel zeigte sich am Donnerstag insgesamt ruhig. Laut Marktbeobachtern liegt der Fokus bereits auf den US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag, die wichtige Signale für die Geldpolitik der US-Notenbank Fed liefern könnten.

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16:40

Für den Goldpreis geht es am Donnerstag leicht bergab. Der Preis für eine Unze verliert am späteren Nachmittag um -0,06 Prozent auf 4'454.02 US-Dollar, nachdem er am Vortag noch bei 4'456,56 Dollar gestanden hatte. Gewinnmitnahmen und ein stärkerer Dollar belasten das Edelmetall. 

Derweil notiert der Silberpreis bei 75,81 US-Dollar. Im Vergleich zum Vortag (78,21 US-Dollar) ist das ein Abschlag von -3,03 Prozent.

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16:15

Nach einem knapp einprozentigen Rücksetzer des Dow Jones zur Wochenmitte üben sich die Investoren weiterhin in Zurückhaltung, steht doch am Freitag mit dem Arbeitsmarktbericht für Dezember das konjunkturelle Highlight der Woche auf der Agenda.

Von Reuters befragte Experten gehen im Schnitt davon aus, dass in den USA im Dezember 60.000 ⁠neue Stellen ausserhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden nach 64.000 im November. Der am Mittwoch veröffentlichte Bericht der privaten Arbeitsagentur ​ADP fiel überraschend schwach aus, während die Zahl ‌der Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe laut ‍Daten vom Donnerstag moderat anstieg. «Beide Datensätze deuten auf eine Abschwächung des Arbeitsmarktes ​hin, und genau das sorgt dafür, dass die Marktteilnehmer mit Blick auf die am Freitag anstehenden offiziellen Daten etwas ‌besorgt sind», sagte Sam Stovall, Chefstratege ⁠beim Analysehaus CFRA.

Der Dow lag im frühen Handel mit 0,1 Prozent moderat im Plus bei 49.053 Zählern. Der S&P 500 gab hingegen um 0,1 Prozent auf 6.913 Punkte nach. Grösser waren die Verluste an der Technologiebörse Nasdaq, der Nasdaq 100 verlor 0,8 Prozent auf 25.459 Zähler.

Auch deutliche Kursgewinne im Rüstungssektor konnten das Gesamtbild in New York nicht aufhellen. Die Branchenwerte erholten sich davon, dass sie am Vortag noch unter dem von US-Präsident Donald Trump geplanten Verbot von Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen gelitten hatten. Nun drängt in den Vordergrund, dass das Militärbudget für das Jahr 2027 deutlich auf 1,5 Billionen US-Dollar erhöht werden soll.

Unter Anlegern kam daraufhin wieder Fantasie auf für die möglichen Profiteure höherer Rüstungsbudgets. Die Aktien US-amerikanischer Konzerne wie Lockheed Martin , RTX , L3Harris oder Northrop Grumman legten zwischen 5 und 10 Prozent zu.

Unter Druck gerieten mit minus 6,5 Prozent die Aktien des Aluminiumkonzerns Alcoa , die von der Bank JPMorgan auf «Underweight» abgestuft wurden. Analyst Bill Peterson gibt in einem Ausblick auf die kommenden Quartalsbilanzen in der Branche Kupferaktien den Vorzug vor Aluminium. Er verwies dabei auch auf die Bewertung der Alcoa-Aktien, die zuletzt ein Hoch seit Juni 2022 erreicht hatten.

Ebenfalls unter Druck sind am Donnerstag die Titel von Nvidia (-2,2 Prozentt, sowie Apple (-1,6 Prozent) und Microsoft (-1,1 Prozent). Auch Tesla büsst 0,2 Prozent ein. Amazon (+1,1 Prozent) und Alphabet (+0,16 Prozent) hingegen legen zu, ebenso Merck (2,5 Prozent) und Coca-Cola (+1,8 Prozent), welche sich an die Spitze des Dows setzen.

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15:50

Der SMI verharrt rund eineinhalb Stunden vor Schluss an der Gewinnschwelle bei 13'324.39 Punkten.

