17:00
Nach einem durchwachsenen Wochenbeginn haben sich die New Yorker Börsen am Dienstag überwiegend freundlich präsentiert. Zudem konnten sich die zuletzt schwachen Nvidia -Aktien schon vor den am Mittwoch anstehenden Geschäftszahlen des Chipriesen deutlich erholen. Nach einem positiven Start schmolzen die Kursgewinne aber etwas ab.
Gut eine Stunde nach Handelsbeginn liegt der Leitindex Dow Jones Industrial unverändert bei 53'430 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es zuletzt um 0,16 Prozent auf 7665 Punkte hoch. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gewann 0,47 Prozent auf 29'159 Punkte. Zum Wochenstart hatten beide Indizes noch nachgegeben - insbesondere das Tech-Börsenbarometer, welches nun vom starken Chipsektor profitierte.
Die Ölpreise weiteten trotz der Drohung von US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran ihre anfänglichen Verluste kräftig aus. Eine mit Spannung erwartete Rede des US-Finanzministers Scott Bessent hatte am Montagabend keine konkreten Massnahmen erwähnt, mit denen die USA den Kriegsgegner Iran stärker unter Druck setzen wollen. Zuvor hatte Washington von einem «Wirtschaftskrieg» gegen das Land gesprochen und damit gedroht, den Iran komplett von der Weltwirtschaft zu isolieren. «Die entscheidende Frage ist, wie aggressiv die USA Sekundärsanktionen gegen die wichtigsten Handelspartner des Iran - insbesondere China - durchsetzen werden», hiess es in einer Einschätzung der Commerzbank.
Die Aktien von Nvidia beendeten mit einem Anstieg um 1,5 Prozent eine mehrtägige Verlustserie. Das wertvollste Börsenunternehmen der Welt gilt als wichtiger Gradmesser für den Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI). Nvidia mache derzeit alles richtig, und die Geschäfte liefen auf Hochtouren, sagte Mark Malek, der das Portfoliomanagement beim Finanzdienstleister Siebert leitet. Daher rechne er ebenso wie der Markt am Mittwoch mit guten Nachrichten. Der Experte warnte indes auch vor dem Rückschlagpotenzial im Falle einer Enttäuschung.
Andere Werte aus dem Chipsektor legten am Dienstag noch deutlicher zu. Marvell Technology führten mit einem Plus von 6 Prozent die Gewinnerliste im Nasdaq 100 an. Dahinter ging es für AMD und Arm Holdings um bis zu 4,3 Prozent hoch.
Dagegen brachen die Titel von Dick's Sporting Goods um knapp 27 Prozent ein. Der Sportartikel-Händler hatte mit der Vorlage von Quartalszahlen seinen Ausblick wegen der schwachen Entwicklung bei der zugekauften Handelskette Foot Locker gesenkt. Im Sog von Dick's büssten die Aktien von Branchenprimus Nike als Dow-Schlusslicht 2,8 Prozent ein.
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16:30
Laut Musk ist jedes satellitenbasierte Rechenzentrum einfacher, günstiger, kompakter und leichter als herkömmliche Server-Racks. SpaceX hat bei der US-Fernmeldebehörde FCC die Genehmigung für den Einsatz von bis zu 1 Million KI-fähigen Satelliten beantragt. Anfang dieses Monats wählte das Unternehmen Nvidia als exklusiven Technologieanbieter für die geplante Infrastruktur im All. Die Vera-CPUs von Nvidia sollen die Rechenleistung für Grok sowie eine neue Generation von KI-Agenten unterstützen.
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16:00
Die Aktie von Meta legt im frühen US-Handel um rund 1,3 Prozent zu. Der Soziale-Medien-Konzern plant in den kommenden Wochen die Lancierung eines KI-Agenten für Konsumenten sowie im Oktober ein neues KI-Modell. Dies berichtet «The Information» am Dienstag unter Berufung auf interne Dokumente.
Der intern als «Hatch» bekannte Agent basiert auf dem KI-Agenten OpenClaw von Meta. Laut dem Bericht könnte das Produkt bereits Ende August oder Anfang September auf den Markt kommen.
