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17:30
Logitech verliert fast 2,5 Prozent, Givaudan folgt dahinter mit 0,9 Prozent. Partners Group und Swisscom geben ebenfalls nach. Sieben Titel gewinnen mehr als 1 Prozent, Kühne+Nagel sogar 3,3 Prozent.
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17:15
Die Entscheidung sei ein bedeutender Schritt zur Eindämmung der Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten, schrieben die Analysten von JPMorgan. Das Gericht erklärte Klagen wegen angeblich unzureichender Krebswarnhinweise beim Unkrautvernichtungsmittel Roundup für unzulässig.
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16:45
Trotz einer aufgehellten Stimmung im Halbleitersektor haben sich die US-Anleger am Donnerstag kaum vorangewagt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann 0,5 Prozent auf 52.098 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stand 0,3 Prozent tiefer bei 7341 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor ein Prozent auf 25.225 Punkte.
Starke Prognosen der Chiphersteller Micron und Qualcomm signalisierten eine robuste Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Die Micron-Aktien schossen um 17 Prozent in die Höhe, Qualcomm-Papiere sprangen um 10,2 Prozent nach oben. In ihrem Sog legten auch die Papiere anderer Speicherchip-Hersteller wie Sandisk, Western Digital und Seagate Technology zu. «Die Aktien haben wieder etwas Boden gutgemacht, da die Ergebnisse von Micron die Gewissheit geben, dass der KI-Investitionszyklus fest intakt bleibt», sagte Daniela Hathorn, leitende Marktanalystin bei Capital.com.
Der PCE-Index, auf den die US-Notenbank als Inflationsmass besonders achtet, brachte unterdessen keine bösen Überraschungen. Die daraus berechnete Teuerungsrate schnellte im Mai auf 4,1 Prozent von 3,8 Prozent im April in die Höhe. Experten hatten diesen Anstieg erwartet. Das schürte die Hoffnung der Börsianer auf eine weniger restriktive Geldpolitik der Federal Reserve.
Für lange Gesichter sorgten Preiserhöhungen von Apple für MacBook und iPads. Der Hersteller kann nach eigenen Angaben die rasant gestiegenen Kosten für Speicherchips nicht mehr abfedern. Apple-Aktien gaben mehr als zwei Prozent nach. Durch die Lieferengpässe haben sich die Preise für diese Halbleiter in den vergangenen Monaten vervielfacht. Aktien von Dell sackten um neun Prozent ab.
Die Titel des Börsenneulings SpaceX , um den es inzwischen etwas ruhiger geworden ist, schwankten um ihren Schlusskurs und gaben zuletzt um mehr als zwei Prozent nach. Nach dem rasanten Höhenflug in den ersten Handelstagen war es für die Anteile des Raumfahrt- und KI-Unternehmens ebenso steil bergab gegangen - zuletzt hatte sich der Kurs etwas stabilisiert
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16:00
Die Aktien der US-Schnellrestaurantkette Wendy's setzen ihren von Kleinanlegern befeuerten Höhenflug am Donnerstag nicht fort. Die Papiere legten im vorbörslichen US-Handel zwar um weitere sieben Prozent zu, verlieren aber nach Börsenstart mehr als 3 Prozent.
Am Mittwoch war die Aktie um bis zu 42 Prozent gestiegen, bevor sie nach mehrfachen Handelsunterbrechungen rund 25 Prozent im Plus schloss. Mehr dazu hier.
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15:30
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15:00
Herausragende Geschäftszahlen und ein starker Ausblick dürften Micron wie der US-Technologiebörse Nasdaq am Donnerstag eine deutliche Kurserholung bescheren. Vor Handelsbeginn notierten die Futures auf den Nasdaq 100 2,4 Prozent höher. Damit würde der Auswahlindex die Verluste der vergangenen Tage teilweise wieder aufholen.
Die Futures auf den Dow Jones Industrial sind ebenfalls im Plus - mit 0,3 Prozent. Am Vortag hatten ihm zeitweise weniger als 40 Punkte zum Rekordhoch von 52'281 Punkten aus der vergangenen Woche gefehlt. Preisdaten hatten einen moderat positiven Einfluss.
