17:40

Der Swiss Market Index (SMI) schliesst den letzten Handelstag der Woche mit einem Kursplus von 0,28 Prozent bei 13'542 Punkten ab. 14 von 20 SMI-Titeln legten zu. 

Den hiesigen Technologietiteln waren die erneut rückläufigen Renditen bei den zehnjährigen Eidgenossen - minus 10 Prozent auf 0,44 Prozent - eine willkommene Unterstützung. 

An der Tabellenspitze im SMI stach Logitech (+8,2 Prozent) hervor. Entgegen der Spekulationen, der Kursanstieg sei auf die überragenden Zahlen von Snowflake oder Dell zurückzuführen, dürfte die Bewegung mit dem Kursfeuerwerk des Konkurrenten Corsair Components zusammenhängen. Der Titel hatte sich in den vergangenen fünf Tagen mehr als verdoppelt. Wie spekulativ die Kursbewegung war, zeigte das gehandelte Call-Volumen, mit dem Investierende auf steigende Logitech-Kurse setzen. Dieses hatte sich am Freitag mehr als vervierfacht. Das ist aussergewöhnlich. 

Dahinter reihten sich bei den Blue Chips Richemont (+2,1 Prozent) vor Geberit (+1,7 Prozent) und Holcim (+1,4 Prozent) als Gewinner ein. 

Verluste setzte es einmal mehr für die Partners Group ab, mit einem Minus von 0,7 Prozent. Der Assekuranztitel Swiss Re (-0,7 Prozent) gab ebenfalls nach. Ganz zum Schluss des Handels gerieten zudem Givaudan unter Verkaufsdruck, die 0,9 Prozent verloren. 

Bei den Schwergewichten enttäuschten Nestlé (-0,5 Prozent) und Novartis (-0,4 Prozent), während Roche (+0,1 Prozent) leicht besser den Handel verliessen. Damit konnten alle drei die Vortagesverluste nicht wettmachen.

Im breiten Markt brachen Dottikon um 20,9 Prozent ein. Die ZKB bezeichnet die am Freitagmorgen vorgelegten Jahresresultate der Firma von Markus Blocher bis auf den Cashflow als «auf allen Ebenen enttäuschend». Das Wachstum im zweiten Halbjahr sei tiefer ausgefallen als erwartet.

Ebenfalls einen herben Dämpfer mussten die Aktionäre der BC Jura (-7,6 Prozent) hinnehmen. Höhere Betriebskosten und Investitionen sowie schrumpfende Margen entpuppen sich weiter als Gegenwind. Die Aktie bleibt anspruchsvoll bewertet und nach der im Januar angekündigten Dividendenkürzung sind Kursrückschläge immer wieder an der Tagesordnung.

Bei Idorsia (-6,9 Prozent) und Skan (-5,6 Prozent) kam es zu Gewinnmitnahmen.

Bei den Gewinnern unter den Mid und Small Caps fielen Centiel (+9,1 Prozent) auf, die nach zwei Tagen mit Gewinnmitnahmen wieder kräftig anzogen. Gefragt waren ferner Straumann (+5,5 Prozent), Also (4,52Prozent) und Belimo (+2,9 Prozent).

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17:13

Die Anleger in New York können am Freitag wieder Rekorde feiern. Sämtliche wichtigen Indizes stellten schon kurz nach Handelsbeginn Bestmarken auf. Die Aktienkurse profitierten von den sich verdichtenden Hinweisen auf eine mögliche Verhandlungslösung im Iran-Krieg. Zudem sorgte der anhaltende Boom von Künstlicher Intelligenz (KI) für einen Kurssprung bei Dell . Der Computerkonzern begeisterte die Anleger mit einem herausragenden Quartalsbericht und deutlich angehobenen Jahreszielen. Auch Halbleitertiteln gab das Mega-Thema weiter Auftrieb.

Zuletzt stieg der Leitindex Dow Jones Industrial um 0,58 Prozent auf 50'965 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,14 Prozent auf 7574 Zähler hoch. Der stark gelaufene technologielastige Nasdaq 100 legte um 0,16 Prozent auf 30'272 Punkte zu. Dow und Nasdaq 100 steuern damit auf Wochengewinne von 0,8 beziehungsweise 2,7 Prozent zu. Für den zu Ende gehenden Mai, der nicht gerade als guter Börsenmonat gilt, zeichnen sich Zuwächse von 2,6 und rund 10 Prozent ab.