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15:30
Die US-Börsen starten im Plus. Der Dow Jones Industrial avanciert um 0,4 Prozent auf 53’625 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,4 Prozent auf 7’680 Zähler hoch. Und der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 29’256 Punkten ein Plus von 0,6 Prozent.
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14:32
Nach einem von Vorsicht geprägten Handel zu Wochenbeginn zeichnen sich an den US-Aktienmärkten am Dienstag Gewinne ab. Rückenwind dürfte dabei von sinkenden Ölpreisen kommen. Im Blick stehen zudem Technologiewerte im Vorfeld der Quartalszahlen des Chipriesen Nvidia am Mittwoch.
Rund eine Stunde vor dem Börsenstart signalisierte der Broker IG für den mit Standardwerten bestückten Dow Jones Industrial einen Kursgewinn von 0,5 Prozent auf 53'690 Punkte. Die Indikation für den technologielastigen Nasdaq 100 lag 0,9 Prozent im Plus bei 29'297 Zählern.
Nach einem deutlichen Preisanstieg in der Vorwoche sind die Ölpreise weiter gefallen. Mit wirtschaftlichem Druck wollen die USA den Iran zurück an den Verhandlungstisch bringen und die Öffnung der für die Weltwirtschaft wichtigen Strasse von Hormus erreichen.
Die am Montagabend mit Spannung erwartete Rede des US-Finanzministers Scott Bessent hatte aber keine konkreten Massnahmen geliefert, mit denen die USA den Kriegsgegner Iran stärker unter Druck setzen will. «Die entscheidende Frage ist, wie aggressiv die USA Sekundärsanktionen gegen die wichtigsten Handelspartner des Iran - insbesondere China - durchsetzen werden», so die Commerzbank.
Zudem rücken die zur Wochenmitte anstehen Quartalszahlen des US-Chipriesen Nvidia zunehmend in den Fokus. Das Unternehmen gilt als wichtiger Gradmesser für den Boom rund um Künstliche Intelligenz. Die Anleger dürften die Nvidia-Zahlen genau analysieren, um Hinweise darauf zu erhalten, ob der KI-Boom an Dynamik verliert, so Frederic Neumann, Chefvolkswirt für Asien bei HSBC Holdings. Im vorbörslichen Handel legte die Aktie des Chipriesen um 1,3 Prozent zu. Damit dürfte sie eine siebentägige Verlustserie beenden.
Auch andere Werte aus dem Chip-Sektor konnten sich vom schwachen Vortag erholen. So stiegen Intel vor der Startglocke zuletzt um 3,6 Prozent. Micron und Applied Materials gewannen bis zu 2,7 Prozent.
Die Papiere von Dicks Sporting Goods rutschten nach derVorlage von Quartalszahlen um rund 17 Prozent ab. Der Sportartikel-Händler hatte seinen Ausblick wegen der schwachen Entwicklung bei der zugekauften Handelskette Foot Locker gesenkt. Im Gefolge gab auch die Aktie des Sportartikel-Herstellers Nike um 3,1 Prozent nach.
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14:09
Ein trüber Ausblick von Dick's Sporting Goods verbreitet schlechte Stimmung im Sportartikelsektor. Die Aktien des US-Konzerns rutschen im vorbörslichen US-Handel um rund 15 Prozent ab. Auch die Titel des Rivalen Nike müssen Federn lassen und verlieren mehr als zwei Prozent. In Frankfurt erwischt es die Papiere von Adidas und Puma, die 1,2 Prozent und ein Prozent schwächer liegen. Dick's Sporting senkte seine Prognosen für den Umsatz und den bereinigten Gewinn im Gesamtjahr. Steigender Druck durch verstärkte Rabattaktionen, weniger Produkteinführungen und ein schwaches Geschäft im zweiten Quartal machen dem Konzern zu schaffen.
