06:55

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,5 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-0,6 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,3 Prozent niedriger bei 14'263 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,3 Prozent niedriger bei 14'263 Punkten.

Negative Vorgaben aus Übersee sorgen in der Schweiz vorbörslich für negative Vorzeichen. Am Vortag konnten die Novartis-Titel mit einem Kursplus von rund 6,2 Prozent dem Schweizer Markt zu einem Plus verhelfen. Ob auch am heutigen Mittwoch die Pharmawerte den Leitindex zu stützen vermögen, bleibt abzuwarten. Zudem rücken heute die Unternehmensergebnisse von Vaudoise in den Fokus. In den USA stehen die ADP‑Nonfarm-Arbeitsmarktzahlen sowie die Factory Orders an.

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05:20

Steigende Ölpreise nach US-Luftangriffen auf den Iran haben die Börsen in Asien am Mittwoch auf Talfahrt geschickt. Die Sorge vor einer ‌Eskalation des ⁠Konflikts und einer neuen Inflationswelle liess Anleger Aktien verkaufen. «Die Gefahr weiterer Störungen an ⁠der Strasse von Hormus hat neue Inflationsängste ausgelöst und einen Ausverkauf bei Aktien an den meisten grossen ‌Märkten sowie einen Einbruch an den globalen Anleihemärkten verursacht», ‌schrieben die Analysten von Westpac. Der ​breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans fiel um 1,5 Prozent. In Südkorea gab der Kospi-Index mehr als drei Prozent nach, während der japanische Nikkei-Index 2,6 Prozent auf 64'473,16 Punkte verlor. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen erreichte mit 4,8122 Prozent ‌den höchsten Stand seit fast drei Jahren, was die Aktienmärkte zusätzlich unter Druck setzte.

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04:10

Am asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 160,24 Yen und legte leicht auf ​6,7224 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent ​höher bei 0,8125 Franken. Parallel dazu blieb der ​Euro fast unverändert bei 1,1581 Dollar und zog leicht auf 0,9410 Franken an.

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03:00

Am Rohstoffmarkt setzte die ‌Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee ihren Anstieg fort und verteuerte sich um 1,3 Prozent auf 95,91 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,7 Prozent fester ​bei 90,87 ​Dollar. Der Goldpreis gab dagegen um ⁠0,8 Prozent auf 4.295,70 Dollar je Feinunze nach. ​Die Kryptowährung Bitcoin rutschte ⁠um 0,6 Prozent auf 76.979,55 Dollar ab.

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01:30

Die anhaltenden Inflationssorgen haben am Dienstag am US-Aktienmarkt insbesondere die zinssensiblen Technologiewerte unter Druck gesetzt. Hintergrund ist der weiter gestiegene Ölpreis angesichts einer erneuten Zuspitzung der Lage im Nahen Osten. «Die in der letzten Woche aufgekommenen Hoffnungen auf eine baldige Öffnung der Strasse von Hormus für den Schiffsverkehr haben einen herben Dämpfer erhalten», sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank mit Blick auf jüngste Meldungen über Angriffe auf Rohöl-Tanker in der Region.

Der Auswahlindex für Tech-Werte Nasdaq 100 fiel um 1,29 Prozent auf 29'077,22 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,71 Prozent auf 7631,47 Zähler nach unten.

Der Dow Jones Industrial sank um 0,79 Prozent auf 52'766,88 Punkte. Der Leitindex hatte bereits zu Wochenbeginn Federn gelassen, während der Nasdaq 100 leicht im Plus geschlossen hatte.

Für den jüngsten Schub beim Ölpreis sorgte die Nachricht, dass das US-Militär nach eigenen Angaben neue Angriffe gegen den Iran gestartet hat. Diese seien eine Reaktion auf die jüngsten Angriffsversuche der iranischen Revolutionsgarden gegen die Handelsschifffahrt in der Strasse von Hormus und gegen in der Region stationierte US-Soldaten, hiess es von dem für die Region zuständige US-Militärkommando.

«Die gestiegenen Ölpreise drohen, die Inflation wieder anzufachen, was wiederum das Risiko einer strafferen Geldpolitik erhöht», sagte Fawad Razaqzada vom Handelshaus Forex.com. Was die Anleger ebenfalls verunsichere, sei der anhaltende Anstieg der weltweiten Anleiherenditen, der gewissermassen Hand in Hand mit den Ölpreisen gehe. Höhere Renditen am Anleihenmarkt lassen festverzinsliche Wertpapiere attraktiver erscheinen als riskante Aktien.

Derweil rückt der zum Wochenschluss anstehende Arbeitsbericht bereits in den Blick der Anleger. Unerwartet starke Jobdaten für August könnten vom Markt als schlechte Nachricht interpretiert werden, da sie die Erwartungen einer Zinserhöhung verstärken könnten, schrieb Analyst Chris Larkin von der Handelsplattform E*Trade.

Unter den Einzelwerten gewannen Apple an der Dow-Spitze 2,6 Prozent. In seiner ersten Ansprache an die Mitarbeiter als deren neuer Chef hob John Ternus die starke Produktpipeline des Technologiekonzerns hervor und kündigte für nächste Woche eine «phänomenale iPhone-Markteinführung» an. In Medienberichten ist bereits von dem Einstieg von Apple ins Geschäft mit faltbaren Smartphones die Rede gewesen.

Die Aktien von Fervo Energy schnellten um mehr als 28 Prozent in die Höhe. Als Antrieb erwies sich eine Stromliefer-Vereinbarung mit der Alphabet-Tochter Google.

Für die Aktien von S&P Global ging es um ein Prozent nach oben. Der Finanzdienstleistungs- und Informationskonzern erwäge die Ausgliederung seiner Flaggschiff-Daten- und Forschungsplattform Capital IQ Pro, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf mit der Sache vertraute Personen. Dieser Schritt könnte zur Gründung eines eigenständigen Unternehmens mit einem Wert von mehreren Milliarden US-Dollar führen.

Die Anteilscheine von GoPro knüpfen an ihre Vortagesrally an und notierten erstmals seit Anfang Juni wieder über der Marke von 1 Dollar. Am Ende stand ein Plus von gut 40 Prozent zu Buche. Der Hersteller von Actionkameras hatte eine endgültige Fusionsvereinbarung mit dem nicht börsennotierten Optik- und Photonik-Unternehmen Starman Optical geschlossen.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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