Im von Wachstum und hohen Erwartungen dominierten Technologiesektor dürften die Anleger weiter auf Signale achten, «dass sich das Thema KI-Einführung wie erwartet entwickelt», sagte Richard Flax, oberster Anlagestratege bei Moneyfarm. «Die starken Ergebnisse von Micron sind ein weiterer Beleg, der diese positive These untermauert.» Auch in Asien waren die Branchentitel im Kielwasser von Micron gefragt.
Mit einem vorbörslichen Kurssprung von knapp 18 Prozent auf 1235 US-Dollar würden die Aktien des US-Speicherchip-Spezialisten den Rückschlag der vergangenen zwei Tage mehr als wettmachen und erneut ein Rekordhoch markieren. Der Börsenwert von Micron steuert auf etwa 1,4 Billionen Dollar zu und damit auf eine ähnliche Grössenordnung wie die Schwergewichte Meta und Tesla . Vor einem Jahr hatte Micron mit 140 Milliarden Dollar in der Rangliste der weltweit wertvollsten Unternehmen gerade mal auf Platz 73 gelegen.
Die überwiegend begeisterten Analysten hoben nun reihenweise ihre Kursziele für die Aktie an. Noch beeindruckender als die Zahlen für das vergangene und die Ziele für das laufende Quartal sei die deutliche Ausweitung der langfristigen Verträge mit Schlüsselkunden, kommentierte JPMorgan-Experte Harlan Sur. Diese dürften laut Atif Malik von der Citigroup rund 40 Prozent des Umsatzes in den kommenden fünf Jahren abdecken.
Im Kielwasser von Micron legten auch andere US-Halbleitertitel vorbörslich kräftig zu. Für Qualcomm ging es um 9,9 Prozent bergauf. Der bisher im Mobilfunkchip-Bereich starke Hersteller will mit Komponenten für KI-Rechenzentren bis zum Geschäftsjahr 2029 Umsätze von mehr als 15 Milliarden Dollar per annum erzielen. Zudem gab das Unternehmen bekannt, dass der Social-Media- und Technologieriese Meta den neuen Qualcomm-Chip für Rechenzentren in seiner KI-Infrastruktur einsetzen will.
Mit dem Festplatten- und Speicherspezialisten Western Digital und dem Chipindustrie-Ausrüster Applied Materials waren weitere Branchenwerte stark gefragt - sie zogen um fast 13 beziehungsweise 7,1 Prozent an.
Die Titel des Börsenneulings SpaceX , um den es inzwischen etwas ruhiger geworden ist, bekamen mit einem Kursplus von 2,2 Prozent wieder ein wenig Schwung. Nach dem rasanten Höhenflug in den ersten Handelstagen war es für die Anteile des Raumfahrt- und KI-Unternehmens ebenso steil bergab gegangen - zuletzt hatte sich der Kurs stabilisiert.
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14:30
Die an der US-Börse notierten Aktien von Alibaba setzen ihren Rückzug fort und verloren weitere 3 Prozent, nachdem die in Hongkong gehandelten Papiere am Donnerstag ein 16-Monats-Tief erreicht hatten. Der Ausverkauf verschärfte sich nach Berichten, wonach das KI-Unternehmen Anthropic den chinesischen Technologiekonzern beschuldigt hatte, «unrechtmässig» auf dessen KI-Modelle zugegriffen zu haben. Auch andere chinesische Unternehmen, die Grosssprachmodelle entwickeln, wie Xiaomi und Baidu, verloren jeweils über 3 Prozent.
Laut Bloomberg schickte Anthropic diese Woche einen Brief an Beamte des Weissen Hauses und mehrere US-Senatoren, in dem es Alibaba vorwirft, eine industriell organisierte Kampagne zu betreiben, um unrechtmässig auf seine Claude-Modelle zuzugreifen.
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13:56
Die Aktien von Micron stiegen vorbörslich um 17 Prozent, nachdem der Speicherchip-Riese Ergebnisse und Prognosen für das dritte Quartal vorlegte, die die Erwartungen der Wall Street deutlich übertrafen. Ebenso schossen die Titel von Qualcomm um 12 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen aktualisierte Umsatzziele für sein Data-Center-Geschäft bekannt gegeben hatte.