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13:31
Ein US-Militärtransportflugzeug ist auf dem Moskauer Flughafen Wnukowo gelandet, wie aus Daten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24 hervorgeht. Der Transporter vom Typ Boeing Globemaster war demnach direkt aus der lettischen Hauptstadt Riga nach Moskau geflogen, wo er gegen 09.00 Uhr MESZ eintraf. Ob sich Passagiere oder Fracht an Bord befinden, kann die Nachrichtenagentur Reuters nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml erklärt, keine Informationen über die Maschine zu haben. Das Flugzeug war bereits am 23. August vom US-Luftwaffenstützpunkt Camp Springs nahe Washington nach Riga geflogen. Der letzte Direktflug einer in den USA registrierten Maschine nach Russland war im Januar, als die US-Sonderbeauftragten Steven Witkoff und Jared Kushner zu Friedensgesprächen über die Ukraine anreisten.
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13:06
Die Futures für die US-Aktienmärkte zeigen sich vor dem Start freundlich:
Die Schweizer Börse, gemessen am Swiss Market Index (SMI), notiert 0,21 Prozent höher.
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11:36
Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Dienstag nach einem schwachen Wochenstart leicht erholt. Die Stimmung bleibt jedoch von geopolitischen und handelspolitischen Unsicherheiten geprägt. Der SMI steht gegen 11.20 Uhr 0,21 Prozent höher bei 14'477,43 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM gewinnt 0,41 Prozent auf 3174,46 Punkte, der breite SPI 0,22 Prozent auf 20'356,56 Punkte. Auch andere europäische Börsen wie der Dax und der CAC 40 notieren im Plus.
Neben dem Nahost-Konflikt führen insbesondere die verschärften US-Drohungen gegen Handelspartner des Irans zu Nervosität. Washington stellt Sekundärsanktionen und einen möglichen Ausschluss aus dem US-Dollar-System in Aussicht. «Entscheidend ist nun, welche Kollateralschäden die neuen Sekundärsanktionen verursachen», sagte ein Marktbeobachter.
Der Ölpreis gibt derweil etwas nach, bleibt angesichts der Unsicherheit rund um den Nahost-Konflikt aber auf erhöhtem Niveau. Ein Fass der Sorte Brent kostet am Dienstagvormittag gut 91 US-Dollar und damit rund 1 Prozent weniger als am Vortag. Gleichzeitig setzt Bitcoin seinen jüngsten Höhenflug fort und steigt über 80'000 Dollar auf den höchsten Stand seit Mitte Mai. Gold und Silber tendieren nach den jüngsten Avancen dagegen etwas leichter.
Grösster Verlierer unter den Blue Chips ist Amrize (-2,2 Prozent) nach dem überraschenden Abgang des Finanzchefs.
Nestlé (-0,5 Prozent) tendieren ebenfalls leichter. Marktbeobachter verweisen auf eine Branchenschwäche, die auch Barry Callebaut und Lindt (je -0,7 Prozent) erfasst hat.
Zudem rücken in der zweiten Reihe Swissquote (+1,2 Prozent) vor. Die Onlinebank profitiert von den weiter steigenden Preisen am Kryptomarkt.
Von Halbjahreszahlen beflügelt werden TX Group (+4,9 Prozent) und in noch stärkerem Ausmass SMG (+9,5 Prozent). Sowohl der Medienkonzern als auch die Betreiberin von Online-Marktplätzen haben nach Einschätzung von Analysten starke Zahlen vorgelegt. Weiter meldete die TX Group den Ausbau der Anteile an SMG auf 31,4 Prozent.
Auch die Titel der Genfer Kantonalbank (+3,7 Prozent) ziehen nach einem markanten Gewinnanstieg im ersten Semester an. Die Liechtensteiner VP Bank (+1,4 Prozent) hat ihren Gewinn im ersten Halbjahr ebenfalls kräftig gesteigert.
In die andere Richtung geht es für Orior (-9,5 Prozent), die nach einer Prognosesenkung einbrechen. Unter Druck stehen zudem die Titel des Biotechunternehmens Molecular Partners (-4,0 Prozent). Demgegenüber konnte Arbonia (+0,3 Prozent) die starken Auftaktsverluste im Verlauf eingrenzen.
Volatil zeigen sich Leonteq nach der Einladung zu einer ausserordentlichen GV, an der es unter anderem um ein Aktienrückkaufprogramm gehen wird. Aktuell notiert der Kurs im Minus (-2,3 Prozent), zeitweise hatte er aber auch klar im Plus gestanden.