Die Aktien von Dell, die seit März von Rekord zu Rekord eilen, notierten zuletzt noch gut 29 Prozent höher bei rund 410 US-Dollar. Dell hatte zum Auftakt seines Geschäftsjahres unter anderem einen Umsatzsprung mit KI-Servern von 757 Prozent verzeichnet. Der Computerkonzern bietet mit Hochleistungsservern, Netzwerksystemen und Speicherlösungen Grundlagen für das Boomthema KI.

«So sieht ein KI-Superzyklus aus», kommentierte Experte Amit Daryanani von Evercore ISI. «Die neuen Erwartungen ziehen einem die Socken aus», stimmte Samik Chatterjee von der US-Bank JPMorgan zu. Mehrere Analysten schraubten ihre Kursziele für die Dell-Aktien massiv nach oben und trauen ihnen damit über den aktuellen Sprung hinaus weiteres Potenzial zu.

Im Kielwasser von Dell setzte Konkurrent HP Enterprise mit einem Kursanstieg um 13,8 Prozent seine Rekordjagd fort. Einmal mehr gefragt waren mit dem KI-Boom auch Halbleiteraktien. Im Nasdaq 100 stellten Micron, Qualcomm, Arm und Broadcom mit Gewinnen von bis zu 3,9 Prozent ebenfalls Bestmarken auf.

Beim Softwarehersteller Palantir, der schon länger als Pionier sowie Nutzniesser im Bereich KI gilt, konnten sich die Anleger über einen Kurssprung von 9,6 Prozent freuen. Dem Technologieriesen Apple reichte sein zeitweises moderates Kursplus für einen Rekordstand - zuletzt sanken die Titel um 0,5 Prozent.

Die zuletzt stark erholten Titeln von Gap sackten um fast 17 Prozent ab. Der Modekonzern senkte nach einem enttäuschenden Jahresauftakt seine Umsatzprognose für das laufende Quartal. Analysten schraubten daraufhin ihre Kursziele nach unten - die JPMorgan-Experten strichen sogar ihre Kaufempfehlung.

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16:01

Erneute Spekulationen auf einen baldigen Frieden im Nahen Osten haben die US-Börsen auf neue Rekordhochs gehievt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ‌und ⁠der breiter gefasste S&P 500 notierten zur Eröffnung am Freitag jeweils ⁠rund ein halbes Prozent höher bei 50'912 und 7596 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq ‌gewann etwa genauso viel auf 27'068 Zähler. ‌Damit notierten die Börsenbarometer erneut so ​hoch wie nie.

Der Iran und die USA haben sich einem Medienbericht zufolge auf eine Grundsatzerklärung zur Verlängerung der Waffenruhe verständigt. US-Präsident Donald Trump müsse dem Plan noch zustimmen. Daniela Hathorn, Chefanalystin bei Capital.com, mahnte zur ‌Vorsicht. «Ein Grossteil der Kursgewinne beruht immer noch auf der Annahme, dass die Spannungen weiter nachlassen und die Unternehmensgewinne solide bleiben», sagte die Expertin. «Daher dürften ​die Anleger in den kommenden Wochen sehr empfindlich auf ​geopolitische Schlagzeilen und neue Inflationsdaten reagieren.»

Bei den Einzelwerten ​sorgte Dell mit einem Kurssprung von mehr als 30 Prozent für Aufsehen. Dell ‌hat seine Jahresprognose für den Umsatz mit KI-Hochleistungsrechnern um 20 Prozent angehoben. Dells Rivalen Hewlett Packard, Super Micro Computer und HP legten um 8,5 bis ​elf Prozent ​zu.

Steil nach unten ging es ⁠hingegen für American Eagle und Gap. Die Titel ​der Modekonzerne brachen ⁠nach negativ aufgenommenen Ausblicken um rund 18 und 16 Prozent ein.

Aus ‌den Depots flogen auch die Papiere von Raumfahrtunternehmen wie AST, Intuitive Machines und Rocket Lab, die sieben bis 16 Prozent ‌einbüssten. Eine Rakete der Weltraumfirma Blue Origin des Milliardärs ​Jeff Bezos explodierte am Donnerstag (Ortszeit) auf der Startrampe, wie in einem Livestream zu sehen war. 

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15:33

Der Dow Jones zieht am Freitag in der Eröffnung 0,1 Prozent an. Der S&P 500 (+0,2 Prozent) und der Nasdaq (+0,3 Prozent) notieren ebenfalls höher.

