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17:40

Der Swiss Market Index (SMI) schloss am Mittwoch mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 14’114 Punkten. Bis kurz nach 14:00 Uhr dominierten Abgaben den Handelsverlauf. Das Tageshoch hatte der Bluechip-Index etwa eine Stunde nach Handelsbeginn bei 14’202 Punkten erreicht. Im weiteren Tagesverlauf bewegte sich der Markt in einer Seitwärtsbewegung zwischen 14’069 und 14’110 Punkten.

Insgesamt schlossen 11 der 20 Indexmitglieder im Minus. Die grössten Verluste verzeichnete Swisscom mit einem Rückgang von 2,4 Prozent - ohne unternehmensspezifische Neuigkeiten. Auch Richemont (-2,1 Prozent) und ABB (-1,6 Prozent) standen unter Druck. Richemont litt unter einem allgemein schwachen Luxusgütersektor: So verloren etwa Burberry 0,8 Prozent, während der Branchenprimus LVMH 0,4 Prozent nachgab. Das Tagestief von LVMH lag mit rund 2,7 Prozent jedoch deutlich tiefer. ABB prallte erneut an der 88-Franken-Marke ab, sodass das Rekordhoch vorerst unerreicht blieb.

Ebenfalls belastend wirkten die beiden Pharmaschwergewichte Novartis (-1,3 Prozent) und Roche (-1,2 Prozent). Auch hier lagen keine unternehmensspezifischen Neuigkeiten vor.

An der Tabellenspitze lagen Lonza (+3,1 Prozent), Partners Group (+2,3 Prozent) und Kühne+Nagel (+2,2 Prozent). Der Pharmazulieferer Lonza informierte über den Ausbau seiner Zusammenarbeit mit einem führenden US-Biopharmaunternehmen. Der kumulierte Auftragswert der neuen Vereinbarung birgt ein Potenzial von mehreren Milliarden Franken. Bei Partners Group deutet sich eine erste Gegenbewegung zu den hohen Kursverlusten seit Ende Mai an.

In den hinteren Reihen des Marktes sorgten Tecan (+8,5 Prozent), Komax (+6,1 Prozent) und Dormakaba (+5,8 Prozent) für positive Überraschungen. Tecan profitierte von einer Hochstufung der UBS von «Hold» auf «Buy». Auf der Verliererseite fielen Centiel, ams Osram sowie diverse Biotech-Konzerne mit Kursverlusten von 3 bis 8 Prozent auf.

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16:55

Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran und anhaltende Zinssorgen belasten die Wall Street. Der Dow-Jones-Index notierte zuletzt 0,2 Prozent im Plus. Der breiter gefasste S&P 500 holte die Verluste auf und notierte unverändert. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büsste gut 1,2 Prozent ein.

Der Iran erklärte am Dienstag, es werde zunächst kein Treffen ‌mit US-Gesandten geben. In Katars Hauptstadt ​Doha finden indirekte technische Gespräche zwischen den USA und dem Iran statt. Wie eine mit dem Vorgang vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters sagte, vermitteln Katar und Pakistan in den Verhandlungen. US-Präsident Donald Trump äusserte sich optimistisch über den Verlauf. Experten zeigten sich jedoch skeptisch. «Von ‌grosser Euphorie am Markt kann derzeit keine Rede sein», sagte Benjamin Jones, Chefanalyst bei Invesco. «Die Anleger sind zwar grundsätzlich positiv gestimmt, bleiben aber vorsichtig.»

Zudem blicken die Investoren weiter sorgenvoll ​auf die US-Notenbank Fed. Sie befürchten, dass die Währungshüter die Zinsen zur ​Inflationsbekämpfung weiter anheben könnten. Daten vom Dienstag hatten ​auf einen robusten Arbeitsmarkt hingedeutet, was der Fed mehr Spielraum für eine straffe Geldpolitik gibt. Im Fokus steht ‌zudem eine Rede des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh im Laufe des Tages.

Bei den Unternehmen hat die Bildagentur Getty Images die geplante Fusion mit dem Rivalen Shutterstock abgesagt. Die Shutterstock-Aktie ​brach ​nach der Ankündigung um fast 30 Prozent ⁠ein, während Getty um knapp sechs Prozent abrutschte. Grund ​seien die Auflagen der ⁠britischen Wettbewerbsbehörde CMA, teilte Getty mit.

