09:41

Zum Wochenschluss nimmt der Schweizer Aktienmarkt noch einmal Anlauf auf die 14'000er-Marke. In den vergangenen Tagen hat er diese psychologisch wichtige Marke zwar immer wieder einmal kurz durchbrochen, konnte sich bislang aber nicht nachhaltig darüber etablieren.

Der SMI klettert gegen 09.25 Uhr um 0,71 Prozent auf 14'003,96 Punkte. Bei den 20 SMI-Titeln sind die Gewinner mit 17 klar in der Überzahl. Der Mid-Cap-Index SMIM gewinnt 0,83 Prozent auf 3'124,96 Punkte und der breite SPI 0,70 Prozent auf 19'843,41 Zähler.

Neben den Ölpreisen scheint sich auch der Ausverkauf bei Anleihen zum Wochenschluss in Asien verlangsamt zu haben. «Doch der rasante Anstieg der weltweiten Renditen in dieser Woche lässt die Alarmglocken läuten», kommentiert eine Händlerin. Die Rendite 10-jähriger US-Anleihen stieg am gestrigen Donnerstag um 12 Basispunkte und innerhalb von zwei Handelstagen um 28 Basispunkte. Die stetig steigenden Energiepreise verstärkten die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen, heisst es bei der St. Galler Kantonalbank. «Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen und deutscher Bundesanleihen mit vergleichbarer Laufzeit erreichten dadurch ein neues Mehrjahreshoch.»

Dass der SMI nicht noch stärker im Plus steht, liegt an den Schwergewichten. Nestlé (-0,3 Prozent) belasten dabei noch etwas mehr als Novartis und Roche (beide +0,3 Prozent).

Dem stehen Kursgewinne von jeweils mehr als 2 Prozent bei der UBS und ABB gegenüber. Bei der UBS verweisen Börsianer auf Gerüchte am Markt, die UBS könne womöglich einen Zusammenschluss mit der Grossbank Morgan Stanley anstreben, um dem strengeren Eigenmittelregime des Bundesrats entgehen zu können. ABB wiederum kommt mit seiner am Vortag vorgestellten Datencenter-Architektur gut an.

In den hinteren Reihen fallen noch Huber+Suhner (+3,4 Prozent) auf. Das Unternehmen übernimmt das Connected-Intelligence-Geschäft der britischen Motion Applied.

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09:27

Der leichte Ölpreisrückgang hilft dem Dax zum Wochenschluss auf die Sprünge. Der deutsche Leitindex rückte um 0,7 Prozent auf 25'454 Zähler ‌vor. ⁠Neue diplomatische Signale im Iran-Konflikt sorgten für etwas Entlastung, sagte Andreas Lipkow, ⁠Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. «Jede Entspannung am Ölmarkt reduziert unmittelbar die Inflationssorgen und damit auch den Druck ‌auf die Anleiherenditen.» Zuletzt hatte die Erwartung weiter steigender ‌Zinsen die Renditen am Bondmarkt stark ​in die Höhe getrieben und den Aktienmarkt belastet.

Zu den grössten Gewinnern im Dax zählten die Verlierer der vergangenen Tage. Die Aktien von Siemens Energy und der Deutschen Bank stiegen ​um ​jeweils mehr als zwei Prozent. Auf der ⁠Verliererseite fanden sich die Papiere von Airbus mit ​einem Abschlag von ⁠1,6 Prozent wieder. Der französisch-deutsche Flugzeugbauer hat nach eigenen Angaben einen Qualitätsmangel bei seinen ‌A321neo-Flugzeugen festgestellt. Es handele sich dabei jedoch nicht um ein Sicherheitsproblem, weshalb die Maschinen weiter betrieben werden könnten, teilte das Unternehmen mit.

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09:08

Der Swiss Market Index (SMI) zieht um 0,43 Prozent an. An der Spitze stehen ABB mit einem Plus von 2,2 Prozent, gefolgt von UBS mit einem Kursgewinn von 2,1 Prozent. Holcim und Partners Group gewinnen je 1,3 Prozent hinzu. 17 von 20 SMI-Titeln stehen höher. Nestlé und Novartis (je -0,2 Prozent) und Sandoz (-0,7 Prozent).