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15:16

Die Anleger in New York können am Freitag auf erneute Rekorde hoffen. Als anhaltende Kursstütze dienen die hartnäckigen Hoffnungen auf eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg. Zudem steuert Dell auf einen Kurssprung zu. Der Computerkonzern begeisterte die Anleger mit einem herausragenden Quartalsbericht und deutlich angehobenen Jahreszielen.

Eine knappe halbe Stunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den schon vortags freundlichen Nasdaq 100 knapp 0,2 Prozent höher auf 30'272 Punkte. Damit würde der technologielastige Auswahlindex eine Bestmarke aufstellen. Ähnlich sieht es beim ebenfalls fester erwarteten marktbreiten S&P 500 aus. Dagegen bliebe der Leitindex Dow Jones Industrial mit einem Anstieg um 0,3 Prozent auf 50'813 Punkte ein wenig unter seinem Höchststand.

Die Vereinigten Staaten und der Iran nähern sich nach US-Angaben einer Einigung auf eine Verlängerung der Waffenruhe und weitere Verhandlungen. Bezüglich einer Absichtserklärung seien viele Fortschritte gemacht worden, es werde aber noch an einigen Punkten gearbeitet, sagte US-Vizepräsident JD Vance. Ob allerdings Präsident Donald Trump zustimmen wird, sei offen. Aus Teheran hiess es, eine vorläufige Einigung sei bisher nicht ausformuliert und dementsprechend auch nicht bestätigt. Das meldete die den Revolutionsgarden - Irans Elitestreitmacht - nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine dem Verhandlungsteam nahestehende Quelle.

Die «New York Times» schrieb unter Berufung auf drei mit den Gesprächen vertraute US-Beamte, dass man kurz vor einer Übereinkunft stehe. Diese könne die seit dem 8. April geltende Waffenruhe verlängern, zur Wiedereröffnung der Strasse von Hormus führen und den Weg für substanziellere Gespräche ebnen.

Die Aktien von Dell, die bereits seit März von Rekord zu Rekord eilen, sprangen am Freitag vorbörslich um 33 Prozent auf 423 US-Dollar hoch. Der Konzern hatte zum Auftakt seines Geschäftsjahres unter anderem einen Umsatzsprung mit KI-Servern von 757 Prozent verzeichnet. Der Computerkonzern bietet mit Hochleistungsservern, Netzwerksystemen und Speicherlösungen Grundlagen für das Boomthema Künstliche Intelligenz (KI). «So sieht ein KI-Superzyklus aus», kommentierte Experte Amit Daryanani von Evercore ISI. «Die neuen Erwartungen ziehen einem die Socken aus», stimmte Samik Chatterjee von der US-Bank JPMorgan zu. Mehrere Analysten schraubten ihre Kursziele für die Dell-Aktien massiv nach oben und trauen ihnen damit über den aktuell erwarteten Sprung hinaus weiteres Potenzial zu.

Dagegen droht den zuletzt stark erholten Titeln von Gap ein Kursrutsch von 15 Prozent. Der Modekonzern senkte nach einem enttäuschenden Quartal seine Umsatzprognose für das laufende Quartal. Analysten schraubten daraufhin ihre Kursziele für die Aktien nach unten - die JPMorgan-Experten strichen sogar ihre Kaufempfehlung.

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14:30

Die jüngsten Geschäftsprognosen der US-Modekonzerne Gap und American ‌Eagle haben ⁠die Aktien einbrechen lassen. Die Titel verlieren im vorbörslichen Handel an der Wall Street ⁠rund 15 und elf Prozent.

Gap senkte sein Jahresumsatzziel, während American Eagle vor einer sinkenden Bruttomarge im ‌laufenden Quartal warnte. Beide Unternehmen verwiesen auf die schwache Nachfrage, ‌da viele Verbraucher angesichts des schwierigen wirtschaftlichen ​Umfelds ihre Ausgaben für Verzichtbares wie Kleidung einschränken. «Verbrauchern mit geringerem Einkommen geht es nicht so gut wie anderen», erläutert Morningstar-Analyst David Swartz. «Es gibt allerdings auch strukturelle Probleme, die unabhängig von den Konsumausgaben sind: Die Bekleidungsbranche kämpft mit starkem Wettbewerb und Überproduktion.» 