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13:30
Der US-Technologiekonzern betonte, dass dieser Durchbruch einen Meilenstein für eine Branche darstelle, die an die physikalischen Grenzen der traditionellen Chip-Skalierung stosse. Der neue Sub-1-Nanometer-Chip vereint fast 100 Milliarden Transistoren auf einem Chip von der Grösse eines Fingernagels – fast die doppelte Dichte im Vergleich zum 2-Nanometer-Chip, den IBM 2021 vorstellte.
Laut IBM sind die neuen Sub-1-Nanometer-Chips 70 Prozent effizienter oder 50 Prozent leistungsfähiger als die 2-Nanometer-Chips.
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12:53
Die Futures für die US-Aktienmärkte notieren vor dem Start höher:
Die Schweizer Börse gemessen am Swiss Market Index (SMI) notiert mit 0,4 Prozent im Plus.
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11:40
Der Schweizer Aktienmarkt hat sich im Verlauf des Donnerstagvormittags bei gut 14'150 Punkten ein neues Rekordhoch markiert. Ein Stimmungsumschwung in Sachen KI färbt auch auf den Schweizer Aktienmarkt ab. Allerdings sorgt er auch dafür, dass die defensiven Schwergewichte gemieden werden - was die Fahrt nach oben deutlich bremst.
Von den 20 SMI-Titeln notieren etwas mehr als die Hälfte im Plus. Am deutlichsten aufwärts geht es mit den Zyklikern Kühne+Nagel, Richemont und Sika die um 1,6 bis 1,7 Prozent zulegen. Ebenfalls stark sind weitere baunahen Werte wie Holcim (+1 Prozent) oder Geberit (+0,6 Prozent). Lonza steigen rund 0,8 Prozent, nachdem sich die Royal Bank of Canada positiv zum Titel geäussert hat.
Die grössten Einbussen erleiden derweil bei den Blue Chips Alcon mit -0,8 Prozent. Der eigentliche Hemmschuh für höhere Index-Avancen sind aber die drei Schwergewichte. Novartis und Roche geben rund 0,2 Prozent nach, Nestlé sind nur minimal im Plus. Börsianer sprechen von einem Marschhalt - insbesondere bei Nestlé. Da gab es an den beiden Vortagen kein Halten mehr. Am Dienstag schlossen die Nestlé-Papiere 1,5 Prozent im Plus, am Mittwoch sogar 3,3 Prozent. Die 80-Franken-Marke wurde dabei spielend genommen.
Bei diesen sind aber auch die DocMorris-Papiere (+4,8 Prozent) anzutreffen, nachdem das Unternehmen ein Sparprogramm mit Stellenabbau angekündigt hat. Bei den Analysten finden die Pläne grossen Anklang. So spricht etwa die ZKB bei den Kosteneinsparungen von einem eigentlichen «Heilmittel» für das Unternehmen.
Einen Sprung nach oben machen zudem Gurit (+15 Prozent) nach einer Hochstufung durch die UBS. Der steigende Energiebedarf wegen KI führe auch zu einer höheren Nachfrage nach Windenergie, was vom Markt derzeit unterschätzt werde, heisst es zur Begründung. Obwohl sich die Aktie seit Anfang Jahr mehr als verdreifacht habe, gebe es somit weiteres Potenzial. Das ist Balsam für die Seele langjähriger Gurit-Aktionäre, die sich noch Ängste vor einem Totalverlust erinnern.
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11:10
Der Swiss Performance Index (SPI) notiert am Vormittag um 0,3 Prozent im Plus bei 19'961 Zählern. Der SMI ist ebenfalls auf Rekordjagd und notiert bei 14'154 Punkten. Die Sektoren zyklischer Konsum (+1 Prozent), Versorger (+0,7 Prozent) und Industrie (+0,6 Prozent) liegen im Schweizer Markt vorn. Gesundheit (-0,4 Prozent) und nicht-zyklischer Konsum (-0,4 Prozent) gehören zu den Schlusslichtern.
Von den 200 Unternehmen, sind 93 im Gewinn, 72 im Verlust und 36 unverändert.
Zur Heatmap der Schweizer Aktien geht’s hier lang.