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11:22
Die deutsche Bauwirtschaft hat das erste Halbjahr mit deutlichen Anstiegen bei Aufträgen und Umsatz abgeschlossen. Im Juni verbuchten die Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten dank einiger Grossaufträge spürbar mehr Bestellungen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Aufträge kletterten real zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um sechs Prozent und zum Vorjahresmonat gab es inflationsbereinigt ein Plus von 11,3 Prozent. Im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich von April bis Juni ging es um 5,7 Prozent zum Vorquartal nach oben.
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09:57
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09:41
Der Schweizer Aktienmarkt ist am Dienstag wenig verändert in den Handel gestartet. Der SMI steht um 09.30 Uhr 0,11 Prozent höher bei 14'463,74 Punkten. Der Mid-Cap-Index SMIM steigt um 0,28 Prozent auf 3170,30 Punkte, der breite SPI um 0,12 Prozent auf 20'336,61 Punkte. Auch andere europäische Börsen wie der Dax und der CAC 40 notieren im Plus.
Belastend wirken vor allem Abgaben beim Schwergewicht Nestlé, während die Mehrzahl der Blue Chips im Plus notiert. Für Bewegung sorgen zudem zahlreiche Halbjahreszahlen von Unternehmen aus den hinteren Reihen.
Im SMI stehen derzeit 13 Gewinner sieben Verlierern gegenüber. An der Spitze liegen Logitech (+1,7 Prozent). Auch ABB (+1,0 Prozent) erholen sich deutlich von den Verlusten des Vortags. Grösster Verlierer unter den Blue Chips ist Amrize (-1,6 Prozent) nach dem überraschenden Abgang des Finanzchefs. Auch Nestlé (-0,4 Prozent) tendieren leichter.
In den hinteren Reihen rücken Swissquote (+2,3 Prozent) deutlich vor. Die Onlinebank profitiert von den weiter steigenden Preisen am Kryptomarkt. Auch Halbleiterwerte wie VAT, AMS Osram und Inficon legen im Vorfeld der Nvidia-Zahlen überdurchschnittlich zu.
Von Halbjahreszahlen beflügelt werden TX Group (+5,3 Prozent) und SMG (+7,0 Prozent). Auch die Titel der Genfer Kantonalbank (+5,0 Prozent) ziehen nach einem markanten Gewinnanstieg im ersten Semester an.
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09:07
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08:22
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Amrize: DA Davidson hat die Abdeckung mit Halten und einem Kursziel von 40,11 Fr. aufgenommen.
DocMorris: Deutsche Bank erhöht das Kursziel auf 12,50 von 11,50 Fr. und belässt die Einstufung auf Buy.
DKSH: Berenberg senkt das Rating auf Halten von Kaufen mit einem Kursziel von 68 Franken.
Emmi: Berenberg erhöht das Kursziel auf 950 von 900 Franken und belässt die Einstufung auf Buy.
EFG International: UBS senkt das Kursziel auf 17,20 von 20,70 Fr, die Einstufung lautet weiterhin Neutral.
Siegfried: Deutsche Bank bestätigt das Kursziel von 109 Fr. mit Rating Buy.
Siegfried: Octavian sieht ein Kursziel von 115 Fr. mit Einstufung Buy.
Siegfried: Stifel belässt das Rating auf Buy und hält am Kursziel von 90 Fr. fest.
Swiss Life: Kepler Cheuvreux erhöht das Kursziel auf 940 von 870 Franken und belässt die Einstufung auf Hold.
Swiss Prime Site: Barclays senkt das Rating in einer Branchenstudie auf Equal Weight von Overweight und reduziert das Kursziel auf 125 von 160 Franken.
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08:03
Der Swiss Market Index (SMI) wird zum Start von der Bank Julius Bär 0,16 Prozent höher gesehen. Bis auf Amrize, welche 0,4 Prozent nachgeben, sind die anderen 19 SMI-Titel leicht höher gestellt.
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07:42
Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex knapp im Minus bei 26'106,60 Punkten geschlossen. Nach unten ging es auch für die technologielastigen US-Indizes.