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14:00

Der Dax notiert am Nachmittag beinahe unverändert, während der EuroStoxx 50 um 0,6 Prozent auf 6'080 Punkte zulegt. Ausserhalb der Eurozone notierte der britische FTSE 100 0,3 Prozent höher mit 10'457,22 Punkten. 

Gefragt sind die Reise- und Freizeitwerte, in denen die Aktien der Fluggesellschaften enthalten sind. Hier zogen Air France-KLM um 2,6 Prozent an.

Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die Ölwerte sowie die defensiven Versorger und Telekommunikationsaktien. Allerdings blieben die Abgaben der Ölwerte überschaubar. 

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13:30

Die Titel von Dell stiegen im vorbörslichen Handel an der Wall ‌Street ⁠um fast 44 Prozent auf ein Rekordhoch von 439,12 Dollar. Das ist der ⁠grösste Kurssprung der Firmengeschichte.

Wegen der rasant steigenden Nachfrage nach Hochleistungsrechnern für Künstliche Intelligenz (KI) hob Dell seine Prognosen für den Umsatz mit diesen Produkten um 20 Prozent auf 60 Milliarden Dollar an. 

Die US-Rivalen Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Super Micro Computer (SMCI) gewannen bis zu 16 Prozent. ‌In Hongkong verbuchten die Titel von Lenovo mit einem Plus ‌von 22 Prozent den grössten Tagesgewinn seit ​fast 18 Jahren. Der europäische Technologie-Index rückte 1,2 Prozent vor.

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13:00

Die US-Futures notieren vor dem Start höher:

Dow Jones: +0,16 Prozent
S&P 500: +0,1 Prozent
Nasdaq: +0,1 Prozent

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12:30

Der Franken hält die Gewinne im Vergleich zum Vortag. Der US-Dollar wird zu 0,7836 gehandelt. Das ist ein Tick günstiger als im frühen Geschäft, aber klar tiefer als noch am Donnerstag. Auch der Euro kostet mit 0,9119 weniger als gestern. Das Währungspaar EUR/USD notiert bei 1,1637 nur unwesentlich tiefer als am Morgen und auch im Vergleich zum Vortag wenig verändert.

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11:50

Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen Mittag 0,68 Prozent höher bei 13'597,05 Punkten. Zum Allzeithoch bei über 14'000 vom Februar fehlen dem Index noch rund 3,5 Prozent. 17 der 20 SMI-Titel legen zu. Der SMIM der mittelgrossen Werte zieht um 1,13 Prozent auf 3023'71 Punkte an und der breite SPI um 0,71 Prozent auf 19'220,66 Zähler.

An der Tabellenspitze liegen weiterhin Logitech (+3,8 Prozent), denn die Tech-Branche steht einmal mehr im Fokus. Am Vortag hatten Zahlen des Softwareunternehmens Snowflake zu einem Kursfeuerwerk von über 36 Prozent geführt. Und auch Dell sprangen dank starker Ergebnisse nachbörslich um fast 40 Prozent hoch. «Gott sei Dank für KI», kommentierten Händler denn auch.

Entsprechend legen hierzulande weitere gängige Branchenvertreter aus dem breiteren Markt wie VAT (+0,4 Prozent), Comet (+0,4 Prozent), SoftwareOne (+1,8 Prozent) oder Inficon (+0,6 Prozent) zu.

Hinter Logitech reihen sich bei den Blue Chips Richemont (+2,5 Prozent), Kühne+Nagel (+2,2 Prozent) oder die Bauwerte Geberit (+1,4 Prozent) und Sika (+1,1 Prozent) als stärkere Gewinner ein.

Die Schwergewichte Nestlé (+0,7 Prozent), Novartis (+0,7 Prozent) und Roche (+0,2 Prozent) notieren allesamt höher und machen damit einen Teil der Vortagesverluste wieder wett.

Leichte Verluste weisen derzeit einzig Swiss Life, Partners Group und ABB auf.

Im breiten Markt brechen Dottikon um gut 17 Prozent massiv ein. Die ZKB etwa bezeichnet das Resultat der Firma von Markus Blocher bis auf den Cashflow als «auf allen Ebenen enttäuschend». Das Wachstum im zweiten Halbjahr sei tiefer ausgefallen als erwartet.

Emmi (+0,9 Prozent auf 858 Fr.) ziehen nach der Ankündigung einer Grossfusion unter europäischen Milchverarbeitern ebenfalls an. Die steht charttechnisch im Bereich von 850 Franken vor einer wichtigen Hürde, die in den vergangenen 18 Monaten wiederholt angegriffen wurde. Ob das aktuelle Niveau bis Börsenschluss gehalten werden kann, muss sich weisen.