Nike konnte hingegen keine klare Richtung finden. Die Titel ‌des Sportartikelherstellers gaben nach der Vorstellung der Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 um 2,3 Prozent nach, bevor sie ins Plus drehten und um rund ‌ein Prozent vorrückten. Der Konzern kann die Früchte der neuen ​Strategie von Vorstandschef Elliott Hill noch nicht ernten. Vor allem in China steht Nike anders als der Erzrivale Adidas weiterhin unter Druck.

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16:20

Die Aktien von Sandisk brachen am Mittwoch im frühen Handel um über 8 Prozent ein. Selbst eine Kurszielerhöhung der Bank of America brachte keine Linderung.

Die Bank hob das Kursziel von 2100 auf 2500 Dollar an und bestätigte die Kaufempfehlung. «Wir erwarten, dass das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem NAND-Markt bis ins Kalenderjahr 2027 bestehen bleibt und dass die Preise länger stark bleiben werden (bis Mitte 2027), wenn auch mit einer abnehmenden quartalsweisen Wachstumsrate», so das Finanzinstitut.

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15:55

Die Aktien von Salesforce steigen über 4 Prozent auf 163,4 Dollar, nachdem Guggenheim die Aktie von «Neutral» auf «Buy» mit einem Kursziel von 228 Dollar hochgestuft hatte. Die Analysten betonten dabei, dass «KI Salesforce unter Druck setzen, aber nicht zerstören wird».

Das Team um Analyst John DiFucci begründete die Hochstufung damit, dass die aktuelle Bewertung des Unternehmens einen attraktiven Einstiegspunkt für Anleger biete.

«Unsere Einschätzung zu Salesforce bleibt unverändert: Trotz der führenden Rolle im KI-Marketing sind weder eine spürbare Produktnachfrage noch nennenswerte Umsatzbeiträge aus KI bisher in unseren Gesprächen mit Partnern oder in den veröffentlichten Zahlen erkennbar. Die Aktie ist in diesem Jahr bereits um fast 41 Prozent gefallen, da Anleger eine bevorstehende ‚SaaSpocalypse‘ fürchten. Zwar sehen wir KI als ein erhebliches Risiko und betrachten Salesforce als ein Unternehmen, das wahrscheinlich negativ von der Einführung von Agenten-KI betroffen sein wird, aber wir glauben, dass das aktuell in die Aktie eingepreiste Armageddon-Szenario nicht der Realität entspricht», so DiFucci und sein Team.

Die Analysten fügten hinzu, dass sie realistischerweise ein Szenario erwarten, in dem das Unternehmen zwar kaum wächst, aber auch nicht stark schrumpft. Die aktuelle Aktienbewertung deute jedoch darauf hin, dass ein Rückgang von 5 Prozent auf unbestimmte Zeit eingepreist sei.

«Um es klar zu sagen: Dies ist keine Empfehlung, dass Salesforce von KI profitieren wird. Aber wir glauben nicht, dass es so stark zurückgehen wird, wie es die aktuelle Bewertung suggeriert», betonten die Analysten.

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15:30

Die US-Börsen starten im Minus. Der Dow Jones Industrial gibt im frühen Handel um 0,3 Prozent auf 52'198 Punkte nach. Für den marktbreiten S&P 500 geht es um 0,4 Prozent auf 7'463 Zähler bergab. Auch der technologielastige Nasdaq 100 verbucht mit 30'015 Punkten ein Minus von 0,9 Prozent.

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15:00

Eine Stunde vor Handelsbeginn taxierte der Broker IG den Nasdaq 100 0,5 Prozent tiefer auf 30.115 Punkte. Den Leitindex Dow Jones Industrial erwartet IG 0,3 Prozent im Minus bei 52.165 Punkten. Vor allem an der Technologiebörse Nasdaq war es mit den Aktienkursen zuletzt deutlich bergauf gegangen, was deren Indizes eine herausragende Bilanz für das erste Halbjahr 2026 bescherte.

