17:37
Der Swiss Market Index (SMI) ging am Donnerstag 1,5 Prozent bei 13'622,85 Punkten aus dem Handel. Die wieder höheren Erdölpreise sowie die weiter steigenden Zinsen belasteten.
Unter Druck standen speziell konjunktursensitive Aktien wie Amrize (-3,0 Prozent), Holcim (-3,2 Prozent), Richemont (-3,3 Prozent) oder Sika (-2,6 Prozent). Sika hielt zudem am Berichtstag einen Investorentag ab. Die gemachten Aussagen zu den Sparzielen wirkten sich indes kaum stützend auf den Titel aus.
Weiter auf dem Abwärtspfad fanden sich die Partizipationsscheine von Lindt & Sprüngli mit einem Minus von 2,7 Prozent. Nach der Gewinnwarnung vom Dienstag und dem starken Einbruch der Aktie hatten Jefferies und Julius Bär ihre Kursziele nach unten korrigiert.
Gegen den schwachen Gesamttrend hielten sich mit Unterstützung von starken Zahlen von Micron am Vorabend einige Techwerte wie Inficon (+2,2 Prozent), Comet (+1,0 Prozent), Huber+Suhner (+3,3 Prozent) oder VAT (unverändert) mehr oder weniger deutlich in der Gewinnzone.
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17:12
Die wieder steigenden Ölpreise und enttäuschenden Konjunkturdaten haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag leicht belastet. Der Dow Jones Industrial sank im frühen Handel um 0,4 Prozent auf 50'695 Punkte. Der marktbreite S&P 500 büsste 0,2 Prozent auf 7639 Zähler ein. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es geringfügig auf 30'402 Punkte nach unten.
Mit Blick auf die Wirtschaftsdaten hat sich die Stimmung in der US-Industrie im September unerwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex ISM fiel minimal, während Volkswirte im Schnitt mit einem Anstieg gerechnet hatten.
Unter den Einzelwerten richtete sich die Aufmerksamkeit unter anderem auf Micron. Der Speicherchiphersteller hatte zwar überraschend hohe Ziele für das laufende Geschäftsquartal ausgegeben. Die Aktien sind dank des Boom-Themas KI allerdings auch schon phänomenal gut gelaufen - für 2026 steht bislang fast eine Wertvervierfachung zu Buche. Damit bewegten sich die Papiere kaum und gaben zuletzt leicht nach.
An der Spitze des S&P 500 schnellten die Anteilsscheine von Accenture um knapp 22 Prozent in die Höhe. Die Unternehmens- und Strategieberatung hatte die Anleger mit überraschend starken Quartalszahlen euphorisiert. Im Kielwasser gewannen die Papiere des Technologie- und Beratungsunternehmens IBM an der Dow-Spitze 3,4 Prozent.
Die Aktien von Synopsys zogen als zweitbester Wert im S&P 500 um fast zwölf Prozent an. Analysten äusserten sich positiv über den Hersteller von Software für die elektronische Entwurfsautomatisierung, nachdem das Unternehmen im Rahmen eines Investorentags langfristige Ziele vorgestellt hatte, die als vielversprechend angesehen werden.
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16:19
Die US-Börsen geben die Kursgewinne wieder her. Die Leitindizes stehen 0,2 bis 0,3 Prozent im Minus.
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16:17
Nach dem Geschäftsbericht von Micron Technology setzen bei den Aktien des Chipherstellers Gewinnmitnahmen ein. Die Titel geben nach der Eröffnung rund zwei Prozent auf 1047 Dollar nach. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Speicherchips hat Micron zu einem weiteren Rekordquartal verholfen. «Für das Geschäftsjahr 2026/2027 erwarten wir noch bessere Ergebnisse», sagte Sanjay Mehrotra, der Chef des Halbleiterherstellers. Hintergrund der starken Nachfrage ist der Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI), der den Bedarf an Microns Speicherchips mit hoher Bandbreite in die Höhe treibt. So hoben die Experten von D.A. Davidson ihr Kursziel für die Aktie um 100 auf 2100 Dollar an. Sie gaben jedoch zu bedenken, dass das Wachstum von Micron im Bereich der NAND-Speicherchips etwas hinter dem Gesamtmarkt zurückbleiben könnte.