Logitech bildet mit 5 Prozent Kursverlust das Schlusslicht, während Richemont 2,3 Prozent gewinnt.

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15:30

Der Dow Jones eröffnet am Donnerstag 0,3 Prozent tiefer. Auch der S&P 500 (-0,14 Prozent) und der Nasdaq (-0,3 Prozent) geben nach. 

Nach einem knapp einprozentigen Rücksetzer des Dow Jones Industrial zur Wochenmitte üben sich die Investoren weiterhin in Zurückhaltung, steht doch am Freitag mit dem Arbeitsmarktbericht für Dezember das konjunkturelle Highlight der Woche auf der Agenda. 

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15:05

Die Aktien von Tesla verlieren vorbörslich 0,7 Prozent. Die bisherige Jahresbilanz (-4.07 Prozent) würde sich damit weiter verschlechtern.

Das Unternehmen leidet unter verschärftem Wettbewerb, dem Wegfall staatlicher Kaufanreize in seinem Heimatmarkt sowie unter Gegenreaktionen auf die polarisierende Politik von CEO Elon Musk.

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14:40

Nach dem starken Jahresauftakt gehen Investoren auch am Donnerstag vorsichtiger an US-Aktien heran. US-Präsidenten Donald Trump übt Druck auf die Rüstungsindustrie aus. Mit Spannung wird zudem bereits der monatliche Arbeitsmarktbericht am Freitag erwartet, der auch für die Zinspolitik der US-Notenbank Fed wichtig ist.

Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial am Mittwoch vor dem Börsenstart 0,3 Prozent tiefer auf 48'847 Punkte. Dem US-Leitindex und dem marktbreiten S&P 500 waren am Vortag zunächst Rekorde gelungen, bevor Trumps Pläne für Verluste sorgten. Anleger hatten dabei offenbar auch Respekt vor der 50'000-Punkte-Marke des Dow, die dicht bevor stand.

Noch keine Rekorde kann 2026 der technologielastige Nasdaq 100 verbuchen, den IG am Donnerstag 0,1 Prozent tiefer auf 25'623 Punkte taxierte. Die sieben bedeutendsten Tech-Werte der USA zeigen sich vorbörslich durchwachsen: Ein Plus von 1,5 Prozent zeichnet sich bei Alphabet ab nach einer Hochstufung auf «Overweight» durch Cantor Fitzgerald. Apple dagegen sind unter ihnen der grösste Verlierer.

Eine erwartete Erholungsrally im Rüstungssektor konnte das vorbörsliche Gesamtbild in New York nicht aufhellen. Die Branchenwerte erholten sich davon, dass sie am Vortag noch unter Trumps geplantem Verbot von Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen gelitten hatten. Nun drängt es in den Vordergrund, dass das Militärbudget für das Jahr 2027 deutlich auf 1,5 Billionen Dollar erhöht werden soll.

Unter Anlegern kam Fantasie auf für mögliche Profiteure. Die Aktien US-amerikanischer Konzerne wie Lockheed Martin, RTX , L3Harris oder Northrop Grumman zogen vorbörslich um bis zu 8,5 Prozent an.

Unter Druck stehen vorbörslich die 3,3 Prozent niedrigeren Aktien des Aluminiumkonzerns Alcoa, die von JPMorgan mit «Underweight» auf ein negatives Votum abgestuft wurden. Analyst Bill Peterson gibt in einem Ausblick auf die kommende Branchen-Berichtssaison Kupferaktien den Vorzug vor Aluminium. Er verwies dabei auch auf die Bewertung der Alcoa-Aktien, die zuletzt ein Hoch seit Juni 2022 erreicht hatten.

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14:15

Die Aktien von BNP Paribas legen 2,3 Prozent auf 81,52 Euro an. Sie sind damit aktuell die stärksten im Euro-Stoxx-50-Index. Am schwächsten sind die Valoren des Industriekonzerns Saint-Gobain, die um 4 Prozent auf 80,60 Euro zurückfallen.