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11:00

Die Valoren von EMS Chemie kennen seit Tagen nur eine Richtung: nach oben. Am Freitagvormittag steigen die Aktien um 0,35 Prozent auf 707 Franken. In den letzten sechs Börsentagen stiegen die Titel um 7,5 Prozent auf den höchsten Stand seit Anfang Oktober 2024 - ein 20-Monate-Hoch. Der momentane Kurs von 706 Franken liegt deutlich über dem durchschnittlichen Kursziel von 653,75 Franken der von AWP erfassten Analysten.

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10:30

Der Bitcoin kostet am Freitagvormittag 73'733 Dollar, also 0,7 Prozent mehr. Gestern sank die Kryptowährung zeitweise bis auf 72'622 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit dem 13. April. «Anleger stecken im Klammergriff geopolitischer Risiken sowie anhaltenden Inflations- und Zinssorgen fest», kommentierte ein Börsianer. Eine deutliche Erholung des Bitcoin gilt auch angesichts der Geldpolitik der Notenbanken als unwahrscheinlich.

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Trotz gesenkter Prognosen bleibt Skan unter Banken ein Favorit im Small- und Midcap-Segment. Die Hintergründe hier:

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10:00

Die von einem ‌optimistischen Ausblick des US-Computerbauers ‌Dell befeuerte ​KI-Euphorie treibt die Aktien von Chip-Zulieferern an.

Im SDax gewinnen Siltronic-Aktien bis zu 9,8 Prozent auf ‌105,30 Euro. Damit markieren sie den höchsten Stand seit Februar 2022.

​Am japanischen Aktienmarkt ziehen ​die Papiere des Siliziumherstellers ​Sumco um mehr als 19 ‌Prozent an und sind damit der grösste prozentuale Gewinner im ​Tokioter ​Leitindex Nikkei

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09:30

Der Swiss Market Index (SMI) notiert nach einer halben Stunde bei 13'556,71 Punkten um 0,38 Prozent höher - am Vortag hatte der Leitindex seine 11-tägige Gewinnserie unterbrochen. Der SMIM der mittelgrossen Werte legt um 0,43 Prozent auf 3002,85 Punkte zu, während der breite SPI 0,38 Prozent höher steht bei 19'156,49 Zählern.

An der Spitze gewinnen Logitech (+3,1 Prozent) kräftig hinzu. Händler verweisen auf die starken Zahlen von Dell, die die Aktie nachbörslich rund 40 Prozent nach oben katapultiert hatten. Auf die anderen Tech-Werte will die KI-Fantasie indes nicht so recht überschwappen - VAT (-0,5 Prozent) oder AMS Osram (-1,6 Prozent) liegen erneut im Minus.

Dottikon ES verliert 13 Prozent, nachdem der Pharmazulieferer einen Gewinnrückgang vermeldet hatte. Anders sieht es bei GAM aus, die Aktie legt 16 Prozent zu und übernimmt damit klar die Führung am SPI.

Ansonsten gibt es keine marktbewegenden Nachrichten von Bluechips. Die Schwergewichte entwickeln sich überwiegend positiv. Während Nestlé (+0,2 Prozent) nur knapp grüne Vorzeichen aufweisen, gewinnen Novartis (+0,8 Prozent) und Roche (+0,6 Prozent) etwas deutlicher hinzu.

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09:00

Der SMI startet am Freitag 0,12 Prozent höher.

Logitech führt den Index mit 2,8 Prozent Gewinn an, darauf folgt Novartis (+0,8 Prozent). Swiss Re, ABB, Sika und Swiss Life verlieren zwischen 0,2 und 0,5 Prozent.

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08:00

Der SMI liegt bei Julius Bär vorbörslich 0,22 Prozent im Plus. 19 Titel notieren höher, Amrize büsst 0,25 Prozent ein.

Die UBS und Logitech führen den Leitindex mit jeweils 0,6 Prozent Gewinn an, die restlichen Kursgewinne bewegen sich in einer Spanne von 0,1 Prozent (Swisscom) bis 0,4 Prozent (Givaudan).