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15:51
Ein optimistischer Geschäftsausblick des IT-Beratungsunternehmens Accenture hat die gesamte Software- und IT-Branche angetrieben. Die US-notierten Aktien des irischen Unternehmens schiessen an der Wall Street um fast 20 Prozent nach oben. Die Titel der Konkurrenten Cognizant und IBM legen in Accentures Kielwasser um 8,3 und 5,1 Prozent zu. Auch breiter aufgestellte Software-Werte wie Salesforce und Microsoft zogen an. In Paris springen die Papiere des französischen Rivalen Capgemini um rund 9,5 Prozent in die Höhe und gehören damit zu den grössten Gewinnern im europäischen Stoxx-600-Index. Accenture stellte nach einem starken Quartal ein Jahresumsatzwachstum zwischen drei und sechs Prozent in Aussicht. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 3,9 Prozent gerechnet. Dies stelle das Szenario in Frage, wonach traditionelle IT-Dienstleister zu den Verlierern des KI-Booms gehören, kommentierten die Analysten von Kepler Cheuvreux. Die Accenture-Aktie war in diesem Jahr bis zum letzten Handelsschluss um 31 Prozent gefallen.
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15:47
Am Markt für US-Anleihen haben erneut Inflationssorgen nach dem jüngsten Anstieg der Ölpreise die Nachfrage gebremst und die Kurse belastet. Der Terminkontrakt für zehnjährige Staatsanleihen (T-Note-Future) fiel im frühen Präsenzhandel um 0,06 Prozent auf 104,14 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe lag bei 5,31 Prozent, nachdem sie zuvor im elektronischen Handel bei 5,34 Prozent den höchsten Stand seit 2002 erreicht hatte.
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15:31
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15:24
Ein Grossauftrag aus Japan gibt den Aktien des US-Raumfahrtkonzerns Rocket Lab Aufwind. Die Papiere legen im vorbörslichen Handel an der Wall Street um rund fünf Prozent zu. Das Unternehmen teilte mit, einen Vertrag über 20 neue Missionen für seine Trägerrakete Electron mit dem Tokioter Erdbeobachtungsspezialisten Synspective unterzeichnet zu haben. Laut Rocket Lab handelt es sich dabei um den grössten kommerziellen Startvertrag für die Electron-Rakete in der Firmengeschichte. Die Gesamtzahl der Missionen für Synspective steige damit auf 47. Die Starts der 20 Satelliten seien zwischen 2028 und 2031 geplant.
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15:03
Eine halbe Stunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Dow Jones Industrial 0,5 Prozent höher auf 51'162 Punkte. Am Vortag hatte der Leitindex noch mit einem deutlichen Verlust geschlossen. Den Tech-Index Nasdaq 100 erwartet IG 0,6 Prozent höher bei 30'604 Punkten, womit er an seinen moderaten Gewinn vom Mittwoch anknüpfen würde.
An den zuletzt uneinheitlichen New Yorker Börsen zeichnen sich am Donnerstag moderate Gewinne ab. Für die Anleger wogen positive Nachrichten zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) zunächst schwerer als die wieder anziehenden Ölpreise und der Höhenflug bei den Renditen der US-Staatsanleihen.
«Auch wenn der Anstieg der Anleiherenditen in erster Linie auf die starken Makrodaten aus den USA zurückzuführen ist, hat er dennoch negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte», sagte Wolf von Rotberg von der Bank J. Safra Sarasin. «Ausserhalb des Technologiesektors ist die Dynamik eingebrochen, da die Schmerzgrenze bei den Bewertungen überschritten wurde.»
Für Micron zeichnet sich ein Kursrückgang um 0,9 Prozent ab. Der US-Speicherchiphersteller hatte am Mittwoch nach dem Börsenschluss in New York überraschend hohe Ziele für das laufende Geschäftsquartal ausgegeben. Die Aktien sind dank des Boom-Themas KI allerdings auch schon phänomenal gut gelaufen - für 2026 steht bislang fast eine Wertvervierfachung zu Buche. Das Rekordhoch von 1255 US-Dollar aus dem Juni ist noch etwas entfernt. Die Titel von Branchenprimus Nvidia schafften ein Plus von 0,9 Prozent.
Die Aktien anderer Unternehmen profitierten vorbörslich überwiegend deutlicher von Nachrichten mit KI-Bezug. So legten Oracle um 1,5 Prozent zu. Laut der «Financial Times» schloss der chinesische Internet- und Technologieriese Tencent einen Fünfjahres-Mietvertrag für die Rechenzentren des amerikanischen Cloud- und Softwareunternehmens in Südostasien ab. Dessen Wert schätzt die Zeitung auf sieben Milliarden Dollar.