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10:40
Die Reederei Maersk gab am Donnerstag bekannt, dass die «Maersk Baltimore» sowie ein gechartertes Schiff die Strasse von Hormus erfolgreich durchquert und den Persischen Golf in der Nacht verlassen hätten.«Die Durchfahrten wurden in enger Abstimmung mit unseren Sicherheitspartnern durchgeführt und basierten auf gründlichen Sicherheitsbewertungen», hiess es in einer Mitteilung von Maersk.
Der seit dem 28. Februar andauernde Krieg im Iran hat den Reise- und Frachtverkehr im gesamten Nahen Osten gestört. Viele Schiffe – darunter auch solche von Maersk sowie von Konkurrenten wie Hapag-Lloyd und CMA CGM – konnten den Golf weder ansteuern noch verlassen.
Von den drei verbleibenden Schiffen im Golf plant Maersk, zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Durchfahrt durch die Strasse von Hormus zu versuchen. Die beiden anderen Schiffe sollen im innergolfischen Verkehr eingesetzt werden.
Von den 47'000 Containern, die Maersk zu Beginn des Konflikts für die Golfregion vorgesehen hatte, wurden laut Angaben des Unternehmens bereits 44'000 zugestellt. 3'000 Container stehen noch zur endgültigen Auslieferung aus.
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10:10
Der Stoxx 600 steigt am Donnerstag um 0,5 Prozent auf 638,23 Punkte. Die KI-Rallye rückte wieder europäische Technologiewerte in den Fokus, nachdem die US-Chiphersteller Micron und Qualcomm starke Prognosen vorgelegt hatten. Der europäische Tech-Index, der im Quartal um 30 Prozent gestiegen waren, legte um 1,7 Prozent zu und führte die Gewinne im Stoxx 600 an.
Die Chiphersteller Infineon und STMicroelectronics legen um 5,2 Prozent respektive 3,7 Prozent zu, während die Halbleiterausrüster BE Semiconductor und ASML jeweils um mehr als 3,5 Prozent steigen. Der KI-Ausrüstungshersteller Siemens Energy avanciert um 1 Prozent.
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09:40
Trotz steigender Kurse der Technologiewerte nach den Geschäftszahlen des US-Chipkonzerns Micron halten sich die Gewinne beim Dax in Grenzen. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung am Donnerstag 0,3 Prozent höher bei 24.810,00 Punkten. Der SMI hat nach leichten Gewinnmitnahmen zum Handelsstart ins Plus gedreht und notiert 0,1 Prozent höher bei 14'126 Zählern.
«Das ist ein Indiz dafür, dass Anleger um zyklische Werte zugunsten von KI- und Technologieaktien immer noch einen grossen Bogen machen - und das trotz der Tatsache, dass der Brent-Ölpreis sämtliche Preisaufschläge des Irankriegs aufgibt», sagte Jochen Stanzl, Chefanalyst der Consorsbank. «Der Schock über den Kurseinbruch bei Rheinmetall sitzt bei vielen Anlegern immer noch tief.»
Chefstratege Stephan Kemper von der französischen Grossbank BNP Paribas führte die Zurückhaltung der Anleger zudem auf Sorgen um die deutsche Wirtschaft zurück. Das Konsumklima-Barometer für Juli stieg etwa um 0,5 Punkte auf minus 29,2 Zähler, wie die GfK-Marktforscher und das Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) am Donnerstag mitteilten. Von Reuters befragte Experten hatten jedoch mit einer Besserung auf minus 27,6 Punkte gerechnet.
Bei den Einzelwerten griffen Anleger vor allem bei Technologieaktien zu. So stiegen die Titel von Infineon um fast sechs Prozent an die Dax-Spitze. Im MDax gehörte Aixtron mit einem Plus von rund zwei Prozent ebenfalls zu den grössten Gewinnern. Bei den Kleinwerten kletterte Suss Microtec um 8,7 Prozent.
Auf der Verliererseite setzte Rheinmetall seinen Abwärtskurs fort. Die Titel des Rüstungskonzerns gaben rund zwei Prozent nach, nachdem sie am Mittwoch fast 20 Prozent eingebüsst hatten. Unter Druck gerieten auch TKMS und Hensoldt, die um rund sechs und vier Prozent abrutschten.