Die Finanzmärkte wetten zunehmend auf eine US-Leitzinsanhebung, welche festverzinsliche Wertpapiere im Vergleich zu Aktien begünstigen würde, auf der Ende Juli anstehenden Sitzung. Noch geht aber eine klare Mehrheit davon aus, dass die Währungshüter den aktuellen Zinssatz beibehalten werden.

Justin Onuekwusi, oberster Anlagestratege bei St. James's Place, rechnet ebenfalls nicht mit einer geldpolitischen Straffung im Juli. «Im letzten Quartal sind die Ölpreise gefallen, was es für eine Zentralbank schwierig macht, auf die Bremse zu treten und in dieser Situation mit Zinserhöhungen zu beginnen», begründete er seine Einschätzung. Für die September-Sitzung halten sich die Erwartungen einerseits für eine Anhebung und andererseits für eine Beibehaltung oder Senkung allerdings bereits die Waage.

In diesem Zusammenhang wirft der für die Geldpolitik wichtige monatliche Arbeitsmarktbericht seinen Schatten voraus. Er wird üblicherweise am ersten Freitag des Folgemonats veröffentlicht. Doch da der Nationalfeiertag am 4. Juli diesmal auf den Samstag fällt, wird er bereits am Freitag davor begangen, weshalb die US-Börsen dann geschlossen bleiben. Daher zieht die Regierung die Veröffentlichung des Berichts auf Donnerstag vor. Dass die US-Privatwirtschaft im Juni weniger neue Stellen geschaffen hat als prognostiziert, bewegte die US-Aktienindizes vor Handelsbeginn wenig.

An der Nasdaq hängen Wohl und Wehe wie schon bisher auch stark vom Thema Künstliche Intelligenz (KI) und dessen Profiteuren aus dem heiss gelaufenen Halbleitersektor ab. Hier überwiegen zur Wochenmitte wieder einmal Gewinnmitnahmen. Die Aktien von Sandisk , deren Wert sich seit Jahresbeginn schon mehr als verneunfacht hat, sanken vorbörslich um 4,7 Prozent. Verluste von 3,3 und 2,1 Prozent zeichnen sich bei den ebenfalls extrem gut gelaufenen Titeln von Micron und Marvell ab.

Dagegen setzten die Aktien von Bloom Energy mit einem Kurssprung von 7,2 Prozent ihre am Vortag begonnene Erholung fort. Der Energiedienstleister und Brennstoffzellen-Spezialist sowie der Investmentgigant Brookfield gaben einen Ausbau ihrer strategischen Infrastruktur-Partnerschaft im Bereich KI bekannt. Dafür will Brookfield sein Finanzierungsvolumen auf 25 Milliarden US-Dollar verfünffachen.

Ausserhalb der Technologiebranche mussten die Aktionäre von Nike einen vorbörslichen Kursrückgang von 0,9 Prozent verkraften. Der Sportwarenriese übertraf mit seinem Quartalsbericht zwar trotz des erneuten Rückgangs im chinesischen Markt überwiegend die Erwartungen. Doch trotz eines Schubs durch die Fussball-WM konstatierte der Adidas -Rivale eine insgesamt trübe Branchenstimmung. Analysten zeigten sich von den Zielen für das laufende Quartal enttäuscht.

Für die Anteile von Constellation Brands ging es hingegen um 2,1 Prozent hoch. Der Brauereikonzern überzeugte die Anleger mit seinen Quartalszahlen. Ähnliches galt für den Lebensmittelhersteller General Mills , dessen Aktien nach dem Zwischenbericht auf eine Erholung von 3,7 Prozent zusteuern. Damit würden sie den jüngsten Rücksetzer wieder wettmachen.

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14:30

Der SMI notiert am Mittwochnachmittag 0,8 Prozent im Minus. Belastend wirken die Verluste von Swisscom (-3,2 Prozent) und Richemont (-2,6 Prozent). Auch Novartis und Nestlé geben mehr als 1 Prozent nach, Roche knapp 1 Prozent.

Lonza und Partners Group gewinnen beide 1,2 Prozent, während Kühne+Nagel, Holcim, ABB und Sika sich ebenfalls in der Gewinnzone befinden.