Die Unternehmens- und Strategieberatung Accenture euphorisierte die Anleger mit überraschend starken Quartalszahlen - die Anteilsscheine sprangen um gut 17 Prozent hoch.
Bei Alphabet reichte es für ein Kursplus von 1,5 Prozent, nachdem der Google-Mutterkonzern mit der Einführung von «Gemini 4 Argon» begonnen hat, seinem lang erwarteten Flaggschiff-Modell im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Allerdings sieht sich das Unternehmen mit interner Skepsis hinsichtlich der Leistungsfähigkeit des Modells in Schlüsselbereichen wie dem Programmieren konfrontiert.
Bei Constellation Energy konnten sich die Anleger über einen Kursanstieg um drei Prozent freuen. Der Kraftwerksbetreiber gab einen über 20 Jahre laufenden Stromabnahmevertrag mit dem Onlinehandels- und Technologieriesen Amazon bekannt. Dieser beinhaltet eine Kapazität von 690 Megawatt für die Atomkraftwerke des Unternehmens im US-Bundesstaat Maryland, einschliesslich einer Leistungserhöhung um 190 Megawatt.
Die Aktien von Vicor sprangen um 13,5 Prozent hoch. Der Hersteller von Leistungselektronik und Stromversorgungsmodulen für anspruchsvolle Anwendungen in Rechenzentren, Elektrofahrzeugen und der Luftfahrt begeisterte den Markt mit einer Anhebung seiner Wachstumsprognose für das dritte Quartal.
Abseits der Technologiebranche legt auch der Sportwarenriese Nike Quartalszahlen vor - allerdings erst nach Handelsschluss.
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13:10
Der SMI notiert nach dem Mittag 0,8 Prozent tiefer.
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12:10
Am Devisenmarkt bleibt die Stärke des US-Dollars intakt, trotz eines leichten Rückgangs zum Franken in den vergangenen Handelsstunden. So bleibt die US-Valuta bei 0,8360 auf einem hohen Niveau, am Morgen war es mit 0,8366 noch etwas höher. Am Vortag wurde teilweise noch knapp über 0,8330 verlangt.
Die Frankenschwäche sorge zwar für Aufwärtsdruck bei den Preisen, wie die jüngsten Inflationsdaten zur Schweiz gezeigt hätten, heisst es in einer Einschätzung der Luzerner Kantonalbank. Die Schwäche sei aber lediglich moderat. So seien die Importpreise deswegen gestiegen, von Zweitrundeneffekten sei aber kaum etwas zu spüren. Die SNB stehe deshalb kaum unter Handlungsdruck Richtung baldige Zinserhöhung. Eine solche sei indes aufgrund der weiter steigenden Preise und der robust wachsenden Wirtschaft für 2027 zu erwarten.
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11:46
Der SMI verliert 1,1 Prozent auf 13'683,67 Punkte. Das Tagestief lag gar bei 13'620. Das Chartbild hat sich damit zum Start ins Schlussquartal ziemlich eingetrübt, dies nach einem schwachen September und einem auch insgesamt negativen dritten Quartal. Ein Stand von 14'000 für den SMI scheint derzeit lediglich eine ferne Hoffnung.
Daneben halten sich Galderma (-0,8 Prozent) oder Amrize (-0,1 Prozent) mit moderaten Verlusten einigermassen stabil. Für Galderma hat Goldman Sachs das Kursziel erhöht und dabei die Kaufempfehlung bekräftigt. Mit Blick auf die Umsatzzahlen zum dritten Quartal von Galderma sieht die US-Bank die wichtigsten Wachstumstreiber weiterhin intakt.
Im breiten Markt legen die Aktien des Börsenneulings Infomaniak im Börsenmantel von Perrot Duval einen raketenhaften Start hin. Nach einem Erstkurs von 56 Franken wurden im bisherigen Maximum schon 140 Franken für den Titel bezahlt. Der letzte Kurs liegt bei 92 Franken.
Weiter auf dem Abwärtspfad finden sich die Namenaktien von Lindt & Sprüngli mit einem Minus von 1,6 Prozent auf 80'600 Fr. Nach der Gewinnwarnung vom Dienstag und dem starken Einbruch der Aktie haben Jefferies und Julius Bär ihre Kursziele nach unten korrigiert.
Gegen den schwachen Gesamttrend halten sich mit Unterstützung von starken Zahlen von Micron am Vorabend einige Techwerte wie Inficon (+4,5 Prozent), Comet (+2,2 Prozent), Huber+Suhner (+1,0 Prozent) oder VAT (+1,3 Prozent) mehr oder weniger deutlich in der Gewinnzone.