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13:50

Der Bitcoin hat seine Kursverluste am Donnerstag ausgeweitet und ist unter die Marke von 90'000 US-Dollar gefallen. Am dritten Tag mit Kursverlusten in Folge wurde die älteste und bekannteste Kryptowährung auf der Handelsplattform Bitstamp zu rund 89'700 Dollar gehandelt. Zu Beginn der Woche waren es noch mehr als 94'000 Dollar.

In den ersten Handelstagen des neuen Jahres zeigten sich die Anleger «weiterhin zurückhaltend», kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Reseach und sprach von einem «fragilen» Marktumfeld. «Der Rückfall unter die 90'000er-Marke zeigt, wie nervös der Markt aktuell ist», sagte Emden.

Zuletzt hatte auch der US-Angriff auf Venezuela generell die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten belasten. Dies bremste auch die Kauflaune bei Kryptowährungen, die als besonders riskante Anlagen gelten.

Zwar hatte der Bitcoin im Oktober ein Rekordhoch bei über 126'000 Dollar erreicht. Dennoch war 2025 insgesamt ein schwaches Jahr für den Bitcoin. Der Kurs hat unterm Strich etwas mehr als sechs Prozent nachgegeben. Es war erst das vierte Verlustjahr in der noch jungen Geschichte der Digitalwährung, wie aus Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg hervorgeht.

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13:25

Im Zuge des Rüstungsbooms an der Börse greifen Anleger bei der Thyssenkrupp-Tochter TKMS zu. Die Aktien gewinnen 4,2 Prozent ‌und ‌markieren mit 80,20 Euro ein Zwei-Monats-Hoch.

Der U-Boot- und Kriegsschiffbauer steht Medienberichten zufolge vor dem Abschluss eines Grossauftrags aus Indien. TKMS hatte im November von Gesprächen mit den indischen Verteidigungsbehörden berichtet. Dabei soll es um einen milliardenschweren Auftrag zum Bau von U-Booten gehen.

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13:05

Die Futures der US-Aktienmärkte fallen:

- Dow-Jones-Futures: -0,32 Prozent.
- S&P-500-Futures: -0,16 Prozent.
- Nasdaq-Futures: -0,22 Prozent.

Der Schweizer Markt steht gemessen am SMI 0,24 Prozent tiefer.

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11:40

Der Schweizer Aktienmarkt büsst gemessen am SMI 0,11 Prozent ein. Der Leitindex steht bei 13'309 Punkten.

Nach dem starken Start ins neue Jahr scheint vorerst eine Konsolidierung der jüngsten Gewinne angesagt, erklärt ein Händler. Diese hatte bereits am Vortag nach Erreichen des neuen Rekordstandes bei beinahe 13'400 Punkten eingesetzt. Zurückhaltung dürfte das Motto der Investoren aber auch mit Blick auf die am morgigen Freitag terminierten offiziellen Arbeitsmarktdaten aus den USA sein. Dann erhofft man sich weitere Indikationen hinsichtlich des künftigen Zinspfads der US-Notenbank.

Am Vortag hatten US-Konjunkturdaten an den Märkten gemischte Gefühle hinterlassen. Insgesamt würden diese zwar auf eine sich abschwächende US-Wirtschaft hinweisen, immerhin aber nicht auf einen Kollaps, heisst es in einer Einschätzung der Onlinebank Swissquote. In der Folge seien die Erwartungen an eine Zinssenkung durch das Fed im März vorerst leicht zurückgeschraubt worden. Für Verunsicherung hatte zudem US-Präsident Donald Trump mit Aussagen zu Immobilienkäufen und zur Rüstungsindustrie gesorgt.

Für den knapp positiven Saldo des Gesamtmarktes sorgen insbesondere die Schwergewichte Roche (+0,4 Prozent), Novartis (+0,3 Prozent) und Nestlé (+0,2 Prozent). Letztere haben allerdings, begleitet vom Rückruf von Babynahrung, allein über die ersten drei Handelstage des neuen Jahres bereits mehr als 5 Prozent eingebüsst. Die Rückrufaktion hat sich mittlerweile auf noch mehr Länder ausgeweitet.