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14:00

Die Aussicht auf eine milliardenschwere Schadenersatzzahlung des Google-Mutterkonzerns ‌Alphabet lässt ⁠Anleger bei Klarna zugreifen. Die Klarna-Titel schnellen vor US-Börsenstart mehr als sieben Prozent ⁠nach oben.

Zuvor hat ein schwedisches Gericht Alphabet wegen eines Kartellrechtsverstosses zu einer Schadenersatzzahlung von umgerechnet rund ‌1,5 Milliarden Dollar an die Klarna-Tochter Pricerunner verurteilt. «Es wird ‌davon ausgegangen, dass PriceRunner einen Schaden erlitten ​hat, weil Google seinen Preisvergleichsdienst über viele Jahre hinweg unrechtmässig begünstigt hat», erklärte das Stockholmer Patent- und Marktgericht in einer Stellungnahme.

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13:30

Das Euro/Franken-Paar tritt bei Kursen von 0,9227 mehr oder weniger auf der Stelle. Am Vormittag blieb das Dollar/Franken-Paar in einer engen Spanne mit Kursen von zuletzt 0,8099.

Der Euro hat zum US-Dollar am Vormittag leicht an Terrain eingebüsst und wird derzeit zu 1,1392 nach 1,1410 am frühen Morgen gehandelt. Die Inflationsrate in der Eurozone hatte sich im Juni stärker abgeschwächt als erwartet.

Insgesamt sehen die Experten der ING den Dollar weiter gut unterstützt. Angesichts der fehlenden Forward Guidance des Fed konzentriere sich der Markt umso mehr auf jegliche Kommentare von Warsh. Dabei dürfte gerade sein Fokus auf der Preisstabilität den Greenback tendenziell stützen, so die Experten. Und nach den jüngsten Daten zu Inflation und Arbeitsmarkt sowie den anhaltend positiven Aktienmärkten werde Warsh wohl kaum seinen falkenhaften Ton abmildern.

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13:00

Die stockenden Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran lassen Anleger in Europa vorsichtiger werden. Der Dax legte am Mittwoch 0,3 Prozent auf ‌25.075 Punkte zu, ⁠nachdem er am Vortag um 1,5 Prozent geklettert war. Der EuroStoxx50 gab leicht auf 6320 Zähler nach. Für den britischen FTSE 100 ging es um 0,19 Prozent auf 10.477,69 Punkte nach unten.

Insgesamt hielten sich die Kursveränderungen in Grenzen, und Nachrichten waren rar. Etwas stärkere Verluste erlitten die Aktien von Schneider Electric . Der französische Konzern verstärkt sich bei industrieller KI. Dafür übernimmt das Unternehmen für 3,1 Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Mrd Euro) den US-Software-Hersteller Cognite. Die kanadische Bank RBC hält den Kauf des Industriesoftware-Unternehmens zwar für nicht günstig, aber strategisch sinnvoll. Die Aktien von Schneider sanken um 2,1 Prozent.

Zu den Verlierern gehörten auch AB Foods . Das Unternehmen hatte im dritten Quartal Umsatzrückgänge verzeichnet. Die Aktie verlor zwei Prozent. Im Luxussektor, der erneut schwächelte, fielen Richemont um 2,2 Prozent. Santander hatte den Schweizer Standardwert auf «Neutral» abgestuft. Die Aktien von Kering setzten ihre Abwärtsbewegung vom Vortag fort und verloren weitere 1,2 Prozent.

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12:30

Der Dow Jones verliert vorbörslich 0,2 Prozent, ebenso der S&P 500. Am Nasdaq belaufen sich die Verluste gar auf 0,4 Prozent.

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12:00

Anleger nutzen die jüngsten Kursrückgänge zum Wiedereinstieg in Rüstungswerte. Aktien von Rheinmetall klettern in der Spitze um ‌5,7 ⁠Prozent auf bis zu 1047 Euro und sind damit auf ⁠Kurs zum grössten Tagesplus seit drei Monaten. An den vorangegangenen fünf Handelstagen hatte der ‌Dax-Wert 15 Prozent nachgegeben.