Bei den Small und Mid Caps verlieren DocMorris 1,1 Prozent, während Medartis 5,9 Prozent steigen. Gefragt sind Huber+Suhner, Bioversys, Belimo sowie die Halbleiterwerte Inficon und VAT, die alle mehr als 2 Prozent avancieren. 

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08:29

Amrize: Vontobel senkt das Kursziel auf 46 von 50 Fr., hält an Rating Buy fest. 

Barry Callebaut: Bank of America erhöht das Kursziel auf 1030 von 1020 Fr., bleibt bei Underweight. 

Glencore: UBS erhöht das Rating auf Buy von Hold mit einem Kursziel von 650 Pence. 

Givaudan: Citigroup erhöht auf 3450 von 3150 Fr. mit unverändertem Rating Neutral.

Newron: Octavian senkt das Kursziel auf 15 von 17 Fr. mit bestehender Einstufung Hold.

Schindler: Deutsche Bank erhöht das Kursziel 276 von 273 Fr. mit Rating Hold. 

Stadler Rail: Research Partners senkt das Rating von Buy auf Hold, erhöht das Kursziel auf 35 von 30,60 Fr.

Temenos: Oddo erhöht das Kursziel auf 73 von 68 Fr. mit einem unveränderten Rating Neutral.

Ypsomed: Octavian nimmt das Kursziel auf 370 von 380 Fr. zurück, Rating bleibt bei Hold.
 

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08:05

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär 0,57 Prozent höher. UBS ziehen um 1,5 Prozent an, gefolgt von Holcim (+1,0 Prozent), Givaudan (+0,7 Prozent) und Partners Group (+0,6 Prozent). 19 von 20 SMI‑Titeln werden höher indiziert. Einzig Amrize wird mit einem Abschlag von 0,2 Prozent gehandelt. 

Bei den Mid Caps fallen AMS Osram (+1,4 Prozent), Huber+Suhner (+1,3 Prozent) und Cosmo (+0,9 Prozent) positiv auf. Stadler Rail geben auf der anderen Seite leicht um 0,2 Prozent nach. 

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07:54

Am Devisenmarkt setzt sich die Bewegung des Vortages nach der SNB-Sitzung fort und der Franken verliert weiter etwas an Boden. Die SNB hatte den Leitzins wie erwartet auf 0 Prozent belassen. So hat der Euro in der Nacht etwas zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostet am frühen Morgen 0,9430 Franken. Am Vorabend wurde der Euro noch zu 0,9420 Franken gehandelt. Auch gegenüber dem US-Dollar notiert der Schweizer Franken mit 0,8292 etwas tiefer als am Vorabend (0,8282).

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07:37

Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge höher in den ‌Handel ⁠starten. Am Donnerstag hatte der deutsche Leitindex 0,6 ⁠Prozent tiefer bei 25'266,53 Punkten geschlossen. Nach unten zogen die Aktienkurse ‌Sorgen der Anleger über die Geopolitik ‌und den künftigen geldpolitischen ​Kurs der Notenbanken.

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07:07

Wegen einer überraschend geringen Nachfrage ‌schraubt ⁠HelloFresh seine Jahresziele herunter. Der Umsatz ⁠werde voraussichtlich um neun bis elf statt um ‌drei bis sechs ‌Prozent schrumpfen, teilte ​der Essenslieferant am Donnerstagabend mit. Die Prognose für den operativen Gewinn sinke auf 350 bis 370 von ‌375 bis 425 Millionen Euro. Anleger reagierten ‌enttäuscht auf diese Nachrichten. HelloFresh-Aktien verloren im Handel auf der Plattform ‌Tradegate knapp sieben Prozent.

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06:24

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,4 Prozent höher dank guter Vorgaben aus Übersee. Das Augenmerk der Börsenhändler gilt nach dem Zinsentscheid der SNB vom Donnerstag wie in den vergangenen Tagen der Zinsentwicklung und den Erdölpreisen. Gemäss Terminkalender legt einzig das KOF die Konjunkturprognose vor. 