An der Tabellenspitze liegen UBS (+1,1 Prozent). Die Hoffnungen auf weniger strenge Kapitalvorschriften als vom Bundesrat nach dem CS-Untergang zunächst in Aussicht gestellt treiben die Aktien der UBS weiter an. Am (morgigen) Freitag endet die Vernehmlassung zum wichtigen Teilthema, der 100-prozentigen Eigenkapitalunterlegung der Auslandstöchter.

Für die Mehrheit der Aktien innerhalb des SLI geht es indes nach unten. Am stärksten büssen dabei Logitech (-5,2 Prozent) ein. Ungeachtet des zaghaften Erholungsversuchs des Vortags, finden diese nicht aus dem Tief. Seit über 3 Wochen gibt der Wert stetig nach. Am Berichtstag werden Logitech von einer Abstufung durch Exane BNP Paribas auf «Neutral» zusätzlich zurückgebunden.

Zu Gewinnmitnahmen kommt es bei den Finanzwerten Partners Group (-2,7 Prozent) und Julius Bär (-2,5 Prozent) sowie bei konjunktursensitiven Titeln wie Amrize (-1,3 Prozent), Kühne+Nagel (-1,7 Prozent) oder Sika (-1,1 Prozent). Alle fünf Aktien haben sich seit Mitte November oder gar länger klar nach oben bewegt.

Auch bei VAT (-1,0 Prozent) werden nach dem fulminanten Start ins Jahr erste Gewinne mitgenommen. Im Vergleich zum Schlussstand von 2025 resultiert gleichwohl noch immer ein Plus von über 14 Prozent.

Im breiten Markt fallen Adecco (-7,1 Prozent) mit markanten Abgaben auf, nachdem die Aktie in den vergangenen drei Wochen stetig nach oben geklettert war. Jefferies hat das Rating für Adecco im Rahmen einer Branchenstudie auf «Underperform» von «Hold» gesenkt. Der kurzfristige Ergebniseffekt aus dem Restrukturierungsprogramm sei weitgehend eingepreist, so die Begründung, und die zugrunde liegenden Geschäftstrends blieben schwach.

Bucher Industries (-3,6 Prozent) büssen nach einer Abstufung durch Berenberg auf «Hold» von «Buy» an Terrain ein.

Klar höher notieren hingegen Santhera (+8,2 Prozent). Das Pharmaunternehmen hat für sein wichtigstes Medikament Agamree eine lukrative Lizenzvereinbarung abschliessen können. Auch Basilea (+5,0 Prozent) sind gesucht, dies nach einem zuversichtlichen Geschäftsupdate.

Implenia (+4,8 Prozent) werden von einem Grossauftrag für den Brüttenertunnel beflügelt.

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11:15

Die eingetrübten Geschäftsaussichten von AB Foods vergraulen die ‌Anleger. Die ‌Aktien fallen in London um bis zu 12,3 Prozent auf den tiefsten Stand seit April 2025. Der Einzelhändler rechnet wegen einer schwachen Nachfrage bei seiner Modekette Primark in Europa und ​verhaltener Verkäufe im US-Lebensmittelgeschäft mit einem geringeren Jahresgewinn.

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10:55

Die Aktien von Basilea steigen um 5,8 Prozent auf 56,70 Franken. Das ist der höchste Stand seit Anfang August.

Das Biopharmaunternehmen schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, wie aus einem Communiqué vom Donnerstag hervorgeht. Für das frisch angelaufene Jahr 2026 sieht sich das Unternehmen dank der gemachten Fortschritte gestärkt.

So sei das Geschäft mit dem Antimykotikum Cresemba (Isavuconazol) weiterhin kommerziell erfolgreich. Das Antipilz-Medikament war Ende 2025 in mehr als 75 Ländern auf dem Markt, auch in den USA und den meisten EU-Staaten.