Im MDax ‌ziehen auch der Panzergetriebebauer Renk ​sowie der Sensor- und Radar-Spezialist Hensoldt um rund drei Prozent an.

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11:30

Der Leitindex SMI pendelt im Vormittagshandel um seinen Vortagesschluss und steht gegen Mittag mit 0,10 Prozent 14'179,39 Punkte leicht im Minus. Damit entfernt er sich etwas von seinem gestern markierten Rekordhoch bei 14'287 Zählern. Das erste Semester hatte der Leitindex am Vorabend mit einem Plus von knapp 7 Prozent beendet. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert am Mittwochvormittag etwas deutlichere 0,58 Prozent auf 3150,59 Punkte und der SPI gibt leicht um 0,13 Prozent auf 19'990,04 Zähler nach.

Die Verlierer im SMI liegen noch in der Überzahl und dabei halten Richemont (-2,1 Prozent) die rote Laterne. Bereits am Vortag hatten vorsichtige Aussagen der Gucci-Mutter Kering am Markt Sorgen vor den Zahlen geschürt. Schwach zeigen sich aber auch andere Branchen, so liegen die defensiven Swisscom (-1,8 Prozent) oder auch Logitech (-1,1 Prozent) weit hinten.

Angeführt wird das Kurstableau von Lonza (+2,0 Prozent). Der Pharmazulieferer baut seine Zusammenarbeit mit einem führenden US-Biopharmaunternehmen aus. Der kumulierte Auftragswert der neuen Vereinbarung hat ein Potential von mehreren Milliarden Franken.

Derweil zeigen sich die Schwergewichte uneinheitlich. Während Roche (+0,5 Prozent) den SMI stützen, geben Novartis (-0,1 Prozent) und Nestlé (-0,3 Prozent) leicht nach.

Die Aktien von Galderma (-5,6 Prozent) sacken unterdessen nach negativen Nachrichten von der FDA ab. Der Hautpflegespezialist muss zum zweiten Mal nachbessern, um die Zulassung des Faltenmittels Relfydess in den USA zu erhalten. Analysten zeigten sich enttäuscht.

Verluste gibt es auch bei Sandoz (-1,3 Prozent). Der Generikahersteller sieht offenbar den aktuellen Konsens für seine Halbjahreszahlen mit Blick auf die Kern-EBITDA-Marge als zu hoch an und hat für Analysten ein entsprechendes «Hilfspapier» verschickt.

Bei Idorsia (-3,3 Prozent) findet der neue CEO offenbar wenig Anklang. Ab Oktober soll Roland Wandeler das Ruder beim Biopharma-Unternehmen übernehmen. Er löst damit Jean-Paul Clozel ab, der seit März nach dem überraschenden Abgang von Srishti Gupta interimistisch an der Spitze steht.

Klar nach oben geht es indes für Tecan (+7,4 Prozent) nach einer positiven Studie der UBS. Die Experten erhöhen die Einstufung auf «Buy». Die Zeit rückläufiger Umsätze dürfte für den Laborausrüster nun vorbei sein, so die Begründung.

Unter den kleinen Werten legen auch Santhera (+1,7 Prozent) nach positiven Studiendaten für das wichtigste Mittel Agamree zu. Die volatilen Mindmaze (+9,3 Prozent) springen teils um 25 Prozent hoch, nachdem der Neurotherapie-Spezialist in der Schweiz und in Frankreich erste Patienten in zwei klinische Studien zur Schlaganfall-Rehabilitation aufgenommen hat.

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11:00

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch kaum verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 72,94 US-Dollar. Der Preis der globalen Referenzsorte lag damit auf dem Niveau vom Vorabend.

Dem Markt fehlte es an Impulsen. Grundlegende Neuigkeit mit Blick auf die Lage im Nahen Osten gab es nicht. Die US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff führten in Katar laut einem hochrangigen Regierungsvertreter konstruktive Gespräche mit regionalen Führungskräften, und die Fachgespräche mit dem Iran schreiten voran. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Der Iran und die USA versuchen, die Spannungen nach den jüngsten Angriffen abzubauen, die einen ohnehin schon fragilen Waffenstillstand gefährdet hatten. Wann direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran stattfinden ist unklar.