Am SPI verlieren einzig ams Osram ein halbes Prozent und Dottikon 4,3 Prozent. Der Pharmazulieferer ist im Geschäftsjahr 2025/26 markant gewachsen, musste aber einen leichten Gewinnrückgang hinnehmen und verzichtet auf eine Dividende.

Erneut sind es die Hoffnungen auf ein Abkommen in Nahost, die für positive Vorgaben von der Wall Street und den Märkten in Asien sorgen. Händler bleiben nach dem Hin und Her der vergangenen Wochen allerdings durchaus skeptisch. «Erst wenn die Unterschrift trocken ist, kann man über eine Neupositionierung am Aktienmarkt wirklich nachdenken», sagte ein Börsianer. Immerhin sind die Ölpreise im Vergleich zur Vorwoche klar gefallen.

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07:20

Die Aktien von Amrize haben in den letzten fünf Handelstagen knapp 6 Prozent an Wert dazugewonnen und nähern sich dem Stand von Anfang des Monats. Geht der Erholungsversuch am Freitag weiter?

Mehr dazu hier.

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06:00

Der SMI liegt im vorbörslichen Handel 0,36 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs.

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Die Zinsen bei den Festhypotheken sind zuletzt deutlich gestiegen. Das hat die Nachfrage nach Saron-Hypotheken befeuert. Experten ordnen die Lage ein.

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05:00

Die Aussicht auf eine Entspannung im Nahen Osten sowie eine anhaltende Euphorie um Künstliche Intelligenz (KI) haben die asiatischen Aktienmärkte am Freitag angetrieben. In Tokio kletterte der Leitindex Nikkei um 2,1 Prozent auf 66.041,83 Punkte und näherte sich damit seinem Allzeithoch von 66.428,81 Zählern. Der breiter gefasste Topix stieg um ‌1,5 Prozent ⁠auf 3.961,31 Punkte und blieb knapp unter seinem Rekord von 3.971,77 Zählern. Auch in Südkorea legte der Kospi an der Börse in Seoul um rund zwei Prozent zu. ⁠Der weltweite MSCI-Index erreichte ein Rekordhoch. Auf Wochensicht steuern der Nikkei und der Topix auf Gewinne von 4,1 beziehungsweise 1,5 Prozent zu.

Für Erleichterung sorgten Berichte über eine mögliche Einigung zwischen den USA und ‌dem Iran. Insidern zufolge haben beide Seiten eine Verlängerung ihrer Waffenruhe und die Aufhebung von Schifffahrtsbeschränkungen in der Strasse ‌von Hormus vereinbart. Allerdings steht die Zustimmung von US-Präsident Donald Trump noch aus. «Meldungen aus ​den USA und dem Iran, die auf Fortschritte in Richtung eines vorläufigen Abkommens hindeuten, haben dem Markt ein Gefühl der Sicherheit gegeben», erklärte Wataru Akiyama, Stratege bei Nomura Securities.

Neben der Geopolitik befeuerte der US-Computerbauer Dell die weltweite KI-Rally, dessen Aktien nachbörslich um 39 Prozent in die Höhe schnellten. «Wir glauben, dass wir uns noch in der Mitte eines längeren, von KI getriebenen Investitionszyklus befinden», sagte Damian McIntyre vom Vermögensverwalter Federated Hermes und hob das Ziel für den S&P 500 auf 8.000 Punkte in diesem und ‌9.000 im nächsten Jahr an. In Tokio profitierte davon der Technologieinvestor SoftBank mit einem Plus von 5,9 Prozent. Grösster Gewinner im Nikkei war der Siliziumhersteller Sumco mit einem Kurssprung von mehr als 18 Prozent. Dagegen gaben die Kabelhersteller Fujikura und Furukawa Electric als grösste Verlierer um 6,2 und 4,6 Prozent nach. Zusätzlichen Rückenwind lieferte die japanische Industrieproduktion, die im ​April entgegen den Erwartungen eines Rückgangs um 0,9 Prozent überraschend um 0,8 Prozent stieg.

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04:00

Am Devisenmarkt stand der japanische Yen im ​Fokus, der zuletzt wieder unter Druck geraten war. Im asiatischen Handel gewann der Dollar geringfügig auf 159,27 ​Yen und notierte damit nur knapp über der Marke von 160 Yen, die die Behörden in Tokio zuletzt verteidigt hatten. Schätzungen von Nomura zufolge beliefen sich die jüngsten Dollar-Verkäufe Japans zur Stützung der eigenen Währung ‌auf rund 8,6 Billionen Yen (54 Milliarden Dollar). Der Dollar gab zudem 0,1 Prozent auf 6,7705 Yuan nach und rückte zur Schweizer Währung etwas auf 0,7836 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1648 Dollar und zog leicht auf 0,9128 Franken an. Deutlich zulegen konnte auf Wochensicht der neuseeländische Dollar, der nach Hinweisen auf eine straffere ​Geldpolitik der ​heimischen Notenbank um 1,8 Prozent zum US-Dollar stieg.