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10:05

Die Aussicht auf steigende ‌Militärausgaben treibt ‌die Rüstungswerte weiter nach oben. Im Dax steht Rheinmetall mit einem Kursplus von bis zu 4,1 Prozent an der Spitze des deutschen Leitindex. Seit Jahresbeginn haben die ​Titel bereits 20 Prozent zugelegt. Im MDax ‌rücken die Aktien von Hensoldt und ‌Renk um 2,9 beziehungsweise 5,6 Prozent vor.

Der europäische Branchenindex gewinnt 2,1 Prozent auf 3036 Punkte und markiert damit ein frisches Allzeithoch. «Die Anleger spekulieren darauf, dass die USA ihr Militärbudget weiter erhöhen werden, wenngleich auch nicht so ⁠stark wie jetzt von US-Präsident Trump lautstark verkündet», sagt Experte Jochen Stanzl von der Consorsbank.

US-Präsident Donald Trump hat eine massive Aufstockung des Militärbudgets auf 1,5 ​Billionen Dollar für das Jahr 2027 gefordert. Im nachbörslichen ‌Handel legten die US-Rüstungsaktien zu - die Papiere ‍von Lockheed Martin stiegen um 6,2 Prozent, von General Dynamics um 4,4 Prozent und von ​RTX um 3,5 Prozent.

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09:35

Der Schweizer Aktienmarkt steht gemessen am SMI 0,26 Prozent höher. Der Leitindex notiert bei 13'358 Punkten.

Nach dem starken Start ins neue Jahr scheint vorerst eine Konsolidierung der jüngsten Gewinne angesagt, erklärten Händler die leicht positive Tendenz. Dies hatte bereits am Vortag nach Erreichen des neuen Rekordstandes bei beinahe 13'400 Punkten eingesetzt.

Zurückhaltung dürfte das Motto der Investoren aber auch mit Blick auf die am morgigen Freitag terminierten offiziellen Arbeitsmarktdaten aus den USA sein. Dannzumal erhofft man sich weitere Indikationen hinsichtlich des künftigen Zinspfads der US-Notenbank.

Am Vortag hatten US-Konjunkturdaten an den Märkten gemischte Gefühle hinterlassen. Insgesamt würden diese zwar auf eine sich abschwächende US-Wirtschaft hinweisen, immerhin aber nicht auf einen Kollaps, heisst es in einer Einschätzung der Onlinebank Swissquote. In der Folge seien die Erwartungen an eine Zinssenkung durch das Fed im März vorerst leicht zurückgeschraubt worden. Für Verunsicherung hatte zudem Donald Trump mit Aussagen zu Immobilienkäufen und zur Rüstungsindustrie gesorgt.

Im Plus gehalten wird der SMI von den festen Schwergewichten Novartis (+0,3 Prozent) und vor allem Roche (+0,6 Prozent). Mehr als Roche legen einzig noch UBS (+0,7 Prozent) zu.

Nestlé (+0,1 Prozent) halten sich knapp im Plus. Die Aktien haben allein an den ersten drei Handelstagen des neuen Jahres begleitet von einem Rückruf von Babymilch über 5 Prozent nachgegeben.

Die Mehrheit der Blue Chips gibt indes nach, allen voran Logitech (-3,7 Prozent), die ihren seit Mitte Dezember dauernden Sinkflug fortsetzen. Am Berichtstag belastet eine Abstufung durch Exane BNP Paribas, wie es in Marktkreisen heisst.

Deutlicher geben noch Julius Bär (-2,1 Prozent), Partners Group (-1,3 Prozent), Amrize (-1,1 Prozent) oder Galderma (-1,1 Prozent) nach.

Im breiten Markt fallen Adecco (-6,7 Prozent) nach einer Abstufung durch Jefferies auf «Underperform» markant. Auch Bucher (-2,4 Prozent) werden von einer Ratingsenkung gebremst. Hier hat Berenberg die Einstufung auf «Hold» zurückgenommen.

Steil nach oben geht es dafür mit Santhera (+11 Prozent). Das Pharmaunternehmen hat für sein wichtigstes Medikament Agamree eine lukrative Lizenzvereinbarung abschliessen können. Auch Basilea (+5,0 Prozent) sind gesucht, dies nach einem zuversichtlichen Geschäftsupdate.