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10:30

Die Aktien von Tecan sind am Mittwoch deutlich gestiegen. Kurz nach Handelsbeginn legten die Papiere des Laborausrüsters rund 10,6 Prozent zu und notierten bei 179 Franken - ein Niveau, das sie zuletzt vor 15 Monaten erreicht hatten. 

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10:00

Nike kann die Früchte ‌der ⁠neuen Strategie von Vorstandschef Elliott Hill noch nicht ernten. Die Aktien fielen im nachbörslichen Handel um bis zu vier Prozent und zogen am Mittwoch auch die Papiere der Konkurrenten Adidas und Puma mit nach unten. Sie gaben um 1,4 und 0,4 Prozent nach. Nike fielen ‌im Frankfurter Handel um 3,7 Prozent.

«Alles in allem sind die Ergebnisse noch nicht da, wo sie sein sollen», sagte Hill am Dienstagabend (Ortszeit) bei der Vorstellung der Zahlen für das Geschäftsjahr ‌2025/26 (Ende Mai). Im vierten Quartal sank ‌der Umsatz weltweit um ein Prozent auf 11,0 Milliarden Dollar, ​in der Region China verkaufte Nike währungsbereinigt allein 17 Prozent weniger. Für das erste Halbjahr 2026/27 rechnet Nike weltweit mit einem weiteren Umsatzrückgang um bis zu fünf Prozent.

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09:30

Der Leitindex SMI verliert gegen 9.15 Uhr 0,08 Prozent 14'182,84 Punkte und entfernt sich damit etwas von seinem gestern markierten Rekordhoch bei 14'287 Zählern. Der Mid-Cap-Index SMIM verliert deutlichere 1,12 Prozent auf 3133,57 Punkte und der SPI gibt um 0,29 Prozent auf 19'957,64 Zähler nach.

Das Momentum an den Märkten sei intakt, sagte Händlerin Ipek Ozkardeskaya von Swissquote. «Zudem wird es immer schwieriger, angesichts solch starker Bullen eine negative Haltung einzunehmen - auch wenn eine Korrektur gerade bei den Tech-Werten gesund wäre.» Ob die hohen Bewertungen gerechtfertigt sind, muss nun die nahende Berichtssaison zeigen.

Ansonsten ist der Tag dicht mit Konjunkturdaten gefüllt und auch das Notenbanker-Treffen in Portugal ist einen Blick wert. Zunächst rücken Einkaufsmanagerindizes aus der Schweiz und Europa sowie die EU-Inflation in den Blick. Am Nachmittag stehen dann in den USA mit dem ADP-Beschäftigungsbericht sowie dem ISM-Index ebenfalls spannenden Daten im Kalender. Da durch den US-Unabhängigkeitstag die Wall Street am Freitag geschlossen bleibt, ist der Terminkalender gerade mit Blick auf den Arbeitsmarktbericht etwas straffer.

Im SMI sind die Verlierer denn auch mit 13 Werten klar in der Überzahl. Dabei halten Richemont (-1,7 Prozent) die rote Laterne. Händlern zufolge hatten bereits am Vortag vorsichtige Aussagen der Gucci-Mutter Kering die Sorgen des Marktes vor den Zahlen geschürt.

Das Gegenstück dazu sind Lonza (+2,1 Prozent). Der Pharmazulieferer baut seine Zusammenarbeit mit einem führenden US-Biopharmaunternehmen aus. Der kumulierte Auftragswert der neuen Vereinbarung hat ein Potenzial von mehreren Milliarden Franken.

Deutlich abwärts geht es für Galderma (-5,7 Prozent). Der Hautpflegespezialist bekam negative Nachrichten von der FDA und muss erneut nachbessern, um die Zulassung des Faltenmittels Relfydess in den USA zu erhalten. Hingegen klettern Tecan (+8,2 Prozent) nach einer Hochstufung durch die UBS kräftig.

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09:00

Der SMI startet 0,11 Prozent tiefer am Mittwoch.

Richemont verliert 1,5 Prozent, während Lonza 2 Prozent zulegt. Sika folgt mit 0,8 Prozent Gewinn.