Für schlechte Stimmung an den Börsen sorgten zum Wochenstart der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada und die Aussicht auf neue US-Sanktionen gegen den Iran. Die US-Regierung kündigte am Montag eine mögliche Ausweitung ihrer Sanktionen gegen den Iran an, setzt diese aber noch nicht in vollem Umfang um. Zwar belegte das US-Finanzministerium fast 60 Unternehmen, Einzelpersonen und Schiffe mit Strafmassnahmen und ging gegen fünf Sektoren vor. Die angedrohte Bestrafung von Ländern, die Geschäftsbeziehungen zum Iran unterhalten, wurde jedoch aufgeschoben.
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07:07
Der ungewöhnliche Tiefststand des Volatilitätsindex (VIX) auf den S&P 500 Index am 14. August seit Jahresbeginn, nach einem kriegsbedingten Höchststand im März, spiegelt die inverse Beziehung zwischen der VIX-Entwicklung und den Aktienrenditen wider, wobei der S&P 500 aktuell nahe Rekordhochs notiert, schreiben die Experten der Researchboutique Datatrek in einer Kundennotiz am Dienstag.
Historisch gesehen erreiche der VIX seinen Tiefststand tendenziell im November oder Dezember, was saisonal bedingt einen positiven Trend zum Jahresende darstelle. Das grösste Risiko gehe vom Oktober aus, der historisch gesehen zu den unberechenbarsten Monaten des VIX zähle und nun auch der erste Monat mit einer Wahrscheinlichkeit von über 50 Prozent für eine Zinserhöhung der US-Notenbank sei.
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06:25
Der Swiss Market Index (SMI) wird von der IG Bank vorbörslich 0,16 Prozent höher indiziert. Derweil geht die Bilanzsaison weiter. Aus der zweiten Reihe präsentieren die LUKB die Quartalszahlen, während Arbonia, BCGE,Cham SP, Epic, Molecular Partners, Orior, SMG, TX Group, Valartis und VP Bank die Halbjahreszahlen vorlegen.
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06:15
Der Nikkei stand im frühen Handel bei 65'197,7 Punkten, was einem Minus von 0,5 Prozent entspricht, während der breiter gefasste Topix leicht um 0,06 Prozent auf 4075,83 Punkte zulegte.
«Der Markt zeigt sich vor der für Mittwoch erwarteten Gewinnmitteilung von Nvidia zurückhaltend», sagte Shuutarou Yasuda, Marktanalyst beim Tokai Tokyo Intelligence Laboratory. «Aber Value-Aktien zeigen sich stark, beispielsweise Reedereien, die tendenziell gekauft werden, wenn die Spannungen im Nahen Osten zunehmen», fügte er hinzu.
Der Schifffahrtssektor stieg um 2,91 Prozent und war damit der beste Performer unter den 33 Branchen-Teilindizes der Tokioter Börse (TSE).
Der S&P 500 und der Nasdaq schlossen am Montag im Minus, belastet von Technologieaktien, da die Anleger die neuen US-Wirtschaftssanktionen gegen den Iran abwägten und sich auf eine Woche vorbereiteten, in der auch ein mit Spannung erwarteter Inflationsbericht ansteht. Die Quartalsergebnisse des Chipherstellers Nvidia dürften ein wichtiger Impulsgeber für die Märkte sein. Jegliche Anzeichen einer Wachstumsverlangsamung könnten die Sorgen über überzogene Bewertungen erneut schüren. Die Aktien von Nvidia fielen zum siebten Handelstag in Folge.
In Japan verlor der Hersteller von Chip-Testgeräten Advantest 3,33 Prozent und der Hersteller von Chip-Fertigungsanlagen Tokyo Electron 1,03 Prozent. Der Speicherchip-Hersteller Kioxia verlor 1,37 Prozent. Auch Kursverluste bei Samsung Electronics belasteten die japanischen Chip-Aktien, so Yasuda. Samsung Electronics notierte am Dienstag 3,5 Prozent niedriger, nachdem die Aktie am Vortag um 8,70 Prozent gefallen war, da der Rekordplan des Chipherstellers zur Ausschüttung von 79 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre die Anleger enttäuschte.
Von den mehr als 1500 Aktien, die am Prime Market der TSE gehandelt wurden, legten 53 Prozent zu, 43 Prozent gaben nach und 3 Prozent notierten unverändert.