Implenia (+5,4 Prozent) werden von einem Grossauftrag für den Brüttenertunnel beflügelt.

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09:10

Der SMI bewegt sich 0,09 Prozent auf 13'336 Punkte nach oben. 

Die Aktien der UBS ziehen 0,7 Prozent an, Roche gewinnt 0,6 Prozent. Logitech fällt 4 Prozent zurück.

Der SPI verzeichnet ein leichtes Minus (-0,02) und steht bei 18'380 Punkten. Implenia verbessert sich um 4,8 Prozent, Basilea um 4,1 Prozent. Adecco bricht 6 Prozent ein.

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08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,22 Prozent tiefer.

Alle Titel des Leitindex fallen zurück. Logitech verzeichnet mit minus 2,25 Prozent den grössten Verlust.

Der breite Markt büsst 0,21 Prozent ein. Adecco (-2,7 Prozent) und Bucher (-2,7 Prozent) werden am stärksten verkauft. Gefragt sind hingegen Dormakaba (+3,9 Prozent) und Basilea (+1,8 Prozent).

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07:40

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien: 

- Nestlé: Grupo Santander startet mit Outperform - 91,92 Fr.
Logitech: UBS senkt auf 94 (100) Fr. - Buy
Bucher: Berenberg senkt auf Hold von Buy - 397 (448) Fr.
Adecco: Jefferies senkt auf Underperform (Hold) - Ziel 20 (24) Fr.
Sika: Citigroup erhöht auf 190 (180) Fr. - Buy
- Kardex: UBS bleibt bei Buy - 355 (353) Fr.
- SGS: Goldman Sachs bleibt bei Neutral - 92 (91) Fr.
- Clariant: Bernstein bleibt bei Market Perform - 7,90 (8) Fr.

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07:20

Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge schwächer in ‌den ‌Handel starten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex erstmals die 25'000-Punkte-Marke übersprungen. Aus dem Handel ging er 0,9 ​Prozent höher bei 25'122 Zählern. ‌

Die Börsen stützten Hoffnungen auf ‌rückläufige Ölpreise, weitere Zinssenkungen der US-Notenbank Fed und eine wirtschaftliche Erholung. An der Wall Street fanden die Indizes am Mittwoch nach der Rally zum Wochenstart keine ⁠einheitliche Richtung. Anleger warteten mit Spannung auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. Sie erhoffen sich davon neue ​Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der ‌Fed.

In den Fokus rücken ‍am Donnerstag die Konjunkturdaten. Anleger warten unter anderem auf Berichte ​zu den deutschen Industrieaufträgen und zum Arbeitsmarkt in der Euro-Zone im November. Ausserdem stehen Zahlen zum Konsumentenvertrauen im Euroraum ‌im vergangenen Monat im ⁠Terminkalender.

In den USA folgen am ‌Nachmittag die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Diese liefern ‍einen Vorgeschmack auf den offiziellen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung. 

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,01 Prozent tiefer bei 13'307 Punkten.

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06:10

Ein Euro kostet 93,13 Rappen (-0,03 Prozent). Der Dollar wird zu 79,74 Rappen gehandelt (-0,03 Prozent)

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05:00

Die asiatischen Börsen haben am Donnerstag schwächer tendiert. Anleger zeigten sich angesichts der sich verschärfenden geopolitischen Spannungen ‌und uneinheitlicher ‌US-Arbeitsmarktdaten zurückhaltend.

In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,2 Prozent auf 51'357 Punkte nach. Die Börse in Shanghai blieb fast unverändert.

Führende ​US-Regierungsvertreter hatten am Mittwoch erklärt, die USA ‌müssten die Ölverkäufe Venezuelas kontrollieren. Zudem ‌belastete ein chinesisches Exportverbot für Dual-Use-Güter nach Japan die Stimmung. «Es scheint, als ob die asiatischen Märkte nach einem starken Start ins Jahr 2026 nur eine Verschnaufpause einlegen», sagte Charu Chanana, Chef-Anlagestrategin bei ⁠Saxo. «Die geopolitischen Schlagzeilen geben den Ton an.»