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09:09
Der Schweizer Aktienmarkt kann am Donnerstag vorerst nicht an die Gewinne des Vortags anknüpfen, die den SMI auf ein neues Allzeithoch gehievt hatten. Der SMI notiert kurz nach Handelsstart rund 0,2 Prozent im Minus bei 14'085 Punkten. Am Vortag hatte der SMI am späten Nachmittag bei 14'142,38 Punkten ein neues Rekordhoch markiert, aber leicht darunter geschlossen.
«Das könnte für die Techpapiere nach ein paar schwierigen Tagen den Wendepunkt darstellen», meint ein Händler. Nachbörslich legten Micron denn auch deutlich zu. Und in Asien schossen die Leitindizes in Japan und Südkorea um knapp 5 respektive 6 Prozent nach oben. Gut für die Stimmung an den Aktienmärkten ist auch die Ölpreisentwicklung: Der Preis für ein Fass der Sorte Brent gab in der Nacht weiter nach.
Der Blick der Anleger richtet sich nun aber auch auf den frühen Nachmittag, wenn eine ganze Reihe wichtiger US-Konjunktur- und Inflationsdaten publiziert werden. Ganz besonders werden die Märkte auf den PCE-Preisindex schauen, der als einer der wichtigsten Indikatoren für die US-Notenbank Fed gilt.
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08:25
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
ABB: Deutsche Bank geht auf 70 (68) Fr. - Hold
ABB: ODDO BHF SCA erhöht auf 85 (72) Fr. – Neutral
Lindt&Sprüngli: Jefferies startet mit Underperform - Ziel 81'660 Fr.
Lonza: Royal Bank of Canada erhöht auf 720 (670) Fr. – Outperform
Novartis: Deutsche Bank geht auf 140 (135) Fr. - Buy
Swatch: Bernstein SG senkt auf Market Perform (OP) - Ziel 200 (180) Fr.
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,3 Prozent höher auf 14’155 Punkten indiziert. Bis auf Logitech (-0,9 Prozent) und Amrize (-0,3 Prozent) werden alle SMI-Titel im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Partners Group, ABB und Lonza werden zwischen 0,9 Prozent und 1,3 Prozent höher gestellt.
Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,5 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei ams Osram (+2,2 Prozent), DocMorris (+2,1 Prozent), Inficon (+2,6 Prozent), VAT (+2,6 Prozent) und Stadler Rail (-0,7 Prozent) prognostiziert. Die Halbleiterwerte dürften von den Ergebnissen von Micron Rückenwind erhalten, bei DocMorris scheint die Meldung zum Personalabbau für Schub zu sorgen.
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07:30
Der Dollar durchbrach diese Woche die Marke von 1,14 Dollar gegenüber dem Euro und erreichte am Mittwoch mit 1,1325 Dollar den höchsten Stand seit 13 Monaten, bevor er sich in Asien bei etwa 1,1370 Dollar stabilisierte. Gegenüber dem Yen notierte er bei 161,73 Yen und nähert sich damit dem höchsten Stand seit über vier Jahrzehnten gegenüber der schwächelnden japanischen Währung.
«Die Fed sendet hawkische Signale aus», sagte Moh Siong Sim, Stratege bei OCBC. «Das hat die Erwartungen an Zinserhöhungen bis Ende dieses Jahres gesteigert.»
Anleger, die vor dem US-israelischen Krieg gegen den Iran mit Zinssenkungen in den USA gerechnet hatten, preisen nun eine Zinserhöhung bereits ab Oktober ein. Seit Anfang Mai sind die Renditen für zweijährige US-Staatsanleihen, die die kurzfristigen Zinserwartungen widerspiegeln, um 27 Basispunkte auf 4,15 Prozent gestiegen, während die Renditen für die deutsche zweijährige Benchmark-Anleihe um 7 Basispunkte auf 2,56 Prozent sanken. Bei der zehnjährigen Laufzeit weitete sich der Renditeabstand zugunsten der USA im gleichen Zeitraum um 20 Basispunkte auf über 150 Basispunkte aus.
«Wir glauben, dass die Bewegung bei den Zinsen und dem Dollar die Erwartungen einer zyklischen und strukturellen Überleistung der US-Wirtschaft widerspiegelt», sagte Steve Englander, Leiter der globalen G10-Währungsforschung bei Standard Chartered in New York. «Ein starkes Produktivitätswachstum, teilweise durch KI angetrieben, sollte höhere Gewinne unterstützen und zu Kapitalzuflüssen führen, die den Dollar stärken.»