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06:11
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06:07
Der Ölpreis für die Sorte Brent notiert weirerhin über der Marke von 93 Dollar bei 93,67 Dollar pro Barrel. Das ist ein Plus von 0,53 Prozent. In der Strasse von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste des Omans von einem «unbekannten Geschoss» getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Dabei sei der Maschinenraum beschädigt und das Schiff manövrierunfähig gemacht worden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hiess es. Der Vorfall ereignete sich demnach neun Seemeilen (rund 17 Kilometer) nordöstlich des Ortes Asch Schischah. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar.
Der Iran blockiert mit Drohungen und Angriffen auf Schiffe den Verkehr durch die Meerenge immer noch weitestgehend. Die Strasse von Hormus ist eine wichtige Passage für Öl-, Gas- und Düngerexporte aus den Staaten am Persischen Golf. Dies hat Folgen für die ganze Weltwirtschaft. Teheran verlangt, dass Schiffe ausschliesslich eine vom Iran festgelegte Route entlang der eigenen Küste nehmen und hatte wiederholt erklärt, nur die von Teheran vorgegebene Route durch die Strasse von Hormus sei sicher.
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00:05
US-Technologieaktien haben am Montag erneut geschwächelt. Standardwerte legten dagegen überwiegend moderat zu. Negative Vorgaben aus Asien, die am Mittwoch nachbörslich anstehenden Quartalszahlen von Nvidia sowie Spekulationen über Preiserhöhungen wegen steigender Kosten bei der KI-Chip-Koryphäe verunsicherten.
Im Blick stand zudem die Pressekonferenz der US-Regierung über Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, die die Anleger an den US-Börsen aber kaum bewegte. Finanzminister Scott Bessent sprach vom Start eines «wirtschaftlichen Grossangriffs auf die weltweiten Finanzverbindungen des Iran», bis das Regime dort «völlig isoliert» sei. Dafür kontaktiere Trump weltweit Staats- und Regierungschefs und fordere diese auf, die Zusammenarbeit mit dem Iran einzustellen.
Ziel der USA ist es, dass die für die Weltwirtschaft wichtige Strasse von Hormus vom Iran wieder freigegeben wird. Dieser dagegen warnte die Vereinigten Staaten vor schweren Konsequenzen eines Wirtschaftskriegs.
Der überwiegend mit Standardwerten bestückte Dow Jones Industrial ging mit plus 0,26 Prozent auf 53'417,16 Punkte aus dem Tag. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,28 Prozent auf 7652,86 Zähler, während der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 0,97 Prozent auf 29'023,18 Punkte einbüsste.
Bei Nvidia frage man sich, ob der KI-Chiphersteller die hohen Erwartungen übertreffen könne, und auch wie deutlich, hiess es am Markt. Deutsche-Bank-Experte Jim Reid verwies zudem darauf, dass der Aktienkurs nach den letzten vier Veröffentlichungen stets nachgegeben habe, da die positiven Überraschungen nicht mehr so deutlich gewesen seien wie in der Vergangenheit.
Im Gefolge gaben die Aktien von Arm Holdings, Applied Materials, Intel, Micron und Sandisk um bis zu 6,5 Prozent nach.
Tesla litten unter einer umfangreichen Rückrufaktion. Knapp drei Millionen Elektroautos werden in China derzeit wegen Sicherheitsproblemen mit versenkbaren Türgriffen zurückbeordert. Medienberichten zufolge handelt es sich um die bisher grösste Rückrufaktion eines Autoherstellers in China. Betroffen sind sowohl dort produzierte als auch importierte Tesla-Fahrzeuge.
Die Aktie des Klebstoffherstellers und Henkel-Konkurrenten H.B. Fuller gab um 1,2 Prozent nach. Der Verwaltungsrat lehnte das Übernahmeangebot des Investors Ancora für die Sparte Building Adhesives als unzureichend ab.
Für Hims & Hers Health ging es um 8,0 Prozent abwärts. Die Telemedizin-Plattform wurde von Visa wegen übermässiger Kundenbeschwerden im Bereich ihrer Abonnements für Gewichtsabnahme-Produkte verwarnt.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