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04:15

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 156,71 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,9865 ​Yuan nach. Zur Schweizer Währung rückte er etwas ‌auf 0,7970 Franken vor. Parallel dazu blieb ‍der Euro fast unverändert bei 1,1680 Dollar und zog leicht auf 0,9310 Franken ​an.

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03:35

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,4 Prozent auf 60,20 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI ‌notierte 0,4 Prozent fester bei 56,20 Dollar. ⁠Der Goldpreis gab um 0,1 Prozent ‌auf 4448,20 Dollar je Feinunze nach.

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23:55

Nach einem starken Jahresstart sind die Investoren an den US-Börsen zur Wochenmitte vorsichtiger geworden. Zwar erreichten der Leitindex Dow Jones Industrial und der marktbreite S&P 500 am Mittwoch zum Handelsbeginn weitere Rekordmarken. Beide drehten anschliessend aber ins Minus.

US-Präsident Donald Trump sorgte mit Aussagen zu Immobilienkäufen und zur Rüstungsindustrie für Verunsicherung unter Investoren. Nach der Rally zum Jahresauftakt könnten die Zeichen nun erst einmal auf Konsolidierung stehen.

Ein Grund für das Innehalten an den Börsen dürfte aber auch der offizielle Bericht zum US-Arbeitsmarkt im Dezember am Freitag sein. «Nach dem Ende des Shutdowns werden Konjunkturdaten wieder regulär veröffentlicht. Das sorgt zwar für mehr Transparenz, erhöht aber gleichzeitig die Sensitivität der Märkte gegenüber neuen Zahlen», schrieb Maximilian Wienke von der Handelsplattform eToro.

Der Dow Jones fiel um 0,94 Prozent auf 48'996 Punkte. In den vergangenen beiden Handelstagen war der US-Leitindex jeweils auf Höchstmarken gestiegen. Der S&P 500 schloss 0,34 Prozent im Minus bei 6921 Zählern. Der Nasdaq 100 schloss mit 0,06 Prozent im Plus bei 25'654 Punkten, gestützt von Tech-Schwergewichten wie Alphabet, Microsoft und Nvidia. Intel-Aktien lagen an der Spitze des Nasdaq 100 mit einem Aufschlag von 6,4 Prozent.

Für Kursausschläge sorgte am Mittwoch vor allem US-Präsident Trump. Seine Ankündigung, dass grosse Finanzinvestoren zukünftig keine Einfamilienhäuser mehr kaufen dürfen, setzte Titel betroffener Investoren unter Druck. Aktien von Blackstone etwa verloren 5,6 Prozent. Der Vermögensverwalter ist auch mit Anlagen in der Immobilienbranche aktiv. American Homes 4 Rent fielen um 4,3 Prozent und Invitation Homes um 6 Prozent.

Aufgrund der aus seiner Sicht zu langsamen Aufrüstung will Trump zudem Verteidigungs- und Rüstungsunternehmen des Landes bis auf Weiteres Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe verbieten. Das drückte die Aktien von Northrop Grumman um 5,5 Prozent nach unten und die von Lockheed Martin um 4,8 Prozent. Beide Konzern kaufen Aktien in Milliardenhöhe zurück.

Unter den kleineren Titeln schossen Ventyx Biosciences um fast 37 Prozent nach oben, nachdem das «Wall Street Journal» über eine womöglich baldige Übernahme durch den Pharmakonzern Eli Lilly berichtet hatte. Auch bei dessen Anlegern kam die Nachricht gut an, Aktien von Eli Lilly verteuerten sich um 3,5 Prozent und erreichten ein Rekordhoch.

Aktien des Shampoo-Herstellers Olaplex schnellten um gut 22 Prozent nach oben. Nach hohen Kursverlusten der Aktien strebt nun der deutsche Konsumgüterhersteller Henkel eine Übernahme von Olaplex an, berichtete Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Bei den Aktionären von First Solar drückte eine Abstufung auf «Hold» durch das Investmenthaus Jefferies auf die Stimmung. Der Kurs fiel um mehr als 10 Prozent.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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