Am Schweizer Aktienmarkt geht es am Donnerstag zum vierten Mal in Folge nach unten, diesmal sogar recht deutlich. Die Wirkung der am Vortag präsentierten - positiven - Konjunkturdaten aus den USA zum Arbeitsmarkt und der Teuerung ist schnell verpufft. Vielmehr rückten die Inflationszahlen in Europa wieder verstärkt in den Fokus. Die Daten aus Frankreich, Italien und Deutschland hätten allesamt weit über dem Ziel der EZB gelegen und letztlich doch kräftig auf die Stimmung gedrückt, schreibt dazu die BNP Paribas in einem Kommentar. Weitere Zinserhöhungen durch die EZB dürften damit alternativlos sein, zumal sich auch im Nahost-Konflikt weiterhin keine Lösung abzeichne.
Der Markt befinde sich nach wie vor im Spannungsfeld von Inflations- und Zinssorgen, heisst es in Marktkreisen. Die jüngsten Inflations- und Jobdatendaten aus den USA hätten zwar die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank etwas gedämpft. Laut einer Einschätzung von Swissquote heisst das aber nicht, dass das Fed die Zinsen nicht dennoch weiter erhöhen werde.
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11:19
Die Ölpreise sind am Donnerstag kräftig gestiegen. Nachdem die Notierungen im frühen Handel noch gesunken waren, drehten sie rasch in die Gewinnzone. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee zur Lieferung im Dezember wurde zuletzt bei 100,54 US-Dollar gehandelt, nachdem der Preis am Morgen noch zeitweise bis auf 96,55 Dollar gefallen war.
An den Märkten ist zum Monatswechsel nun der Dezember-Future relevant, der November-Terminkontrakt notierte gestern Abend deutlich höher als der aktuelle Kontrakt.
Die starken Preisschwankungen werden am Ölmarkt damit erklärt, dass die Anleger zwischen einem wieder gestiegenen Liefervolumen an Rohöl aus der Krisenregion am Persischen Golf und der Möglichkeit einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg abwägen müssen. Im September waren die Ölpreise tendenziell gestiegen, da die USA und der Iran bei den Bemühungen um ein dauerhaftes Friedensabkommen mit einer vollständigen Wiederöffnung der Strasse von Hormus keine Fortschritte erzielt haben.
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10:56
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien
Galderma: Goldman Sachs erhöht auf 210 (203) Fr. - Buy
Adecco: Goldman Sachs erhöht auf 30,50 (29) Fr. - Buy
Lindt&Sprüngli: Jefferies senkt auf 72'260 (83'580) Fr. - Underperform
Lindt&Sprüngli: Julius Bär senkt auf 92'000 (120'000) Fr. - Buy
Lindt&Sprüngli: Basler KB senkt auf 7800 (10'500) Fr. – Marktgewichten
Swissquote: Goldman Sachs erhöht auf 51 (48) Fr. - Buy
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10:20
Nach Gewinnen am Vortag verlieren auch die Papiere von DocMorris 4,1 Prozent.
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10:08
Die Schweizer Börse hat einen neuen Teilnehmer erhalten. Seit dem Donnerstagmorgen werden die Titel des Genfer Cloud- und IT-Dienstleisters Infomaniak gehandelt. Der erste Kurs für den Börsenneuling lag am Donnerstagmorgen bei 56,00 Franken.
Bis um 9.16 Uhr hatten zunächst 2256 Aktien die Hand gewechselt. Auf Basis des Eröffnungskurses und der ausstehenden rund 4,7 Millionen Aktien ergibt sich für das unter dem Tickersymbol «INFO» kotierte Unternehmen ein Börsenwert von rund 260 Millionen Franken.
Infomaniak gelangt allerdings nicht über einen klassischen Börsengang, sondern über ein sogenanntes Reverse Takeover (RTO) an den Schweizer Aktienmarkt. Das Genfer Unternehmen hatte dafür die Kontrolle über die bereits kotierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval übernommen.
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09:37
Die Teuerung in der Schweiz ist im September erneut klar gestiegen. Die Jahresinflation erhöhte sich auf 1,0 Prozent von 0,8 Prozent im August, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.
Sie lag damit im Mittelfeld der Erwartungen. Die Prognosen der Ökonomen hatten in einer Umfrage der Nachrichtenagentur AWP von 0,7 bis 1,2 Prozent gereicht.