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03:00

Die Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung im ⁠Nahen Osten und eine Öffnung der Strasse von Hormus schickten die Ölpreise auf Talfahrt. Am Rohstoffmarkt ​verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der ⁠Nordsee um 0,9 Prozent auf 92,83 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,2 Prozent schwächer bei 87,86 Dollar. Damit steuert der Ölpreis auf einen ‌Wochenverlust von mehr als zehn Prozent zu, was dem stärksten Rückgang seit fast zwei Monaten entspricht. Analysten bezweifeln jedoch, dass dieser Preisrückgang ausreicht, um die durch die zuvor stark gestiegenen Kraftstoffpreise ausgelöste Inflation schnell wieder einzudämmen.

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02:00

Der S&P 500 stieg um 0,58 Prozent auf 7.563,63 Punkte. Für den viel beachteten Nasdaq 100 ging es um 0,84 Prozent auf 30.223,89 Punkte nach oben, der umfassendere Nasdaq Composite legte um 0,91 Prozent zu. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hingegen schloss nur 0,05 Prozent höher bei 50.668,97 Punkten.

Das Thema Künstliche Intelligenz spielte unser anderem nach den Geschäftszahlen von Snowflake und Salesforce eine wichtige Rolle. Brent Thill, Analyst der Investmentbank Jefferies, sprach mit Blick auf die beiden Softwareunternehmen von der «Geschichte der zwei grossen S: Snowflake nimmt Fahrt auf und Salesforce bleibt stabil». Dies zeigte sich auch bei den Aktienkursen: Während Snowflake um 36,5 Prozent nach oben schnellten, suchten Salesforce einen klaren Trend. Am Ende lagen die Aktien 0,8 Prozent im Minus.

«Die Bilanzen bestätigen unsere Einschätzung, dass sich die Monetarisierung von Künstlicher Intelligenz zuerst und am deutlichsten im Bereich Daten-Infrastruktur zeigt», so Thill. Seine Kollegin Gabriela Borges von der Bank Goldman Sachs hält Snowflake für gut positioniert, sich ein grosses Stück vom Kuchen der KI-bedingten Nachfrage nach Cloud-Diensten abzuschneiden.

Die Softwarebranche erlebt insgesamt eher eine schwierige Zeit. Die Anleger schwanken zwischen der Sorge vor Verdrängungseffekten durch KI und den Chancen, die dieser Megatrend andererseits auch bietet.

Unter den grössten Gewinnern im Dow zogen die Anteilscheine von Microsoft um 3,5 Prozent an. Laut einem Bericht des Tech- und Wirtschaftsmagazins «The Information», der sich auf eine nicht namentlich genannte Person beruft, wird der Software-Konzern nächste Woche auf seiner jährlichen Entwickler-Konferenz eine Reihe neuer KI-Modelle vorstellen.

Im Fokus standen auch die Aktien der Drohnenhersteller Kratos , Red Cat und Unusual Machines mit Kursgewinnen zwischen knapp 14 und gut 57 Prozent. Laut einem Bericht des «Wall Street Journal» befindet sich die US-Regierung in Verhandlungen mit Unternehmen des strategisch wichtigen Sektors über staatliche Finanzhilfen. Durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine wurde die Bedeutung von Drohnen deutlich. Zuletzt hatte der Iran-Krieg dies untermauert.

Darüber hinaus griffen Anleger bei Einzelhändlern zu, nachdem Dollar Tree seine Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie für das Gesamtjahr überraschend deutlich angehoben hatte. Das erste Quartal war für den Betreiber von Billig-Gemischtwarenläden unerwartet gut verlaufen. Die Anteilscheine schnellten an der S&P-500-Spitze um fast 18 Prozent in die Höhe. Im Kielwasser zogen die Aktien von Best Buy um knapp 16 Prozent an. Bei den Papieren von Kohl's stand ein Plus von fast 21 Prozent zu Buche.

(cash/AWP/Reuters)

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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