Im nachbörslichen US-Aktienhandel sackte der Kurs von MGM Resorts im nachbörslichen Handel um 8,6 Prozent ab, nachdem Berichte über den Rückzug von Barry Dillers Übernahmeangebot für das Unternehmen aufgekommen waren. Das ist ein herber Rückschlag für eine Aktie, die zuvor von Übernahmehoffnungen profitiert hatte.

Demgegenüber legte der Vaneck Space ETF um 4,5 Prozent zu. Dieser deutliche Anstieg stach aus einem ansonsten eher verhaltenen nachbörslichen Handelsgeschehen hervor, während der S&P 500 Index kaum Bewegung zeigte und sich die Kursveränderungen der einzelnen Sektoren in engen Grenzen hielten.

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06:15

Die asiatischen Börsen haben sich am Freitag trotz eines weltweiten Ausverkaufs am Anleihemarkt robust gezeigt. Zu den Gewinnern zählte die japanische Börse in Tokio, die fester tendierte. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index legte um 1,2 Prozent auf 66'318,14 Punkte zu, und der ‌breiter ⁠gefasste Topix notierte 1,2 Prozent höher bei 4123,73 Zählern. Das Handelsvolumen in der Region blieb jedoch dünn, da viele Handelsplätze feiertagsbedingt geschlossen blieben. So fand ⁠an der Börse Shanghai kein Handel statt, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen wurde ebenfalls nicht gehandelt.

Die Stimmung der Anleger wurde von stark steigenden ‌Renditen bei Staatsanleihen dominiert, die Befürchtungen über höhere weltweite Kreditkosten schürten. In Japan kletterte die Rendite der zehnjährigen ‌Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 1996. «Die weltweiten Anleihemärkte schreien auf, ​und das zu ignorieren, könnte sehr teuer werden», warnte Nigel Green, Chef des Finanzberaters deVere Group. Sobald die risikofreien Zinsen in den USA über fünf Prozent lägen, müsse jeder Vermögenswert seinen Preis rechtfertigen. Politisch richteten sich die Blicke auf Washington, wo sich der chinesische Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump trafen. Bei den Gesprächen gab es jedoch kaum Anzeichen für Durchbrüche bei strittigen Themen wie Künstlicher Intelligenz, Handel oder dem Krieg ‌mit dem Iran, was die chinesischen Märkte vor den Feiertagen in der Schwebe hielt.

In Japan sorgten zudem diplomatische Gespräche für Aufsehen und bewegten die Währungsmärkte. US-Präsident Trump äusserte bei einem Gipfeltreffen mit der japanischen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi Bedenken über die Schwäche der japanischen Währung. Dies enthüllte die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama ​am Freitag. Takaichi habe Trump geantwortet, dass ein unterbewerteter Yen grundsätzlich problematisch sei. Der Dollar hatte zuvor ​gegenüber dem Yen und anderen Hauptwährungen aufgrund starker US-Wirtschaftsdaten und steigender US-Anleiherenditen deutlich aufgewertet. Katayama ​kündigte an, dass sie und US-Finanzminister Scott Bessent weiterhin eng über Währungsfragen kommunizieren würden.

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06:12

Im asiatischen Devisenhandel reagierte die japanische Währung prompt auf die politischen Äusserungen aus Tokio und Washington. Der ‌Dollar verlor 0,3 Prozent auf 158,38 Yen und legte leicht auf 6,7128 Yuan zu. Zur Schweizer Währung büsste er etwas auf 0,8283 Franken ein. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1377 Dollar und zog leicht auf 0,9423 Franken an. Auf Wochensicht profitierte die US-Währung jedoch von der Erwartung ​weiterer ​Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed.

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06:05

Am Rohstoffmarkt gaben die Preise nach einer volatilen ⁠Woche leicht nach, da die Anleger die Möglichkeit eines Waffenstillstands zwischen den USA und dem ​Iran abwägten. Die Rohöl-Sorte Brent aus ⁠der Nordsee verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 105,81 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,6 Prozent schwächer bei 93,07 Dollar. Zuvor ‌hatten Raketenangriffe der Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien Sorgen vor Lieferengpässen geschürt. «Die ungewöhnlich grosse Spanne zwischen WTI und Brent spiegelt die unterschiedlichen regionalen Risikoprofile wider», erklärte Tim Waterer, Chefanalyst bei KCM Trade.