Über 1 Prozent hatte die Inflation letztmals im August 2024 gelegen. Schon im Vormonat war sie deutlich angestiegen, davor hatte sie zwischen 0,3 und 0,6 Prozent geschwankt.
Sie liegt aber auch mit dem höheren September-Wert im Bereich der Preisstabilität. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sieht diese in einer Bandbreite von 0 bis 2 Prozent als gegeben.
Die Kerninflation – ohne Energie und Treibstoffe sowie frische und saisonale Produkte – stieg im Jahresvergleich gegenüber dem Wert vom August ebenfalls, allerdings nur auf 0,5 von 0,4 Prozent.
Der Landesindex der Konsumentenpreise (LIK) verharrte derweil zum Vormonat bei 101,5 Punkten. Die Stabilität gegenüber dem Vormonat resultierte laut den Angaben aus entgegengesetzten Entwicklungen, die sich insgesamt aufwogen. Gestiegen seien die Preise für Heizöl, Benzin und Diesel.
Die Preise für Pauschalreisen ins Ausland sowie für Automiete und Carsharing sind gemäss dem BFS hingegen gesunken, ebenso wie die Preise in der Hotellerie und Parahotellerie.
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09:32
Eine Rally bei Chipwerten hat die japanische Börse am Donnerstag beflügelt und treibt auch Schweizer Halbleiter-Titel an. Robuste Geschäftszahlen und ein erwartungsvoller Ausblick des US-Halbleiterherstellers Micron schürten Optimismus hinsichtlich KI-bezogener Investitionen. Ein Aktienstratege beim Broker Nomura Securities warnte allerdings davor, die Rallye bei KI-Aktien überzubewerten. Gewinne von Unternehmen wie Micron stimmten zuversichtlich, aber es bestehe immer auch die Möglichkeit, dass der Trend nicht anhalte, sagte der Experte.
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09:18
Im breiteren Markt gibt ebenfalls die Mehrheit der Aktien nach. Nach starken Zahlen von Micron am Vorabend sind indes Tech-Werte wie VAT (+0,9 Prozent), Inficon (+1,7 Prozent), Comet (+1,8 Prozent) oder Huber+Suhner (+1,5 Prozent) gesucht. AMS Osram (-1,6 Prozent) rutscht nach vorbörslichen Gewinnen in die Verluste.
Rieter (+2,0 Prozent) gewinnen auch am Donnerstag weiter dazu, nachdem sie am Vortag den CEO-Wechsel bekanntgegeben haben.
Georg Fischer (-0,6 Prozent) sind nach dem Abschluss des Verkaufs der Precicast-Gruppe unter Druck.
Nach drei Tagen mit sinkenden Kursen zeichnet sich damit noch keine Erholung ab. Der Markt befinde sich weiterhin im Spannungsfeld von Inflations- und Zinssorgen, heisst es dazu in Marktkreisen. Mit einem Minus von gut 3 Prozent fiel entsprechend die Gesamtbilanz im September klar negativ aus und auch das gesamte dritte Quartal blieb unter dem Strich rot.
Die jüngsten Inflations- und Jobdaten aus den USA – beide sind besser ausgefallen als befürchtet – hätten kaum besser sein können, meint die Onlinebank Swissquote in einem Kommentar. Die Erwartungen an eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank hätten sich damit abgeschwächt. Dies habe indes lediglich bei den 2-jährigen US-Staatsanleihen zu einer Entspannung geführt, wogegen die Renditen der langfristigen eher gestiegen seien. Ein Händler bezeichnet die Grundstimmung als tendenziell weiterhin positiv, der entscheidende Funke für die Märkte fehle aber.
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08:15
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Bei der IG Bank wird der Swiss Market Index (SMI) vorbörslich 0,6 Prozent tiefer gestellt.
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Die Hoffnung auf eine Zinspause in den USA hat die Stimmung an den asiatischen Börsen am Donnerstag nur leicht aufgehellt. Daten vom Mittwoch hatten gezeigt, dass die US-Inflation im August weniger stark gestiegen war als erwartet. Dies verringerte die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung der US-Notenbank Fed noch im Oktober. Gleichzeitig hielten sich Anleger wegen der auf Mehrjahreshochs notierenden Anleiherenditen und der hohen Ölpreise zurück. In Tokio legte der Nikkei-Index 2,4 Prozent zu, wobei vor allem Chip-Werte nach den starken Zahlen des US-Konzerns Micron gefragt waren. Die Börsen in Südkorea zeigten sich dagegen kaum verändert, während die Märkte in Schanghai feiertagsbedingt geschlossen blieben. «Die schwächeren US-Daten haben den Druck von den Fed-Erwartungen und den kurzfristigen Renditen genommen, aber die Sorge um die Kapitalkosten ist nicht wirklich verschwunden, da die langfristigen Renditen hoch bleiben», sagte Charu Chanana, Anlagestrategin bei Saxo.