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07:00
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,3 Prozent höher bei 14'135 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,26 Prozent höher bei 14'130 Punkten. Das Intraday-Rekordhoch vom Vortag erreichte der Leitindex bei 14’139 Zählern.
Die Vorzeichen aus den USA sind gemischt. Während der Dow Jones leicht zulegte, gingen die Verkäufe bei den Technologiewerten weiter. Die nach US-Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen des US-Speicherchip-Spezialisten Micron könnte dies heute ändern. Die Erwartungen der Analysten waren sehr hoch und Micron konnte sie übertreffen. Insbesondere die Prognosen überzeugten. Nach Börsenschluss legten die Papiere deutlich zu, was auch den hiesigen Chipwerten nach ein paar schwachen Tagen wieder neuen Schub verleihen könnte.
Der Blick der Anleger richtet sich vor allem auf den frühen Nachmittag, denn dann werden gleich eine ganze Reihe von wichtigen US-Konjunktur- und Inflationsdaten publiziert. Ganz besonders werden die Märkte auf den PCE-Preisindex schauen, der als einer der wichtigsten Indikatoren für die US-Notenbank Fed gilt. Zudem werden auch noch die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Daten zum privaten Konsum und die dritte BIP-Schätzung publiziert. Diese Daten haben durchaus das Potenzial, die Märkte ordentlich durchzuschütteln.
Ansonsten ist die Agenda aus der Schweiz recht dünn. So wird der Hersteller von elektronischen Komponenten Carlo Gavazzi über sein Geschäftsjahr 2025/26 Bericht ablegen. Von Biotechunternehmen Addex sind zudem Q1-Zahlen angekündigt. Von der Makroseite könnte die IWF-Konjunkturprognose für die Schweiz noch auf ein grösseres Interesse stossen. Zudem wird das BFS die Statistik zu den Erwerbseinkommen im Jahr 2025 publizieren.
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05:30
Starke Vorgaben des US-Speicherchipherstellers Micron haben die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag beflügelt und Sorgen vor einem Ende des KI-Booms zerstreut. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 3,9 Prozent auf 71.854,88 Punkte zu, und der breiter gefasste Topix notierte 1,3 Prozent höher bei 4.016,61 Zählern. Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 4.109,94 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,6 Prozent auf 4.974,08 Punkte.
Die überraschend positiven Geschäftsaussichten von Micron sorgten in Japan vor allem bei Technologie- und Halbleiterwerten für kräftige Kursgewinne. Die Aktien des Chip-Testanlagenbauers Advantest sprangen um 11,8 Prozent nach oben, während die Papiere des Ausrüsters Tokyo Electron um 7,9 Prozent zulegten. «Der starke Anstieg des Nikkei ist schlichtweg auf die Micron-Ergebnisse zurückzuführen», sagte Takamasa Ikeda, Portfoliomanager bei GCI Asset Management. Zu den Verlierern zählten jedoch Energiewerte, die unter den sinkenden Ölpreisen litten.
In Südkorea trieben die Micron-Zahlen sowie eigene Börsenpläne die heimischen Chip-Giganten an. SK Hynix kündigte an, durch eine Notierung an einer US-Börse bis zu 29,4 Milliarden Dollar einnehmen zu wollen. Die Aktien des Unternehmens stiegen im frühen Handel um bis zu 11,6 Prozent. Die Papiere des Konkurrenten Samsung Electronics gewannen bis zu 6,2 Prozent, womit der Börsenwert des Konzerns die Marktkapitalisierung von Tesla oder Meta übertraf. Analyst Jeff Kim von KB Securities-Jefferies rechnet damit, dass Samsung dem Beispiel von SK Hynix folgen und ebenfalls in den USA gelistet werden könnte. «Chip-Aktien befinden sich an einem Wendepunkt», erklärte Kim. Eine US-Notierung werde ein starker Katalysator für die Bewertung der südkoreanischen Unternehmen sein.
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04:14
Die Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen in den USA hat den Dollar gestärkt und den japanischen Yen in die Nähe eines 40-Jahres-Tiefs gedrückt. Dies schürt am Markt Spekulationen über mögliche Währungsinterventionen der Regierung in Tokio. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 161,69 Yen und legte leicht auf 6,8080 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent niedriger bei 0,8111 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1362 Dollar und gab um 0,1 Prozent auf 0,9215 Franken nach.