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00:05

Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag nach einem von stärkeren Ölpreisschwankungen geprägten Handel letztlich keine einheitliche Richtung gefunden und wenig verändert geschlossen. Der Dow Jones Industrial verzeichnete ein Minus von 0,31 Prozent bei 51'349,98 Punkten. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,02 Prozent auf 7.704,13 Zähler. Für den Nasdaq 100 ging es am Ende um 0,03 Prozent auf 30'478,85 Punkte aufwärts.

Zunächst hatten Warnungen eines iranischen Regierungsvertreters, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten weiter eskalieren und auf noch mehr Regionen übergreifen könnte, die Ölpreise deutlich in die Höhe getrieben und für steigende Anleiherenditen sowie Inflationsängste gesorgt.

Im weiteren Handelsverlauf wurde der Ölpreisanstieg nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters deutlich eingebremst. Demnach sprächen die Kriegsparteien USA und Iran in New York über einen schrittweisen Plan zur Wiedereröffnung der Strasse von Hormus. Im Gegenzug könnten die USA die wirtschaftliche Blockade der Islamischen Republik aufheben, wie es unter Berufung auf gesprächsnahe Kreise hiess. Im späten Geschäft erklommen die Ölpreise aber wieder ihr voriges hohes Niveau.

Unter den Einzelwerten standen erneut die Aktien von Meta im Fokus. Sie setzten ihre jüngste Kursrallye mit einem Anstieg von 4,5 Prozent auf 777,59 Dollar fort und erklommen den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr. Zudem näherte sich der Kurs dem Rekordhoch in Höhe von rund 796 Dollar aus dem Sommer 2025. Allein im September legte der Börsenwert des Facebook-Mutterkonzerns um rund 35 Prozent auf knapp zwei Billionen Dollar zu.

Meta-Aktien profitierten zuletzt von einer erfolgreichen Markteinführung ihres KI-Assistenten Muse, dem ein grosses Potenzial im Online-Handel eingeräumt wird. Auf einer Fachmesse gab das Unternehmen zudem Partnerschaften, unter anderem mit Walmart, Best Buy sowie Shopify bekannt und kündigte eine neue Smart-Brille an. Einige Analystenhäuser äusserten sich sehr positiv zu den Neuigkeiten und erhöhten ihre Kursziele für Meta.

Die Aktien von Oracle sackten um 3,5 Prozent ab. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider berichtet, unternimmt der Software- und Datenbankkonzern Schritte, um sich vor hohen Kosten für ein riesiges Rechenzentrum zu schützen, das derzeit in New Mexico errichtet wird. Das Projekt sei von baulichen Widerständen und behördlichen Rückschlägen geprägt. Oracle habe dem Projektentwickler eine Mitteilung unter Berufung auf «höhere Gewalt» zugestellt, um damit gegebenenfalls Zahlungen aufzuschieben, falls das Rechenzentrum nicht wie geplant im Jahr 2028 in Betrieb genommen werden könne.

Die Papiere von Dropbox gehörten mit minus 4,6 Prozent ebenfalls zu den klaren Verlierern. Sie wurden von der Citigroup zum Verkauf empfohlen. Analyst Steven Enders glaubt, dass die Aktie zu viel vorweggenommen habe, mit Blick auf die Chancen in puncto KI-Strategie des Speicherplatzanbieters. Vor einigen Tagen hatte der Kurs das höchste Niveau seit der Frühphase des Börsengangs im Jahr 2018 erreicht.

Die Titel von MGM Resorts verzeichneten einen Kursrückgang von 11 Prozent. Der bislang mit einem Minderheitsanteil beteiligte Medienkonzern People hat seine Übernahmeofferte für die restlichen Anteile an der Hotel- und Casinokette zurückgezogen.

Für die Anteilsscheine von Everpure ging es um gut 11 Prozent nach oben. Der Anbieter von Flash-Speichern und Datenmanagement-Lösungen überzeugte die Anleger mit seinem mittelfristigen Umsatzausblick.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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