GAM sackt um 5,5 Prozent ab, ebenso Galderma und KlingelnbergIdorsia verliert nach der neuen CEO-Ernennung 0,6 Prozent.

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08:30

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:

Galderma: Goldman Sachs auf 200 (191) Fr. mit BUY.

ABB: Bank of America erhöht auf 88 (83) Fr. mit NEUTRAL.

ABB: Vontobel mit NEUTRAL bis 80 (70) Fr.

ABB: J.P. Morgan ist für HOLD bis 80 (72) Fr.

Barry Callebaut: Aktie für Morgan Stanley ein Kauf mit OVERWEIGHT bis 1370 (1350) Fr.

Belimo: Vontobel erhöht auf 1080 (985) Fr. mit BUY. 

BKW: UBS trimmt auf 145 (160) Fr. mit NEUTRAL. 

Bucher: Kepler Cheuvreux ist für HOLD bis 330 (360) Fr.

Sandoz: Aktie für Barclays ein Kauf mit OVERWEIGHT bis 81 (75) Fr.

Sika: Goldman Sachs ist für BUY bis 210 (185) Fr.

Straumann: Goldman Sachs erhöht auf 101 (97) Fr. mit NEUTRAL.

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08:00

Julius Bär erwartet den SMI 0,1 Prozent im Plus. 18 von 20 Titeln notieren ebenfalls höher, nur Alcon und Richemont verlieren je 0,4 Prozent.

Im Blick stehen neben dem Notenbankertreffen in Portugal auch viele marktbewegende Konjunkturdaten aus Europa und den USA.

Lonza dürfte 2,5 Prozent gewinnen. Der Pharmazulieferer baut die bestehende strategische Zusammenarbeit mit einem führenden US-Biopharmaunternehmen weiter aus.

Am breiten Markt stehen Idorsia nach der CEO-Ernennung im Fokus. Roland Wandeler übernimmt nach dem überraschenden Abgang von Srishti Gupta per 1. Oktober das Amt.

BKW und Bucher geben um rund 1 Prozent nach, während Galderma fast 7 Prozent absackt. Der Hautpflegekonzern hat von der FDA einen Complete Response Letter für Relfydess erhalten, wonach die Zulassung des Produkts zwar nicht abgelehnt wurde, aber Nachbesserungen nötig sind. 

Tecan gewinnt derweil nach einer Kursziel- und Ratingerhöhung durch die UBS 4,5 Prozent vorbörslich.

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07:00

Die Valoren von ABB gehören zu den Gewinnern des ersten Halbjahres am Schweizer Markt. Am Mittwoch könnten sie das jüngst markierte Allzeithoch erneut übertreffen. 

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06:10

Der SMI verliert vorbörslich 0,3 Prozent.

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05:00

Die Sorge über stockende Gespräche zwischen den USA und dem Iran sowie ein schwacher Yen haben die asiatischen ‌Aktienmärkte ⁠am Mittwoch geprägt. Teheran erklärte, es werde sich nicht mit US-Gesandten ⁠treffen, die in die Region geflogen waren. Zudem hielten sich Anleger wegen möglicher Interventionen der ‌japanischen Regierung zurück, da der Yen auf ein ‌neues 40-Jahres-Tief fiel. Belastend wirkten auch ​gestiegene Renditen für US-Staatsanleihen, da die Erwartungen auf Zinserhöhungen durch die US-Notenbank Fed zunahmen. Der japanische Nikkei-Index legte dennoch 0,3 Prozent auf 70.246,66 Punkte zu. Die Börse in Shanghai gewann 0,7 Prozent. Dagegen gab der ‌südkoreanische Kospi 1,4 Prozent nach.

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04:00

Am Devisenmarkt gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 162,72 Yen und legte leicht auf 6,7912 Yuan zu. Zur Schweizer Währung ​notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8091 Franken. Parallel ​dazu fiel der Euro um 0,1 ​Prozent auf 1,1405 Dollar und zog leicht auf 0,9228 Franken an.

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03:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte ‌sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,4 Prozent auf 73,22 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,5 Prozent fester bei ​69,81 Dollar. ​Der Goldpreis gab dagegen um ⁠0,4 Prozent auf 3990 Dollar je Feinunze ​nach.