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Unerwartet niedrige Inflationsdaten haben am Mittwoch die US-Börsen letztlich nur teilweise gestützt. Zum Handelsende überwog wieder die Sorge, dass die im Zuge des Iran-Krieges aktuell steigenden Ölpreise die Teuerung anheizen könnten. Die konjunktursensiblen Technologiewerte retteten noch einen kleinen Teil ihrer Tagesgewinne ins Ziel, während die Standardwerte unter Druck gerieten.
Der Dow Jones Industrial fiel am Ende um 0,86 Prozent auf 50'906,05 Punkte. Damit ergibt sich für den Leitindex auf Monatssicht erstmals nach fünf Anstiegen wieder ein Verlust, und zwar in Höhe von gut 4 Prozent. Zudem verzeichnete der Dow im dritten Quartal ein Minus von fast 3 Prozent - nach einem Plus von fast 13 Prozent im zweiten Jahresviertel.
Der marktbreite S&P 500 gab am Mittwoch um 0,25 Prozent auf 7651,54 Zähler nach. Für den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 ging es um 0,23 Prozent auf 30'408,50 Punkte aufwärts.
Der Preisindex PCE, ein von der Notenbank Fed bevorzugter Preisindikator, verharrte im August auf 3,4 Prozent, während Analysten einen Wert von 3,7 Prozent erwartet hatten. Der PCE-Index stellt die Preisentwicklung für private Haushalte dar und wird an den Finanzmärkten stark beachtet. Die Fed strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. Die Inflationsdaten hatten am Markt kurzzeitig für eine Stimmungsaufhellung gesorgt, da sie den Druck auf die Währungshüter für eine weitere Leitzinsanhebung minderten.
«Der Kampf gegen die Inflation ist noch lange nicht vorbei, aber die heutigen Zahlen sind ein Schritt in die richtige Richtung», sagte Bret Kenwell vom Handelshaus eToro. Ein deutlicher Rückgang der Ölpreise würde dazu beitragen, den Inflationsdruck zu mildern, doch im Moment liege der Fokus auf den steigenden Renditen von US-Staatsanleihen.
Unter den Einzelwerten sorgte HP Enterprise (HPE) für Gesprächsstoff. Der Spezialist für IT-Infrastruktur, Cloud-Lösungen und Technologiedienstleistungen hatte einen 1,2 Milliarden US-Dollar schweren Auftrag vom Chipriesen AMD erhalten. Die Aktien von HPE zogen im S&P 500 um 3,9 Prozent an, während AMD 0,7 Prozent gewannen.
Unter den schwächsten Werten im S&P 500 litten die Moderna-Titel unter Gewinnmitnahmen nach dem höchsten Stand seit Dezember 2022 und knickten um 5,4 Prozent ein. Die US-Bank Citigroup stufte die Aktien ab und rät nun zum Verkauf. Der Optimismus wegen der Erfolge des Impfstoff-Spezialisten im Onkologiebereich sei inzwischen mehr als eingepreist, hiess es zur Begründung.
Die Anteilscheine von Boeing büssten anfängliche Gewinne ein und fielen letztlich um fast ein Prozent. Der kriselnde Flugzeugbauer hatte den milliardenschweren Zuschlag für den Bau des nächsten Kampfjet-Modells für die US-Marine bekommen. Er stach damit seinen Konkurrenten Northrop Grumman aus, dessen Aktien um mehr als vier Prozent sanken. Im vergangenen Jahr hatte Boeing bereits den Hersteller Lockheed Martin bei dem neuen F-47 für die US-Luftwaffe übertrumpft.
Im Halbleitersektor, der zuletzt mit dem Boom-Thema Künstliche Intelligenz (KI) häufig im Fokus gestanden hatte, hielten sich die Bewegungen in Grenzen. Mit der Schlussglocke an den US-Börsen legte das Branchenmitglied Micron seine Zahlen vor und präsentierte eine überraschend positive Umsatzprognose. Die Aktien stiegen im nachbörslichen US-Handel dennoch nur um gut ein Prozent, nachdem sie das reguläre Geschäft prozentual unverändert beendet hatten.
(cash/Bloomberg/AWP/Reuters)