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03:25
Die geopolitische Entspannung in der Strasse von Hormus hat die Sorgen vor Angebotsengpässen gelindert und die Ölpreise weiter gedrückt. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,5 Prozent auf 72,60 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,4 Prozent schwächer bei 69,37 Dollar.
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02:15
Kurz vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des Chipriesen Micron haben die Anleger an der US-Tech-Börse Nasdaq am Mittwoch nervös agiert. Nachdem sich die Technologiewerte zunächst etwas von dem Kursrutsch am Vortag erholt hatten, gerieten ihre Kurse letztlich wieder leicht unter Druck. Derweil hatten nachlassende Inflationssorgen den Leitindex Dow Jones Industrial fast auf ein Rekordhoch gehievt. Denn der durch den Iran-Krieg bedingte Ölpreisanstieg hat sich angesichts der Fortschritte bei den Friedensgesprächen nahezu verflüchtigt.
Für den Dow ging es am Ende um 0,35 Prozent auf 51.848,90 Punkte nach oben. Der marktbreite S&P 500 hingegen verlor 0,10 Prozent auf 7.358,22 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel um 0,43 Prozent auf 29.220,06 Punkte. Er hatte am Dienstag unter heftigen Gewinnmitnahmen bei den Technologietiteln gelitten, die sich im Zuge des KI-Hypes stark entwickelt hatten.
Die Resultate von Micron wurden unmittelbar nach Börsenschluss veröffentlicht. Sie könnten Hinweise darauf liefern, ob die Nachfrage nach Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) noch hoch genug ist, um die Kursrally in diesem Bereich weiter anzutreiben.
Die Anteilsscheine von Micron waren am Dienstag um gut 13 Prozent abgesackt. Am Mittwoch schwankten sie stark und gaben letztlich leicht nach. Im bisherigen Jahresverlauf hat sich der Kurs etwa verdreieinhalbfacht. Nach Börsenschluss nun überraschte Micron insbesondere mit seiner Umsatzprognose positiv, was die Aktien in einer ersten nachbörslichen Reaktion um gut zehn Prozent in die Höhe schnellen liess.
Im regulären Handel waren zuvor auch Anteilsscheine anderer Halbleiterhersteller unter Druck geraten. So fielen Qualcomm um 3,3 Prozent und NXP Semiconductors um 1,9 Prozent.
Die Papiere von Cerebras Systems waren im Handelsverlauf auf den tiefsten Stand seit dem Börsengang Mitte Mai abgesackt und verloren am Ende 19,5 Prozent. Der Hersteller von Chips für KI-Anwendungen hatte mit seiner Jahresumsatzprognose enttäuscht. Wie andere Wettbewerber auch sieht sich Cerebras ebenfalls mit hohen Erwartungen der Anleger konfrontiert, die sich an das rasante Erlöswachstum und die beträchtlichen Erträge gewöhnt haben, die mit dem weltweiten Ausbau von KI-Rechenzentren einhergehen.
Die Anteilsscheine des Börsenneulings SpaceX gaben zwar um mehr als ein Prozent auf 154,54 US-Dollar nach. Damit behaupteten sich die Aktien des Raumfahrt- und KI-Konzerns aber stabil über dem Ausgabepreis von 135 Dollar sowie dem ersten Kurs von 150 Dollar. Sie waren in den ersten Handelstagen rasant gestiegen und anschliessend fast genauso schnell wieder zurückgekommen - am Dienstag hatten sich die Papiere wieder stabilisiert.
Ausserhalb des Technologiesektors sprangen die Aktien von Wendy's um gut ein Viertel hoch. Dem Finanzmagazin Barron's zufolge könnten die Titel der Schnellrestaurantkette, die zuletzt ein Tief seit dem Jahr 2013 markiert hatten, zur nächsten Meme-Aktie werden. Hierbei kaufen Kleinanleger in auf sozialen Medien abgestimmten Aktionen Titel, um deren Kurse nach oben zu treiben - wie etwa in der Vergangenheit beim Videospiele-Händler Gamestop .
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