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02:00

Die US-Börsen haben am Dienstag ihre Gewinne vom Wochenauftakt ausgebaut. Besonders stark legten erneut die überwiegend mit Technologieaktien bestückten Nasdaq-Indizes zu, da Schnäppchenjäger den jüngsten Rücksetzer weiter für Zukäufe nutzten.

Das aktuelle Bild am US-Aktienmarkt, mit einer sehr starken von KI-Euphorie getriebenen Nasdaq-Börse und dahinter zurückbleibenden Gewinnen der Standardwerte, spiegelt sich auch in den Kursentwicklungen seit Jahresbeginn. Dass der marktbreite S&P 500 zugleich das beste Quartal seit sechs Jahren erlebte, ist ebenfalls vor allem den in diesem Index enthaltenen Tech-Werten geschuldet.

Ob es von der aktuellen, Techwerte getragenen Erholung aus weiter nach oben geht und diese somit zu mehr als einer kurzfristigen Gegenbewegung wird, bleibt abzuwarten. Neben den geopolitischen Entwicklungen dürfte das vor allem vom US-Zinspfad und den Gewinnaussichten der Unternehmen abhängen, sagte Finanzmarkt-Analyst Kyle Rodda vom Londoner Fintech-Unternehmen Capital.com.

Nach Erholungsgewinnen von zwei Prozent am Montag stieg der Auswahlindex Nasdaq 100 am Dienstag um weitere 1,68 Prozent auf 30.276,35 Punkte. Auf Monatsbasis bedeutet das zwar noch ein kleines Minus. Seit Jahresbeginn steht aber ein Plus von rund 20 Prozent zu Buche.

Der Dow Jones Industrial gewann am Dienstag 0,26 Prozent auf 52.319,20 Punkte. Für den Juni ergibt dies zwar ein Plus von 2,5 Prozent. Im bisherigen Jahresverlauf jedoch hat der bekannteste Wall-Street-Index mit einem Gewinn von 9 Prozent nicht einmal halb so stark zugelegt wie der Nasdaq 100. Der S&P 500 gewann an diesem Handelstag 0,79 Prozent auf 7.499,36 Punkte, was für die ablaufenden drei Monate ein Plus von etwas mehr als 8 Prozent und für das erste Halbjahr eines von 9,6 Prozent bedeutet.

Aktien wie Applied Materials und Lam Research kletterten im Zuge der zurückgekehrten Begeisterung für KI-Aktien auf Rekordhochs. Sandisk , die erst in der vergangenen Woche eine Bestmarke erreicht hatten und dann zurückgekommen waren, legten um knapp 11 Prozent zu. Damit ist das Rekordhoch wieder greifbar nah. Arm Holdings erholten sich mit 3,2 Prozent und Nvidia mit 2,6 Prozent. Damit war der KI-Chiphersteller drittstärkster Wert im Dow.

Den zweiten Platz nahm die Apple-Aktie mit plus 2,7 Prozent ein. Sie profitierte davon, dass der Oberste Gerichtshof eine Berufung prüfen will, die sich gegen eine Entscheidung wegen Missachtung des Gerichts im langjährigen Kartellrechtsstreit mit dem Fortnite-Entwickler Epic Games richtet. Die Richter wollen die Urteile der Vorinstanzen überprüfen. Diesen zufolge hatte der iPhone-Hersteller vorsätzlich gegen eine Entscheidung aus dem Jahr 2021 verstossen, die Entwicklergebühren für seinen lukrativen App-Store betraf.

Solaraktien waren ebenfalls gefragt. So gewannen First Solar , Nextpower , SolarEdge und Fluence Energy zwischen knapp 1,4 und 7,7 Prozent. Als Treiber wurde auf einen Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hingewiesen, wonach in den Vereinigten Staaten ein Importverbot vor allem für chinesische Wechselrichter vorbereitet wird. Es herrsche Sorge, dass das Land diese Produkte nutzen könnte, um die Stromversorgung zu stören.

Beim Industriegaskonzern Air Products sorgte der Ausstieg aus einem Alternative-Energien-Projekt für ein Plus von 8,0 Prozent.

(cash/AWP/Reuters)

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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